Dank US-Oligarchen: Clinton kann Medienoffensive starten – Trump hinkt massiv hinterher

Fast 100 Millionen Dollar hat die US-Oligarchie für Hillary Clintons Werbekampagne im US-Fernsehen für die nächsten Wochen reserviert. Donald Trump kommt hierbei nicht einmal auf eine Million Dollar. Dies zeigt deutlich, wer die Interessen der Plutokratie vertritt.

Von Marco Maier

Angesichts der knappen kurzfristig verfügbaren Werbeplätze im US-Fernsehen heißt es dort: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das heißt: Nur wer sich als Kandidat früh genug ausreichend Spenden für Werbekampagnen sichern kann, hat auch die guten Sendeplätze für sich drin. Im Falle von Trump gegen Clinton sieht es für Letztere auf jeden Fall besser aus.

Eigentlich ist es üblich, dass in einem Präsidentschaftswahlkampf die republikanischen Milliardäre für den republikanischen Kandidaten spenden, die demokratischen Milliardäre für den demokratischen Kandidaten. Doch der Ausnahmekandidat Trump, der innerhalb seines eigenen Parteiestablishments keinen großen Rückhalt findet, wirft dieses System nun durcheinander.

Denn jüngste Daten zeigen: Alleine in der vergangenen Woche hatte das Clinton-Team Werbespots zum Preis von 68 Millionen Dollar ausstrahlen lassen, während die Unterstützer von Trump gerade einmal knapp 6 Millionen Dollar dafür locker machten. Ein Blick auf das für die nächsten Wochen eingeplante Budget zeigt eine noch deutlichere Verwerfung auf: Die Clinton-Unterstützer haben bereits 98 Millionen Dollar für Werbeplätze reserviert, während die Trump-Kampagne auf nicht einmal eine Million Dollar kommt, wie der US-Sender NBC berichtet.

Diese massive Unterstützung Hillary Clintons, die den Leaks zufolge offenbar nur wegen massiven Manipulationen zur Spitzenkandidatin der Demokratischen Partei wurde, durch die US-Oligarchie spricht Bände. Vor allem zeigt es sich hierbei auch, wer dann im Amt vor allem die Interessen der Oligarchen und Plutokraten vertreten wird.

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8 Kommentare

  1. »Der frühe Vogel fängt den Wurm.«

     

    Dagegen steht:

     

    »Einsam rötet und ründet sich

    der süßeste Apfel.

    Vergaßen die Pflücker ihn?

    Nein. –  Sie vergaßen ihn nicht:

    Zu fern nur reift er den heimsenden Händen.« 

    Emmerich Lang

  2. Die taugen beide nix. Allerdings hofiert die Lügenpresse die Hexe und deshalb befürworte ich Trump. Man muss immer nur das Gegenteil der Lügenpresse machen. Das kann nur das kleine Übel sein.

  3. Wer sich das Gesicht der Clinton ansieht, blickt in eine psychopatische Fraze eines Weibes, welches früher als Hexe verbrannt worden wäre und genau so eine teuflische Politik wird sie machen. Clinton, das ist der Krieg und genau den wollen diese hirnverbrannten zionistischen Verbrecher wie Rockefeller und Co. Die Antwort der realen Weltmächte China und Russland ist für diesen Fall unmißverständlich, es wird diese USA danach nicht mehr geben und das ist gut so. Trump war von Anbeginn nur als Fliegenfänger vorgesehen, um den Weg der Hexe, die in einem Atompilz verbrennen wird, frei zu machen.

  4. Diese Frau ist mit allen Wassern gewaschen. Wird die gewählt, bekommt das amerikanische Establishment endlich seinen Willen – nämlich, Krieg mit Russland. Fast genau, wie auf dieser Fotographie ist sie entrückt, als sie die Nachricht von der Hinrichtung Gadhafis bekam. Ein Brechmittel wie es im Buche steht. Und auch Steinmeier ist für Clinton. Und was der für ein Brechmittel ist, haben die SPD Anhänger bereits erfahen. Steinmeier braucht stets Jemanden, der ihn nasführt, dann macht der alles.

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