Gysi: Wagenknecht und Bartsch sollten sich thematisch aufteilen

Als Gysi zusammen mit Lafontaine die Fraktion der Linken führten, hatten sie genau diese Vereinbarung getroffen. Er rät Bartsch und Wagenknecht eine ähnliche Lösung herbeizuführen. Nur so kommen sie sich nicht gegenseitig ins Gehege, meint Gregor Gysi.

Von Redaktion/dts

Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, rät seinen beiden Nachfolgern Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht, sich thematisch aufzuteilen, um künftige Irritationen durch Wagenknecht zu vermeiden. Gysi sagte in einem Gespräch mit der "Welt am Sonntag", Wagenknecht und "Dietmar Bartsch sollten über eine Arbeitsteilung nachdenken. Als ich mit Oskar Lafontaine die Fraktion führte, hatten wir auf seinen Vorschlag hin auch eine solche Arbeitsteilung vereinbart.

Er sagte: 'Pass auf Gregor, Du bist allein für die Außenpolitik zuständig, und ich kümmere mich allein um die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Den Rest machen wir zusammen. So kommen wir uns nicht ins Gehege.' Das wäre doch auch heute sinnvoll." Wagenknecht habe nichts davon, wenn viele Unterschriften für sie und viele gegen sie gesammelt werden. "Als Fraktionsvorsitzende muss man integrieren. Das andere bringt nichts. Ich hoffe, Sahra und Dietmar werden eine ähnliche Lösung wie wir damals finden", so Gysi in der "Welt am Sonntag".

Mit Blick auf einen möglichen Regierungswechsel nach der Bundestagswahl rät Gysi der SPD, den Grünen und seiner Partei, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zu einigen. "Die drei Parteiführungen sollten sich zusammensetzen und schauen, ob sie sich verständigen können. Das Problem sind momentan die Grünen. Die wollen sich alles offen halten und träumen von einem gemeinsamen Kandidaten der Union, der SPD und ihrer Partei", so Gysi in der "Welt am Sonntag".

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18 Kommentare

    1. @pseudoWalter

      In dem masse in den die linke in der BRD Einzug gehalten hat und wie eine Geisteskrankheit in die Köpfe der anderen Parteien bzw. deren Mitglieder hineingewachsen ist, in dem Masse sind hierzulande die Probleme gestiegen. Denk mal scharf darüber nach. 🙂

      Um das nicht zu merkeln ist man entweder ein alimentierter linker Wirrkopf oder völlig Ignorant.

    1. Wer garantiert uns denn das eine heller Kopf was er ohne Zweifel ist uns in die totale Scheisse führt. Reichts jetzt immer noch nicht mit dem was man uns angetan hat. Wir haben keine Zeit mehr für Experimente, jetzt müssen Nägel mit Köpfen geschaffen werden. Nur wer kann das. Unglaublich eine Nation im Tiefflug, die Piloten sind längst ausgestiegen haben ihr Volk verlassen und quasseln nur noch Unfug. Jeden Tag neue Beschönigungen und Lügen. Das fällt mit der Zeit den dümmsten auf.

      1. Die totale Scheiße ist aktuell, dass sie größer nie sein kann. Mit anderen Worten die Bilanz vernichtend, und immer noch kein Ruck in der Bevölkerung. Gysi ist nicht das Problem. Das Problem ist das Volk.

  1. Ich denk du weist sehr genau das es im Bund und Land für deine Partei hierzulande überhaupt keine Probleme beim Koalieren gibt. Altes Slitzohr. Wenn es die Mehrheiten ermöglichen würd vermutlich selbst die FDP mit dir Koalieren. Geht nur darum Diäten zu schnappen, Parteifreunde zu versorgen und in Talkshows die Leute stundenlang mit Belanglosigkeiten einzulullen. Allerdings muss man den Kommunisten zugutehalten das sie von dem was sie tun wirklich überzeugt sind. Das haben se ihren Kollegen in Bund und Land voraus. Auch wenn die Überzeugung aus Unwissenheit, Dummheit und Ignoranz her rührt.

    Kommunist in Nadelstreifen, Vila und Oberklasse PKW. 🙂

    Jep das n anderes Leben als das von Che und Konsorten. Wasser predigen, selbst Wein saufen. War schon in der DDR ein feines Leben auf Kosten der anderen für euch Brüder. Wie alte Kaugummis, erst klein und unscheinbar am Schuh, dann am Shirt und zuletzt in den Haaren.

  2. Trau schau wem. Heut zu Tage ist es nicht mehr so einfach, besonders wenn Politik ein Reizwort geworden ist und die Wut der Bürger zum Himmel steigt. Man kann nur hilflos zusehen wie sie uns fertig machen in ihren Irrsin.

  3. Ein neuer Walter ist hier aufgetaucht und schreibt linken Schwachsinn um mich zu diskreditieren, ich habe mit diesen Schwachkopf nichts zu tun und ich bin immer noch der selbe der ich war.

  4. Nicht nur privat, auch in der Führungsspitze wären Lafontaine und Wagenknecht ein gutes Paar. Beide, realistische,kluge Köpfe die noch mit Herz und Verstand Politik machen. Aber leider nicht ihre Partei, deren Verstand seit über einem Jahr komplett verloren gegangen ist. So wie in allen etablierten Parteien.

  5. Das traurige ist nur, das wir von einer Opposition im Bund nichts mehr finden, da selbst diese – die selbe Flüchtlingspolitik Politik hinterher laufen  wie alle Parteien und Merkels Willkommenspolitik genauso begrüßen. Kein Wort darüber, wie sehr es dem eigenen Volk und Land schadet.

    Es gibt leider nur die AfD die noch wählbar ist, alle anderen haben nicht mehr das Wohle des Volkes im Blick und Vorrang haben müsste.

  6. Da ich nur Zuschauer bin werde ich wohl noch abwarten. Klar AFD ist  zum Zeitpunkt die einzige wählbare Partei. Aber diese Querelen  der letzten Zeit in der Partei haben mich stutzig gemacht. Einigkeit und Recht und Freiheit muss eine Partei vertreten können und zwar geschlossen. Ich will keine Partei die sich wie die anderen in Schwachsinn verliert und man nur noch dämliches Gelaber hört. Hoffen wir das beste für unser Volk.

  7. Wenn "Die Linke" mehr so wäre wie Sahra Wagenknecht könnte man die Partei sogar wählen! Wagenknecht sagt unverblümt die Wahrheit über den Zustand der deutschen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

    Gysi mochte ich auch mal ob seiner Schlagfertigkeit, ein helles Köpfchen war das mal…

    Aber wie gesagt, das war mal!

    Seit er die gleiche verbeulte Trommel schlägt wie Merkel, EU, Nato und der gesamte Mainstream bezüglich einer angeblichen "Annexion der Krim" durch Russland (und alles was danach von ihm kam war auch nicht besser!) kann ich über ihn nur noch lachen!

    Und wenn man sich das und den Zustand aller anderen "rennomierten" Altparteien durch den Kopf gehen lässt kann es doch wirklich nur eine Alternative geben: die AfD!

    1. Das haben Sie sehr schön analysiert.

      Gysi ist ein Spalter und ein Scheinheiliger. Ein Deutschland Verächter ist er auch.

      Und damit muss sich die Linke ehrlich auseinander setzen. Will die Partei weiterhin unser politisches System (Scheindemokratie, USrael Versallentum, Scheinsouveränität) mittragen?

      Lafontaine und Wagenknecht für ehrliche und glaubwürdige Politiker.

      Ansonsten stelle ich schon seit längerem fest, daß die Linke  längst unterwandert ist.

      Die AfD ist für mich der Grund, daß ich überhaupt nach 16 Jahren wieder wählen gehe.

       

       

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