Die Europäische Union ist seit langem so etwas wie ein Verein von Lobbyisten und Interessengruppen, die ihre Strategie bei regelmäßigen Treffen verabreden. Die Bilderbergtreffen sind ein gutes Beispiel hierfür. Aber die Grundlinie der Bilderberger, der Atlantik-Brücke und anderer westlicher Think-Tanks steht seit langem fest. Der Neoliberalismus, eine besonders aggressive Form des Kapitalismus, ist die ideologische Basis der westlichen Machthaber.

Von Rui Filipe Gutschmidt  

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Als ich das erste mal von den Bilderbergtreffen hörte, war ich skeptisch. Nicht, dass sich die mächtigen Strippenzieher dieser Welt nicht untereinander absprechen und ihre Strategie in geheimen Treffen verabreden würden, aber… ich ging davon aus, dass Geheimtreffen nicht mit großem Sicherheitsaufgebot einhergehen und eben… Geheim sind! Aber so weit sind wir schon, dass sich die Puppenspieler gar nicht mehr groß verstecken müssen. Wir, das Volk, der Bürger, der Steuerzahler, mehr oder weniger ehrlich durchs Leben gehende Mensch, wird mit dieser Realität inzwischen ganz unverhohlen konfrontiert und von denen die überhaupt verstehen, dass es sich um eine parallele Macht handelt, stören sich nur die wenigsten an diesen Verhältnissen.

Doch es gibt auch noch Leute die diese unverschämte Unterwanderung der Demokratie anprangern. Denn es wird immer eindeutiger wohin uns diese Parallelregierung führt: In eine Europäische Union mit machtlosen Parteien, dafür aber mit internationalen Großkonzernen, die Regierungen bilden, Bündnisse schließen und wieder auflösen und in der parlamentarischen Demokratie der „Republik“ einen Weg sehen, einen Schein von Mitbestimmungsrecht zu bewahren, welches jedoch nur eine Illusion ist. Die Zukunft könnte die Parteien vielleicht ganz abschaffen. In den USA sind die beiden großen Parteien sowieso nur eine Farce.

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Der Neoliberalismus

Das neue Schlagwort der Antikapitalisten beschreibt die dahinter stehende Ideologie eigentlich nicht richtig. Ultraliberalismus wäre eine akkuratere Beschreibung einer in der westlichen Welt „in Mode geratenen“ Politik. Was aber hat es damit auf sich? Der Liberalismus basiert auf größtmöglicher Freiheit und bevorzugt die Eigenverantwortung in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung. Der Ursprung der Liberalen geht auf die Zeit des Absolutismus zurück und war somit der Beginn des Mitbestimmungsrechts der Bürger im Gegensatz zur absoluten Macht der Monarchie und des Adels. So gesehen ist es der Anfang unserer heutigen Demokratie.

Doch im Laufe der Zeit hat sich die Eigenverantwortung der Bürger gegen einen despotischen Staat in einen Schutz des Bürgers durch einen Sozialstaat verbessert. Jetzt noch den „Minimalstaat“ zu fordern bedeutet vor allem dem Staat die Schutzfunktion zu nehmen und zu privatisieren was nicht niet- und nagelfest ist. So gesehen schließt sich der Kreis wieder und die Wirtschaftsbosse verfallen nach und nach in einen autoritären Stil, der sich dem Feudalismus annähert. Der Ausdruck „Geldadel“ kommt nicht von ungefähr.

Als Monarchien im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zu konstitutionellen Monarchien oder Republiken wurden, verlor der Adel seine Macht, seine soziale Stellung und viele verarmten sogar gänzlich. Im Gegenzug wurden reiche Bürger aus Handel und der aufkeimenden Industrie immer mächtiger, dadurch noch reicher und noch mächtiger… Sie übernahmen sukzessive die Stellung des alten Adels und zur Zeit haben wir eine neofeudalistische Gesellschafts-ordnung mit Marionetten in der Politik, die den Schein von Demokratie wahren.

Doch es gibt auch Tendenzen für einen neuen Absolutismus. Wladimir Putin hat seine Oligarchen unter Kontrolle, obgleich er auch seinem „Hofadel“ Rechenschaft ablegen muss. Recep Tayyip Erdoğan wiederum hat einen Prozess der Machtkonzentration eingeleitet und ist auf dem Weg zur Alleinherrschaft. Er vertraut darauf, dass die geostrategische Lage der Türkei zu wichtig ist, um einen Bürgerkrieg in dem Land zu riskieren…

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4 KOMMENTARE

  1. Die Bilderberger sind nur ein paar Sprachrohre der Strippenzieher, wenn ich das einmal anmerken darf. Das wahre Auge der Pyramide hat damit nur mittelbar zu tun. 

    Wenn Sie von heutiger Demokratie sprechen, welche meinen Sie da? In Pipis Takatukaland? 

    Ich hätte gern einmal in einer gelebt…. Aber so, wie es aussieht, wird das wohl nun garnix mehr. 

  2. ''Die Zukunft könnte die Parteien vielleicht ganz abschaffen''

    Man sollte den ''Kindern'' niemals den Glauben an den Osterhasen nehmen.

  3. @Walter 

    …………volle Zustimmung, das ist parasitäres Gesindel, der übelsten Sorte!

    Schauen wir uns doch an wer die EU überhaupt in die Wege geleitet hat. Es waren Nazis. Es war die Bilderberg-Gruppe, die sich damit rühmt, die EU und den Euro beschlossen zu haben. Die Bilderberg-Gruppe ist aber eine faschistische Organisation mit Nazi-Wurzeln, Nazi-Führung und Nazi-Ideologie. Das sind die waren Nazi,s, nicht der Mensch der auf die Strasse geht, nicht der Rentner der im Müll wühlt, nicht die Kinder von der Suppenküche, nicht der Arbeiter der tag täglich für dieses verbrecherische System arbeiten geht, die waren Nazi,s sitzen in der Politik, in der Wirtschaft, in den Banken und Konzernen, daher muss diese EU Diktatur verschwinden und mit Ihr alle Helfer und Handlanger, Es ist höchste Zeit.

     

     

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