Haiti: UN gibt zu, Cholera eingeschleppt zu haben

Das ärmste Land der Welt wurde nach dem katastrophalen Erdbeben 2010 von einer Cholera-Epidemie heimgesucht. Nun gaben die Vereinten Nationen zu, dass sie die Krankheit nach Haiti einschleppten.

Von Marco Maier

Wie die "New York Times" berichtet, gab UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zu, dass die Vereinten Nationen nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 eine maßgebliche Rolle bei der Einschleppung von Cholera in Haiti hatten. Nun, sechs Jahre und mehr als Zehntausende Tote und Hunderttausend Erkrankte später, wollen die UN sich auch dieser Sache widmen.

Nun stellt sich die Frage, was die Vereinten Nationen mit ihren Hilfsorganisationen als Nächstes in das bitterarme Karibik-Land einschleppen wollen. Angesichts dessen, dass bereits die Clinton-Foundation dort die Finger im Spiel hat und infolge der Übernahme von Reisfeldern durch ein mit den Clinton verbundenes Unternehmen (Arkansas Rice Growers Association, ARGA) im Jahr 2008 in dem armen Land Aufstände der Hungernden provozierten, kann dabei nicht viel Gutes herauskommen.

Das bitterarme Land wird von den US-Eliten gnadenlos ausgebeutet und nachdem man jahrelang zusah, wie Tausende Menschen an Cholera starben, kommt man bei den Vereinten Nationen nun langsam zur Besinnung? Echt jetzt? Nur: Was wollen die Hilfsorganisationen dann als Ersatz einschleppen, um dann erst einige Jahre tatenlos zuzusehen, wie Menschen deswegen sterben?

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8 Kommentare

  1. "Die UN schleppt Cholera ein" – die Clinton Foundation schleppt die Spendenmillionen weg – das wäre eher eine treffende Überschrift. Die Clinton-Foundation verzeichnete zwischen 2009 und 2012 Spendeneinnahmen in Höhe von 500 mio.$. Ab 2010 war auch ein Teil des Geldes für "Hilfsaktionen" in Haiti angedacht. der Kassenbericht von 2013 gibt folgende Ausgaben an: 75 Mio. für Stipendien, 25 Mio. für Reisekosten (auch der Clintons), 110 Mio. für Gehälter und 290 Mio $ für "sonstige Ausgaben". Man sieht, die Clintons sorgen sich nicht nur um das Wohlergehen der Notleidenden. UInd 290 Mio. für nicht näher beschriebene "sonstige Ausgaben" kann alles bedeuten, PR- Arbeit , Schmiergelder, Waffenlieferungen…….

  2. Diese Terrororganisation UN muss hochgenommen werden und Massenmörder wie Ban Ki Moon, Clinton und alle weiteren Verantwortlichen können von mir aus ausgepeitscht und öffentlich hingerichtet werden!!! Dieser ganze Dreck gehört jetzt gnadenlos gejagd und endlich ausgerottet!!! Bei mir würde nes keine Gnade geben!

  3. das mit der Bill Clinton Mafia weiß man schon lange, ebenso mit Al Gore und dem Klima Betrug. Kriminellen Banden überall von den Banken bis zu den Hilfs Organisationen und der NATO,  Aufbauhilfe mit der KfW, oder EBRD Bank bis zu USAID arbeiten nur mit kriminellen und korrupten Partner

  4. Wer schon mal in Haiti war kann verstehen ,dass sich in dem Land niemals etwas ändern wird. Ein Land voller Analphabeten, keiner Industrie, misserable ärztliche Versorgung und eine der höchsten Aids Raten der Welt. Zudem glauben 80 Prozent der Menschen dort nur an den Voodoh Zauber. Die Hilfe kommt nur in den wenigsten Fällen überhaupt an. Das Geld verschwindet durch Korruption bei den Superreichen . In Haiti gibt's nichts mehr zu holen ausser vielleicht menschliche "Versuchskaninchen" für die Pharmaindustrie. 

    1. Und Sie waren da schon mal, ja? Wir auch – was wir gesehen haben, waren Menschen, die versuchen aus dem Wenigen, was sie haben, das Beste zu machen. Es wird noch Jahre oder Jahrzehnte dauern, aber es tut sich was. Das Problem von Haiti ist, dass es dort (noch) kein Öl zu holen gab, sonst wären die Amis schon längst da. Und das zweite Problem ist, dass bis weit ins 20 Jhdt. Reparationen an die Kolonialmacht Frankreich gezahlt werden mussten, weil man sich aus deren Herrschaft gelöst hatte. Zynisch zu sein und sich Vorurteilen anzuschließen, wie Sie es tun, zeugt übrigens nicht  von großer Intelligenz…

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