Foto: Olympia Einkaufszentrum, München

Ein unveröffentlichtes, mehrteiliges COMPACT-Interview zur Schießerei von München mit dem Journalisten Johann Jungen und dem Erfolgsautor Wolfgang Eggert. Wie immer sind die Investigativ-Journalisten auf der Suche nach den Antworten auf jene Fragen, welche sonst niemand stellen will – oder vielleicht aus Angst niemand stellen kann? Denn an der offiziellen Berichterstattung gibt es – wie so oft – berechtigte Zweifel.  

Hier gehts zu:  Teil 1  Teil 2  Teil 3

Letzer Teil: Das Parkdeck-Interview

COMPACT: Ihnen geht die Fantasie durch.

  • Eggert: Überhaupt nicht. Ich streiche sogar das "hätte", die Eventualität. Es ist ja in München mehr oder weniger genau so abgelaufen. Es gab die Bühne: Es gab den großen Auftritt auf dem Parkdeck des OEZ. Wo der sogenannte "Täter" Rede und Antwort gestanden hat. Eine Art Pressekonferenz, nur mit mehr Schmackes.

COMPACT: Sonboly

  • Eggert: Heißt es. Er muss es aber nicht gewesen sein.

  • Jungen: Denken Sie das Geschehen nochmal im Ganzen. Wir haben eine kleine Handvoll deutscher Regisseure. Und einen Quereinsteiger, der seine eigene Nachricht setzen will. Versetzen Sie sich in beide Lager hinein. Sie können geheimdienstliche Abläufe nur verstehen, wenn sie so wie die denken, wenn sie deren Anforderungen berücksichtigen. Was wollte der deutsche Grundplot: Eine Großübung auslösen, unter kontrolliert "echten" Bedingungen. Nun schlüpfen sie für einen Moment in diese Strippenzieher, auch wenn´s aus menschlichen Gründen zu Recht schwerfällt. Fragen Sie sich: Reicht Ihnen die Übung mit dem rein virtuellen Beiwerk, das die Begründung dafür liefert? Oder wollen sie mehr? Sie können sich so einiges erlauben, auch Sachen abseits des Gesetzes. Sie können z.B. mit dem Täterbild einges anfangen. Was Sie dem in den Mund legen ist allein Ihre Sache. Ein Unsympath mit Waffe der Menschenleben auf dem Gewissen hat, was bewirkt der wohl, wenn er sich als Ausländerhasser darstellt, als "Fan" der AfD, am Besten noch als Parteimitglied? Das Schreckgespenst der sogenannten Volksparteien würde mit einem Schlag 5% Wählerstimmen verlieren! Und nun sehen sie sich den redseligen Mann auf dem Parkdeck an: "Ich bin Deutscher", "Scheiss Türken". Soweit bekannt hatten die "Opfer" – obwohl der Schütze im Video wahllos rumballert – alle ausländische Namen.

  • Eggert: Na, klingelt´s?

COMPACT: Wenn der Mann auf dem Parkdeck ein Verfassungsschutzagent war…

  • Eggert: …oder ein Zivilpolizist, dann würde das erklären, warum – obwohl vom und zum Parkdeck Schüsse zu hören sind – unten jemand in aller Seelenruhe über den Zebrastreifen geht. Es würde erklären warum die Szenerie am OEZ derweil ruhig bleibt. Es würde erklären, warum unser Täter so selbstsicher über das Parkdeck paradiert, so als wäre es das ihm zugewiesene Territorium. Es würde erklären, warum sich ein SEK-Kommando beim Einsatz "Stürmung des OEZ-Parkdeck" filmte – eine "Show", die man in einer echten Notfallsituation eher unterlassen würde. Als Dokumentation für Übungs- oder Anleitungszwecke macht der Film dagegen Sinn.

COMPACT: Es erklärt aber nicht, warum seine Kollegen dann auf ihn geschossen haben.

  • Eggert: Wenn sie geschossen haben. Wenn die Tonspur authentisch ist, nicht nachbearbeitet. Und dann wissen wir immer noch nicht WER geschossen hat. Wir haben immer noch die Szenerie, dass ein fremder Dienst hier dazwischen funkt, wir nehmen den Mossad an. Verpasste der nun dem Amokläufer einen Bauchschuss, wie sollten seine Brötchengeber den anschließend gefangen genommenen Mann der Öffentlichkeit präsentieren, wenn es ihr eigener war?

  • Jungen: Von daher kann der Rooftopdarsteller sogar von der anderen Seite gekommen sein. Der dann einen umgedrehten V-Mann hochschickte – oder eben Sonboly.

COMPACT: Der würde dann aber kaum so ruhig und selbstsicher in der Feuerlinie umher stolzieren.

  • Eggert: Nach einer Prise Scopolamine würde er dort sogar strippen, wenn man´s ihm vorher sagt.

  • Jungen: Die Frage, von welcher Seite der Mann kam und wer es war ist schwer zu beantworten. Dass er ganz allgemein dem deutschen geheimdienstlichen Milieu zuzuordnen ist, das zeigt die Tatsache, daß die deutsche Polizei ihn schützt. Da man keine guten Tatortbilder präsentiert. Nun kann man einwenden, und wir tun das auch, dass es ja gar keine Tatorte gegeben habe und der Film vor dem McDonald´s alle Marker einer Fälschung zeigt. Allein, irgendwie muss der Rooftop-Pistolero trotzdem auf sein Dach gekommen sein, durch das Parkhaus, wo wiederum Überwachungskameras stehen. Und deren Bilder zeigt man ebenfalls nicht. Solchen Personenschutz gibt es nur für V-Leute und deren familiäres Umfeld. Den, den wir da sehen oder besser gesagt verschwommen sehen, haben wir dazuzurechnen. Ob er seinem deutschen Brötchengeber dort in luftiger Höhe treu gebieben ist oder nicht ist eine andere Frage. Dass er an einem Tag, an dem so viele geheimdienstnahe Orchestrierungsmassnahmen zusammenlaufen ohne fremdes Dazutun "wild geworden" ist, kann man dagen ausschließen. Das spricht gegen die Logik.

COMPACT: Was verwundert ist, daß die OEZ-Security nicht eingriff

  • Jungen: Stimmt, ja, gerade im Einkaufszentrum selbst, die haben ja einen dort – Zeugenaussagen zufolge – sogar in den Tagen vor der Schießerei bewaffnet. Nur am Tattag selbst, da waren sie nicht da. Das erinnert ein wenig an die Bataclan-Schießerei, wo zumindest ein Teil der Security nicht vor Ort war. Während der Rest dem Sänger der "Eagles of Death Metal" so verdächtg vorkam, dass er zur Hausleitung gelaufen ist.

  • Eggert: Das ist ja nicht die einzige Auffälligkeit. Man darf sich auch fragen, warum gerade an diesem Freitag Nachmittag, wo sich wahre Menschenmassen ins OEZ reindrängen und Parkplätze somit rar sind, warum gerade da das Parkdeck gesperrt war, sodass sich unserem Verdächtigen eine unvergleichliche Bühne geboten hat.

  • Jungen: Die er dann auch noch angenommen hat. Nächste Sonderbarkeit. Warum geht der sogenannte Täter überhaupt ins Parkhaus? Und warum begibt der sich von der mittleren Etage, wo er vor Blicken geschützt ist, auf das obere Parkdeck, wenn es doch eine regelrechte Falle ist? Und wo es nichts mehr zu beschießen gibt?

  • Eggert: Warum beginnt er dort eine Diskussion mit dem Zeugen Thomas Salbey und erzählt ihm seine halbe Lebensgeschichte?

  • Jungen: Wie entdeckt Salbey den Mann so schnell und kann ihn als "Täter" identifizieren? Immerhin hat er ihn schon auf dem kurzen Stück zwischen OEZ und Parkhaus mit einer Bierflasche beworfen und beschimpft. Wie konnte er erkennen, daß der Unbekannte eine Waffe hatte bzw. nachlud, wenn das auf dem Video nicht zu erkennen ist?

  • Eggert: Warum, das ist die ewig gleiche Frage, haben wir wie bei der McDonald´s Schießerei, schon wieder keine scharfen Bilder, auf denen man den Mann klar identifizieren kann?

COMPACT: Doch, es gibt eins, sogar gestochen scharf, die BILD und der britische MIRROR haben es gebracht

  • Jungen: Ja, und das ist dann auch schon wieder merkwürdig. Dieses Bild kann eigentlich nicht aus den vorhandenen Videos entnommen sein, da die Qualität der Videos diese Vergrößerung nicht hergeben kann. Wenn BILD tatsächlich solche Fotos hat, dann ist die Frage: woher kamen diese Bilder? Als Quelle wird "privat" genannt, das heißt alles und nichts.

  • Eggert: Und: Wenn solche Bilder existieren, muss dann nicht eine ganze Reihe solcher guten Bilder existieren? Warum hat BILD dann ausgerechnet dieses Foto zur Veröffentlichung ausgewählt, auf dem das Gesicht des Täters nicht zu sehen ist?

COMPACT: Immerhin belegt es, dass der Täter mit dem vor dem McDonald´s Laden identisch ist.

  • Jungen: Das dürfte exakt der Grund sein, warum man dieses scharfe Bild veröffentlicht hat: Um die Einzelamokthese zu untermauern. Anders als im bewegten Parkdeck-Film, wo die Kleidung im ganzen schwarz erscheint, trägt der Verdächtige auf dem Nahfoto eine blaue Jeans. Und anders als im bewegten Film, wo man keinen roten Rucksack sieht, hat er ihn hier. Und wie´s der Zufall will trägt der Unbekannte auch noch deutlich sichtbar seine Waffe vor sich her, sogar breitseitig, so als wolle er sie jemandem zum Geschenk machen. Das Bild wirkt geradezu wie nachträglich gestellt.

  • Eggert: Man verknüpft hier zwei Ereignisse in einer Person. Nun erinnern Sie sich aber an die wirklich lange Liste, die den sogenannten Filmbeweis am McDonald´s kippt. Der Dachschütze scheint mit diesem "Vorfall" auch nichts zu tun haben zu wollen. Als Baggerfahrer Salbey ihn beschimpft ist seine Reaktion – wörtlich – "Ich hab nichts getan". Wieso sollte ein Amokläufer, der gerade 9 Menschen getötet hat, sowas sagen?

COMPACT: Am Ende wurde er von einem Scharfschützen aufs Korn genommen, offensichtlich getroffen, verschwand zwei Stunden und tauchte dann in einer nahegelegenen Straße wieder auf, wo er sich vor den Augen der Polizei erschoss.

  • Jungen: Soweit das offizielle Statement der Polizei.

COMPACT: Das sie nicht glauben…

  • Jungen: Stimmt die Tonspur, dann wurde er tatsächlich mit einem Gewehr beschossen und getroffen, er knickt ja nahezu zeitgleich mit dem Schuss ein, das kann nicht gespielt sein, wenn das Geräusch nicht nachträglich aufs Band gelegt wurde. Wenn Sie sich das Video ansehen, so wie er vorn einknickt, danach aber noch gut weglaufen kann, dann traf der Schuss im Bauchbereich. Soweit dürften die Angaben der Polizei stimmen. Er flüchtete und verschwand. Auch das ist richtig.

COMPACT: Wo ist dann ihr Kritikpunkt am Ende des Parkdeckauftritts?

  • Eggert: Der liegt im "danach". Darin wie die offizielle Story bis zum erfolgreichen Ende der Jagd fortgesetzt wird. Ohne Bildbelege. So dass die Öffentlichkeit wieder auf Treu und Glauben angewiesen ist. Es folgen ja immerin über zwei Stunden, in denen quasi nichts gezeigt oder belegt, dagegen aber einiges behauptet wird. Und wo sich wieder zuviel Widersprüchliches einmischt.

COMPACT: Was meinen Sie?

  • Eggert: Zwischen dem Abtritt auf dem Parkdeck und dem abschliessenden Halali-Erfolg liegt eine Blackbox. Und ein Hauptakteur, der von den Behörden bildseitig geschützt wird. Der Verdacht, dass es sich dabei um einen Geheimdienstmann handelt ist damit sehr hoch. Ein "eigener". Der funktionierte. So jemand kriegt nach seinem filmseitgen Verschwinden eine neue Identität und kommt in den Schoss der Familie zurück – den bringt man nicht mortal zur Strecke.

COMPACT: Selbst dann nicht wenn er Amok läuft?

  • Eggert: Dann muss dieses außerplanmässige Verhalten irgendeinen Grund haben. Den will, den muss man wissen. Und um wenigstens näherungsweise drauf zu kommen braucht man den Betreffenden lebend. Das würde auch den Bauchschuss erklären. Der Scharfschütze hätte ja auch auf den Kopf zielen können.

  • Jungen: Und bei einem Bauchschuss fragt man sich natürlich wie sich der "Erwischte" damit über zwei Stunden verstecken soll. Um danach noch einen aufrecht stehenden Selbstmordauftritt hinzulegen. Mit Selbstbezichtigungen und allem was dazu gehört.

  • Eggert: Dazu kommt noch die Frage: Wo versteckte sich dieser Ironman vorher? Und wie?


Showdown in der Henckystraße

COMPACT: In einer Tiefgarage

  • Jungen: Richtig. Und zum Zeitpunkt des Bühnenabgangs soll die Polizei das gesamte Gelände bereits weiträumig abgeriegelt haben. Wie konnte er dann aus seiner Sackgasse, ein Parkdeck ist die schlimmste aller Sackgassen, wie konnte er von dort wieder entkommen? Und selbst wenn er das hingekriegt hat, wie kam er überhaupt in die unterirdische Parkgarage rein? Ich hab mich bei Anwohnern durchgefragt. Man braucht einen Schlüssel, sonst geht die Tür nicht auf.

  • Eggert: Ob man will oder nicht: Man bleibt bei dem Gedanken hängen, dass der Dachschütze von der Phalax der bereitstehenden Polizei abgefangen und weggebracht wurde.

COMPACT: Nun haben Sie aber selbst die Bilder des Toten, der 2 Stunden später vor dem Wohnblock in der Henckystrasse auftauchte. Ist das dann ein anderer?

  • Eggert: Höchstwahrscheinlich. Auf dem Video sieht man, dass er ein blaues T-Shirt trägt – das passt nicht zu dem Mann vor McDonalds oder zu dem Typen auf dem Dach des OEZ-Parkhauses. Das ist natürlich auch der Polizei aufgefallen, die das mit der Begründung wegzuerklären sucht, der Täter habe zwei T-Shirts übereinandergezogen. Schwer zu glauben, aber wenn wir das mal tun, dann müssen wir uns natürlich gleich mit fragen warum dieser Mann diesen Mummenschanz überhaupt veranstaltet. Die einzig logische Antwort heißt: Er plante unerkannt und heil aus dem Shooting herauszukommen! Das "beißt" sich nun aber wieder gehörig mit der geradezu exhibitionistischen, selbstgefährdenden Präsentation des "Täters" auf dem Parkdeck. Außerdem sehen wir neben dem "Toten" in der Henckystrasse den auffälligen Rucksack aus der McDonald´s-Produktion. Warum sollte der den mit sich führen, wenn die Verkleidung ein Versteckspiel nahelegt?

  • Jungen: Dazu kommen Auffälligkeiten des "Toten": Wir sehen in dem von Nachbarn erhaltenen Video eine sehr farbintensive Blutlache – man mag sich nun darüber streiten, ob Blut in den Auflagehintergrund versickern sollte oder nicht, aber das ist nicht das wesentliche. Entscheidend ist, dass wir diese Blutlache nur am Kopf sehen. Was hier fehlt ist das Blut am Körper, das, wenn es der Dachschütze ist, auch am Bauch sichtbar sein sollte. Nächster Punkt: Die Haare des Mannes scheinen braun zu sein. Die des MacDonald´s-Schützen waren schwarz. Und zu guter Letzt gab mir eine Anwohnerin der Henckystraße, die von ihrer Wohnung aus einen guten Aufblick auf den Toten hatte und ihn auch gefilmt hat, die gab mir zu Protokoll, auf Nachfrage nochmal am Telefon bestätigt, dass dem Toten die Waffe aus der rechten Hand genommen wurde. Jetzt vergleichen Sie diese Aussage mit dem vorherigen "Täter": Der schoss mit links!

COMPACT: Welche Eindrücke haben Sie von den Vor-Ort-Interviews mitgenommen?

  • Jungen: Im OEZ Abwehr. Angst den Mund aufzumachen. In der Henckystrasse das genaue Gegenteil. Da wurde ich "bedient" wie am Buffet eines Kreuzfahrtschiffs. 5 Minuten am Hauseingang, 3 Zeugen, ohne zu suchen, eine Polizeistreife inklusive. Fast so, als ob man auf mich gewartet hätte. Natürlich wird man bei zuviel Entgegenkommen auch wieder vorsichtig und hinterfragt, was einem so erzählt wird. Ein Beispiel: Gabriele M., eine Anwohnerin, will den Täter zusammen mit der Polizei gesehen und deren Dialog teilweise gehört haben. Sie beschreibt anschaulich, wie der "Flüchtige" sich die Waffe an den Kopf hielt und dann abdrückte. Über sowas freut sich der landläufige Journalist natürlich und BILD würde daraus sofort einen lebendigen Artikel bauen. Das Problem: M.´s Wohnung liegt nicht in Sichtweite zum Tatort. Von ihr aus verdecken jede Menge Bäume die Szenerie. Eine andere Anwohnerin, die den Toten vor dem Haus gesehen haben will, berichtet, dieser habe ein "Kindergesicht" gehabt. Das mag stimmen, passt aber wieder nicht zu den Schützen vor dem McDonalds und jenem auf dem Parkdeck. Was es tut: Diese Aussage "bedient" die medial verbreiteten Jugendbilder Sonbolys.

  • Eggert: Hier würde die Medienwahrheit wieder durchaus passen, dass das nun endlich Sonboly war. Vom Konkurrenzdienst abgesetzt oder schlimmerenfalls abgeladen. Das erklärt zumindest, warum die nach der Tat eingesetzten Spürhunde keine Spur des Iraners zum Tatort fanden – und auch keine innerhalb des Tatortareals. Wobei mir die Erklärung besser gefällt, daß das Übungsdrehbuch von deutscher Seite zu Ende gespielt wurde, abseits von Einflussnahmen. Man nimmt den Angeschossenen aus dem Spiel und stellt dann jemand anderen, der den Toten gibt, Rucksacksprengung inklusive, bei Anbruch der Dunkelheit dann mit Flutlicht. Das wirkt auf die Anwohner. Du hattest doch diesen Zeugen, dem der Hintüber-Fall so merkwürdig vorkam?! Seine fast aufrecht angewinkelten Beine passen dazu.

  • Jungen: Ich habe auch die Aussagen von mehreren Anwohnern, dass sich dort wenige Tage später ein 30 jähriger Vater aus dem achten Stock gestürzt hat. Angeblich Suizid. Von der Presse unbehandelt. Möglicherweise hat der ja "zu viel" gesehen oder gehört.

Nachbetrachtung

COMPACT: Sonboly erscheint jetzt als der Täter. Der Alleintäter. Der Amokläufer

  • Eggert: Tat, Täter und Amoklauf, jeder einzelne dieser Begriffe muss für diesen 22. Juli hinterfragt werden. Wir haben das jetzt an dutzenden Beispielen durchexerziert. Die Rolle Sonbolys wirkt darin wie die eines gut vorbereiteten Patsys. Ob er dabei überhaupt handelnd in Erscheinung getreten ist, ist nicht durch Zeugen belegt. Niemand hat ihn zum Tatort gehen sehen. Niemand hat ihn am Tatort erkannt. Niemand konnte sich hinterher an ihn erinnern. Wie auch? Die Polizei hat nur Jahre alte Bilder von Sonboly an die Medien weitergegeben. Die waren für Zeugenidentifizierungen alles andere als hilfreich. Bis heute gibt es kein aktuelles Bild des Iraners, das man mit den Videos abgleichen könnte. Dieses Verhalten ist sehr auffällig. Und folgt ohne Zweifel Vorsatz.

  • Jungen: Ein ähnliches Phänomen haben wir bei belastenden Aussagen. SpiegelTV hat in seiner Sondersendung zu München alle Hinweise auf Sonboly als verrücktem Amokläufer anonymisiert. Der "Mitschüler", der über Sonboly berichtet, zeigt nicht sein Gesicht. Andere Medien legen eine ähnliche Arbeitsethik zu Tage.

  • Eggert: Wie kam man überhaupt so schnell auf den Namen Sonboly? Den hatte man ja bereits in der Tatnacht raus. Laut Presse hatte sich der Vater bei der Polizei gemeldet, als er eines der beiden "Tatortvideos" sah. Angesichts der miserablen Bildqualität fragt man sich schon, wie er da seinen Sohn identifizieren konnte. Und dass er dann auch gleich bei der Polizei anrief. Welcher Vater macht das? Selbst bei einem einigermassen guten Bild wäre die erste, verständliche Reaktion, ein innerer Widerwillen. Etwas zwischen "Kann nicht sein" oder "Darf nicht sein". Befragen kann man den Vater nicht mehr. Er wurde unmittelbar nach dem 22. in ein Zeugenschutzprogramm genommen – wodurch er Aussageverbot hat. Das rätselhafte aber erhellende Telefonat riecht deutlich nach der Kategorie "vorgeschoben". Und warum schiebt man etwas vor? Weil man etwas anderes nicht nennen darf oder will. In diesem Fall den eigentlichen Hinweisgeber. Zum Beispiel freundliche Geheimdienstkollegen, die schon mal zu Weihnachten eine Kiste Jaffa-Orangen vorbeischicken. Die sind übrigens in virtueller Forensik überaus erfahren. Sowohl bei der Spurensuche, als auch in der Fährtenauslegung.

COMPACT: Warum sollte man dann Sonboly als Täter deutscherseits akzeptieren, wenn Grund zum Zweifel bestand?

  • Eggert: Schadensbegrenzung. Wissen Sie was und vor allem wer so alles auf diesen unzeigbaren Überwachungsbildkameras drauf ist? Nein? Ich weiss es auch nicht. Aber die Beamten in Polizei und Geheimdienst, die wissen es. Und damit auch die Regierung. Und die werden fürchten und ahnen, daß diese Knallerbilder auch in falsche Hände geraten sind. Als einer von denen hätte ich mit meiner, wie sagen Sie, "dunklen Fantasie", ich hätte noch in der Nacht eines dieser Bilder ins Bundeskanzleramt geschickt. In der Rolle von Frau Merkel brauchen Sie dann zwar einen Magenbitter, aber Sie schlucken auch den mit angebotenen iranischen Amokläufer, selbst wenn Ihnen dessen Hintergrund nicht passt.

COMPACT: Wie beurteilen Sie vor diesem Szenario das politische Langstrecken-Ergebnis?

  • Jungen: Als gefährlich. Die Merkelregierung hat das selbst so gesehen. Das Bundessicherheitskabinett trat ja nicht grundlos einen Tag nach der Tat zusammen, obwohl da bereits der "Einzelamoklauf" feststand. In dem Gremium sammeln sich die wichtigsten Persönlichkeiten auf dem Sicherheitssektor, mit dem Schwerpunkt auf "Auswärtiges und "Geheimdienste": Der Außenminister ist da drin, der Verteidigungsminister, der Verfassungsschutzchef, der Leiter des Bundesnachichtendienstes.

  • Eggert: Sie können sicher sein, daß dieser Personenkreis Dokumente und Dokumentationen vor sich hatte, die wir nie zu Gesicht bekommen werden. Und dass die schwer verdaulich sind. Auch auf die längere Strecke gesehen. Wenn es zu dem in Sicherheitskreisen befürchteten Megaanschlag kommt, dann ist eine Erpressbarkeit das Letzte was man brauchen kann. Die Kanzlerin ist nicht umsonst tagelang abgetaucht. Während Obama schon in derselben Nacht vor den Mikros seinen Kommentar zu München abgab.

  • Jungen: Wobei er gelacht hat.

  • Eggert: Stimmt, das fiel mir auch auf. Irgendwie unpassend, nicht?

  • Jungen: Ansichtssache…

Wolfgang EggertWolfgang Eggert (* 1962) ist ein deutscher Journalist und Historiker. Er hat sich entschlossen mit seinem Projekt  http://www.siedlergemeinde.org das deutsche Irrenhaus zu verlassen.

16 KOMMENTARE

  1. Gute Arbeit; klingt ganz plausibel und wenn ich ehrlich bin, haben mich bereits während des ganzen Theaterstücks genau 2 Sachen sofort verwundert: 1) Die Polizeianweisung keine Fotos oder Videos zu machen !?  und   2) Absperrung auf der Autobahn bereits außerhalb Münchens bei einem Einzeltäter ???

  2. Was fühlen die 2.300 Polizisten, die die vier Teile dieses Interviews gelesen haben?

    Wie werden die Gedankengänge der Journalisten polizeiintern bewertet?

    So langsam aber sicher wird es unheimlich in diesem unseren Lande.

    Oder ist es besser, solche Geschichten völlig zu meiden, damit sich das Mantra der offiziellen Darstellung nicht ins Gehirn frisst?

    http://www.dzig.de/22-Juli-2016-Eine-Polizeiuebung-in-Muenchen

    Das Video von Frank Langer ist inzwischen "privat".

    Zu berücksichtigen ist, dass für Menschen ohne Nabelschnur zu Leitmedien ihr eigenes Leben einfach in gewohnter Weise weiterlief, weil sie von all dem Realtheater nichts wussten. Nur Münchner wunderten sich über die gespenstische Stille in den Straßen. So wurde diese "Übung" in und um München erfolgreich absolviert.

  3. Die "Spekulation" ist jedenfalls schlüssiger, als das Versteckspiel der Polizei. Besonders deshalb, weil alles Bild- und Videomaterial der Überwachungskameras so seltsam "geheim" gehalten wird. Wenn der Täter drauf wäre, dann hätte man es längst präsentiert. Da kein einziges Bild gezeigt wird, bleibt die Frage warum wohl?

    • Die Kluft zwischen der Realität und der Polizeiversion sind extrem:

      Realität:

      Studenlange Verbreitung der Warnung, daß 3 Killer mit „Langwaffen“ frei herum laufen, und auch nach Stunden noch nicht gefasst wurden.
      Berichte von Schüssen aus der ganzen Stadt, Panik im Hofbräuhaus (inkl. Video, Leute schreien um Hilfe, stürmen aus dem Fenster) analog dem Massaker beim „Bataclan“ Theater in Paris, wo man auch Leute aus dem Hintereingang stürmen sah – das Video ist fast eins zu eins identisch.
      Einsatzkräfte aus ganz Bayern wurden zusammengezogen, Aufruf an die motorisierte Bevölkerung, die Autobahnen zu verlassen um die Bahn frei zu machen. Größter Polizeieinsatz seit Menschengedenken, stundenlang überall Hubschrauber und Tatütata, Bild berichtet (und zeigt Foto) von einem Polizeihubschrauber mit einem Scharfschützen an Bord, notfalls wird aus dem Hubschrauber geschossen (fast wie bei Schimanski).
      Aufruf an die Bevölkerung, sich in Häusern zu verschanzen, nicht auf die Straße zu gehen, dazu wie in Paris Twitter Kampagne #opendoor mit der Leute ihre Wohnungen öffnen sollten für die Unterbringung der fliehenden Passanten, die voller Angst wohl die Nacht im Ausnahmezustand verbringen müssen.
      Schlagzeile einiger Zeitungen (auch am nächsten Tag): „München im Krieg“.

      =>Allem Anschein nach ein „Großangriff“ von schwer bewaffneten Terroristen, die an mehreren Orten der Stadt gleichzeitig angreifen. Vermutlich hunderte Tote, deshalb die vielen Rettungskräfte aus der Umgebung.

      Polizeiversion:

      Es war nur 1 Täter mit 1 Pistole. Ein Deutsch-Iraner der die Angewohnheit hat 2 T-Shirts zu tragen, und sich umzuziehen bevor er sich selbst erschießt. (Alles andere würde bedeuten es gab mehr als 1 Täter bzw. mehr als 1 Darsteller, und das darf nicht sein).
      Während bei Lapalien inzwischen fast immer entweder Handyvideos, Dashcam-Videos oder Überwachungskamera-Videos existieren, gibt es in diesem Fall keine Aufnahmen die man der Öffentlichkeit zeigen könnte, wozu auch, man hat ja Zeugenaussagen.
      Die Zeugenaussagen über den eigentlichen Tathergang, also das Blutbad, die Opfer, sind alle anonym und „ohne Gesicht“, angefangen mit der „Loretta“ aus dem McDonalds, die den Schützen angeblich auf der Toilette gesehen hatte (der DAMEN Toilette?), und dann vielen ominösten Zeugen, für die Schußwunden und Tod durch Verblutung scheinbar nichts besonderes sind, das hört man raus.
      Nachdem er sich selbst erschossen hat, erübrigt sich ein Gerichtsprozess, bei dem eine Verteidigung Beweise für die Unschuld präsentieren könnte. Es wird eine rein polizeiinterne Ermittlung geben.
      Wenige wochen später wird der Waffenhändler gefaßt der ihm die Pistole verkauft hat. Damit sind alle Schuldigen entweder tot oder gefasst.
      Als Konsequenz erhält die Polizei jetzt Gelder für bessere Bewaffnung, gepanzerte Fahrzeuge, und Maas fordert mehr Überwachungskameras in Einkaufszentren, weil angeblich diesmal wegen Privatsphärenschutz extra wenige im OEZ waren. Das Darknet muß unter Kontrolle gebracht werden wegen Waffenverkäufen, öffentliche Veranstaltungen brauchen jetzt Polizeischutz, Drohnen, Kameras usw.
      Obwohl öffentlich keine Zeugenaussagen bekannt sind, die den Schützen beim Morden gesehen haben, hat die Polizei angeblich von über 250 Leuten Informationen.
      Die großflächige Absperrung wurde erst aufgehoben nachdem es dunkel war (so daß niemand bei Tageslicht in der nähe des Tatorts mehr Fotos/Videos machen konnte, und erst nachdem die Polizei Stunden Zeit hatte, alles gemäß offizieller Version zu arrangieren.)

      =>Ein verwirrter Einzeltäter (der praktischerweise „deutsch-iraner“ war und wo es sowohl Anzeichen für „rechte/ausländerfeindliche“ Gewalt als auch „islamische“ Gewalt gibt, so kann sich jede Berichterstattung es so hindrehen wie es ihnen gerade beliebt). „Viel Lärm um nichts“ – das Großaufgebot war nur eine Vorsichtsmaßnahme. Am nächsten Tag in den Zeitungen „Lob“ für den Polizeipräsidenten für den schnellen Einsatz und Schutz der Bevölkerung. Ende gut alles gut.

      • Am schlimmsten waren in der Nacht übrigens Leute ohne Auto betroffen:
        U- und S-Bahnen wurden komplett eingestellt. Sogar Taxifahrer wurden per Textnachricht angewiesen keine Fahrgäste mehr mitzunehmen.
        Der Zugverkehr der Deutschen Bahn nach München wurden in der Nacht ab c.a. 19 Uhr komplett gestoppt. Die Züge endeten an Bahnhöfen der Außenbezirke (z.B. Freising) und es wurden Aufenthaltszüge bereitgestellt um den gestrandeten Bahnreisenden Unterkunft für die Nacht zu bieten. Erst am nächsten Morgen (4 Uhr) fuhren sie wieder.
        Der Münchner Hauptbahnhof wurde komplett geräumt und von schwer bewaffneten SEK-Einheiten patroulliert und durchsucht.

  4. Erstmal ganz herzlichen Dank an die Herren Jungen und Eggert für für die investigativen Forschungen vor Ort und die Gedankengänge, die ich überwiegend teile. Ich hoffe, dass noch mehr ans Licht kommt ud wir in weiteren Folgen auf dem Laufenden gehalten werden.

    Ich weiß nicht, ob dieses Interview hier schon bekannt ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=j1wMS8oCCcE

    Inhaltlich – soweit ich das verstehe, scheint es mir die damals offizielle Variante zu bestätigen, aber die Darsteller finde ich bemerkenswert:

    FOCUS-Online-Redakteurin
    Sabrina Nickel

    Sabrina Nickel ist seit April 2015 feste Video-Redakteurin bei FOCUS Online. Geboren 1992, aufgewachsen in der bayrischen Provinz, fing sie nach ihrem Abitur 2011 zielstrebig an zu studieren. Die Wahl fiel auf Medien- und Kommunikationsmanagement, während sie nahezu zeitgleich bei FOCUS Online anfing. Ob Werkstudium, Praktikum oder vorheriges Volontariat: Sabrina ist im Unternehmen schon viel herumgekommen, fand ihre Passion jedoch letztlich in der Videoredaktion. Nicht zuletzt aufgrund ihrer umfassenden Erfahrung vor und hinter der Kamera. Ob Moderation, News-Berichterstattung, Video-Redaktion oder Hompagegestaltung für Video – Sabrinas goldene Regel lautet: "Tu', was du liebst und du musst nie wieder arbeiten!"

    Quelle: http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/sabrina-nickel_auid_6938.html

    Eintrag auf dem Fratzenbuch von Sabrina Nickel am 23.7.2016: "Gestern Nacht auf Fox News
    Es hat sich herausgestellt, dass in Eataly wie auch im Hofbräuhaus Massenpanik ausgebrochen ist. Nur ein Nebenschauplatz, allerdings sind viele Menschen noch ratlos – hier zur Aufklärung." und dann ist obiges Video verlinkt

    Ihr Begleiter, der weitere Augenzeuge ist Manx Rendell, ein Fotomodell der SPIN Model Management

    http://www.spinmodelmanagement.com/de/men/men-details/model/max-rendell.html (Fotos)

     

  5. Sehr interessant ist auch die Kommunikation von falschen Uhrzeiten. Der Lidl an der Ecke Dachauerstr./Hanauerstr. hat um 17 Uhr abgesperrt und die Kunden nicht rausgelassen nachdem der Leiter des Lidl in der Pelkovenstrasse von Schüssen gesprochen hatte und telefonisch Bescheid gesagt hat, dass sie schließen sollen. Also ca. 1h vor den offiziell ersten Notrufen.

    Der o2 Shop am Georg Brauchle Ring hat nachmittags weit vor 17 Uhr geschlossen, als Menschenmengen aus der OEZ Richtung gelaufen kamen und von Schüßen berichtet haben.

    Innerhalb des OEZ haben Shopmitarbeiter um 17:36 ihren Laden verlassen, als der Alarm anging.

    Eine Frau war in einem Kindergarten zur Verabschiedung ihres Kindes und konnte schon um 17:30 Uhr nicht mehr zu ihrer Wohnung, die nur 2 min weg lag, weil alles schon abgesperrt war.

    Die Sanitäter konnten ca. 1h nicht zum Tatort, weil es zu gefährlich gewesen wäre, da die Lage zu unübersichtlich war.

    Alle Leute, die am OEZ waren, sagen einstimmig, dass der zeitliche Ablauf nicht stimmt, aber dass das eben nur die Münchner wissen und somit der Rest der Welt beruhigt von dem Einzeltäter ausgehen kann, der nicht mehr lebt.

    Egal aus welchem Grund uns nicht die Wahrheit gesagt wird, ob zu unserem Schutz oder um die Stadt München wirtschaftlich nicht in Schwierigkeiten zu bringen, dieses Vorgehen führt nur zu mehr Fragen, Spekulationen, Vertrauensverlust in Polizei und Medien und größere Unsicherheit.

    Vielleicht wird dieser Fall irgendwann aufgelöst in vielen Jahren, aber zeitnah werden wir sicher nicht an die Wahrheit kommen

    • danke für den input – der wäre definitiv abprüfenswert. magst du vielleicht in der compact-redaktion anrufen?

      • Hab Dir schon 2 Mails an die "Siedler-Adresse" geschickt gehabt und Dich angerufen, aber gerne mache ich das nochmal bei Compact auch

  6. Ich bin auch von einer False Flag überzeugt. Über mehrere Ecken habe ich gehört, dass die Polizei schon mittags mobil gemacht hat. Ich habe aber auch erzählt bekommen, dass am OEZ ein Opfer in jemandes Armen gestorben ist. Ich denke, dass es echte Tote am OEZ gab und am Isartor, Hauptbahnhof usw. nur geschossen wurde, um Panik zu erzeugen. Es war wohl geplant, einen "rechten" Anschlag zu inszenieren, was aber nicht geklappt hat, oder von andersgewillten verdreht wurde.

    Diese beiden Zeugen halte ich z.B. für glaubwürdig:

    https://www.youtube.com/watch?v=MQ1OdNoGJK8

    https://www.youtube.com/watch?v=btBxabySp0M

    • und hier ist die lösung:

      wenn das "tätervideo" auf dem parkdeck das ist, was 99,99% der medien sagen und schreiben, nämlich ECHT, dann wurde der dort zu sehende mann von einem scharfschützen getroffen. da gibt´s kein vertun, denn dieser angebliche sonboly zuckt mit dem schuss selbst zusammen, verzögerungslos. was die frage aufwirft, wie nun "der gleiche" sonboly daraufhin (!) in einem haus normale gespräch führt, ohne zu bluten. kann er vielleicht auch übers wasser wandeln?
      und weiterhin fragt sich: was macht sonboly nr. 2 so entspannt in diesem haus? die antwort darauf liefert ungewollt die "welt" vom 23.7., als sie in ali´s elternhaus einen ortstermin wahrnimmt:

      "Der Jugendliche habe Zeitungen ausgetragen, Münchner Anzeigenblätter. Ein paar übrig gebliebene Stapel liegen noch vor der Tür."

      das elternhaus ist nur 2 strassen von dem haus entfernt, wo man ihn am tattag gesehen hat. sonboly trug einfach stapelweise zeitungen aus. wie immer.

      • Das Zeitungsaustragen würde erklären, wie er die 4000 Euro für einen Darknet-Waffenkauf aufbringen konnte, und mit eigenem Auto anreisen konnte. (Ironie Ende)

  7. Darf ich allen Interessierten Lesern zum Fall München nochmal vorschlagen, auch den Artikel in der September-Ausgabe von COMPACT zu lesen. Das wäre Teil 1 – und da ist schon eine ganze Menge zusammengetragen, was der kritische Beobachter einfach wissen muss. Teil 2 wird dann im Oktober in der Print-Ausgabe erscheinen – stay tuned. 

    Herzliche Grüße,

    Marc Dassen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here