Hillary Clinton. Bild: Flickr / US Embassy Kabul CC BY-ND 2.0

William Binney, der das NSA-Überwachungsprogramm mit aufgebaut hat, geht anhand seiner Sachkenntnis davon aus, dass die NSA und nicht die Russen hinter den Leaks der Clinton-Mails stehen.

Von Marco Maier

Mehr als 30 Jahre lang arbeitete William Binney für die NSA und war dort auch als Architekt für das Überwachungsprogramm des Geheimdienstes tätig. Nachdem er am 21. Oktober 2001 (nur kurz nach 9/11) seinen Dienst kündigte, wurde er zu einem geschmähten Whistleblower. Aufgrund seines dadurch erarbeiteten Fachwissens ist sich Binney sehr sicher, dass die NSA sämtliche gelöschten Mails von Hillary Clinton hat.

In einem Radiointerview am Sonntag sagte der ehemalige hochrangige NSA-Vertreter, dass es äußerst wahrscheinlich ein über Clintons Fahrlässigkeit in Sachen Nationale Sicherheit verärgerter NSA-Mitarbeiter war, der die Mails von Hillary Clinton und dem "Democratic National Committee" (welches den Betrug gegen Sanders offenlegte) leakte. Demnach müsse das FBI nur einmal bei der NSA nachfragen.

Die Vorwürfe aus dem Demokraten-Lager, dass der Kreml hinter den Serverhacks stehe um so Donald Trump in seinem Wahlkampf zu unterstützen (also die Methode anzuwenden, wonach man die eigenen Untaten dazu verwendet, andere zu diskreditieren), sind Binney zufolge aus dem Nichts gegriffen.

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11 KOMMENTARE

  1. Gott schütze William Binney. Er sollte nur aufpassen, dass Washington ihm „zufällig“ keine Unfälle zukommen lässt. Das gilt übrigens auch u.a. für Dr. Paul Craig Roberts. Beiden meinen größten Respekt und Anerkennung.

    By the Way: auch wenn hier die NSA leakte; es finden sich immer widerwärtige, eklige Gründe, damit Washington, Brüssel und IM-Merkel-Berlin gegen Russland hetzen können. Die letzten Zuckungen vor deren baldigen Untergang, hoffentlich.

     

  2. Trump ist für den Frieden in der Welt – Clinton ist Vasallin der Kriegstreiber-Lobby

    Trump befürwortet Russlands Intervention in Syrien ("Trump endorses Putin’s intervention in Syria", Vox) – „Wenn Putin ISIS den Arsch versohlen will, bin ich 100% bei ihm und verstehe nicht, wie irgendwer dagegen sein könnte“.

    Desweiteren lehnt er ein forciertes US-Engagement in Syrien ab – von seine Rivalen, die anders argumentieren, sagt er diesbzgl., dass sie wohl „wegen Syrien einen dritten Weltkrieg anfangen“ wollen.

    Auch das US-Engagement in der Ukraine sieht Trump eher kritisch ("Donald Trump: Crimea is Europe’s problem", CNN) und eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine sei „ihm egal“.

    Wichtig seien indes gute Beziehungen zu Russland.

  3. Donald Trump – gut für Deutschland?

    http://www.compact-online.de/donald-trump-gut-fuer-deutschland/

    von Gert Meyer Schulze

    Donald Trump ist bei der Hochfinanz, dem politischen Establishment und der Monopolpresse gleichermaßen verhasst. Die Wallstreet mag instinktiv fühlen, dass ein mehrfacher Milliardär ihre Zuwendungen nicht benötigt und sich eine eigene Meinung leisten kann. Die Hochfinanz befürchtet, Trump könnte TTIP scheitern lassen und eine isolationistische Außenpolitik betreiben. In diesen Kreisen wird vor „wirtschaftlichen Abschottung“ gewarnt. Zudem ist Trump ein Feind der Hedge-Fonds. Folgerichtig hat Georges Soros, der Dämon unserer Tage und destruktiver Spekulant, bereits gegen den Multimilliardär Stellung bezogen. Soros: „Er erledigt die Arbeit des IS“, so der Mann der mit seinem Einfluss auf NGO`s manchen „Regime Change“ mit zu verantworten hat. Trump ist im Gegensatz zur „demokratischen“ Favoritin Hillary Clinton nicht von fremden Gönnern abhängig.

    Die Presse versucht Trump als narzisstischen Clown lächerlich zu machen. Außenpolitisch sieht Trump Militärinterventionen kritisch. Er war gegen den Irak Krieg von 2004 und beschimpfte George W. Bush als den schlechtesten aller US-Präsidenten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält er wegen ihrer Asylantenpolitik für verrückt. Trump missachtet alle die Regeln der political correctnes. Sein „Sündenregister“ ist entsprechend lang. Er steht dem Islam kritisch gegenüber, hat nichts für Gender und die „Freihandelsabkommen“ übrig. Illegale Einwanderung will er mit verstärkten Grenzsicherungen gegenüber Mexiko eindämmen. Schließlich sieht er die These von der Erderwärmung, für die der Mensch verantwortlich sein soll, äußerst kritisch.

    Trump ist der Kandidat, der deutschen und europäischen Interessen am ehesten entsprechen würde….WEITERLESEN…

  4. Ist Trump nur durch ein Attentat aufzuhalten?

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/02/ist-trump-nur-durch-ein-attentat.html

    Der Hauptgrund, der die Popularität von Donald Trump erklärt, lautet, er ist der einzige Kandidat für die amerikanische Präsidentschaft, der als erfolgreicher Unternehmer und weil er nie ein politisches Amte bekleidet hat, nicht zum Establishment von Washington gehört. Eine Mehrheit der Amerikaner hat nämlich den Saustall dort satt und will diesen endlich ausgemistet und aufgeräumt haben. Es geht also weniger um die politischen Programme der Kandidaten, die eh keine Rolle spielen und sich kaum unterscheiden, sondern um eine Persönlichkeit, die NICHT zur völlig korrupten politischen Klasse gehört.

    Donald Trump ist so ein Kandidat. Er ist unabhängig, dient keiner Lobby und kann sich deshalb leisten Sachen zu sagen, die nicht politisch korrekt sind, aber die Gedanken der "schweigenden Mehrheit" widerspiegeln. Damit hat er aber das ganze politische und mediale Establishment als Feinde. Die Demokraten mit Hillary als Hauptgegner sowieso, aber auch die Gegnern innerhalb der eigenen Partei der Republikaner, über die Finanzelite der Wall Street, der Pro-Israel-Lobby, bis zu den ganzen Linken und Grünen, und am meisten, den Meinungsmachern der Massenmedien.

    Die Medien in den USA sind wegen dem Erfolg von Donald Trump völlig am durchdrehen und sie versuchen alles, um ihn mit Dreck zu bewerfen. Seine Mitbewerber innerhalb der Republikanischen Partei sind zu grotesken Methoden übergegangen, verbreiten Lügen und verleumden ihn.

    Auch das Establishment der Republikaner, die alte Garde, tut alles um ihn zu desavouieren. Dies kam deutlich beim letzten parteiinternen Duell vergangene Woche in Fort Worth in Texas zu Tage. Marco Rubio ist auf Trump wie ein bissiger Pitbull losgegangen. Von Sachlichkeit keine Spur. Dazu, die Parteioberen wollen verhindern, dass Trump der Spitzenkandidat der Republikaner wird…WEITERLESEN…

  5. Die Amerikaner haben in Irak und Afghanistan über 4 Millionen Muslime ermordet, davon die Hälfte Kinder!

    Dies ist der Auslöser für die Gewalt die nun nach Europa zurückschlägt. Wir bezeichnen sie als "Terroristen",. aber die Muslime, deren Eltern vor ihren eigenen Augen von Amerikanischen NATO-Bomben lebendig zerfetzt wurden, wollen Rache – das ist der Grund für den Terror.

    Die NATO ist eine Mörder-bande, kein einziger ihrer Kriege ist "Verteidigung" wie es offiziell in der Präambel steht, sondern es sind alles, ohne Ausnahme, Angriffskriege!

    Merkel ist eine Verbrecherin und zieht uns in einen Weltkrieg.

    Diese Frau muss sofort weg, und wir müssen aus der NATO- Verbrecherorganisation raus, und zwar schnell !!! Sonst wird uns Merkel mit ihrer NATO-Kriegstreiberei und den auf Rache sinnenden Muslimen noch alle umbringen !

  6. Angelo Marino kommentiert

    Wenn in Deutschland (endgültig) das Chaos ausbricht, sind die Abgeordneten, Merkel, Seehofer und Co, die ersten die abhauen.

    Die werden sich sicher irgendwo (vermutlich USA) absetzen können und werden gewiss auch reichlich entlohnt werden für ihre treuen Dienste.

    Wir uns unsere Kinder hingegen werden in diesem Chaos und Elend zurückbleiben müssen.

  7. Putsch-Vorwurf: Erdogan will NATO-Geheimarmee zerschlagen

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 03.08.16 00:16 Uhr

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/03/putsch-vorwurf-erdogan-will-nato-geheimarmee-zerschlagen/

    Nach türkischen Medienberichten ist die NATO-Geheimarmee Gladio der

    strukturelle Urheber des Putschversuchs vom 15. Juli. Erdogan und die

    türkische Regierung seien entschlossen, diese Parallelstruktur

    vollständig zu zerschlagen.

    Nach diversen türkischen Medienberichten soll es in der Türkei eine nach wie vor aktive Gladio-Struktur der NATO geben, die vor allem von den Briten und US-Amerikanern genutzt wird, um Einfluss auf das politische Geschehen in der Türkei zu nehmen. Die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen soll lediglich ein Arm dieser Struktur sein. Der türkische Journalist Özcan Tikit berichtet, dass sich die türkische Regierung nicht ausschließlich auf die Gülen-Bewegung als Urheber des Putschversuchs vom 15. Juli versteifen dürfe. Der Putschversuch ergibt erst dann einen internationalen Sinn, wenn man einen genaueren Blick auf die Gladio-Struktur in der Türkei wirft. „Wenn erneut ein Vertrauensverhältnis mit den westlichen Insitutionen geschaffen werden soll, muss Gladio in der Türkei – wie dies bereits in mehreren westlichen Staaten geschehen ist – aus dem Weg geräumt werden“, so Tikit in einem Beitrag von Habertürk….WIETERLESEN…

  8. Rezept für den Dritten Weltkrieg: US-General heizte auf Clinton-Parteitag Kriegsbereitschaft an

    https://deutsch.rt.com/nordamerika/39758-rezept-fur-dritten-weltkrieg-us/

    Hillary werde „sein Vermächtnis fortführen“, lobte US-Präsident Obama die Präsidentschaftskandidatin Clinton. Friedliebende sehen sich da zu Recht bedroht. Nun präsentierte der Hillary-Unterstützer US-General John Allen in seiner Parteitagsrede den Weg in den Dritten Weltkrieg und lobte Hillary als Garant dafür, dass sie als Präsidentin seine Vorstellungen zur US-Weltherrschaft auch durchsetzen würde. Trumps außenpolitische Äußerungen scheinen dagegen von außergewöhnlicher Besonnenheit geprägt.

    von Rainer Rupp

    Leider besteht das Vermächtnis des so genannten „Friedensnobelpreisträgers“ Obama in einer langen Reihe von unbeendeten (Afghanistan) oder wieder begonnenen (Irak) oder neu vom Zaun gebrochenen Kriegen in Libyen, Syrien, Jemen – um nur einige Länder zu nennen, wo US-Soldaten oder Drohnen in seinem Auftrag töten und morden. Mit Hillary wäre in der Tat kein Ende in Sicht. Umso erstaunlicher ist, wenn junge Wähler in den USA, die sich als progressiv bezeichnen, den Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe, wofür Clinton steht, für weitaus wichtiger halten als gute Beziehungen zu Russland und die Vermeidung des Dritten Weltkriegs. Für Letzteres steht Trump ganz resolut und er hat sich dabei gegen den massiven Widerstand der neokonservativen Kriegstreiber in seiner eigenen Partei durchgesetzt, die nun lieber Clinton wählen.

    Statt sich mit den von Trump vorgebrachten Fakten und Forderungen unvoreingenommen zu beschäftigen, haben auch europäische Linke die demagogischen Pauschalverurteilungen Trumps übernommen. Die werden derzeit massenhaft von den von der Rüstungs- und Wallstreet-Lobby gekauften und bezahlten 'Presstituierten' in unseren Main Stream Medien (MSM) verbreitet. Deren Stichwortgeber sind die scheinheiligen Strippenzieher der nachweislich auf Wahlmanipulation und Wahlbetrug zugunsten Hillarys spezialisierten, demokratischen Führungsclique, siehe gehackte E-mails. Die Vorwürfe gegen Trump gehen von „Putins Agent“ – wobei die Geschichte inzwischen sogar zu „Verrat an Amerika“ mutiert ist – über „Trump ist Hitler“, Trump ist ein Faschist“ und „Trump ist autoritär“ bis hin zu „Trump ist ein Perverser“…WEITERLESEN…

  9. Türkei warnt Russland vor geplantem Putschversuch im Nachbarland

    http://de.sputniknews.com/politik/20160726/311779440/putschversuch-in-kirgisien-tuerkei-warnt-russland.html

    Die Bewegung des Predigers Fethulah Gülen kann einen Putsch-Versuch im zentralasiatischen Kirgisien unternehmen, zitiert das Webportal Deutsche Wirtschafts Nachrichten den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

    Laut der Webseite ist der kirgisische Präsident, Almasbek Atambajew, ein Kreml-naher Politiker, der gleichzeitig gute Beziehungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterhält und eine Schlüsselrolle bei der Versöhnung des russischen und des türkischen Staatschefs gespielt haben soll.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kirgisiens Staatschef Almasbek Atambajew

    Einwohner von Bischkek rätseln: Wozu braucht Merkel Kirgisien?

    Im Zuge der „Bunten Revolutionen" gab es bereits einen Versuch, die Regierung in Kirgisien zu stürzen, bei dem die Anhänger der „Tulpen-Revolution" Unterstützung aus den USA bekamen, betont die Webseite. Unter anderem wurden sie von US-Stiftungen und dem US-Milliardär George Soros finanziert. Zudem „trainierten" ehemalige US-amerikanische Geheimdienstler Demonstrierende und Aktivisten, wie das Webportal unter Berufung auf das Buch des nordamerikanischen Soziologen George N. Katsiaficas „Asia's Unknown Uprisings" („Unbekannte Aufstände Asiens") berichtet. Bereits 2005 hatte der Spiegel diese Erscheinung als weltweite „Revolutions-GmbH" bezeichnet.

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