Mit der Geldflutung und den niedrigen Zinsen sorgen die Zentralbanken für neue Höchststände an den Aktienbörsen. Doch dem stehen keine realen Werte gegenüber. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Von Marco Maier

Egal ob in den USA, in der Euro-Zone, in Großbritannien oder auch in Japan – die Leitzinsen sind im Keller und die Zentralbanken pumpen Unsummen in die Kapitalmärkte um die Finanzkrise zu "bekämpfen". Doch im Endeffekt betreiben sie nur eine – mehr oder weniger funktionierende – Symptombekämpfung, die jedoch die Sache nicht besser sondern gar noch viel schlimmer macht.

Denn über den Umweg der Anleihenmärkte fließen Unsummen in die Aktienmärkte, die zudem noch von den kreditbasierten Spekulationskäufen "profitieren". Bei den niedrigen Zinsen und den derzeit stark ansteigenden Aktienkursen lassen sich nämlich – vor allem dann, wenn man mit "Hebeln" arbeitet – ordentliche Summen verdienen. Zumindest so lange, bis die nächste Kurskorrektur nach unten einsetzt.

Das Hauptproblem der Geldschwemme der Zentralbanken ist, dass die Investoren und Spekulanten nicht etwa wie sonst normalerweise üblich Geld in Aktien anlegen, weil sie die wirtschaftliche Basis als positiv einstufen würden, sondern inzwischen einfach deshalb, weil es sonst nichts anderes gibt, was sich lohnen würde. Doch die vielerorts lahmende Weltwirtschaft sorgt dafür, dass nicht wenige Unternehmen ihre früheren Gewinnprognosen reduzieren werden müssen.

Dem hält man Zweckoptimismus entgegen. Angeblich würde die US-Wirtschaft das weltweite Wachstum treiben, wie die transatlantisch orientierte "Süddeutsche Zeitung" propagiert, indem sie einen "Allianz"-Ökonomen zu Wort kommen lässt der diesen Optimismus natürlich braucht. Denn die bisherigen Wirtschaftsdaten der USA sprechen nämlich eine völlig andere Sprache. Aufschwung in den USA? Nur mit statistischen Tricks und massiven Beschönigungen.

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Man kann also durchaus davon ausgehen, dass die Geldpolitik der Zentralbanken zu einem "baldigen" Aktiencrash führen wird. Die Kurse spiegeln nämlich längst nicht die wirtschaftliche Realität wieder – und das wird sich noch rächen.

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8 thoughts on “Aktienmärkte: Die Notenbanken schaffen neue Blasen”

  1. Dazu fällt mir spontan ein Song ein, in dem es u.a. hieß: "Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht (statt voran!) bergab".

    EInfach irre, wie die Masse mit virtuellem Geld um den Verstand zu bringen ist und dann am Stichtag wie belämmert blöken wird. Und logo will kaum einerr irgendetwas geahnt oder gewußt haben. Dabei ist alle so dermaßen offensichtlich daß es an allen Ecken und Enden STOP signalisiert!

  2. Die 'Notenbanken' schaffen neue Blasen

    ————–

    Die 'Notenbanken' sind ja keine staatlichen Institutionen, sondern private Bankenkartelle der üblichen Verdächtigen, nämlich Rothschild, Warburg, Rockefeller & Co….. 

    Mit ihrem billigen Geld versorgen sie die sog. 'Märkte', also sich selbst und ihre Kasino-Banken und heizen damit die Aktien an. U.a. zu einem großen Teil von an den Börsen notierten Mega-Firmen, an denen sie Anteilseigner bzw. Mehrheitsanteilseigner sind.

    Die breite Masse der  Goyim-Sparer wird also mehr oder weniger gezwungen – um überhaupt noch etwas zu erwirtschaften –  sein Erspartes in die Kasino Banken zu tragen, wo auf alles und jenes gewettet wird, was mit Realwirtschat absolut nichts zu tun hat. So werden die Aktien-Blasen künstlich erzeugt, um sie dann im richtigen Moment platzen zu lassen.

    Gewinner sind immer die Hochfinanzbankster-Bankenkartelle und Geldmonopolisten, die an den Hebeln der Gelddruckmaschinen sitzen und gleichzeitig die Zocker- und Kasino-Banken kontrollieren.

    So haben Sie' s u.a. 1873, 1929, 1987. 2001 u. 2008. gemacht und der nächst Crash ist durch die unverantwortliche Politik dieser gierigen Psychopathen vorprogrammiert.

    Kleine Bemerkung am Rande: 85 Prozent der von der privaten US-Bed gedruckten Dollar-Noten (Schuldscheine) landen direktemang in der Kasino-Wirtschaft.

    Der 'Auserwählte' ..ähäm…Ben 'Shalom'  Bernanke (ehem. Boss der US-Fed):

    "Bernanke Threatens The Congress" We will cause an Economic Collapse if you audit the Fed!

    (Wir werden eine ökonomischen Zusammenbruch verursachen, sollten sie versuchen, die Fed zu prüfen/kontrollieren)

    https://www.youtube.com/watch?v=AidBugvVqpw

    P.S.

    Die private US-Fed wurde mit dem Versprechen ins Leben gerufen für die Stabilität des US-Dollar zu sorgen. Seit der Gründung der Fed (in einem quasi Staatsstreich) ist der Wert des US Dollar um ganze 96 Prozent gesunken.

     

    1. 165 Zentralbanken, inklusive der FED und der BIS sind im Besitz einer einzigen Familie, den Rothschilds. Seit mehr als 230 Jahren sind sie aktiv, dabei haben sie fast jedes Land auf dem Planeten infiltriert und durch Drohungen, Manipulationen und Gewalt die Kontrolle übernommen.

      Es gibt nur noch zwei einen weissen Flecken auf der Weltkarte, der Länder ohne Zentralbank, die im Besitz der Rothschilds ist. Nur noch Nordkorea und Kuba fehlen, die anderen Länder sind mittlerweile aufgelistet, zuletzt der Iran, der dies 2011 noch nicht war.

      https://removetheveil.net/2014/12/09/liste-der-banken-im-besitz-der-rothschild-familie/

  3. Ron Paul, prominenter Kongress-Abgeordneter aus Texas, widmete sein ganzes Leben dem Kampf gegen die kriminelle Finanz-Krake US-FED. Er scheiterte mehrmals als Präsidentschaftsbewerber, was wohl vorhersehbar war.

    Who owns the Federal Reserve

    https://www.youtube.com/watch?v=HRduwYgrU7A

    Leider nur in englischer Sprache verfügbar, trotzdem….ein Hochgenuss!

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