Hiroshima im November 1945, aufgenommen durch LTJG Charles E. Ahl Jr. Bild: Wikimedia/ Dave Ahl, CC BY-SA 4.0

Heute jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 71. Mal. Damals warfen die Amerikaner diese trotz der japanischen Bitte um Friedensverhandlungen ab. Ziel war die völlige Brechung des japanischen Kampfeswillens.

Von Marco Maier

Trotz der Bemühungen von Sato Naotake, dem japanischen Botschafter in Moskau, um Friedensverhandlungen mit den Alliierten, wollten die Amerikaner den Japanern keine Gnade gewähren. Als Naotake am 9. Juli den sowjetischen Außenminister Molotow darum bat, dies bei der Potsdamer Konferenz (die vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 andauerte) vorzutragen konnte er nicht wissen, dass bereits am 16. Juli – nach einem erfolgreichen Test in der Wüste von New Mexico – der Einsatz der Atombombe über Hiroshima und später dann auch über Nagasaki bereits feststand.

Denn bei den Amerikanern hielt man es offenbar für besser, den Japanern mit zwei solchen vernichtenden Schlägen jegliche Forderungen bei der Kapitulation auszutreiben und so eine bedingungslose Niederlegung der Waffen zu erreichen. Am 26. Juli verkündete US-Präsident Truman im Rahmen der Potsdamer Erklärung bekannt, dass er im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika, der Republik China und des Vereinigten Königreichs von Japan die bedingungslose Kapitulation einfordere – und das, ohne dies mit den Sowjets abzusprechen. Molotows Bitte, damit noch einige Tage zu warten, bis die Sowjetunion den Nichtangriffspakt mit Japan augekündigt hat, wurde hierbei von Truman ignoriert. Washington wollte nämlich nicht, dass die Sowjetunion noch in den Krieg mit Japan eintritt.

Ziel der Amerikaner war es laut der Potsdamer Erklärung, Japans Streitkräfte völlig zu vernichten und das japanische Heimatland zu verwüsten. Zudem war die komplette Besatzung Japans durch US-Streitkräfte vorgesehen, wobei man die "Demokratie" einführen, Kriegsverbrecher (allerdings nicht die eigenen) bestrafen und Reparationen einfordern wollte.

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Das Ergebnis der beiden Atombombenabwürfe am 6. und 9. August waren rund 100.000 Menschen die sofort starben, bis Ende 1945 dann noch weitere 130.000 und noch Hunderttausende Menschen die in den Folgejahren an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung starben. Die unzähligen missgebildeten Kinder, die später infolge der Verseuchung geboren wurden, kommen noch hinzu.

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16 KOMMENTARE

  1. Ohne vorherige Kapitulation der Deutschen Wehrmacht hätte uns das gleiche Schicksal ereilt. Welch ein Wahnsinn und ein Vernichtungszug gegen hundertausende von Zivilisten, was gegen alle menschlichen Normen verstößt und durch die Vereinten Nationen nicht abgedeckt war. Das gleiche haben die auch in Vietnam gemacht, mit flächendeckenden Napalbomben gegen Zivilisten. Wer die zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr, wie man ja sehen und erfahren konnte.

    • Aber vielleicht war dies auch der Grund, warum die US Huren überhaupt in die Lage versetzt wurden, A-Bomben auf Japan zu schmeißen. Die Geschichte der "Sieger"  ist ein einziges Lügenkonstrukt: Klar waren die auf dem Mond und selbstverständlich hat die Teppichmesserbande 3 Hochhäuser in NY gesprengt.

      Die Deutschen waren führend in der Atomforschung und nach dem 2.WK waren es Amis und Russen auch …

      • Sehr richtig erkannt! Deshalb mußte auch der Ami ganz schnell in den Krieg eingreifen, damit er die deutsche Technik sich klauen konnte. Von sich aus war und ist der Ami gar nicht fähig, eine derartige Technik zu erfinden! Man schaue sich nur die in Amiland vorhandenen Produktionsstätten jeglicher Art an. Dann erkennt man, daß nur auf Substanz produziert wird, also nichts Neues gebaut etc.

  2. @Achim

    nicht unerwähnt bleiben darf in dem Zusammenhang, dass Deutschland längst einen Friedensvertrag hätte, wenn die Amis den Vorstoss der Russen nicht blockiert hätten. Der Irakkrieg wurde nur deshalb mit Unterstützung anderer Länder möglich,weil die Amis alle nach Strich und Faden belogen haben. Mit solchen (mir fehlen die passenden Worte) in einem Boot zu sitzen, weil unsere Vasallenpolitiker mich hineinzwingen, ist schon hart. Was kann ich tun? Keinen Urlaub in USA machen, kein fast food verzehren, keinen Ketchup und keine anderen Lebensmittel, kein Handy, kein Auto, keine Seereise, keine Software von amerikanischen oder europäischen Firmen in US-Besitz kaufen. Das hilft zwar nicht weiter, aber vielleicht fangen noch weitere Deutsche an, die Amis nicht als unsere Freunde zu sehen, sondern als unseren grössten Feind.

  3. Die Amis sind feigsten, hinterlistige Verbrecher aller Zeiten. Alle Kriege die sie führen in Namen der Demokratie, Frieden und Wohlstandes ist genau das Gegenteil: Sie bringen Diktatur, Völkermord, Verwüstung, Not und Elend! Sie berauben die Länder dessen Ressourcen, Öl, Gold, Diamanten…Europa ist voll mit dabei, die ganzen Migranten und Kriegsflüchtlinge geht auf deren Kappe! Sollte Terror in Europa einkehren, dann sollten die Politiker wie Merkl, Hollande, Matteo Renzi, Juncker, Schultz am EU-Gerichtshof Straßburg angeklagt und wegen Völkermord verurteilt werden.

  4. Kleine geschichtliche Anekdote: Nach dem Abwurf der 2. A-Bombe auf Nagasaki erschien ein kleines Expeditionsheer der USA auf den japanischen Inseln und brachte das von Japan aus seinen besetzten Gebieten zusammengeraubte Gold "in Sicherheit". Die Rede ist von ca. 3300 Tonnen des Edelmetalls. Etwa 350 To. davon waren bis vor Jahresfrist Gegenstand einer Klage vor dem IGH in DenHaag, (Süd)Korea klagte auf Rückgabe gegen Japan. —  Die seit Jahrtausenden durchgeführten Plünderungen des Siegers bei Kriegen der Völker sind, wie es scheint, auch jetzt noch Bestandteil unserer Kultur. Gaddafis Gold wurde "beschlagnahmt", die Milliarden der libyschen Zentralbank sowie die der Familie G.s wurden "eingefroren". – ich denke, der Mensch war in unserer Vorzeit ehrlicher, da hieß plündern noch plündern ( nicht eingefroren oder beschlagnahmt).

  5. Die beiden A-Bomben auf Japan wurden abgeworfen um die UDSSR zu demütigen und damit den kalten Krieg zu starten.

    Die USA hatten mit Stalin vereinbart, dass er nach Beendigung des Krieges in Europa, einige Diwisionen an der Chinesischen-Grenze aufmarschieren lässt um bei der Befreiung Asiens mitzuwirken. Diese Zeit war so knapp bemessen, dass man annehmen konnte, dass er es nicht schaffen würde. Eine typische US-Amerikanische Fußangel (einige davon befinden sich auch heute in TTIP).

    Stalin hat es aber fristgerecht geschafft und deshalb haben die USA wenige Tage später die A-Bomben abgeworfen. Damit hat man ihm vorgeführt, dass man ihn nicht brauchte. Ferner musste die Kriegsbeute nicht geteilt werden und die Besatzungen oblagen nur noch dem Gusto der Westalliierten.

    Bis Heute hat sich an diesen Strategieen nichts geändert. ZB. wurde im Irakkrieg plutoniumverseuchte Munition verschossen.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  6. In den 60er Jahren sind wir am Wochenende durch die Amikneipen gezogen und haben diese Hinterwäldler verprügelt nach Strich und Faden. Das lustige war wenn dann die MP kam mit ihren Holzknüppeln kamen und den Rest dieser Schwachköpfe entsorgt hat. Es war damals den Hillbillis streng verboten Zoff zu machen in der Öffendlichkeit. Das haben wir natürlich ausgenutzt und sind am Wochenende losgezogen mit unseren besten Leuten. Später kamen die Drogenhändler, Stoff aus Vietnam und die Schwarzhändler die alles verkauft haben was nicht niet und nagelfest war in ihrer Garnision. Irgendwann sind sie dann verschwunden aus unserer Stadt und wir waren verbrecherfreie Zone.

  7. Warum sind diese beiden japanische Städte eigentlich keine auf jahrzehnte verseuchte und unbewohnbare Gebiete geworden;wie uns ja immer erzählt wird,das es so sein müßte nach einer A-Bombenexplosion.Irgendwas stimmt da nicht

    • "Irgendetwas stimmt da nicht". – Wir hatten es in Hiroshima und Nagasaki mit sog Höhenexplosionen zu tun, Luftexplosionen in 700 bzw.500 m über dem Erdboden. Eine starke Kontamination der Flächen unterhalb des Explosionspunktes findet dabei nicht statt. Die radioaktiven Rückstande steigen bei diesen Höhenexplosionen in große Höhen auf und gehen über den Globus verteilt als Fallout nieder. Windrichtung und Stärke der Explosionen bestimmen die Richtung und Streueung des fallouts. Der GAU in Fukushima war eine Bodenexplosion und diese "Bodenereignisse" (wie auch in Tschernobyl) verursachen Fallout und eine starke Kontamination der umliegenden Landstriche.

  8. Wie es scheint, haben wir aus der jüngeren Vergangenheit ( Irakkrieg 2003 ) einen Fall von Verstrahlung und Kontamination mit übelsten Folgen für die Bevölkerung – und die Weltöffentlichkeit schweigt!  Die Stadt Falluja im Irak wurde massiv mit DU- Bomben ( abgereichertes Uran) und weißen Phosphorbomben bombardiert. Weder die irakischen Behörden  noch die USA lassen eine Untersuchung internationaler Fachleute zu. Einem Prof. Chris Busby ist dies denoch gelungen und seine Feststellungen sind "ernüchternd" , eine 40fach erhöhte Leukämierate bei Kindern und Mißbildungen bei Neugeborenen (Ohne Augen, mit 2 Köpfen, mit bösartigen Tumoren, fehlenden Gliedmaßen, ohne Körperöffnungen….).  – Und die Weltöffentlichkeit schweigt.

  9. @edmundotto

    Das was Du da schreibst, war mir nicht bekannt. So kann man also auch seinen Atommüll loswerden.

    Mir war bekannt, dass die USA und England plutoniumverseuchte Geschosse verwendet haben, da ihre Soldaten abgeschossene irakische Panzer besichtigt haben, und sich dabei erheblich kontaminierten. Das ist ferner ein Beweis dafür, dass die Westaliirten ihr Militär nicht informiert haben, welchen Saukram sie da verschossen haben.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

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