Das Versagen der Mainstreammedien

Egal ob in Sachen „Flüchtlingskrise“ und Migration, oder aber auch der Umgang mit den USA, Russland oder China, sowie die Konflikte in der Ukraine und Syrien – bei den Mainstreammedien gibt es ein kollektives Totalversagen. Niemand kann eine wirklich „neutrale“ Berichterstattung erwarten, doch etwas mehr Ausgewogenheit wäre angebracht.

Von Marco Maier

Jahrelang haben die deutschen Mainstreammedien in Sachen Asylbewerber und Migration tendenziell eine „Willkommenskultur“ propagiert, die so gar nicht vorhanden war. Meinungsvielfalt? Kaum vorhanden. In den letzten Wochen und Monaten jedoch kam allerdings langsam die Trendwende. Im Juli stellte das Netzwerk Recherche eine Inhaltsanalsyse von Presseberichten vor, die sich mit dem Thema Flüchtlinge, Asylbewerber, Zuwanderung & Migration beschäftigten. Dabei wurden in etwa 34.000 Presseberichte aus den Jahren 2009 bis 2015 auf ihre Aussagetendenz hin untersucht. Das eindeutige Ergebnis: Ganze 82 Prozent der Berichte waren deutlich pro „Willkommenskultur“, 12 Prozent waren neutral gehalten und lediglich 6 Prozent der Artikel konnten als kritisch eingestuft werden.

Doch erst im Laufe des letzten Jahres kam langsam die Kehrtwende. War es zuvor „medialer Mainstream“, dass man in Sachen Flüchtlinge und Migranten ein positives Bild vermittelte, so begann sich das schrittweise zu ändern – nachdem der öffentliche Druck auf die veröffentlichte Meinung dies nötig machte. Trotzdem wurden Berichte, welche die Flüchtlingspolitik Merkels kritisierten, schnell als „nationalistisch“ oder „rechtspopulistisch“ diffamiert. Wer es wagte, das „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin in Zweifel zu ziehen, wurde angefeindet. Heute präsentiert sich das ganze mediale Bild deutlich differenzierter: Insbesondere die Springer-Medien sind schnell auf den Zug der Anti-Willkommenskultur-Berichte aufgesprungen, der „Focus“ (die wöchentlich erscheinende „Hochglanz-Bild“) auch. Doch bei diesen Medien geht es nur um Auflage, nicht ums Prinzip.

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Das wirklich große Versagen der Mainstreammedien und damit auch die Grundlage für die Entstehung neuer, alternativer Medien, liegt in der fehlenden Meinungsvielfalt, in der fehlenden Diversität. Egal ob Ukraine-Krise, Syrienkrieg oder eben auch die Flüchtlingskrise – wenn man zwar ab und an mal eine „oppositionelle“ Meinung zulässt um dann mit Fingerzeig auf vereinzelte Ausnahmeartikel „Aber wir haben doch auch das veröffentlicht!“ sagen zu können, die gesamte Folgeberichterstattung jedoch wieder tendenziös einer einzelnen Linie folgt, bringt das nichts.

Interessant ist jedoch, dass man nun in den meisten der Mainstreammedien seit den Fehlleistungen in Sachen „Kölner Silvesternacht“ plötzlich über Dinge und Umstände informiert wird, die man vorher nur bei „Kopp Online“, „Compact“, der „Jungen Freiheit“ & Co zu lesen bekam – also Publikationen, die gerne als „rechtslastig“ bezeichnet werden. Selbst bei der Nennung der Nationalität ausländischer Täter ist man heute nach massiven Beschwerden über die „Vertuschung“ inzwischen schon so ehrlich, wie es zuvor eigentlich nur die geschmähten rechten und konservativen Publikationen waren. Dass man damit eigentlich nur dem Druck der Leserschaft beugt und der wegbrechenden Auflagen und Zuschauer wegen einen anderen Ton anschlägt, zeigt sich nämlich beispielsweise auch im Umgang mit AfD und Pegida.

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Denn trotzdem versuchen die Mainstreammedien beispielsweise bei den Pegida-Demonstrationen und AfD-Veranstaltungen möglichst kompromittierende und lächerlich machende Sätze einzufangen, die dann zur Belustigung des Publikums medial bestmöglich ausgeschlachtet werden. Da dürfen sich die Medienvertreter auch nicht wundern, wenn Teilnehmer auf die Vertreter von ZDF, RTL, Bild & Co äußerst rabiat reagieren. Nicht, dass Gewalt ein probates Mittel darstellt, aber wer den Leuten ständig ans Bein pisst, wird irgendwann mit Gegenreaktionen rechnen müssen. Sätze wie „Lügenpresse halt die Fresse“ werden so garantiert nicht abnehmen und eine Wagenburgmentalität einzementiert.

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12 Kommentare

  1. Wer liest denn sowas da. ist ja Klopapier unterhaltsamer. Was haben sie uns damals schon erzählt mit Kernkraftwerken wollten sie im Winter die Autobahnen beheizen usw. Ich habe lange gebraucht bis ich aufgewacht bin und begriffen habe mit was ich hier zu tun habe. Nachdem der Arbeitsstress vorbei war habe ich erstmal diese ganzen Abos beseitigt und vor ca 10 Jahren den Fernseher rausgeschmissen und habe selber zum denken angefangen. Die Wahrheit die man dann erfährt haut ganz schön rein. Und es wird schlimmer und schlimmer und schlimmer.

    1. 95 % der weltweiten Nachrichtenagenturen werden von Zionisten geleitet. Internetnutzer sollten wissen: Google gehört den beiden Juden Brin und Page, die Facebook-Gründer Zuckerberg und Moskovitz, Wikipedia wurde von Wales und Sanger gegründet, Ebay – Omidyar, Paypal – Thiel und Levchin, Yahoo – Semel, allesamt Mitglieder der "jüdischen Gemeinde".  –  In der BRD Liz Mohn als Mitglied der Jerusalem Foundation und im Club of Rome, Friede Springer und Matthias Döpfner ebenfalls als Zionisten, die Liste ließe sich fortsetzen.

    2. Wer nach dem 2. Weltkrieg eine Drucklizens durch die Allierten erhalten wollte, mußte politisch clean sein und die Interessen der Besatzer nach außen vertreten. Nur unter dieser Voraussetzung war ein Neustart möglich und durch die damaligen Verträge, die im übrigen bis heute gelten, war ein Umschwenken von der vorgegebenen Marschrichtung nicht möglich. An diese Weisung fühlen sich alle großen Verlagshäuser immer noch gebunden und deshalb wird es auch keine Berichterstattung geben, die die ehemaligen allierten Länder in Frage stellt, bzw. bekämpft. Unsere Regierenden fühlen sich ebenfalls an diese Abmachungen von damals gebunden und auch hier wird es keinen grundsätzlichen Kurswechsel gegen unsere damaligen Befreier geben. Erst wenn es den Bürgern gelingt, einen Regimchange herbeizuführen, besteht die Hoffnung, daß ein neues Denken im Volk, in der Presse und in der Politik stattfindet. Das dürfte aber zur Zeit Utopie sein, denn wir befinden uns geistig und physisch so in der Umklammerung von Freunden, daß es wenig aussichtsreich erscheint, diesen Zustand zu verändern.

    1. Genauso sollten die Medien auch von uns "Beherrschten" gesehen werden, als ein Instrument nicht nur zur Manipulation der öffentlichen Meinung, sondern als äußerst wirksames Instrument zum Erhalt der Macht. –  Wer im Lande weiß schon von den vertraglich bis 2099 festgeschriebenen "Vorbehalten" unserer alliierten "Freunde", die vorgeben, was über deutsche Medien verbreitet werden darf. Jahrzehntelange Berieselung mit Falschinformationen haben dazu geführt, das die deutsche Bevölkerung alles glaubt, was in der zeitung steht oder im Fernsehen gebracht wird. Die Menschen werden in einer mächtigen "Illusionsblase" festgehalten und glauben, daß Chemotherapie Krebs heilt, daß CO2 für den Klimawandel verantwortlich ist, daß Deutschland einen Friedensvertrag hat und ein souveräner Staat ist undundundund..  —  Verdammt fatal!

      1. Stichwort souveräner Staat. Dazu hatte ich in einem anderen Postig, folgenden Gedankengang gebracht. Da es vielleicht nicht unwichtig ist, füge ich den Text hier ebenso ein. 

        _____

        Vielleicht – denn ich bin kein Jurist – geht dies: Kann/darf ein nicht souveräner Staat (Voll)Mitglied der EU sein? 

        Im Netz lese ich dazu: »Selbstständige, souveräne Staaten verfügen über allumfassende, von keiner Fremdmacht eingeschränkte Hoheitsrechte, sie können also allein und unabhängig ihre Politik im Innern (Staatsrecht) und nach außen (Völkerrecht) bestimmen.« (http://www.europarl.europa.eu/brussels/website/content/modul_01/zusatzthemen_07.html)

        Und genau das ist bei BRD-GmbH. nicht gegeben. Hinzu kommt, dieses »Vehikel BRD-GmbH« (die Bürger mögen mir verzeihen, denn nicht sie, bezeichne ich als Vehikel, sondern das Konstrukt der US-raelschen Besatzer) – also genau die unfreieste aller EU-Mitgliedsstaaten, die BRD besitzt die Rädelsführerschaft der EU(?), solange sie die dahinterliegende Rädelsführerschaft der US-raelis exakt umsetzt. (?!)

        Wie geht dass, dass ein besetzter, gezwungener ergo unfreier Vasalle die Führerschaft für 26 weitere europäische Staaten übernimmt?

        In eventu ergibt sich, dass die Mitgliedschaft der BRD-GmbH in dieser unfreien Form null und nichtig ist, wird (Knebelvertrag). Wollte die BRD drinnen bleiben, müsste man diese erst durch einen Friedensvertrag freilösen, oder andere EU-Mitglieder könnten zwingen, solange die BRD keinen Friedensvertrag erhält, treten diese aus dieser US-raelisch gesteuerten EU aus.

        Bitte, liebe Juristen und Völkerrechtler zerlegt einmal den obigen Gedankengang: Kann/darf ein unfreier, nicht souveräner Staat überhaupt Mitglied in der EU sein? Und wenn ja, was wäre, würde(n) mind. ein oder mehrere der verbleibenden 26 EU-Mitglieder dagegen Einspruch erheben? – Danke!

      2. Nachfolgend der § 180 der Verfassung des Freistaates Bayern.

        Möge sich jeder selbst ein Bild machen,warum solch ein Artikel in einer gültigen Landesverfassung steht

         

        Art. 180

        Bis zur Errichtung eines deutschen demokratischen Bundesstaates ist die Bayerische Staatsregierung ermächtigt, soweit es unumgänglich notwendig ist, mit Zustimmung des Bayerischen Landtags Zuständigkeiten des Staates Bayern auf den Gebieten der auswärtigen Beziehungen, der Wirtschaft, Ernährung, des Geldwesens und des Verkehrs an den Rat der Ministerpräsidenten der Staaten der US-Zone oder andere deutsche Gemeinschaftseinrichtungen mehrerer Staaten oder Zonen abzutreten.

  2. Die Macht der Sender und Printmedien ist in der Tat nicht zu unterschätzen, auch in Zeiten des Internet. Wer sie kontrolliert, verfügt zum großen Teil über die Meinungsbidung. Für diese bedarf es nämlich weniger tiefgreifender Analysen und belastbarer Fakten, als vielmehr jede Menge Symbolik in Form von Bildern und diese begleitenden eingängigen Slogans. Viel mehr nimmt der Normalbürger nicht auf. Die Herrschenden benötigen nur die Verfügung über eine sehr überschaubare Zahl von Breitenmedien, um ihre Botschaft in die Köpfe der Massen zu transportieren. Kaum etwas ist so sicher, als dass rein gar nichts in den Leitmedien zufällig geschieht, egal ob Falschmeldung, manipulierte Darstellung mit wahrem Kern, Lügenkampagne oder ganz einfach Weglassung.

  3. Ich hatte ein glaubwürdiges Gespräch eines US-amerikanischen Arztres angehört (ursprünglich ein Deutscher) welcher bei einer Einladung einer begüterten Jüdin, nach dem Rundgang, feststellte: "Gnädige Frau, ihre Kinder und sie, leben hier in einem wunderbaren kleinen Paradies, aber ich habe nirgendwo ein TV-Geräte gesehen." – Mit einem leichten Schmunzeln, antwortete die Dame: "Ich werde meinen Kindern nicht das anbieten, was für die Nichtjuden bestimmt ist".

    —–

    Logo, das ist eigens für die Gojim. Detto natürlich Printmedien, etc, etc.

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