Donald Trump. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

In den Vereinigten Staaten schwirrt derzeit ein Gerücht herum, welches vom Anti-Trump-Lager in die Welt gesetzt wurde, um dessen Anhänger zu verunsichern: Macht Donald Trump wirklich einen Rückzieher?

Von Marco Maier

Wie "ABC News" berichtet, soll man bei den Republikanern bereits an einem "Plan B" arbeiten, weil man davon ausgehe, Donald Trump würde angesichts seiner "Unberechenbarkeit" bei der anhaltenden Kritik vielleicht das Handtuch schmeißen. Denn nicht nur von den "Demokraten" wird der Multimilliardär angefeindet, sondern auch vom republikanischen Establishment.

Klar, Trump entspricht nicht dem typischen republikanischen Kandidaten und stellt eine politische Ausnahmeerscheinung dar, doch ist es nicht das, was die US-Politik eigentlich bräuchte? Wer sonst soll das ganze Establishment, die ganze Oligarchie (besser Plutokratie) sonst aufmischen? Bernie Sanders hat sich ja der Macht Hillary Clintons bedingungslos unterworfen.

Angesichts dessen, dass nun nur noch Trump übrig bleibt, der zumindest partiell dem Establishment (welches im Endeffekt ohnehin auf Parteigrenzen pfeift, wenn es um die Ausbeutung des Landes und der Welt geht) Steine in den Weg legen kann, erscheint der Aufbau von massivem Druck auf ihn nur logisch.

Doch das Gerede über einen möglichen Rückzieher Trumps und der angeblichen Ausarbeitung eines "Plan B" in der republikanischen Partei soll schlussendlich wohl vor allem dazu dienen, den Multimilliardär mürbe zu machen und ihn tatsächlich zur Aufgabe seiner Kandidatur zu bringen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Desinformationskampagne handelt, ist sehr hoch – auch wenn sie tatsächlich noch zu einer "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" avancieren könnte.

Einen Ersatzkandidaten würde das 168-köpfige Republican National Committee (RNC) in diesem Fall wohl recht schnell "herbeizaubern". Wahrscheinlich sogar ein Typ wie Ted Cruz oder einer wie John McCain. Doch in diesem Fall würde Hillary Clinton wohl fast schon garantiert zur nächsten Präsidentin gewählt werden.

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15 KOMMENTARE

  1. Der müßte doch bescheuert sein, nach all den Strapazen das Handtuch zu werfen, es sei denn man habe ihm. ohne dass er sich dagegen  schützen könne, mit dem Tod gedroht, was ich für möglich halte. Dann kann die Welt aber nur noch  für  ein starkes Russland und China beten.

    • Schon mal daran gedacht das Trump..gerade wegen seiner besonderen Art..gewählt wird..?

      Wer immer auch der nächste Präsident wird..ein offenes Geheimnis dürfte sein das unsere Perle aus der Uckermark..diesem eifrigst vor die Füsse rollen wird..um hiernach in dessen Halskette aufgereiht zu werden.

    • Meine Angst liegt in der Wahlfälschung, die in den USA scheinbar alltäglich ist! Trump selbst hat auf diese Komponente hingewiesen!

  2. Ich denke eher, dass das eine ganz klare Warnung an Trump ist. Es liegt nun bei ihm: Entweder weiter machen und wahrscheinlich sterben oder aufhören und weiterleben. So sehe ich das.

  3. Trump ist ein Typ, der sich nicht anschüchtern läßt. Wenn er einen Gegner hat, schaut er sich freudig nach einer Gelegenheit, ihm eins auszuwischen. So einen muss man schon umbringen, wenn man ihn besiegen möchte. Sicher das wird auch in Betracht gezogen, weil seine Gegner Oligarchen sind, die halbe Welt im Sack schon haben. Wenn man guckt, mit welchen Unterwürfigkeit die politischen Klassen in Deutschand, Frankreich und sonst fast überalll in EU die Oligarchen huldigen, muss man schon der Mut von Trump bewundern.

  4. Ich glaube nicht das es irgendeine Rolle spielt welche Gangster oder Gansterin hier einen Pseudopräsidenten spielt. das ist nur alles Show. regieren tuen andere es sind nur Figuren die nach einer Zeit verschwinden wie dieser Massenmörder Bush und andere Massenmörder. Kennedey war der einzige wirkliche Präsident den sie jemals hatten. Nach den Mord an Kennedy hat man vieles aufgeklärt und da entstand der Ausdruck Verschwörungstheorie um Tatsachen lächerlich zu machen. Überall Verschwörungstheorien seltsam oder ? Das bedeutet man ist nicht Willens irgendetwas auf zu klären. Egal wer diese Pseudo Wahl gewinnt es wird sich nichts ändern. Ihr habt es doch bei Obama gesehen was wollt ihr denn noch mehr, was hat sich denn geändert mit Obama nichts aber auch gar nichts.

  5. Ich denke auch, es sind Mord Drohungen, er würde usa komplett umgestellten, cilinton dagegen hält dem Obama Kurs was für die Oligarchen viel besser ist.

    Meine persönliche Einschätzung, Clinton an der macht o mein Gott, es wird noch schlimmer als mit Obama Zeiten, kann mit gut vorstellen sie fürt uns in dem 3 Weltkrieg, wie schon in conta-magazin berichtet hat.

  6. Wuerde Trump den weiteren Plaenen im Wege stehen? Wie koennte es aussehen?

    Autor: John W. Whitehead

    Es wird zu keiner zweiten amerikanischen Revolution kommen: Über die Sinnlosigkeit einer bewaffneten Revolte

    Amerika ist eine tickende Zeitbombe. Es wird sich zeigen müssen, wer – oder was – das Haus in Flammen setzen wird

    http://www.cashkurs.com/kategorie/gesellschaft-und-politik/beitrag/es-wird-zu-keiner-zweiten-amerikanischen-revolution-kommen-ueber-die-sinnlosigkeit-einer-bewaffnete/

     

     

  7. 1700 Mails beweisen, Hillary hat Waffen an ISIS geliefert!

    Das Regime in Washington schafft die Monster wie Al-Kaida und ISIS, um sie gegen unliebsame Regierungen einzusetzen. Das ist kein Geheimnis, denn Hillary Clinton hat das als US-Aussenministerin 2010 in einem Interview zugegeben. Siehe meinen Artikel "Hillary Clinton bestätigt, wir finanzierten Bin Laden". Al-Kaida wurde in den 80-Jahren geschaffen, um die sozialistische Regierung in Afghanistan zu stürzen, die von der Sowjetunion unterstützt wurde.

    Komplettext: http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2016/08/1700-e-mails-beweisen-hillary-hat.html

     

    Dies sollte mal der Donald lesen………….

  8. Wenn Trump eigene Rolle spielt, macht er das gut. Jedoch es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Trump ein Vertretter Wenn Trump eigene Rolle spielt, macht er das gut. Jedoch es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Trump ein Vertreter der Oligarchen ist – keine neue Vermutung. Nach der Patriotic Act ist USA ein faschistischer Staat (NSA hat mehr Befugnisse als seinerzeit KGB). Das alles wird von den Oligarchen kontrolliert. Sie sind imstande Trump und alles, was ihnen nicht gefällt, zu verhindern. Mir hätte es der Gedanke gefallen, dass Trump als solcher gewinnt, jedoch sehr wahrscheinlich scheint es aufgrund von oben gesagten nicht zu sein. Sichtbar ist, dass da ein Krieg von den Oligarchen gegen Russland und China vorbereitet wird und man hätte es gerne in Trump eine Hoffnung zu sehen. Jedoch bessere Sicherheit vor dem Krieg hätte es gegeben, wenn man bewirken könnte, dass in Deutschland eine Regierung gibt, die nicht USA-Politik vertritt, sondern der eigenen Bevölkerung.

  9. Nachdem sich die USA mit ihren Chefs für die Beherrscher der Welt fühlen, ist es wichtig, daß sie einen entsprechenden Präsidenten kriegen. Tun dafür sicher alles. Mir fällt gerade ein, daß man sagt, Nomen est omen. Sollte man einmal nachlesen, was Wladimir bedeutet.

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