Maas plant „Sex-Auskunftspflicht“ für Mütter von Kuckuckskindern

Ein weiterer Eingriff in das private Leben durch das Justizministerium steht bevor: Um Unterhaltszahlungen einfordern zu können, sollen Mütter solcher Kinder zur Auskunft verpflichtet werden, mit wem sie in der fraglichen Zeit Sex hatten.

Von Redaktion/dts

Justizminister Heiko Maas (SPD) will es Vätern von Kuckuckskindern erleichtern, den wahren Vater ihres Nachwuchses herauszufinden und von ihm Unterhaltszahlungen zurückzuerhalten: Wie die "Bild"unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Ministers berichtet, soll es künftig eine "Sex-Auskunftspflicht" für Mütter von Kuckuckskindern geben. Eine betroffene Frau muss danach in Zukunft "auf Verlangen" des Scheinvaters darüber Auskunft geben, "wer ihr während der Empfängniszeit beigewohnt hat".

Das bedeutet: Sie müsste dem Mann, der möglicherweise jahrelang für ein Kuckuckskind zu unrecht Unterhalt gezahlt hat, sagen, mit wem sie in der fraglichen Zeit Sex hatte, schreibt die Zeitung.

Stelle sich heraus, dass das Kind von einem Liebhaber der Frau stamme, soll der Scheinvater für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren die Erstattung von Unterhaltskosten vom leiblichen Vater des Kindes zurückverlangen können. Der Gesetzentwurf soll in dieser Woche im Bundeskabinett beschlossen werden, berichtet die "Bild" weiter.

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26 Kommentare

  1. Maas war kürzlich in einer Talkshow mit der AFD EU Parlamentsabgeordneten Von Storch. Da erzählte er, daß die Menschen ins Land gelassen worden wären, weil ohne diese das Sozialsystem überhaupt keine Zukunft hätte.

    Das war sehr interessant erst einmal aus dem Apsekt der Aggression gegenüber Syrien und Eritrea, beide ausbluten zu lassen und ihnen damit letztendlich auch dei Gebiete oder aber ihr eigenes Sozialsystem zu schädigen bzw. zu zerstören. Es ist ja schön länger bekannt, daß es auch in dem Kuba Afrikas also Eritrea durchaus Interesse von Seiten einiger Länder besteht und deshalb "Wehrdienstverweigerer" eines Landes, daß noch nie einen Krieg gegen ein anderes im großen Stile geplant oder durchgeführt hat oder das Potential dazu hat in Zukunft zum weltweiten Aggressor zu werden, also daß jeder Wehrdienstverweigerer eines solvhen Landes als politischer Flüchtling anerkannt wird und das 10 fache seines maximal möglichen Lohnes in der einzigen Fabrik des Lnades in einem fremden Land fürs Nichtstun erhält.

    Aber es war auch noch interessant es einmal unter dem Aspekt einer bereits vor einiger Zeit gehaltenen Rede eines EU Abgeordneten Nick Griffin der MEP zu betrachten, denn dieser offenbarte exakt die gesamte Rechtfertigungskette bereits lange im Vorfeld.

    Vielleicht sollte man diese Rede noch mal in Erinnerung rufen.

    https://www.youtube.com/watch?v=3uhH1ZyGCm0

  2. Sozialistisches Grundproblem. An sich will man das richtige, tut aber das falsche.

    Vater unbekannt, kein Kindergeld. So einfach is das. Die Mütter hätten dann ein Eigeninteresse und würden schon dafür sorgen dass der Vater bekannt ist bzw. wird. Menschliche Handlunsmotivationen sind den Sozis so fremd wie der Wille den Menschen zur Selbstbestimmung. Der Sozialismus kann  also nicht anders auftreten als über Diktatur und Faschismus. Egal ob links oder rechts, als also Internationalist oder Nationalist. Die Zuordnung bzw. Trennung in links, recht basiert auf seiner geographischen Ausdehnung.

  3. Aber für die vielen KInder des eingeflossenen Gesindels wird brav gezahlt. Die können vom Kindergeld prima leben und für deutsche Frauen wird geknausert. Richtig ist das nicht.

    Aber vom Maas kann man keine andere Debatte verlangen.

  4. Der eigentliche Skandal ist doch, dass Väter bislang für bekannte Kuckuckskinder zahlen müssen, obwohl ein DNA-Test ihre Vaterschaft nachweislich ausschließt. Was Maas jetzt macht ist nur ein Krückstock, um diesen Gesetzesskandal abzumildern, aber das reicht natürlich nur in wenigen Fällen und rückwirkend für zwei Jahre.

  5. Dieser Maas muss sich wirklich maßlos langweilen, jeden Tag fällt den ein neuer Unfug ein.der weder Sinn noch Zweck hat. Kuckuckskinder so etwas bescheuertes eine weitere Beleidigung für Kinder die nichts dafür können. Ein Gentest steht jederzeit für jeden zur Verfügung. Ein Refuge kann 20 Kinder mitbringen, da wird nicht gefragt und gezahlt. Es ist unglaublich was hier vor sich geht. Wie wärs mit der Shaira Herr Maas es entwickelt sich doch alles so positiv in unseren Lasnd.

    1. Hier geht es um Unterhaltszahlungen nicht um Kindergeld, ein DNA Test bringt zur Zeit nicht da die Frau keine Auskunf,t geben muss wer die den Balk eingepflanzt hat und dann muss man weiter zahlen auch wenn man nicht der Vater ist

  6. Um eingangs keine Missvertändnisse aufkommen zu lassen, möchte ich betonen, dass ich ansonsten überhaupt kein Fan des Herrn Mass und seiner Gesetzesarbeit bin. Hier muss ich aber eingestehen, dass- ausnahmsweise- sein Vorschlag Hand und Fuss hat.

    Bislang befinden wir uns nämlich in einer Gesetzeslage, die auch auf die feministische Bewegung der 68er Jahre zurückgeht. Im Wesentlichen ist es so, dass eine Frau auch eine Verheiratete, während der Ehe herumhuren konnte ohne für die Folgen gegenüber unschuldigen Dritten geradestehen zu müssen.

    Der Artikel spricht nur vom Falle des gehörnten Ehemannes oder Partner der jahrelang Unterhalt für ein Kukuckskind zahlen musste. Dieser Aspekt ist noch nicht einmal das Schlimmste. Ein Problem das nicht besprochen wurde ist nämlich die Lage der Kinder, der die Mutter auch die Wahrheit über ihren wahren, biologischen Vater vorenthalten konnte.

    In meinem Freundeskreis gibt es mehrere Adoptivkinder. Alle von ihnen mussten sich in der Pubertät mit der Unsicherheit um ihre tatsächliche Herkunft herumschlagen und daran leiden.

    Es kollidieren hier mehrere Grundrechte. Das Recht der Frau Stillschweigen über ihr (schändliches) Sexualleben zu wahren; das Recht ihres Ehemannes und Partner nicht Unterhalt für ein fremdes Kind zu zahlen, zuletzt und entscheidend, das Recht des Kindes auf die Wahrheit über seine Herkunft. Bislang war es so, dass der Gesetzgeber einseitig für die Frau und ihre Bequemlichkeit zum Nachteil aller anderer Betroffenen Partei ergriffen hat.

    Eine Gesetzesänderung tat daher Not. Zuffällig hat sich der ansonsten unsympatische Maas damit befasst. Es bleibt nur zu hoffen, dass er auch daran denkt im Falle einer Weigerung die Möglichkeit einer Erzwingungs-oder Beugehaft gegen die Frau zu eröffnen!

    1. Ich kann jederzeit einen Gentest verlangen wenn mir jemand kommt mit einen Kind das von mir sein könnte daher weis ich das alle meine Kinder auch wirklich meine Kinder sind. Wenn ich so doof bin und alles glaube dann bin ich selber schuld. Da ich die 68er durchlebt habe kenne ich mich mit Schlampen aller Art gut aus, man war ja auch kein Engel. Aber jetzt will man Frauen die mal schwach wurden auch noch mit Gesetzen traktieren und sie mehr oder weniger bestrafen für das was sie getan haben. Das ist eine Art und Weise die wir schon einmal hatten und nie wieder haben wollten. Wehret den Anfängen………….

      1. Sie irren sich, dass ist ja das Verzwickte am deutschen Familienrecht! Wird ein Kind untergeschoben, kann der betrogene Vater nicht seine Unterhaltszahlungen von der Mutter zurückfordern, selbst wenn durch ein Blut-oder Gentest einwandfrei nachgewiesen ist, dass er nicht der Vater ist. Dieses Recht kann er nur, und dann teilweise vom tatsächlichen Erzeuger zurückverlangen. Und wenn die Mutter schweigt geht er leer aus!

      1. Habe den Kommentar von Walters gelesen, er geht leider am Thema vorbei. Es geht hier nicht um das Migrantenproblem, sondern um eine Gerechtigkeitsfrage in deutschen Familien, nämlich, dass ein betrogener Ehemann für den Unterhalt eines untergeschobenen Kindes zahlen muss es sei denn der richtige Erzeuger ist identifiziert. Das war bislang nicht der Fall wenn die Mutter schwieg!

        1. Ich habe so einen Prozess gewonnen trotz blödsinnigen Familiengesetzes und die Sache war ganz einfach. Deshalb kann ich nicht ganz verstehen wo das Problem ist. Dann überlege ich mir wieviel  solcher Kinder gibt es denn bei uns, eine Million zwei Millionen oder nur Tausend oder 2000. Eher weniger, wo sind die Unterlagen. Was fällt diesen Maas ein aus unseren Land ein Hurenland zu machen und alle Frauen unter Generalverdacht zu stellen. So geht das doch nicht.

    2. @ MEIERS

      Schade, aber auch das ist nur dummes Wahlkampfgeschwätz von dem Faschist. Der Drops ist schon lange gelutscht, die höchsten deutschen Gerichte haben schon vor Jahren festgelegt, daß das Persönlichkeitsrecht der Mutter oder des Kindes immer schwerer wiegt, als das Auskunftsrecht des Mannes. Da läuft auch ein neues Gericht vor die Wand.

      @ Walter 8:55

      Niemand stellt alle Frauen unter Generalhurenverdacht, auch wenn die Statistiken zu der Zahl der Kuckuckskinder etwas anderes vermuten läßt, (Jedes dritte Kind kommt aus einem Seitensprung.) Da ein Gen-Test ohne Erlaubnis der Mutter illegal ist, und auch keine Beweiskraft vor Gericht hat, laufen Männer wortwörtlich vor die Wand, und zahlen bis sie schwarz sind. Oder es kommt dank unseres gerechten Familienrechtes wieder mal zu einer Bluttat.

      MEIERS hat da völlig Recht.

  7. Wie will Maas die Information von den Frauen erpressen?

    Werden die Folterkeller wieder eröffnet oder gibt es schon Neue?

    Mit glühenden Zangen die Finger abzwacken, bis sie gesteht….?

    Wenn ich etwas nicht sagen will, dann sag ich es nicht, auch wenn da 3 mal "Auskundtspflicht" hintersteht!!1!

    Was sind das für Wesen die hier regieren?

    lg

  8. Mein lieber Walter, es gibt Männer die viele Jahre Kinder alimentieren mussten, die nicht von denen gezeugt worden sind. Ich weiss nicht ob Ihnen bekannt ist, wie teuer ein Gentest sein kann, wenn dieser vor Gericht beweiskräftigen Bestand haben soll. Ich gehöre zu jenen Vätern, der sogar für Zwillinge aufkommen musste und dann einen Fusstritt in den Arsch bekommen hatte, als der Mohr seine Schuldigkeit getan hatte. Zu meiner Zeit, gab es noch nicht einmal Gentests. Da wurden erbbiologische Untersuchungen getätigt. Diese kosteten im Jahre 1978 ganz locker, mal so um die 6000,-DM. Noch Fragen, bevor Sie sich oder andere für doof halten? Bisher, hatte immer der "Scheinvater" die Arschkarte gezogen und der leibliche Vater oder Erzeuger kam ungeschoren davon. Da war nix von Rückzahlung der Alimente und solches Zeugs. Man muss diesen Maas nicht unbedingt lieb haben und möchte auch nicht alle Frauen über den Kamm scheren. Aber ein neues Gesetz in dieser Richtung war schon längst überfällig. Es dient der Gerechtigkeit.

  9. #Pfoton, zur Not mit Verhängung einer Beugehaft. Bei Bussgeldern geht es doch auch, wenn die nicht bezahlt werden. Daumenschrauben und ähnliches Folterwerkzeug bedarf es auch nicht.

    1. gut mein Beispiel mit den glühenden Zangen ist vllt etwas überspitzt aber Beugehaft fällt in die gleiche Kategorie, es ist Gewalt gegen Menschen. Da wundert Ihr Euch über Kriege auf der Welt?

      lg

    2. Es ist das alte Spiel: Herrsche und Teile, das hier läuft.

      Alte gegen Junge, Radfahrer gegen Autofahrer, Linke gegen Rechte, Männer gegen Frauen, …

      Macht die Augen auf!

      Wer hier etwas verbessern möchte, muss die alten Gesetze in den Müll werfen und nochmal von vorne anfangen und zwar so, dass alle Beteiligten damit gut leben können. Das ist möglich!

      lg

  10. Ist denn keiner von euch noch bei Verstand?

    Warum soll den ein Politiker, der den ganzen Tag lügt und noch NIE etwas für die Bürger seines Landes getan hat, plötzlich etwas fordern, was diesen (deutschen) Bürgern zugute kommt? Entweder ist er selbst betroffen oder – eher wahrscheinlich – er will das JUGENDAMT entlasten. Denn wenn der Vater nicht feststeht, zahlt das Jugendamt. Wenn der Vater dann feststeht, kann das Jugendamt das gezahlte Geld ganz oder teilweise zurückfordern. Mein Gott Walter. Euch kann man belügen wie man will, jahrelang, und ihr glaubt immer noch an das Gute im Politiker.

  11. Die Flüchtlinge kommen ! Und von wem nimmt man sich jetzt das Geld für dieselben. Natürlich nicht von Maas –  und Konsorten. Merkel hat nicht gesagt Ich schaffe das ! Sondern wir schaffen das. Gefragt hat sie niemanden.

  12. Das ganze ist nur wieder mal eine Nebelkerze, der Kampf Gen-Test vs. Persönlichkeitsrechte wurde schon lange von den Persönlichkeitsrechten gewonnen.

    Was ich persönlich sehr bedauere.

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