Bericht: Ärzte kassieren bis zu 1.667 Euro pro Patient für Pharmastudien

Werden Patienten in Deutschland unwissentlich als Versuchskaninchen für die Pharmaindustrie benutzt? Die verdeckte Korruption ist hierbei wohl eher das kleinere Übel.

Von Redaktion/dts

Die niedergelassenen Ärzte haben im vergangenen Jahr von der Pharmaindustrie offenbar bis zu 1.667 Euro pro Patient für die Anwendungsbeobachtung von neuen Medikamenten erhalten. Das geht aus einer Auflistung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervor, über die die "Bild" berichtet.

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach kritisierte, dass die Pharmaindustrie über solche Studien versuche, Verordnungsverhalten zu beeinflussen. "So hohe Entschädigungen sind verdeckte Korruption und müssen verboten werden", sagte der Gesundheitspolitiker der Zeitung.

Interessanter hierbei ist jedoch, dass Patienten in Deutschland offenbar als "Versuchskaninchen" für die Pharmaindustrie herhalten dürfen, während sich manche Ärzte für Extra-Kohle dafür hergeben, entsprechende Daten an die Medikamentenhersteller weiterzugeben.

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5 Kommentare

  1. Pharma ist schon was feines. Ich war die letzten 50 Jahre zweimal beim Arzt für nix. Chemischen Dreck vertrage ich nicht ich hatte immer schon das Gefühl das die mich vergiften wollen. Sö, fast 70 Jahre und immer noch braune Haare und die Weisköpfe schleichen draussen rum vollgefressen, schneeweis und träge, teilweise Hirnamputiert. Von was kommt das? Klar nach 55 Jahren am Bau mögen die Knochen nicht mehr, neue  gibt es leider nicht. Es ist die Ernährung und das Gift von den Ärzten das die Leute fertig macht. Und nein, ich bin kein Vegetarier, ich esse halt sauberes Zeug zwei Maß Bier am Tag und ich habe keine Probleme ausser das ich keine 50…60 Kilo heben kann wegen diesen Scheiß Knochen. Die Leute verwechseln ihren Knochensack mit ihren Ich und das ist ein Fehler. Deshalb seit ihr für unsere Diktatoren nichts anderes als eine Biomasse die man für alle Verbrechen dieser Welt mißbrauchen kann 🙂

  2. Ich bin fassungslos, dass ein solcher Mißbrauch bislang rechtlich überhaupt zulässig war. Früher hatte man freiwillige Probanten angeworben, die bei volständiger Aufklärung über die Risiken und gegen ein Honorar die Wirkung neuer Präparate zu testen bereit waren. Eine unwissentliche Verabreichung von noch nicht hinreichend getesteten Medikamenten kommt m.E. einer Körperverletzung gleich und sollte entsprechend geahndet werden. Das Vertrauensverhältnis Patient – Arzt wird durch diese offenkundige Unterlassung auf Seiten des Gesetzgebers nicht gerade gefördert. Man sollte sich bei jeder Verschreibung zunächst im Internet informieren, was genau man einnehmen soll und den Arzt bei Unstimmigkeiten voll damit konfrontieren.

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