Ex-Bush-Berater Wolfowitz: „Werde Trump nicht wählen“

Der Republikaner Paul Wolfowitz, der u.a. Präsident der Weltbank war und George W. Bush als politischer Berater zur Seite stand, wird dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump, die Stimme verweigern. Er wird für Hillary Clinton stimmen. Wolfowitz bezeichnet Trump als Sicherheitsrisiko.  

Von Redaktion/dts

Der ehemalige stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz will bei der kommenden Präsidentschaftswahl Donald Trump nicht wählen. "Ich wünschte, es gäbe einen Kandidaten, für den ich überzeugt stimmen könnte", sagte Wolfowitz dem "Spiegel". "Ich werde wohl Hillary Clinton wählen müssen. Obwohl ich große Vorbehalte gegen sie habe."

Wolfowitz bezeichnet Trump als Sicherheitsrisiko, weil dieser den russischen Staatspräsidenten Putin verehre und sich von China beeindrucken lasse. "Das finde ich verstörend", so Wolfowitz über Trump. "Es ist wichtig klarzumachen, wie inakzeptabel er ist." Wolfowitz, der einer der engsten Berater von George W. Bush in der Zeit des Irakkriegs war, äußert sich kritisch über die Vorgehensweise der US-Regierung während des Einsatzes: "Wir kamen, um das Land zu befreien. Dann haben wir es besetzt." Für viele Iraker sei das ein totaler Widerspruch gewesen.

Der Einmarsch habe damals auf Basis von Geheimdienstinformationen stattgefunden, die sich später als falsch herausstellten. "Natürlich hätten wir einen anderen Ansatz verfolgt, wenn wir gewusst hätten, dass Saddam Hussein keine Massenvernichtungswaffen hortet, sondern es nur plant", sagte der Ex-Bush-Berater. "Wir wären nicht einmarschiert." Wenn er immer wieder als "Architekt" des Irakkriegs bezeichnet werde, sei das "unzutreffend". "Wenn ich der Architekt gewesen wäre, wären viele Dinge anders gelaufen", so Wolfowitz weiter.

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18 Kommentare

  1. Bei Trump gehen eben die Uhren anders und das gefällt vielen vom Geldadel und des linken Spektrums nicht. Wenn Realisten aus der rechten Ecke kommen, dann wirft sich ihm die komplett versiffte linke Camarilla entgegen und die schrecken vor nichts zurück und versuchen alles um diesen Kanditaten mundtot zu machen. In der Praxis sind die zwar genauso schlimm wie rechte Vorgängerregierungen, haben aber das Talent sich zu Weltenrettern zu erklären und versuchen damit zu punkten, Hoffentlich fallen die Amerikaner darauf nicht herein, denn ob nun im Ernstfall ein Republikaner einen Krieg anzettelt oder die Demokraten, das ist im Ergebnis egal. Es könnte aber durchaus sein, daß Trump die Sache plötzlich völlig anders angeht und er Erfolge damit haben könnte und das müssen diese verlogenen Typen von der anderen Seite auf jeden Fall verhindern, genau wie in Deutschland verfahren wird gegenüber der AFD.

  2. Man sollte solche Gestalten einach behandeln wie Trolle. Nicht beachten, wenn sie um Aufmerksamkeit betteln. Dieser wolfoWITZ ist nun wirklich völlig unwichtig für die Welt.

  3. Wen interessiert schon die Stimmabgabe eines Kriegsverbrechers, schlimm genug, daß er überhaupt wahlberechtigt ist. Für mich einer der Hauptverantwortlichen für das Kriegschaos und menschliche Elend im Vorderen Orient . In DenHaag sollte sein Platz sein.

  4. EIn "Sicherheitsrisiko" wie Wolfowitz urteilt darüber wer und was ein "Sicherheitsrisiko" ist. Klasse Witz, wobei der durchgeknallte, durch und durch perfide Typ das bestimmt ernst meint.

    Wie meinte noch der Bundesgauckler "Nicht die Eliten sind das Problem, sondern das Volk". Wolfowitz unterstreicht mal wieder das glatte Gegenteil, wie überhaupt zuattestieren ist, daß man diesen Leuten stets das Gegenteil dessen unterstellen muß was sie sagen, um die Wahrheit zu entschlüsseln. Danke Joachim, alter Tollpatsch!

  5. Dass der 'Auserwählte' Kriegsverbrecher Paul Wolfowitz nicht Donald Trump wählen will, ist mehr als verständlich, will der 'die Jungs doch heimholen'!

    Wolfowitz war als stv. Verteidigungsminister neben seinem Stammesbruder, Richard Perle, der Architikt des Imperialen Krieges gegen den Irak, der angeblich jede Menge 'Massenvernichtungswaffen' produzierte, was sich als eine der größten Lügen der Weltgeschichte entpuppt hat. 

    Mit der Invasion des Iraks (um sich die riesigen Öl- u. Gasreserven zu sichern) begann der US-raelische Krieg gegen die arabischen Nationen des Nahen Osten zwecks Verwirklichung des infamen Oded Yinon Plans (bitte ggfls. danach googeln) zur Verwirklichung des Traumes der hardcore Fundamentalisten von EREZ ISRAEL, also von Groß Israel, dass sich von den Wassern des Nils bis an die Ufer des Euphrats in der Zentralen Türkei zu erstrecken hat.

    Who got us into the Iraq war?

     

    A List of prominent Jewish Neocons and their role in getting the U.S. into Iraq and Homeland Security

    http://hugequestions.com/Eric/TFC/FromOthers/list-of-neocons-for-Iraq-war.htm

    1. Nachtrag zum Irak-Krieg:

      Iraq Crisis—Inevitable Consequence of the Jewish Lobby’s Planned Middle East Warmongering

      Jewish Neocons in the Bush Administration

      The IASPS conference study group leader was a Jewish neocon named Richard Perle, who attended as a delegate from the  American Enterprise Institute; while another Jewish neocon named Douglas Feith attended as a representative of Feith and Zell Associates.

      Both these individuals then emerged as key players in the Bush administration: Perle was Chairman of George Bush’s Defense Policy Board Advisory Committee, and Feith became Under Secretary of Defense and the Pentagon’s Policy Advisor.

      They were joined by a long list of similarly Israel-first Jewish neocons in the Bush administration:

      * Paul Wolfowitz, Deputy Defense Secretary and campaign advisor;

      * Robert Satloff, US National Security Council Advisor;

      * Rabbi Dov Zekheim, Under Secretary of Defense and Comptroller;

      * Elliott Abrams, National Security Council Advisor;

      * Marc Grossman, Under Secretary of State for Political Affairs;

      * Richard Haass, Director of Policy Planning at the State Department and Director of National Security Programs;

      * Henry Kissinger, former Secretary of State, a Pentagon advisor who sat on the Pentagon’s Defense Policy Board;

      * James Schlesinger, another Pentagon advisor who also sat on the Pentagon’s Defense Policy Board;

      * Robert Zoellick, the US’s Trade Representative;

      * Mel Sembler, President of the Export-Import Bank of the United States;

      * Israeli citizen Ari Fleischer, official White House spokesman;

      * Joshua Bolten, Bush’s Chief Policy Director;

      * Steve Goldsmith, Senior Advisor to the President and domestic policy advisor;

      * Mark Weinberger, the Assistant Secretary of the Treasury;

      * Samuel Bodman, Deputy Secretary of Commerce;

      * Bonnie Cohen, Under Secretary of State for Management;

      * Ruth Davis, the Director of the Foreign Service Institute;

      * Lincoln Bloomfield, Assistant Secretary of State for Political Military Affairs;

      * Jay Lefkowitz, General Counsel of the Office of Budget and Management;

      * David Frum, Bush’s official White House speechwriter;

      * Ken Melman, White House Political Director; and

      * Brad Blakeman, White House Director of Scheduling.

      The scene was now set: all they needed was an excuse to maneuver America into destroying Iraq for the benefit of Israel, according to the plan which Perle and Feith had already helped to map out.

      http://newobserveronline.com/iraq-crisis-inevitable-consequence-of-the-jewish-lobbys-planned-middle-east-warmongering/

  6. Warum sollte ein zionistscher Jude, der mit Krieg und Menschenfeindlichkeit ein beachtliches Vermögen angesammelt hat, auch denjenigen wählen, der einen Riegel vor sein Finanz-Erfolgsmodell schieben will?!

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