Al-Nusra-Front: Waffensysteme aus Deutschland, Tschechien und den USA in Aleppo entdeckt

Exklusiv berichtet RT Deutsch über die Entdeckung eines Waffenlagers der Al-Nusra-Front in Aleppo, wo man unter anderem Waffen aus deutscher, amerikanischer und tschechischer Herstellung gefunden haben soll.

Von Christian Saarländer

Die USA soll seit mehreren Jahren die (mittlerweile umbenannte) Al-Nusra-Front im Kampf gegen den syrischen Präsident Baschar al-Assad unterstützt haben, um einen Regierungssturz in Syrien herbeizuführen, der entgegen den Wünschen des Westens, während des arabischen Frühlings bislang ausgeblieben ist. Ein Waffenarsenal aus westlichen Produktionen wie Mörser und Lenkwaffensysteme des Typen TOW aus Deutschland und Tschechien wurden nun auch entdeckt. Diese wurden auch gegen die russischen Streitkräfte eingesetzt, die humanitäre Hilfe in der Region leisteten. Unter anderem wird auf einen 57-mm-Infanterie-Mörser aus Deutschland aufmerksam gemacht.

Bislang ist bekannt, dass die Bundeswehr im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ lediglich die kurdischen Peschmerga-Truppen im Irak unterstützen, die dort bisher erfolgreich den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ führen und im Norden inzwischen viele Gebiete erobert haben sollen. Es wurden Maschinenpistolen und Sturmgewehre vom Typen G-36 aus dem Hause Heckler & Koch, Logistikfahrzeuge sowie ein bewaffneter Schützenpanzer vom Typen Dingo geliefert. Zudem soll der Bundesnachrichtendienst BND in der Region im Irak die kurdischen Milizen nachrichtendienstlich unterstützen und für die Bundeswehr vor Ort Informationen sammeln, wie diese Dokumentation vom Juli 2016 wissen will.

https://www.youtube.com/watch?v=WIA0d466d2g

Loading...

In Syrien soll der deutsche Nachrichtendienst bislang durch Abwesenheit geglänzt haben, wie Zeugen in der Dokumentation behaupten. Lediglich berichten einige Quellen, dass die Bundeswehr aus der Ferne Frankreichs Militär bei der Gefechtsfeld-Aufklärung unterstützen soll. Über Waffenlieferungen an syrische Terrormilizen von deutscher Seite war bislang nichts bekannt, so dass sich die Frage aufdrängt, wie Al-Nusra an die Waffensysteme gelangt ist.

Lesen Sie auch:  Ausländische Wahleinmischung: Pompeo bietet 10 Millionen Dollar Belohnung für Informationen

Auch RT Deutsch berichtet  weder im obigen Video noch im Artikel, woher die Waffen stammen könnten, die in die Hände der dschihadistisch-salafistischen Organisation geraten sind, die laut Medienberichten in den letzten Monaten über 100 Terroranschläge verübt haben soll. Erst vor einer Woche trennte sich Al-Nusra von der internationalen Terrormiliz Al-Kaida und soll sich nun „Dschabat Fatah-Scham“ nennen, wie zum Beispiel die Schweizer NZZ unter Berufung Reuters am 28 Juli 2016 berichtete, wobei sie weiterhin als Terrororganisation eingestuft wird.

Wenn ihnen dieser Artikel gefallen hat, können sie uns mit einer Spende (hier) unterstützen. Es besteht auch die Möglichkeit das neue ePaper oder ein eBook im Shop (hier) käuflich zu erwerben

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Das ist es, was Gauck mit Verantwortung übernehmen meinte, Waffen an Söldner schicken, die damit die Bevölkerung töten. Die übrig geblieben kommen dann nach Deutschland. 

  2. 57mm-Mörser? Da scheint der Untergang mindestens einer russischen Division besiegelt..;)

    Fleißaufgabe für RT: Zählt doch mal AK's und sonstige russische Hardware im Morgenland.

    PS: Nix gegen Russen, aber RT macht immer seltsame Fässer auf. Ist ja fast wie die "Faßbombe"-schreiende Künast…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.