Medien: Warum kommen Demokraten bei US-Wahlen besser weg als die Republikaner?

Bei außenpolitischen Themen ist man es gewohnt, dass die negative Rolle der USA bei Kriegen und bewaffneten Konflikten gerne in unseren Medien heruntergespielt wird. Der Nahe Osten, Ukraine oder Jugoslawien sind die jüngsten Beispiele dafür. Bei dem Thema US-Wahlen und bei den aktuellen Präsidentschaftswahlen kommen die Demokraten in der Berichterstattung besser davon als die Republikaner. Warum?

Von Christian Saarländer

Bill Clinton, Al Gore, John Kerry, Barack Obama und Hillary Clinton sind allesamt Demokraten und wurden bislang hierzulande immer bevorzugt behandelt, was die Berichterstattung in den Medien anbelangt. George Bush Senior, Bob Dole, George Bush Junior, John McCain , Mitt Romney und jetzt Donald Trump kamen mehr oder weniger schlechter in der Berichterstattung weg, wobei es natürlich immer wieder Ausnahmen hierzu gibt und der eine oder andere Publizist in den Mainstream-Medien Partei für den Kandidaten der Republikaner ergriffen hat.

Nun die Gründe können hierfür in den vergangenen Wahlen mal berechtigt mal unberechtigt gewesen sein, aber lassen wir die Vergangenheit mal ruhen und schauen uns die Gegenwart an. „Im Westen nichts Neues“, könnte das Motto lauten, wenn man sieht dass der Republikaner Trump nahezu stigmatisiert wird, während Demokratin Clinton recht gut in der westlichen Leitberichterstattung davon kommt. Und das obwohl der Dame viel angelastet wird, was ihre Rolle im Nahen Osten und in Libyen in der Funktion als US-Außenministerin betrifft. Contra Magazin berichtete jüngst über ihre fragwürdigen Geschäftsbeziehungen zu ISIS-Unterstützern und inzwischen wirft Julian Assange ihr direkt vor, dass sie in Syrien und Libyen die Terrormilizen sogar direkt unterstützt haben soll. Der Journalist stützt sich dabei auf WikiLeaks-Dokumente, die erst vor kurzem zugespielt wurden.

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Doch wie haben die Medien reagiert? Anstatt den Dokumenten nachzugehen, wurde das Portal massiv kritisiert und man bediente sich den typischen Methoden der Diskreditierung von unliebsamen Stimmen. Einverstanden, auch WikiLeaks kann man kritisieren, wenn zig tausend E-Mails auf den Servern landen. Aber angenommen, der Fall würde die Republikaner und Donald Trump belasten, würde man sicher kaum ein kritisches Wort über die Plattform verlieren. Doch aktuell ranken sich viele Mythen in den westlichen Medien um die Herkunft dieser Mails. Von amerikanischen bis russischen Geheimdiensten hin, ist wohl jede Theorie erlaubt, ohne dabei auf plausible Beweise einzugehen. Aber auch WikiLeaks fiel es inzwischen auf, dass man doch recht zimperlich mit Clinton umspringt, was die Berichterstattung betrifft – und das trotz vieler Vorwürfe.

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Man kann es sich einfach machen und sagen, dass es am Geschmack der Autoren liegt, die in den westlichen Leitmedien ja eher dem linksliberalen Klientel zuzurechnen sind. Aber entschuldigt diese Tatsache auch davon, dass man viele Vorwürfe schlichtweg ignoriert? Eine andere Erklärung könnte möglicherweise darin liegen, dass man häufig die Republikaner in den USA gerne mit der Partei aus Deutschland verwechselt, die als rechte Kleinpartei allerdings inzwischen bedeutungslos geworden ist. Zugegeben, die US-Partei ist konservativ und daher eher rechts als die progressiven Demokraten. Aber den politisch versierten Schreibern dürfte diese Tatsache nicht entgangen sein, so dass man eine dritte Erklärung aufgreifen muss. Die ist aber ziemlich schwerwiegend und lautet: Korruption beziehungsweise Begünstigung. Was man hierzulande zunächst schwer nachweisen kann und es auch wenig Belege für diese These gibt, kann man allerdings was die amerikanischen Medien betrifft auf den Servern von WikiLeaks nachlesen.

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Daraus geht zumindest hervor, dass man in der Phase der Nominierung des Präsidentschaftskandidaten medial eher zu Clinton als zu Bernie Sanders neigte. Dieses Thema spielte in den westlichen Medien hierzulande eher eine untergeordnete Rolle und sowieso scheint es egal zu sein, wer bei den Demokraten gerade nominiert wird, denn man kann auch davon ausgehen, dass Sanders ebenfalls besser weggekommen wäre als der ungeliebte Trump.

Und letztlich ist es auch egal, ob ein Republikaner oder Demokrat gewinnt, denn bei der nächsten illegalen US-Intervention nehmen die Medien die Amerikaner mit Sicherheit wieder in Schutz, während der betroffene Staat immer selbst daran Schuld ist, wenn US-Bomben Zivilisten töten. Syrien, der Irak und Afghanistan sind nur drei Beispiele von vielen, wo die Bombenmorde für die US-Interessen gerechtfertigt werden. Kritik daran ist selten und eher unerwünscht. Wer sich daran allerdings nicht hält, der gilt als „antiamerikanisch“ oder auch gleich als „antisemitisch“, denn es gibt genügend linke Intellektuelle, die für solche Assoziationen eine vermeintlich plausible Erklärung haben.

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6 Kommentare

    1. @Frost:      MADE MY DAY :-))))))))))))))))))

      p.s: und ihren "i never had a sexual relationship" Oralfanatiker Bill als Vize :-))

  1. Zurzeit laufen folgende Bashing-Kampagnen in den Mainstreammedien:
    – Russland (Putin) Bashing
    – Afd Bashing
    – Trump Bashing
    uvm.

    Die Mainstreammedien haben sehr viele Möglichkeiten der Manipulation. Das Trump-Bashing ist eine von vielen Beweisen, dass die Mainstreammedien GLEICHGESCHALTET sind, sie sind eine riesige Gehirnwäsche- und Manipulationsmaschine.
    Die Mainstreammedien sind in wichtigen Dingen manipuliert bzw. gesteuert, das ist nicht wirklich schwer zu machen, es gibt 3 große Nachrichtenagenturen (AP, AFP, Thomson-Reuters, https://swisspropaganda.wordpress.com/der-propaganda-multiplikator/), die ein eigenes Korrespondentennetz haben, der Rest schreibt ab. Die meisten Nachrichtenagenturen sind im Besitz der Medienkonzerne, es gibt also so eine ähnliche Struktur wie bei den Banken und den Ratingagenturen.
    In Deutschland gibt es 5 Medienkonzerne, die ca. 80 Prozent des Marktes abdecken.
    Sie brauchen also nur die 5 Chefredakteure bzw. Herausgeber „auf Linie“ bringen, dann haben sie hunderte Zeitungen, Zeitschriften, Online-Medien und Fernsehstationen im Griff. So einfach ist das.
    Medien sind eine gigantische Gehirnwäsche- bzw. Manipulationsmaschine, die im Schnitt zwischen 3 und 4 Stunden pro Tag die Köpfe der Menschen mit ausgefeilten, psychologisch raffinierten Methoden „bearbeitet“ und das 365 Tage im Jahr. Da müssen sie erst einmal etwas entgegensetzen, denn einmalige Aktionen helfen wenig. Da geschätzte 95 Prozent der Bevölkerung das Ausmass der Gesteuertheit nicht kennen, sind sie dieser Maschine fast hilflos ausgeliefert, denn nachdem ca. 88 Prozent der Deutschen (Parteien, die den Kurs von Frau M. im Wesentlichen unterstützen) immer noch dieser Regierung das Vertrauen aussprechen, haben es mindestens soviele Leute noch nicht kapiert, was hier läuft.

    Nur wenn man diese Gehirnwäsche unterbricht, hat man eine Chance.
    Schafft eigene unabhängige, hochwertige und objektive Mainstreammedien.

  2. Zurzeit laufen u.a. folgende Bashing Kampagnen:
    – Russland (Putin) Bashing
    – Afd Bashing
    – Trump Bashing

    Die Mainstreammedien haben sehr viele Möglichkeiten der Manipulation. Das Trump Bashing ist eine von vielen Beweisen, dass die Mainstreammedien GLEICHGESCHALTET sind, sie sind eine riesige Gehirnwäsche- und Manipulationsmaschine.
    Die Mainstreammedien sind in wichtigen Dingen manipuliert bzw. gesteuert, das ist nicht wirklich schwer zu machen, es gibt 3 große Nachrichtenagenturen (AP, AFP, Thomson-Reuters, https://swisspropaganda.wordpress.com/der-propaganda-multiplikator/), die ein eigenes Korrespondentennetz haben, der Rest schreibt ab. Die meisten Nachrichtenagenturen sind im Besitz der Medienkonzerne, es gibt also so eine ähnliche Struktur wie bei den Banken und den Ratingagenturen.
    In Deutschland gibt es 5 Medienkonzerne, die ca. 80 Prozent des Marktes abdecken.
    Sie brauchen also nur die 5 Chefredakteure bzw. Herausgeber „auf Linie“ bringen, dann haben sie hunderte Zeitungen, Zeitschriften, Online-Medien und Fernsehstationen im Griff. So einfach ist das.
    Medien sind eine gigantische Gehirnwäsche- bzw. Manipulationsmaschine, die im Schnitt zwischen 3 und 4 Stunden pro Tag die Köpfe der Menschen mit ausgefeilten, psychologisch raffinierten Methoden „bearbeitet“ und das 365 Tage im Jahr. Da müssen sie erst einmal etwas entgegensetzen, denn einmalige Aktionen helfen wenig. Da geschätzte 95 Prozent der Bevölkerung das Ausmass der Gesteuertheit nicht kennen, sind sie dieser Maschine fast hilflos ausgeliefert, denn nachdem ca. 88 Prozent der Deutschen (Parteien, die den Kurs von Frau M. im Wesentlichen unterstützen) immer noch dieser Regierung das Vertrauen aussprechen, haben es mindestens soviele Leute noch nicht kapiert, was hier läuft.

    Nur wenn man diese Gehirnwäsche unterbricht, hat man eine Chance.
    Schafft eigene unabhängige, hochwertige und objektive Mainstreammedien.

  3. Woher das kommt? Das ist das gleiche sozialistische Pack wie bei uns, nur daß unsere noch relativ harmlos sind wenn es um agressive Politik, vor allen Dingen nach außen geht. Die einen sind Emporkömmlinge und die anderen sind steinreich, aber beide täuschen soziales Handeln vor um beim Volk punkten zu können um an die Macht zu kommen, mit viel Geld der Superreichen im Hintergrund.Trump hat das nicht nötig, der weiß daß er vermögend ist und muß deshalb damit das Volk auch nicht täuschen um Wählerstimmen zu erhalten. Er spricht aus Volkes Mitte, weil er trotz seines Vermögens die Bodenhaftung nicht verloren hat und das ist sein eigentliches Kapital. Das dies den Demokraten nicht gefällt ist verständlich und deshalb versucht man diesen  Mann weltweit mit einem Trommelfeuer linker Agitation an seinem Erfolg zu hindern. Das gleiche findet im übrigen auch in Deutschland gegen die AFD statt. Im übrigen hat Trump bislang noch kein Leid über die Welt gebracht im Gegensatz zu seinen Vorgängern, sowohl von den Demokraten als auch den Republikanern. Einen Menschen sollte man am Ergebnis messen und nicht an einer miesen Forcast-Kampagne, die leider typisch für alle Minderbemittelten auf allen Ebenen ist.

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