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Foto: Olympia Einkaufszentrum, München
Foto: Olympia Einkaufszentrum, München

München: Nichts ist wirklich aufgeklärt (Teil 2)

Ein unveröffentlichtes, mehrteiliges COMPACT-Interview zur Schießerei von München mit dem Journalisten Johann Jungen und dem Erfolgsautor Wolfgang Eggert. Wie immer sind die Investigativ-Journalisten auf der Suche nach den Antworten auf jene Fragen, welche sonst niemand stellen will – oder vielleicht aus Angst niemand stellen kann? Denn an der offiziellen Berichterstattung gibt es – wie so oft – berechtigte Zweifel.  

Hier gehts zu:  Teil 1

Teil 2: Täterrahmung ist Geheimdienstsache

COMPACT: Der Mossad als Anlass-Lieferant für inszenierten VerfassungsschutzTerror? Originell! Das hätte mal Seltenheitswert.

  • Eggert: Hat´s wahrscheinlich sogar mal gegeben. Ohne dass selbst ich das bemerkt hätte. In Tagen allerbester Beziehungen. Gut, heute sind wir davon weit entfernt. Schon von daher wär sowas unwahrscheinlich. Und warum sollten sich die deutschen Schlapphüte von außen helfen lassen? Mitwisser können bei derartigen Unternehmen nur schaden.

  • Jungen: Davon abgesehen ist Frau Merkel mit diesem Täter bestimmt nicht glücklich gewesen. Der passt nicht wirklich ins nationale Anforderungsprofil. Ein deutscher Rechter? Ja, unbedingt! Aber ein Doppelpassbürger, dazu Iraner? Nein. Ganz und gar nicht. Das spricht viel mehr für einen unerbetenen Seiteneinstieg. Von jemandem der Wind von der deutschen Aktion bekommen hatte und dem Ablauf nun relativ aufwandslos einen eigenen Spin geben konnte.

COMPACT: Und mit diesem "Jemand" meinen Sie den Mossad

  • Eggert: Nicht notwendigerweise, solche Kaperungen sind durchaus beliebt in der Geheimdienstwelt. Wenn sich der Spin aber gegen den Iran richtet dann wird die Auswahl schon erheblich enger. Da bleiben gegenwärtig nur wenige echte Kandidaten. Großbritannien vielleicht…

  • Jungen: …bei denen würde die 2 Stunden-Differenz in der Planung schön aufgehen. 16.00 Greenwich Mean Time (GMT), der Zeitpunkt von "Sonbolys" Einladung, entspricht 18.00 hiesiger Zeit, als die Schießerei tatsächlich begann….

  • Eggert: …dann ganz sicher Saudi-Arabien. Und eben Israel. Alle drei haben entsprechende Erfahrungen bei Aufsattelunternehmen. Israel ist verdächtig den von Gladio nonlethal geplanten Oktoberfestanschlag scharf geschaltet und die Terrorübung bei 7/7 gehijacked zu haben. Israel hat weltweit den besten Geheimdienst. Israels DEBKAfile legte die Sonboly-Fährte offen und drängte noch in der Nacht vom 22. auf den 23. das auf Tauchstation gegangene Berliner Establishment offensiv in die gewünschte Richtung. Sie haben die Manpower. Sie haben die Expertise. Sie wollen – ganz anders als Deutschland – eine militärische Abrechnung mit Iran. Sie sind in diesem Fall erste Wahl.

COMPACT: Ein depressiver JungPerser um die Mullahs in den Schwitzkasten zu nehmen? Bisschen dünn, finden Sie nicht?

  • Jungen: Für den Moment ja. Aber da ist mehr rauszuholen. Vielleicht erinnern Sie sich an die sogenannten "gefährlichen Verbindungen" die Sonboly laut Medienberichten gehabt haben soll. Das Thema wurde nur kurz angerissen und nicht argumentativ zu Ende geführt. Diese Karte ist ganz sicher nicht ausgereizt. Die kann nochmal auf den Tisch gelegt werden. Trümpfe spielt man nicht sofort aus, sondern erst dann wenn man sie am Ende braucht.

  • Eggert: Ich denke auch, daß die Münchner Ereignisse nicht abgeschlossen sind sondern vorgreifen. Der europäische Superanschlag, von etlichen Geheimdiensten angekündigt, war noch nicht da. Dieses zweite 9/11 kommt erst und wird wie sein Vorgänger den Weg zu echten Umwälzungen frei machen. Lassen Sie es bei uns passieren, wieder entlang einer Sicherheitsübung, nun deutlicher iranisch gelabelt, und die Tür zu einem Mittelostkrieg steht weit offen. Stellt sich die Bundesregierung dagegen dann werden wir an München erinnert werden. Mit mehr interessanten Hintergründen: Berliner Planspiele eine Übung "heiß" zu fahren. Dazu politische und möglicherweise sogar geheimdienstliche Verbindungen der Familie Sonboly, zum Verfassungsschutz, zum Bundesnachrichtendienst. Und dann sagen die Leute "Ach, schon wieder selbstgemacht", "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht" usw. Merkel und Seehofer sind bereits heute erpressbar, wenn Netanjahu seine Sache gut gemacht hat.

COMPACT: Sie nehmen jetzt aber nicht im Ernst an, daß Frau Merkel und Herr Seehofer einen eigenen Agenten auf ihre eigenen Landsleute schießen gelassen haben? Denken Sie, daß Sonboly das plante und von den deutschen Stellen durchgewunken wurde?

  • Eggert: Genau so kann es irgendwann einmal dargestellt werden, wenn Berlin nicht spurt. Aber ich glaube weder das eine noch das andere. Wenn es in München überhaupt Tote gab, wenn, dann waren das Scharfschützen, so wie auf dem Majdan oder 2002 in Caracas. Sonboly hatte nichts damit zu tun. Und Berlin schon gleich gar nicht. Unsere Geheimdienstler sind keine Rauhbeine wie in Frankreich wo man schon mal bei Bedarf ein Greenpeaceschiff inklusive Besatzung in die Luft sprengt, wie in den USA wo Bushs Sicherheitsberaterin Rice den 11. September als "willkommenes Ereignis" abfeierte oder die CIA einen ganze Bahnhof hochbomben liess. Der deutsche James Bond ist ein Leisetreter, ganz sicher in etliche Schweinereien verwickelt, aber eben doch ein Leisetreter, der seine Waffe mehr aus ästhetischen Gründen trägt. Das Celler Loch ist da schon ein Maximalvorfall, zur Nacht von Stammheim hat´s auch nicht gereicht, da mussten andere aushelfen. Fragen Sie mich: Haben die in München gestaged, um ihren Ernstfall durchzuexerzieren? Ich sage ja. Haben Sie geschossen? Wieder ja. Haben sie Passanten getötet oder verletzt? Klare Antwort: Nein. Das würde hierzulande niemals passieren.

COMPACT: Es wurde aber geschossen

  • Jungen: Ja, im McDonald´s. Vor dem McDonald´s. In der 50 Meter entfernten U-Bahn. Minuten später dann im Hauptbahnhof, da fährt die U-Bahn nämlich auf direktem Wege hin. Die nächsten Untergrundstationen von dort sind Karlsplatz/Stachus – Marienplatz – Isartor. Und auch dort: jedesmal Schüsse, Panik. Da macht es Sinn, dass der U-Bahn-Verkehr komplett gesperrt wurde. Und – das spricht sogar für scharfe Schüsse – dass dieser Zugang am 2.8.2016 immer noch gesperrt war. Verstärkt wurde das ganze Szenario noch durch polizeiliche Einsatzkräfte, die, wer auch immer sich das ausgedacht hat, in Zivil mit Langwaffen unterwegs waren, die schossen und erheblich zur Verunsicherung der Bevölkerung beigetragen haben.

  • Eggert: Das war der ganze Plan. Mehr nicht. Harmlos und effektiv. Der Rest, die Übung, ergab sich dann ganz von allein. Mit den Bildern die wir kennen: Passanten in Reih und Glied mit erhobenen Händen an Kameras vorbeigeführt. Deutsche Polizisten in gelben Warnwesten, die ihre Waffen anlegen und mit ihren Maschinenpistolen in die Gegend zielen – mit dem Finger am Abzug.

COMPACT: Wie können Sie von "harmlos" reden wenn Sie zugleich zugeben, dass zumindest rund um das McDonalds direkt auf Menschen geschossen wurde? Und wo es nachgewiesenermassen Tote gab?

  • Eggert: Nachgewiesen ist in diesem Fall relativ wenig. Auch die Todesschüsse vor dem McDonald´s sind es nicht.

COMPACT: Sie sind es doch. Wir haben dafür einen dieser beiden Beweisfilme.

  • Eggert: Die wir beide anzweifeln. Den, den Sie meinen, noch weit mehr als den anderen.

  • Jungen: Wollen wir das ausführen?


Das mehr als hinterfragbare McDonalds-Beweisvideo

COMPACT: Ich bitte darum

  • Eggert: Gut, dann Vorhang auf, 17:55, das Shooting bei McDonalds beginnt. Zumindest wird es von den Medien gemeldet. Wir haben aber nur einen einzigen Filmbeweis der aktiven Handlung eines Täters gegen Passanten, für diesen Moment und den ganzen restlichen Tag. Das 2-Minuten-Video von dem Sie sprechen. Das im Netz viral gegangen ist und weltweit im Fernsehen auf Dauer-Rotation lief. Ich darf mal den Kollegen Jungen fragen, was ihm damals als erstes aufgefallen ist. Vielleicht erstmal nur zwei, drei Sachen, nicht gleich die Perlen. 

  • Jungen: Erstens das Timing. Freitag-Frühabend – knapp vor TV- Prime-Time. Was für eine besonders publikumswirksame Inszenierung spricht. Dann die Tatsache, dass die Vorgänge quer über die Stadt gestreut berichtet wurden, was auf mehrere Täter hindeutet. Die wurden ja auch zunächst berichtet. Das Video scheint das zu bestätigen.

COMPACT: Wo?

  • Jungen: Da wo der Motorradfahrer ins Bild fährt, vor dem McDonald´s. Schauen Sie genau hin. In diesem Moment sind die Flüchtenden noch ausserhalb vom Bild. Während der Schütze bereits draußen steht. Die Hände unten. Beide. Er hat noch nicht angelegt und längst noch nicht geschossen. Aber der Motorradfahrer dreht sein Gesicht zum Restaurant rüber. Das ist kein Abbiegeblick, dafür hat er sowieso den Rückspiegel, er dreht sich richtiggehend um. Fahrend im dichten Verkehr. Nicht ganz ungefährlich. Sowas macht man nur, wenn etwas sehr ungewöhnliches zu sehen ist. Ist es aber nicht. Also muss er etwas gehört haben, etwas sehr lautes, was den Verkehr übertönt und durch den Helm dringt. Das naheliegendste in diesem Fall ist ein Schuss – aus dem McDonald´s. Den muss der Logik nach eine zweite Person abgegeben haben, denn der sogenannte EInzeltäter steht ja – noch tatenlos – draußen.

  • Eggert: Die Flucht der Gäste aus dem McDonald´s, also die auf die gleich geschossen werden wird, weist ebenfalls auf einen zweiten Mann hin. Die Gruppe kommt hinter dem Haus her gerannt, direkt auf den vermeintlichen Einzeltäter zu. Das ist keine große Wegstrecke, aber auch keine wirklich kurze. Zumindest der eine oder andere Flüchtende müsste den Gefährder sehen. Das ist ein durchaus großer Mann, er steht nahezu im Weg, sonst ist da niemand im Sichtfeld. Aber alles läuft weiter, an ihm vorbei, so als hätten sie ihn nie zuvor gesehen oder, das ist das wesentliche, bis dahin nicht als Gefahr wahrgenommen. Es muss aber eine vorausgehende Gefahr gegeben haben, im Laden, eine Schießerei, sonst hätte der Filmemacher das Restaurant nicht bereits vor dem Auftauchen der Beteiligten herangezoomt. Und sonst würden diese Menschen nicht fliehen. Was nahelegt, dass drinnen jemand anderer geschossen hat.

COMPACT: Gute Argumente. Trotzdem halten Sie dieses zentrale Video für einen Fake?

  • Eggert: Ja. Es gibt jede Menge klarer Anhaltspunkte darauf, dass wir hier ein fast rein virtuelles Ereignis "sehen". Wir haben Hinweise, daß Bluescreentechnologie eingesetzt wurde. Hinweise, daß hier möglicherweise mit Schauspielern gearbeitet wurde. Hinweise, dass die Bild- und Tonspur nachträglich zusammengefügt wurden. Mit einem Wort: Dass das zumindest in Teilen eine Vorausproduktion ist, die sich so nicht abgespielt hat.

COMPACT: Schlüsseln Sie uns das einmal im Einzelnen auf

  • Jungen: Beginnen wir mit dem Einstieg. Die Frage "Warum filmt der Filmemacher genau zur richtigen Zeit den Eingang des Restaurants", wo doch offensichtlich gar nichts passiert, die hatten wir bereits versucht einer Logik entgegenzuführen. Das Wort offensichtlich scheint zunächst alles zu erklären: Auf der offenen Bühne ist nichts sichtbar. Also muss hinter der Bühne, im McDonald´s etwas Außergewöhnliches zu hören sein, etwas sehr Lautes, das der Filmemacher aus erheblicher Entfernung mitgekriegt hat. Schüsse. Der Motorradfahrer und die Massenflucht sind hier zusätzliche Anhaltspunkte. Aber das sind nur scheinbare Anhaltspunkte. Denn die Passanten auf dem Bürgersteig des McDonald´s, die wesentlich näher am Geschehen dran sind, scheinen die vermuteten "Schüsse" nicht sonderlich zu beeindrucken. Am Auffälligsten ist das bei der Person mit der weißen Mütze, die am Ende nurmehr Meter von dem Laden entfernt ist und schnurstracks weiter auf den zuläuft, in aller Seelenruhe. Das ist der erste glatte Widerspruch.

  • Eggert: Zweitens finden sich auf dem Video für Freitag um 18.00, an Münchens beliebtester und größter Einkaufsmall viel zu wenige Passanten. Der Bürgersteig vorn im Bild ist sogar leer. Auch das beißt sich mit der Logik. Es hat den Anschein, als wurde die Grundlocation an einem anderen Tag gedreht. Dafür spricht auch die Aufsicht auf die kleine Imbissstube mit dem bordeauxroten Schirm, die sieht man bei 0.50-1.00 links im Bild, die Tische sind hier noch gedeckt und mit Tischtüchern überzogen. Minuten später sind die in einem Nach-Tat-Video bereits fein säuberlich zusammengeklappt und in die Ecke gestellt, während eine Leuchtreklame angeschaltet ist. Ich bezweifle, daß da jemand die Nerven dafür hat, unmittelbar nach einer Schießerei, während 100 Meter entfernt auf dem Parkdeck scheinbar die Schießerei munter weitergeht, als noch gar nicht klar ist wieviele Täter hier am Werk sind, wo die grad stecken, dass da, in so einer Situation, jemand die Coolness hat seinen Schankgarten aufzuräumen. Vor dem zugedeckte Menschen liegen.

  • Jungen: Drittens haben wir Bildaussetzer, keine kleinen, sondern auffällige, mehrfach. Beachten Sie zum Beispiel im Video ganz am Anfang die Bodenmarkierung auf der Fahrbahn, die das von links ins Bild kommende Auto schlicht "mitschleift". Etwas ähnliches passiert ab 1.05, wo der weisse Zaun durch die "Flüchtenden" optisch verzerrt und geradewegs "mitgenommen" wird. Das macht den Eindruck, als seien die "Opfer" nachträglich eingespielt worden.

  • Eggert: Das gleiche Phänomen hast Du beim "Täter". Der kommt quasi aus dem Nichts. Bei 0.15 ist die Türe links offen, die fällt dann zu. Ich habe ein an dieser Stelle rangezoomtes Frame-to-Frame-Video gesehen, da sieht man kurz die Hälfte eines Beins, das sich dann in einem grieseligen, aufrechten Balken auflöst. Auch die Laufrichtung des "Schützen" deutet darauf hin, daß er durch diese Tür gekommen sein muss. Und zwar als er schließlich wieder aus einem Grieselfeld auftaucht. Aber auf der Wegstrecke dazwischen, entlang des zweistangigen Eisenhandlaufs, da ist er komplett verschwunden, wie weggeswitcht. Wurde er aufgespielt, dann dürfte eben dieser Eisenhandlauf oder der beleuchtete Werbekasten das Problem gewesen sein, warum man das so gemacht hat. Weil es sonst nicht übereinander gepasst hätte. Wegen der Verzerrungen. Oder weil sich die Werbetafel vom Dreh- zum Tattag geändert hatte.

  • Jungen: Nächster Punkt, viertens: "Unlogik im szenischen Ablauf." Bei 0.42-0.53 richtet der Schütze seine Waffe auf eine entgegenkommende Frau, die das überhaupt nicht zu bemerken scheint und das aus vielleicht vier Metern Abstand! Bitte beachten Sie auch, daß bei 0.42-0.46 die Flüchtenden noch gar nicht im Bild sind, der Schütze aber geradewegs auf die Strasse anhält, wo sich in der Nähe nur eben diese Frau aufhält. Er hat die Waffe also im 90 Grad Winkel abgewandt von der Läuferschaft, würde wohl auch niemanden treffen, wenn die nun stehenblieben oder kehrtmachten. Aber nein: sie laufen geradewegs an ihm vorbei, geradewegs in die Schussbahn des Bürgersteigs. Und, das ist wohl die größte Überraschung, keiner der Angeschossenen fällt getroffen zu Boden – obwohl der Schütze aus allernächster Entfernung abdrückt.

  • Eggert: Fünfter Oberpunkt: "Das Rätsel des Filmemachers". 1. Der Mann hat Nerven wie Drahtseile. Der dreht glatt 6 Schüsse ab, während denen seine Film-Hand ruhig bleibt. 2. Obwohl der Film gegen Ende zeigt, dass es auch Umstehende gibt, hört man nur eine einzige Stimme, die dabei aber klar und deutlich. Erst ruhig "Hey, wie krank is´n der?", dann bewegt "Er kommt hierher, lauft. Lauft, Leute". Das scheint die Stimme des Filmemachers zu sein. Von dem wurde, 3., zunächst im Netz verbreitet, er sei unter den Erschossenen, dann hieß es, die Version hält bis heute, dass es sich um einen kroatischen Touristen handele, der "anonym bleiben" wolle. Abgesehen davon, dass man sich dann fragt, wie ein kroatischer Tourist in einer so heftigen Konfliktsituation deutsch spricht, gut, sowas kann sein, bleibt 5. hoch bedauerlich, daß der einzige Filmer einer Gewalttat zwischen McDonald´s und OEZ nicht greifbar, nicht befragbar ist. Dass das Video keinem Medium zum Kauf angeboten sondern einfach ins Netz gestellt wurde ist dann die 6. Unverständlichkeit, denn dafür hätte es eine ganze Stange Geld gegeben.

COMPACT: War´s das?

  • Eggert: Dass es der einzige Film ist, der den Direktkonflikt zeigt hatten wir am Anfang schon gesagt. Niemand anderer konnte das Ereignis filmen. Jetzt mögen Sie einwenden, die Leute auf der Strasse wären nicht kaltblütig genug gewesen in diesem Moment die Handycam zu zücken. Aber direkt gegenüber steht nun auch ein Hochhaus mit Logenblick auf den McDonald´s. Gepackt voll mit Menschen, deren Balkon an einem lauen Sommerabend, Freitag nach Feierabend, zu einem Bier einlädt. Diese Leute waren ungefährdet. Und keiner hebt sein Handy hoch. Nicht während der angeblichen Schüsse im McDonald´s. Nicht während der angeblichen Schüsse auf die Flüchtenden. Nicht bei der Erstversorgung, nicht beim Eintreffen der Krankenwagen und der Polizei. Sorry, das ist völlig unmöglich.

  • Jungen: Was wiederum dafür spricht, daß der Beginn der Hilfsmaßnahmen ohne Aufsehen abgewickelt wurde. Orchestriert, absichtlich, damit im wahrsten Sinne des Wortes niemand aufsieht. Es gibt tatsächlich Sekunden-Videos und Fotos von dem Ort, bei denen man kein Blaulicht an den eingetroffenen Kranken- oder Polizeiwagen sieht. Was die behauptete Situation nun völlig konterkariert. Wenn einer auf der Straße oder einem Dach um sich schießt, sollte es ja ganz hilfreich sein mal ein Martinshorn anzustellen. Abschreckende Wirkung nennt man das. Es soll durchaus Verbrecher geben, die von ihrem gemeingefährlichen Treiben ablassen und sich verkriechen, sobald die Hüter des Gesetzes nahen.

COMPACT: Es gibt Augenzeugen, die den Videoablauf bestätigen…

  • Eggert: …"Erinnerungszeugen", die im Bild und mit Namen vor der Kamera ausgesagt haben? Selbst die können Sie mit der Lupe suchen gehen. Schon das fiel auf, bei der medialen Berichterstattung, daß die Journalisten unmittelbar nach dem "Ereignis" – vor dem OEZ! – keine Leute auffahren konnten, die live on air gesagt haben "Mein Gott, ich stand direkt daneben." Die erste derartige Wortmeldung fanden nicht sie, sondern es war geradewegs umgekehrt, der erste Zeugin meldete sich bei den Medien. Das ist ungefähr so, als wenn Inspector Columbo zu Ostern keine Ostereier findet, dafür aber vom Osterhasen direkt eins an den Kopf geschmissen kriegt.

  • Jungen: Und das wieder ohne Film- oder Bildbeleg, nicht einmal nicht sekundär. Aber man hört die Zeugin wenigstens, eine "Frau Erol", die mit viel Ausschmückungen, auch ein eingebauter Fahrradunfall darf da nicht fehlen, "unseren" Kroatenblockbuster, den sie übrigens als eine der ersten online "teilte", im Fernsehen bestätigt. Was sie dazu gebracht hat, beim TV-Sender anzurufen, wo sie doch davon ausgegangen sein muss, daß der gerade 100 zitternde Zeugen vor Ort im bewegten Bild interviewt – schleierhaft. Was oder wer die Redaktion dazu brachte, die junge Frau sofort live in die Nachrichten einzuschalten – ebenso schleierhaft. Wenn es nicht die Pressestelle der Bundeskanzlerin war, dann muss es nackte Verzweifelung gewesen sein, mangels greifbarer Zeugen aus Fleisch und Blut.

  • Eggert: Man könnte noch den Videofilm aus dem Hause Gutjahr dazupacken. Die Tochter des ins israelische Geheimdienstmilieu verheirateten Journalisten Richard Gutjahr war ja auch zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort. Das war einer der ersten 4 Streifen, die weltweit gesendet wurde.

  • Jungen: Ja aber da sieht man nichts, ausser ein paar stramm laufende Leute. Immerhin, das ist wieder 100 Meter Luftlinie vom vorgeblichen Ground Zero entfernt. Auch wieder einer dieser Zufälle, zumal wenn man das "Reporterglück" des Vaters in Rechnung stellt. Während des "Lasteranschlags" in Nizza ist der in einem Hotel an der Straße wo das passierte. Mit Fensterblick auf diese Straße. Im Hotel als das passierte. Sogar in der gleichen Minute zufällig am Fenster gestanden. Handycam in der Hand. Und die noch eingeschaltet, als der TodesLaster vorbei fährt, bevor er Fahrt aufnimmt und sein blutiges Werk aufnimmt. Ein Nichtereignis und trotzdem hält er drauf, drückt den "Film"-Button. Und am 22. selbst in Sichtweite des OEZ, als dort der Shootout beginnt. Sowas muss einem mal passieren!

COMPACT: Wer also hat das McDonald´s-Video produziert?

  • Eggert: Das ist die Preisfrage. Dafür hätte ich jetzt gern den Telefonjoker

COMPACT: Wen rufen Sie an?

  • Eggert: Sigmund Freud. Um herauszufinden, warum das 1. so grottig gemacht wurde. Und warum das Video 2. weder vom deutschen noch vom israelischen Geheimdienst über deren Medienausleger auseinander genommen wird. Es muss einen tieferen psychologischen Grund dafür geben. Entweder wollte man das genauso. Oder eine Seite wird hier erpresst. Vielleicht beides zusammen.

COMPACT: Beides zusammen?

  • Eggert: Wenn es eine rough version ist, die im Voraus versuchsweise von deutscher Seite produziert wurde und die Israelis bekamen die in die Hand, dann zeigen die Letzteren durch die Veröffentlichung im Netz, daß hier jemand die Ur-Produzenten in der Hand hat. Der sich dann nicht mehr wehren kann. Vielleicht sogar nicht wehren will. Weil ihn das Gezeigte ein Stück weit entlastet…

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Demnächst in Teil 3:  Keine Schüsse, keine Opfer!

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Wolfgang EggertWolfgang Eggert (* 1962) ist ein deutscher Journalist und Historiker. Er hat sich entschlossen mit seinem Projekt  http://www.siedlergemeinde.org das deutsche Irrenhaus zu verlassen.

11 comments

  1. "…Unsere Geheimdienstler sind keine Rauhbeine wie…"

    Wem will Herr Eggert da die Weste weißwaschen? Oder wer hat Uwe & Uwe plus vier Zeugen stillgemacht?

  2. ich habe eine sehr interessante Analyse und zeitliche rechersche zu den widersprüchlichen Aussagen von Herrn Gutjahr gefunden, könnte Hilfreich sein.

    Sehr interessant
    https://www.youtube.com/watch?v=r-ZKIVZxPiQ&feature=youtu.be

     

  3. Hier ein paar Ungereimtheiten zusätzlich, die beweisen, dass dies eine Geheimdienst-Operation gewesen ist: https://www.youtube.com/watch?v=POmQL4-cClk

    • Danke für diese Link-Tipp! Ich habe das Video gleich eingebunden!

      http://www.dzig.de/22-Juli-2016-Eine-Polizeiuebung-in-Muenchen

      • "…Außerdem frage ich mich ernsthaft, was in den Ermittlungskräften und Einsatzkräften = "Menschen im Polizeidienst" vor sich geht. Welche Gefühle haben diese Frauen und Männer in ihrem Innersten? Sie sind Menschen und keine unpersönlichen Kräfte, die nichts anderes können als physikalischen Gesetzen zu folgen – oder etwa nicht?…"

        So heißt es in dem verlinkten Artikel. Wer sich für diese Frage interessiert, der sollte unbedingt die von "Fatalist" veröffentlichten Akten zum NSU studieren. Besonders die zum Fall der ermordeten Polizistin. Mein Fazit daraus: Ein Einblick in eine schauerliche Parallelwelt.

      • das selbe Video hab ich bereits eine Post vorher gepostet.

        Die Analyse zu München und zeitliche abläufe beginnen ab 11:20

  4. wolfgang eggert

    Mossad bringt seine Lieblingsversion in einem namentlich nicht gekennzeichneten Artikel des Focus unter: Die durchsichtige Lieblingsversion eines "befreundeten" Geheimdienstes: Sonboly wurde in Iran an der Waffe ausgebildet. http://www.focus.de/magazin/archiv/muenchner-amoklaeufer-schiessuebungen-mit-dem-vater-im-iran_id_5796712.html Der Artikel ist natürlich nicht namentlich gekennzeichnet, wie üblich bei LAP-Artefakten (gähn!)

  5. wolfgang eggert

    Ich bin selbst kein PC-Technik-Freak, will den Hinweis von Hans Kolpak auf einen Blogkommentar u.d.T. "Fake-Video" trotzdem mal hier im O-Ton einstellen:

    Das Video _ohne Täter_ vor McDonalds, also wo der Täter scheinbar aus der Wand kommt, ist ein Fake. Das Ersteller des Videos verwendet einen starken Weichzeichner, der sämtliche Kompressionsartefakte so stark weichzeichnet, dass die Bewegung des Täters, bevor er scheinbar aus der Wand kommt, im Fake-Video nicht sichtbar ist.

    Im Original-Video, das bei Twitter gefunden werden kann, ist die Bewegung des Täters sehr gut sichtbar – er kommt nicht aus der Wand, sondern bewegt sich als "Kompressionsartefakt" von links nach rechts auf die rechte Glastür zu und ist ab Frame 60 (Keyframe) detailliert erkennbar.

    Hier ein Vergleich des Original-Videos mit Täter und des gefakten Videos ohne Täter (Frame 60 des Original-Videos): http://fs5.directupload.net/images/160728/o6l4saan.png

     

  6. Wenn ich das Interview richtig lese, dann besteht also der begründete Verdacht, dass die ganze Operation vom deutschen Geheimdienst "gestaged" wurde. Wenn das stimmt, wer war dann als Sündenbock ursprünglich ausersehen, bevor Sonboly als Täter "von der Seite reingeschoben" wurde? NSU II? Pegida? Böse deutsche Rechte? Oder jemand ganz anderes? Das muss doch vorbereitet gewesen sein, gibt es dazu Hinweise?

  7. Bei dem Video wo Ali auf dem Dach steht, läuft ja auch unten ein Mann im weissen Tshirt seelenruhig über den weissen Zebrastreifen und hört offenbar keine Schüsse. Zudem sieht man, wie sich hinten zwischen den Bäumen Leute heranschleichen (ich nehme an Polizisten). Wie Ali da vom Parkhaus entkommen konnte ist ein Rätsel…

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