Die Rentenanpassung und die Reform bei den Erwerbsminderungsrenten hat diese kräftig ansteigen lassen. Auch gibt es mehr Neuzugänge im Vergleich zum Vorjahr.

Von Redaktion/dts

Die durchschnittliche Höhe von Erwerbsminderungsrenten ist für Neuzugänge im Jahr 2015 um 7,1 Prozent auf 672 Euro monatlich gestiegen – im Vorjahr lag der Zahlbetrag bei 628 Euro. Dies geht aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegen. "Neben der Rentenanpassung im letzten Jahr wirkt sich hier insbesondere die im Rahmen des Rentenpakets verabschiedete Reform der Erwerbsminderungsrenten aus, die zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist", sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung der Redaktion.

Aus den Daten der Rentenversicherung geht ebenfalls hervor, dass die Zahl der Erwerbsminderungsrentner im vergangenen Jahr mit 174.300 Neuzugängen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,1 Prozent gestiegen sind. Ein Grund ist der Rentenversicherung zufolge, dass zunehmend stärker besetzte Geburtsjahrgänge in das Risikoalter für eine Erwerbsminderung hineinwachsen. Das Durchschnittsalter für den Beginn einer Erwerbsminderungsrente lag im vergangenen Jahr bei 51,6 Jahren.

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7 thoughts on “Erwerbsminderungsrente um 7,1 Prozent gestiegen”

  1. Und was bringt einem Rentner, selbst mit 600 EURO, einer Erhöhung um 7% ? Das wären so 20- 25 EURO. Durch die Rentenerhöhung steigen seine folgenden Beiträge.

    Sein Anteil an der Krankenversicherung.

    Sein Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung.

    Sein Pflichtanteil zur Pfelegversicherung

    Es verbleibt, so habe ich mir das sagen lassen, stand sogar in der einen oder anderen Zeitung, um die 15- 20.- EURO. Ein indirekte Subventionierung der Sozialversicherungen, über die monatlichen Beiträge des Rentners.

    Er kann von 628.- EURO, allenfalls seine Miete entrichten. Aber ohne Gas und Strom. An seiner Lebenssituation, kann das nichts ändern. Er muss weiterhin jährlich, zum Sozialamt, um Grundsicherung zu beantragen. Der Betrag, der von der Grundsicherung dann überwiesen wird, ist allerdings, um die massive Rentenerhöhung bereits gekürzt.  Also, von den 15-20 EURO Rentenerhöhung, kann er sich nicht einmal seine Zuzahlung zur Packung Blutdruckmedikamente leisten und auch nichts für die Prostata. Von dem Erhöhungsbeitrag, erhält er gar nichts, da die Grundsicherung von 400.- EURO um die 20.- EURO, wieder gekürzt wird. So lief das bisher und, wenn sie nicht gestorben sind, läuft es weiter so, wie bisher.

    Auch bei einer hohen Rente von 2700.- EURO, bringt das nichts. Da die gleichen abzüge geleistet werden müssen und man mit der erhöhung sogar schlechter fahren kann, wegen der Progressionen.

    Da für nun Jedermann, eine Pflicht zur Abgabe der Lohn- und Einkommensteuererklärung besteht, auch, wenn er keine hat, wäre es logischer, das die Grundsicherung endlich ersetzt wird, gegen oder mit der Einkommensteuererklärung. Der Betrag würde dann seitens des Finanzamtes als Minussteuer anerkannt und dem Rentner monatlich überwiesen. Eine Zahlung von 400.- EURO, als Grundsicherung zu bezeichnen, ist allerdings schon anmaßend. Davon kann niemand im Alter die benötigten Medikamente, die Fahrtkosten, den Strom, Schuheinlagen und alles andere leisten. das ist ein Leben von der Hand in den Mund.

     

    1. tja, und ich habe mich schon fast gefreut, dass es hin und wieder auch mal positive nachrichten gibt. wäre aber auch zu schön gewesen – vielen dank, Kasperle! 

  2. Da können wir Alten ja mal einen draufhauen, ich hab gleich ein neues Auto bestellt bevor es mir ein Refuge wegschnappt. Ja unser Staat sorgt sich um uns. 55 Jahre habe ich Steuern bezahlt und mir eingebildet das es gut für die Allgemeinheit ist für unsere Bürger. Mann Mann wie blöd kann ein Mensch noch sein. Im Spiegel schau ich eh nicht mehr ich kann diesen Deppen nicht mehr sehen 🙂

    1. Kann ich alles verstehen, aber die haben sich die jetzige Situation über eine sehr, sehr lange Zeit ausgedacht, auch mit der Reaktion, was ist wenn. Welche Möglichkeiten haben die Deutschen denn? Widerstand mit der Gefahr , dass sie zu Tode geknüppelt werden oder hoffen auf einen Krieg außerhalb Europas. Mehr fällt mir dazu nicht ein!!

      1. @Anonymus, vielleicht werden, wenn die kommenden Wahlen fair und sauber verlaufen sollten, was ich mir aber nur schwerlich vorstellen kann, sich Änderungen zeigen, die den Menschen wieder Mut zum Widerstand machen. Wenn nicht, müssen sich die neuen Bewegungen auch der sozialen Themen annehmen.

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