Ischinger betont Bedeutung der Münchner Sicherheitskonferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz sei kein Kaffeekränzchen, es werde hart diskutiert, versicherte Wolfgang Ischinger. Garantiert fänden dort nicht nur Gespräche mit Freunden statt, sondern auch mit den "Bösen". 

Von Redaktion/dts

Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Bedeutung der Tagung betont: Die Kritik, es handle sich um ein Treffen von Autokraten und Rüstungskonzernen, sei "einfach falsch", so der Jurist im Gespräch mit "Zeit Campus". "Die Zahl der Rüstungslobbyisten dort ist verschwindend gering." Auf der Konferenz finden laut Ischinger unterschiedliche Meinungen eine Plattform: "Wir machen keinen Kaffeeklatsch. Da wird hart diskutiert", so der Diplomat.

Der Austausch sei wichtig: "Wenn man das diplomatische Geschäft so definiert, dass man nur mit Freunden spricht, dann können Sie einpacken", so Ischinger in "Zeit Campus". "Diplomatie wird dann relevant und schwierig, wenn man mit den 'Bösen' spricht. Mit den eigenen Freunden brauche ich kaum zu verhandeln. Die lade ich zum Bier ein."

Ischinger war persönlicher Referent des ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher sowie Botschafter in London und Washington. Heute ist er Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und Senior Professor for Security Policy and Diplomatic Practice an der Berliner Hertie School of Governance.

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16 Kommentare

  1. Äm, und unsere die Sicherheit unserer Menschen wird nicht diskutiert Was heist eigendlich : wenn man mit den bösen spricht. Mit den Leuten die keinen neuen Weltkrieg wollen ?

  2. Der- Herr Ischinger – beleuchten sie ihn mal ein bischen näher und dann wissen sie alles !     Ich kann jetz auch nich erkennen was mir der Artikel sagen soll .  Wenn sie geschrieben hätten das der Ischinger eine recht fragwürdige Person in Europa ist was die amerikanischen Interessen angeht . Dann hätte man wenigstens zustimmen können . 

    Er braucht mit den eigenen Freunden wirklich nicht zu verhandeln ! Die sagen ihm schon von vorneherein was er zu tun hat die Amis und auch gleich wer die Bösen sind .

  3. Diese eitlen Fatzken..stehen so hoch..das sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

    Wie war das noch bei dem Wolf..und den sieben Geisslein..Macht auf ihr lieben Geisslein..ich bin's..eure liebe Mutter.

    Was ''Gut'' ist..wissen seltsamerweise die Bösen..am besten.

  4. Das ist doch 'mal ein gesundes Selbstverständnis, was Bilderberger Ischinger da präsentiert. In Hinterzimmern werden von transatlantischen  Brandstiftern Anweisungen entgegengenommen , auf dem Podium und an der Theke Sicherheit diskutiert.

  5. Ischinger, der Volksverräter und Rothschild/Rockefeller Agent ist -wie könnte es auch anders sein- BILDERBERGER und Kriegstreiber.

    Da man oft die besseren Informationen über diese Charakter-Lumpen in englischer Sprache erhält. hier die Information:

    Ambassador Wolfgang Ischinger is a German diplomat and was the German Ambassador to the United Kingdom from 2006 to May 2008. From 2001 to 2006, he was the German Ambassador to the United States and from 1998 to 2001 he served as the German Deputy Foreign Minister. Ambassador Ischinger is the Chairman of the Munich Security Conference; the Global Head of Government Relations, Allianz SE, Munich; a board member of the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI); a member of the European Council on Foreign Affairs (ECFR) and the Global Zero Commission, amongst others.

    Since December 2009, he has been co-chair of the Euro-Atlantic Security Initiative (EASI) of the Carnegie Endowment for International Peace. 

    Ambassador Ischinger is a member of the Excecutive Bord  for the European Leadership Network (ELN).

    http://www.europeanleadershipnetwork.org/advisory-board_171.html

  6. im prinzip ist die konferenz selbst mehr eine gute denn eine schlechte sache. aber der nutzwert für das volk ist – solange die ARD bspw. das auf der konferenz von 2010 vom bösen russischen agressor vorhergesagte und 2015 eingetroffene rausschneidet – verschwindend gering. 

  7. Meiner PERSÖNLICHEN MEINUNG nach, kann man das fast schon so lesen und verstehen:

    Ganz klar – da findet / fand, ein harter Entscheidungs(wett)kampf statt – zwischen Kavier, Lachs, Sahneschnittchen und Torte – daher wird dort auch ein heftiger Messer-Löffel-oder-Gabel-Kampf geführt, denn nur wer dort gegen die Bösen Anti-Knigge-Schnorrer ALLES auffährt – der hat eine Chance, sich auch einen der begehrten Buffettplätze zu ergattern und (mit voller Sicherheitspolitik sich) zu sichern   …..  :))

    mfG

    Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz

  8. Großbritannien strebt Annäherung an Russland an

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/10/grossbritannien-strebt-annaeherung-an-russland-an/

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 10.08.16 22:53 Uhr

    Die britische Premierministerin Theresa May und Kreml-Chef Putin haben sich in einer Telefonkonversation darauf geeinigt, den bilateralen Handel zwischen Russland und Großbritannien zu intensivieren. Es soll auch im Bereich der Geheimdienste und Terrorabwehr kooperiert werden.

     

    Kommentar

    Erst Brexit dann brauch man sich nicht mehr dem US-Diktat an die EU zu Sanktionen gegen Russland zu halten.

    Die alte Seeräubernation Britannien ist wieder auf Kurs zu neuen Taten, die EU ist im Würgegriff der USA gefangen….das war auch wohl der Hauptgrund für den Brexit !!

  9. "Das Problem ist der Kapitalismus"

    „Der moderne Kapitalismus braucht Menschen, die in großer Zahl reibungslos funktionieren, die immer mehr konsumieren wollen, deren Geschmack standardisiert ist und leicht vorausgesehen und beeinflusst werden kann.

    Er braucht Menschen, die sich frei und unabhängig vorkommen und meinen, für sie gebe es keine Autorität, keine Prinzipien und kein Gewissen – und die trotzdem bereit sind, sich kommandieren zu lassen, zu tun, was man von ihnen erwartet, und sich reibungslos in die Gesellschaftsmaschinerie einfügen;

    Menschen, die sich führen lassen, ohne dass man Gewalt anwenden müsste, die sich ohne Führer führen lassen und die kein eigentliches Ziel haben außer dem, den Erwartungen zu entsprechen, in Bewegung zu bleiben, zu funktionieren und voranzukommen.“

    (Erich Fromm über den Kapitalismus, Im: Die Kunst des Liebens)

    „Das Elixier des Kapitalismus sei stetiges Wachstum. Er benötige daher immer neue Märkte und neue Kriege. Weltkriege könne man heute nicht mehr führen, daher greife man zu regionalen Konflikten.“

    (Papst Franziskus)

    Gleichwohl sprach der Pontifex von einem Dritten Weltkrieg, der im Gange sei.

    "Man kann nicht das Wesen des Faschismus bestimmen, wenn man nicht den Imperialismus (höhere Form des Kapitalismus) kennt."

    (Palmiro Togliatti)

  10. Türkei: Zweifel an Nato und EU wachsen

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/10/tuerkei-zweifel-an-nato-und-eu-wachsen/

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 10.08.16 22:59 Uhr

    Der türkische Außenminister äußert Zweifel an der „Freundschaft“ des Westens. Die Nato verhindere bewusst die Installation eines Raketenabwehr-Systems in der Türkei. Die EU hingegen habe die Türkei bei der Frage der Mitgliedschaft über Jahre unnötig hingehalten.

    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat nach dem Treffen zwischen Erdogan und Putin gesagt, dass die Türkei von der Nato nicht die nötige Unterstützung erhalte. Haberturk zitiert Cavusoglu: „Ok. Wir befinden uns im militärisch-industriellen Sektor im Nato-Lager. Wir kennen unsere Verantwortung. Während uns die PKK und ISIS angreifen hält sich die Nato heraus. Wir sagen, dass das Luftabwehrsystem die gesamte Türkei umfassen muss, aber dies wird nicht umgesetzt. Es gibt keinen Technologietransfer. Die Nato hält sich von diesen Fragen fern, also muss die Türkei sich anderweitig umschauen. Die Türkei muss ihre Sicherheit eigenständig garantieren. Die Nato verhindert, dass wir uns mit einem Luftabwehrsystem eindecken. Es wird uns verboten, von dem einen oder anderen Staat ein Luftabwehrsystem zu besorgen. Das geht nicht. Die Türkei wird genau wie in der Außenpolitik ihren eigenen Weg gehen und keiner wird dies verhindern können.“

    Zu den Beziehungen mit der EU sagte der Außenminister: „Der Westen hat im Verlauf des Putschversuchs gezeigt, ob er es ehrlich meint. Wir haben gesehen, ob der Westen ein wahrer Freund ist oder nicht. In Europa gibt es Stimmen die einen Stopp der Beitrittsverhandlungen fordern. Und dann kommen sie an und meinen, dass der Ton gemäßigt werden müsse.

    Wenn der Westen die Türkei verliert und die Türkei nun gute Beziehungen mit Russland und China aufbaut, dann hat der Westen die Türkei aus eigenem Verschulden heraus verloren. Sie haben die Ukraine verloren und können das Land nicht zurückgewinnen…..WEITERLESEN….

  11. Sascha schreibt

    „Die Toleranz ist eine schreckliche Tugend, und die nächsten Verwandten der Toleranz sind die Apathie und Schwäche.“
    (Oliver Goldsmith)

    „Toleranz ist die Tugend des Mannes, der keine Überzeugungen hat.“
    Gilbert Keith Chesterton
    (1874 – 1936), englischer Kriminalautor, Erzähler und Essayist

    „Die Preisgabe der eigenen Überzeugung ist nicht Toleranz, sondern Feigheit.“
    Stefan Fleischer
    (*1938), Rentner, vorher Organisator einer Großbank

  12. USA zahlen russische Journalisten für Kritik an Putin

    https://buergerstimme.com/Design2/2016/08/usa-zahlen-russische-journalisten-fuer-kritik-an-putin/

    Immer wieder steht in den Systemmedien etwas über den angeblichen Medienkrieg Russlands gegen den Westen. Der Kreml zahle Journalisten dafür, dramatische „Unwahrheiten“ zu verbreiten. Handfeste Beweise hinsichtlich solcher schwerer Anschuldigungen fehlen jedoch bis heute. Umgekehrt wird ein Schuh daraus, sagt man sprichwörtlich, und exakt so ist es auch: die USA bezahlen nämlich tatsächlich russische Journalisten dafür, dass sie Putin diffamieren, kritisieren.

    Joachim Sondern

    So erhielt unter anderem der russische Journalist Matvey Ganapolskiy Geld für seine kritischen Aussagen gegenüber der russischen Regierung von der US-Regierungsbehörde BBG, was aus den offenen Daten der US-Webseite hervorgeht. Exakt 19 Überweisungen erhielt Matvey Ganapolskiy bis 2014. Insgesamt flossen 12.800 US-Dollar Richtung Ganapolskiy. Zweifelsohne ein schöner Nebenerwerb, bedenkt man einmal, wie wenig Journalisten heutzutage verdienen.

  13. „Grausame Rache Putins“: „Welt“ und „Zeit“ im Propagandarausch

    http://de.sputniknews.com/politik/20160811/312076113/deutsche-qualitaetspresse-gegen-grausamen-putin.html

    Ausgerechnet die sogenannte Qualitätspresse, die sich stets lauthals für unabhängige und objektive Berichterstattung einsetzt, hat an einem Tag gleich in zwei Artikeln durch Unterstellung, Fehlinterpretation, Verleumdung und falsche Übersetzungen Russland dämonisiert. Eine Spurensuche per Screenshots.

    Beweisbilder? „Gibt’s, zeigen wir aber nicht“

    Im ganzen Artikel wird kein einziger Beweis und auch kein einziger Link gebracht. Aber das scheint die Zeitung gar nicht zu stören. Als Beweismaterial werden Berichte und Fotos diverser „russischer Aktivisten“ genannt (aber nicht gezeigt!): „In einigen Fällen fotografierten Augenzeugen Militärflieger des Typs Su-34, die gerade Streubomben abgeworfen haben. Solche Flugzeuge hat nur Russland“, schreibt das Blatt.

    Fazit

    Im Grunde, ist es ja nicht neu, dass die deutsche „Qualitätspresse“ mit Unterstellungen diverser Form ein Feindbild von Russland und Wladimir Putin persönlich schafft. Dass aber die so hoch gepriesene „objektive Berichterstattung“ der deutschen „Niveau-Presse“ mittlerweile komplett zu einer realitätsverweigernden Propaganda umgestaltet wurde, wirkt beinahe erschreckend.

    „Man bevorzugt Orwellschen Doppelsprech in noch perverserer Ausprägung als zu Sowjetzeiten“, schrieb vor ein paar Monaten ein „Welt“-Reporter. Im Nachhinein scheinen diese Worte durchaus auf die deutsche Medienwelt anwendbar, die sich selbst bei ihren Lesern in Misskredit bringt. Deren Kommentare werden denn auch noch massenweise entfernt.

    Oft wurden und werden, wie auch im Fall der hier behandelten Artikel, Fotos von toten oder verletzten Kindern und Zivilisten auf das Titelblatt gesetzt. Man kann nach Belieben darüber streiten, ob das nun Propaganda ist, oder wohl doch durch die Meinungsfreiheit gedeckt wird. Eines ist aber klar: Lügen in Bezug auf Militärkonflikte spielt bekanntlich immer Kriegstreibern in die Hände.

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