Unsere lieben Freunde, besten Partner und treuesten Verbündeten von jenseits des großen Teichs sind nicht nur politisch, wirtschaftlich und militärisch ganz dick drin im alten Europa, sondern natürlich auch medial. So kann man das Schlagwort von der „Lügenpresse“ schwerlich in Abrede stellen – wenn es sich auch eher um eine „Wahrheitsverdrehungs-“ beziehungsweise um eine „Beschönigungs-“ oder einfach nur um eine „Westpropaganda-Presse“ handelt.

Von Marcello Dallapiccola

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Das Video lässt sich mit einigen wenigen Klicks auf Youtube finden und ist es wirklich wert, gesehen zu werden. Minutenlang werden nämlich die irrsinnigsten Verknüpfungen zwischen den sich ach so unabhängig gebenden Medienmachern in Europa und der Atlantik-Brücke aufgezeigt – danach ist auch dem Dümmsten unter den Zuschauern klar: Freie Presse, so etwas gibt es hier in Europa nicht!

Nur Hofnarren (Satiriker, Kabarettisten) dürfen die Wahrheit aussprechen

Wahrscheinlich deshalb – wegen dieses „Aha-Effekts“ auf die Zuschauer, klagte dann auch „Zeit“-Herausgeber Josef Joffe gegen die Satiresendung – und verlor vor Gericht krachend. Begründung der Richter: Sämtliche Informationen, die von der „Anstalt“ verbreitet wurden, entsprechen der Wahrheit, es wurde nichts dazu erfunden, nicht gelogen, lediglich Tatsachen wurden aufgezählt und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das war vermutlich auch das Problem, das Joffe und andere Granden des transatlantischen Propaganda-Apparates mit solch aufdeckerischen Aktivitäten haben: Der eine oder andere mündige Konsument könnte ja auf einmal anfangen, nachzudenken.

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Zum Beispiel darüber, was es bedeutet, dass sämtliche Medien in Europa (nicht nur in Deutschland) von Leuten geführt werden, die mehr oder weniger direkt mit der Atlantik-Brücke in Verbindung gebracht werden können.

Dabei ist es ohnehin schon traurig und deprimierend genug, dass es ausgerechnet eine Satire-Sendung braucht, um diese bedenklichen Umstände ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen – eigentlich wäre das ja die Aufgabe wahrhaft aufdeckerischer, in bester journalistischer Tradition der Wahrheit verpflichteter Medien.

Medien: PR-Abteilungen der Mächtigen

Allein, die gibt es nicht (oder gab es zumindest bis vor Kurzem noch nicht). Denn bei der vermeintlichen Medien-Vielfalt, die es an den Kiosken zu bestaunen gibt, handelt es sich lediglich um eine Schimäre: All' diese fröhlich-bunten, farbenfrohen Magazinchen mit ihren Hochglanz-Covern und den ganz großen Schlagzeilen, die immer weniger Menschen verstehen, gehören stets der gleichen Handvoll von Medien-konzernen – deren Namen hier nicht mal erwähnt werden müssen, denn die kennt ohnehin jeder im Land.

Schon ein kurzer Blick auf den Wikipedia-Eintrag der Atlantik-Brücke ist eigentlich selbst-erklärend: Von der rauten-förmigen Kanzlerstrophe abwärts über den Siechmar Gabriel, Kurzzeit-Präsidentendarsteller Wulff und natürlich die unsäglichen Claus Kleber und Kai Diekmann – sämtliche Namen, die bei klar denkenden Menschen Übelkeit auslösen, sind mit dabei…

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One thought on “Neu im ePaper: Europäische Medienlandschaft – Eine transatlantische Informationswüste”

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