Arbeit für Flüchtlinge: DGB fordert mehr Initiative der Arbeitgeber

Irgendwelche Qualifikationen und Sprachkenntnisse sind dem DGB egal. Die Unternehmen sollen gefälligst Jobs für jene Flüchtlinge und Migranten schaffen, die im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise nach Deutschland kamen.

Von Redaktion/dts

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat von den Arbeitgebern gefordert, ihre Zusagen einzuhalten und die Migranten der "Flüchtlingskrise" schneller in den Arbeitsmarkt einzugliedern. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Betriebe seien "in der Verantwortung, sich für geflüchtete Menschen zu öffnen". Dabei habe sie auch die Flüchtlinge im Blick, "die etwas sperriger sind oder neben der Qualifizierung noch erhöhten Bedarf beim Spracherwerb haben".

Buntenbach schlug den Betrieben vor, selbst Initiativen zu ergreifen und zum Beispiel Auszubildende beim Deutschlernen zu unterstützen. Dabei könnten sie auf die Unterstützung der Arbeitsagenturen und der Gewerkschaften zählen. "Es wird nicht immer alles glatt laufen bei der Integration", sagte die Gewerkschafterin. Es lohne sich jedoch, etwas zu wagen. Buntenbach warnte überdies davor, Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose bei der Jobsuche gegeneinander auszuspielen.

"Wir sollten zweigleisig fahren und beiden Gruppen unter die Arme greifen", forderte die DGB-Chefin. Dabei gelte es, "jede Konkurrenz zwischen geflüchteten Menschen und deutschen Bewerbern zu vermeiden". Auch dürften die Standards beim Mindestlohn für die Schwächsten am Arbeitsmarkt keinesfalls herabgesetzt werden. "Dann würden Flüchtlinge zur Dumpingmasse degradiert und gegen andere Bewerber in Stellung gebracht", sagte Buntenbach.

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17 Kommentare

  1. Man muß den Infiltranten klipp und klar sagen, dass sie von einer fremden Macht Deutschland, das ohne Verfassung und Friedensvertrag ist, gegen den Willen des deutschen Volkes aufgezwungen worden sind und nach Veränderung der Verhältnisse sofort  abgeschoben werden.

    1. Daily Express:

      …"Etwa 48 in Ventimiglia gestrandete Personen wurden abgeschoben, wogegen Menschenrechtsorganisationen protestiert haben."

      ———

      Ach ja?

      Darf man mal fragen, welche 'Menschenrechtsorganisationen' dort protestiert haben und WER diese Menschenrechtsorganisationen steuert?

      Ich denke, dass die üblichen Verdächtigen dahinter stecken!

      Übrigens, wo bleibt DEREN PROTEST; WENN DER APARTHEIDSSTAAT ISRAEL SEINE 'BEREICHERER' abschiebt und darüberhinaus einen unüberwindbaren Zaun ums Land errichtet, der die 'Bereicherer aus Afrika' zu 100 Prozent stoppen soll.

      Washington Post – Israeli government to refugees: Go back to Africa or go to prison

      https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/toughening-its-stance-toward-migrants-israel-pushes-africans-to-leave/2015/05/14/e1637bce-f350-11e4-bca5-21b51bbdf93e_story.html

      Genau so sollten die Europäer -sofern sie überleben wollen- mit dem Landnehmer Pack aus dem märchenhaften Orient und Dunkel-Afrika verfahren.

      Von den Israelis lernen, heißt siegen lernen!

  2. Erst die Einheimischen, dann der Rest. Ich denke, es werden Arbeitskräfte ohne Maßen benötigt? – Doch nicht?!

  3. Meine Empfehlung an Frau Buntenbach, die sicher in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet hat und jetzt einen (von Mitgliedsbeiträgen finanzierten) gut dotierten Posten (nicht zu verwechseln mit Arbeitsplatz) im DGB-Vortsand besetzt:

    Bitte suchen Sie sich zum Mindestlohn 8,50€/h einen Job in einem der angesprochenen Betriebe und arbeiten die Muselmänner ein, solange, bis diese Sie (letztlich) ersetzen können oder Sie für weniger bereit sind, weiterhin den Gutmenschen zu miemen!

    Zum Dank wird Ihnen bestimmt gern jemand an den Arsch grabschen…!!!

  4. "Dabei gelte es, jede Konkurrenz zwischen geflüchteten Menschen und deutschen Bewerbern zu vermeiden".

    Welche Drogen schmeißt die sich denn rein? Erst den Import von gesellschaftlichem Müll beklatschen, den dann mit schuldlos Verhartzten (aber bestens ausgebildet) vergleichen und obendrein das Thema Konkurrenz in einem Halbsatz wegbügeln? Die sollte sich erstmal auf dem Arbeitsmarkt umschauen, bevor sie solch gequirlte Scheiße von sich gibt – oder es erst einmal mit richtiger Arbeit versuchen!

  5. Ich fordere, dass sich die Bundesregierung und das Parlament, Recht und Gesetz zur Grundlage politischen Handels macht und zwar ausnahmslos!

    Die Politiker sind der Meinung, dass sie über dem Gesetz stehen. Dieser Zustand muss unverzüglich beendet werden.

    Wie wärs mit solchen Forderungen Frau Buntenbach? Zu feige?

  6. Aber sicher doch ich werde einen Asylanten einstellen und meiner Kundschaft stehen die Haare zu Berge wenn ich mit sowas komme. Ich ruiniere mich doch nicht selber. Durch diese ganzen Schweinereien die geschehen sind ist das Volk verdammt mißtraurisch geworden, die Angst geht um und keiner glaubt dir irgendetwas mehr. Gleichzeitig werden wir beschimpft und beleidigt von Politikern die wir einmal gewählt haben. Wie weit soll das noch gehen………………

  7. DGB fordert mehr Initiative der Arbeitgeber

    ———–

    Wenn der DGB noch die Interessen deutscher Arbeitnehmer vertreten würde und nicht die Interessen von Hochfinanz, Big Corporate Business und der Neo-Feudalisten um Murksel, würde er sofort einen Stop der Illegalen Lohndrücker fordern.

    Er kann natürlich fordern, soviel er will, deshalb werden Wirtschaft und Industrie keinen einzigen dieser Analphabeten oder strukturellen Analphabeten – die zudem noch mit einem extrem niedrigen IQ gesegnet sind, einstellen. Die sind doch nicht blöd:

    54!!!!

    Ganze 54 'bereichernde' …ähäm…'Flüchtlinge' haben die im DAX-vertretenen deutschen Top-Unternehmen eingestellt!

    Die Integration von mehr als einer Million 'Flüchtlingen'  in den deutschen Arbeitsmarkt ist eine Herkulesaufgabe – an deren Bewältigung die größten Konzerne dieses Landes bislang so gut wie gar nicht beteiligt sind. Das zeigt eine Umfrage dieser Zeitung unter den 30 wertvollsten Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax), die für einen addierten Jahresumsatz von mehr als 1,1 Billionen Euro und für rund 3,5 Millionen Beschäftigte stehen. Eigenen Angaben zufolge haben diese Unternehmen, zusammen genommen, bis Anfang Juni aber gerade einmal 54 Flüchtlinge fest angestellt. Davon entfielen allein 50 auf die Deutsche Post, zwei jeweils auf den Softwarekonzern SAP und den Darmstädter Pharmahersteller Merck.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/welcher-konzern-stellte-fluechtlinge-ein-14322168.html

    WAS die 'Bereicherer' so bei der Deutschen Post treiben, wird uns natürlich nicht verraten.

    Ich vermute mal, dass sie die Top-Positionen eingenommen haben!

  8. Naja dass sind immerhin Raketentechniker und Herzchirurgen, die geben sich doch nicht etwa mit so billigen Jobs ab wie Stiegenhaus sauber machen 😛

  9. Was für ein Geschwurbel dieser DGB-Funktionärin. –  Sie lebt bestimmt nicht schlecht von den Mitgliederbeiträgen der deutschen Arbeitnehmer, hat sich meines Wissens mit Engagement für deutsche Arbeitslose noch nicht hervorgetan, spricht von "dann würden Flüchtlinge zur Dumpingmasse degradiert". Das sind diese Menschen zum größten Teil bereits, auch weil sie, wie die meisten jungen Männer aus Syrien, auf billige Lockungen und Werbefilme der Initiatoren des Krieges hereinfallend, ihre Heimat und Familie dem Chaos überlassen. –  Übrigens, werte Frau Farbenfluß oder Buntenbach oder wie auch immer, – "Flüchtlinge", die "etwas sperriger sind" (was für ein Schwachsinn)- die Redewendung ist möglicherweise als politisch korrekt anzusehen, läßt allerdings  einen Deutungsrahmen zu, der Arbeitgeber nicht zu Neueinstellungen motivieren wird. —  P.S. Ich kann seit 2 Tagen 2 dieser "etwas sperrigen" Neuankömmlinge bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit beobachten. Sie versuchen einen kleinen Friedhof (ca. 3-4000 qm) von Laub und Schmutz zu befreien und mir drängt sich der Eindruck auf, aufgrund der vielen ausgetretenen Zigarettenkippen die von den Sperrigen während der 2 (!!!) Tage konsumiert wurden, sieht der Friedhof schlimmer aus , als vorher.

  10. Der Anblick des Bildes laesst einem erschaudern. Und das mitten in einem scheinbar zivilisierten Land. Missbrauch wird hofiert, legitimiert u. per Gesetz verodnet, bzw. abgesichert. Stillschweigend zuschauen abverlangen, alles ueber uns ergehen lassen u. wenn nicht, drohen Repressalien vom Innenminister. Wo leben wir denn? Haben wir sie noch alle? Wenn das Pendel der Deutschen erst einmal in Bewegung kommt u. in die andere Richtung auschlaegt, dann gibt es kein Halten mehr.

  11. Die Forderung von Buntenbach, Konkurrenz zwischen Einheimischen und Zuwanderern auf dem Arbeitsmarkt zu vermeiden ist vergleichbar mit dem Menschen ohne Schirm im Regen, der dabei glaubt trocken nach hause zu kommen. Die einfachen Arbeitsplätze werden immer weniger, weil vieles automatisiert wird und jetzt kommen noch die Flüchtlinge hinzu, daß ist geradezu grotesk und richtet sich gegen jeden gesunden Menschenverstand. Was hier eingeleitet wurde ist an Dummheit nicht zu überschreiten und sollte es zu innerdeutschen Verwerfungen kommen, trägt einzig und allein die Regierungskoalition die Schuld. Man kann es wirklich nicht oft genung sagen, wer die noch wählt, stützt das System und untergräbt somit die Sicherheit unseres Landes, ob es getan wird aus Dummheit oder Kalkül heraus ist nebensächlich, der entstandene Schaden ist nicht mehr zu reparieren.

  12. Wie oft soll man es noch sagen: Diese Leute sind nicht dafür geschaffen, in einem Kollektiv zu arbeiten! Vielmehr wollen sie fast ausnahmslos ihr eigenes -wie sie es selbst nennen- "Bussines" machen! Ganz abgesehen von den vielen Sozialschmarotzern, welche ich zum Teil mit Mercedes oder BMW an der Tafel stehen sehe. Oder aber jene, welche schon mindestens 30 Jahre hier leben, noch nie gearbeitet haben und deren Kinder und Kindeskinder ebenfalls nichts tun, außer Neue ihrer Sorte zu produzieren. Wie lange wohl werden solche Leute "in Arbeit" sein?

  13. Die Innitiative der Arbeitgeber und ihren Verbänden besteht nur darin, die Lohnuntergrenze (manche nennen es auch Mindestlohn) drastisch wo es nur geht zu drücken.

    Insofern ist für mich die überwiegende Anzahl (nicht alle)der "Arbeitgeber" und des Unternehmertums durch den präkeren Arbeitsmarkt, einen sozialen Arbeitsmarkt gibt es schon längst nicht mehr, nichts anderes als schamlose Ausbeuter. Ich kann noch von sehr viel Glück sagen, dass ich Rentner bin. Allerdings wurden diese auch regelrecht in den letzten 10 oder 12 Jahren durch Nullrunden, Riestern usw.) nach Strich und Faden betrogen und beschissen, obwohl ich (Jahrgang 49) im Vergleich zu anderen und künftigen Rentnern mit meiner Rente noch halbwegs gut über die Runden komme. Die kommende Rentnergeneration, kann einem wirklich schon leid tun. Es muss ein neues Wahlrecht geschaffen werden, sowie der korrupte Klüngelfilz in Berlin abgewählt werden und so, dass es schmerzhaft und sehr weh tut. Und wie Willy Brandt einstmal sagte: "mehr Demokratie wagen". Ein simples Kreuzchen auf dem Wahlzettel, durften sogar DDR-Bürger auf den Zettel malen. Eine grosse Koalition in dem es sogut wie keine handlungsfähige Opposition gibt, ist an sich für mich keine Demokratie mehr, sondern nichts anderes als eine Parteiendiktatur. Mehr nicht.

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