Nicht endemische Spezies. So werden Tierarten bezeichnet, die, wie die Asiatische Wespe, im Zuge der globalisierten Welt in einen fremden Lebensraum eindringen. Ob mit Schiffen, Flugzeugen oder durch den klimatischen Wandel getrieben ist Nebensache, wenn man mit den Folgen solcher Invasionen konfrontiert wird. Seit einiger Zeit kämpfen Biologen und Behörden einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Invasoren.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Neulich fiel mir das hektische Kommen und Gehen einiger Wespen auf, die mir irgendwie merkwürdig erschienen. Größer, dunkler – fast ohne gelbe Steifen – und auffällig viele umflogen eine Traube von Palmfrüchten. Daher fiel mir ein Artikel über die Asiatische Wespe sofort ins Auge, der von den Kollegen der nordportugiesischen Tageszeitung „Jornal de Noticias“ geschrieben wurde. Es geht darin um das Eindringen dieser aggressiven Spezies in äußersten Westen Europas, wo sie wahrscheinlich mit Schiffen aus Fernost eingereist ist. In einem der Hochseehäfen an Land „geflogen“, begann die Wespe mit der Kolonisierung der Region.

Natürlich sind die Wespen nicht die ersten Eindringlinge und sie werden auch nicht die letzten sein, aber für die ansässigen Arten ist es eine Katastrophe. Die Wespen aus Asien haben kaum natürliche Feinde in der neuen Umgebung und auch wenn die Imker der Region noch keine großen Verluste zu beklagen haben, so ist die Honigbiene doch in großer Gefahr. Die räuberischen Wespen überfallen gerne Bienenstöcke und der Tod der Bienenvölker ist das traurige Resultat eines solchen Überfalls. Die Honigproduzenten haben einfach noch nicht verstanden worum es geht. Der Zivilschutz andererseits hat genau das verstanden und tausend Fallen aufgestellt, die die Wespen anlocken sollen. Denn seit ihrer Ankunft in Portugal haben die Insekten schon einige Menschen ins Krankenhaus befördert. Vor allem Kinder sind ihre Opfer. Bei einem Stich wird das Opfer „markiert“ und ist damit das Ziel weiterer Angriffe.

Es ist ein fast aussichtsloser Kampf, obwohl wir Menschen doch so gut darin sind, ganze Tierarten auszurotten. Nun ja, das gelingt nur, wenn völlig rücksichtslos die Natur zerstört wird. Da so etwas hier nicht möglich ist, wird es eine Sisyphusarbeit die Wespen gezielt auszurotten. Ihren Vormarsch zu stoppen ist wohl erst mal die Hauptsache. Bislang hat sie nur einen Brückenkopf auf der iberischen Halbinsel. In Frankreich haben sie aber schon Fuß gefasst und sind von Bordeaux aus auf dem Vormarsch nach Osten. Von 2004 bis 2007 stieg die Anzahl der aufgefundenen Nester von drei, über fünf, dann 223 auf 1613. Inzwischen sind sie kaum noch aufzuhalten.

Nicht so in Portugal. Aber es muss uns zu denken geben. Man sehe sich nur Australien an und was dort eingeschleppte Arten für Schaden anrichten. Wenn nicht alle darauf achten, dann haben wir bald keine Honigbienen mehr. Auch in Deutschland ist die Vespa Velutina möglicherweise schon anwesend. Also Augen auf und etwas mehr Achtung vor der Natur wären zweifellos angebracht.

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13 thoughts on “Heimliche Invasoren – Die Asiatische Wespe in Europa auf dem Vormarsch”

  1. Nach dem Krieg gabs auch mal Unmengen an Kartoffelkäfer in Deutschland und der heutige Sommer ist doch auch recht merkwürdig und sehr bescheiden , riesige Getreideschäden, in Richtung größere Schäden wie bei VW.und jetzt kommen auch noch die Wespen -doch nicht aus Russland??

    1. Da habe ich keine Angst, denn gegen die 6- beinige Wespen hilft ein kurzer Sprühstoß aus der Flasche mit…!

      Da machen mir die 2- beinigen mehr Angst! Da scheint es welche zu geben die scheinbar noch aus der VORSTEINZEIT  kommen.– weil die nicht mal mit FEUER umgehen können!! Und sich ihr Hotel von Mama Merkel abfackeln!

      Schaut Ihr hier:

      http://www.infranken.de/regional/forchheim/Polizei-ermittelt-zwei-Verdaechtige-zum-Brand-in-Goessweinstein;art216,2112625

      Und dann wage ich mir nicht vorzustellen, wenn diese "Hochqualifizierten Fachkräfte" die Aufsicht über unsere Atom-Kraftwerke übernehmen mussten!! Wahrscheinlich sollen wir deshalb,nach der Misere, Nahrungsmittel auf Vorrat bunkern!!

  2. Irgendwelche grüne Welterklärer werden sich schon für die neuen Migranten ins Zeug legen, und diese Invasoren ohne Rücksicht auf Verluste unter den Einheimischen mit allem Pi Pa Po fanatisch willkommen heißen…

  3. Vergleich:

    Es erinnert mich an die "Flüchtlings"- Invasoren (Asiatische Wespen), die im Begriff sind durch die gezielte Einschleusung (Merkel & Co.) per Schiff unsere europäischen Völker (Honigbienen) zu überfallen und auszurotten. Der fast aussichtslose Kampf (AfD) die Invasoren zurück zu drängen, gelingt nur wenn wir die Natur zerstören (die Regierenden aus ihren Ämtern verjagen).

    Kurz und knapp die Honigbienen befinden sich in der selbigen misslichen Lage, wie wir Deutsche und Europärer.

    1. Erinnert mich an die 5776 Jahre dauernde nicht indigene Spezies, die satanische Wüstenhornisse, deren mutierte Ableger diverse albträumerische Formen annahmen. Neudeutsch pharmaindustriell heißen diese Mutationen: HIV, Vogelgrippe, Rinderwahn, Schweinegrippe, Ebola-Virus, Zicka-Virus, etc. etc. 

      Die Note satanisch vor der Wüstenhornisse, steht deshalb, weil sich Satanisten die Frechheit herausnahmen, die Stiche mittels Injektionsnadeln, selbst den Menschen zu verabreichen, vorbeugend den Hornissen-Wespen-Mückenstichen. Das Milliardengeschäft des satanischen Wüsten-Hornissen-Stammes, samt deren Völkerausrottungen damit, geht jetzt ein, dadurch der Stamm selbst samt deren Chimärenmutationen.

      Davor ist aber noch das Fischfieber aufbereitet, welches uns morgen schon wüstlich vergackeiern soll. Mehr zum Fischfieber hier:

      http://www.stupidedia.org/stupi/Fischfieber

      PS
      Ich fordere die Freiheit Palästinas.
      Ich fordere Gerechtigkeit für das deutsche Volk: den FRIEDENSVERTRAG.
      Ich wertschätze den Weg des heutigen Russlands. 
      Ich liebe den Geist des Auferstandenen und benötige niemand zu dessen Botschafts-Verdrehung.

    2. "Die Wespe begann mit der Kolonisierung der Region".

      Um Gottes Willen, man muss nur mal Frankreich fragen, was für ein Problem ehemalige Kolonien nach sich ziehen. Am Ende wandern unsere Honigbienen alle nach China aus, lassen sich dort allimentieren und wir müssen den Honig teuer importieren.

  4. Na passt eh

    Der asiatischen Wespe ist er vorbestimmt die Wespenwelt zu dominieren. Genau so ist es Asien vorbestimmt der Welt den Stempel aufzudrücken, punkt

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