In den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen in Deutschland, die nur von ihren Vermögenseinkünften leben können, deutlich angestiegen. Gleichzeitig lebt rund ein Fünftel der Deutschen unter schlechten finanziellen Verhältnissen.

Von Redaktion/dts

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die ihren Lebensunterhalt "überwiegend" aus eigenem Vermögen finanzieren, ist seit 2010 um gut 46 Prozent gestiegen. Dies ergab eine Sonderauswertung, die das Statistische Bundesamt auf Anfrage der "Welt am Sonntag" (17. Juli 2017) angestellt hat. Demnach lebten zur Jahrtausendwende in Deutschland 345.000 Menschen, die ihr Kapital für sich arbeiten ließen.

Bis 2010 wuchs diese Zahl auf 426.000 an. Für das vergangene Jahr schließlich weist die Statistik 624.000 solcher "Rentiers" aus. Sie halten sich zum Beispiel mit Zins-, Miet- und Pachteinnahmen über Wasser. Die Zahlen basieren auf dem Mikrozensus der Wiesbadener Behörde, einer repräsentativen Haushaltsbefragung.

Indessen gilt rund ein Fünftel der Deutschen als von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Von diesen 20,6 Prozent der Bevölkerung ist knapp ein Viertel (5 Prozent) gar "erheblich materiell depriviert" – das heißt: Diese Menschen leben in absoluter Armut.

8 COMMENTS

  1. Es ist schön, wenn es Menschen gelingt, für ihr Alter ausreichend vorzusorgen. Anderen gelingt es nicht. Aber was soll das:

    "…Indessen gilt rund ein Fünftel der Deutschen als von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Von diesen 20,6 Prozent der Bevölkerung ist knapp ein Viertel (5 Prozent) gar "erheblich materiell depriviert" – das heißt: Diese Menschen leben in absoluter Armut…"

    Geht es um Deutsche oder um "Bevölkerung"? Wenn Nichtdeutsche in Armut leben, dann sind sie zwar "Bevölkerung", interessieren mich aber überhaupt nicht. Eine Aufschlüsselung wäre angebracht. Im Übrigen ist Armut relativ. Google "einfaches leben".

    • Die Antwort werden sie in den nächsten 3-4 Jahren bekommen. Wenn das Geld immer weniger an Wert hat. Dann werden sie merken, was Masse bedeutet. Dann werden sie Angst bekommen. Das geht jetzt ganz schnell. Schneller als man es sich überhaupt vorstellen mag. Das passiert mit Unterstüzung und ist gewollt. VIel Spass im Albtraum der keiner ist.

       

      Um ihnen auf die Sprünge zu helfen. Diese Migranten sind nur zu einem Grund hier. Nicht die Islamiesierung. Das ist ein ungewollter Bonus. Das Chaos und die Masse derer sind das, was hier für Mord und Totschlag sorgen soll.

      https://www.youtube.com/watch?v=ff6gRDz9Ujs

       

      Schon etwas älter…aber so in etwas passiert gerade. Haber sie es begriffen. Hier gibt es bald keine Unterschiede mehr.

  2. Aber das Neid- Foto, das zwei "shoppende" "Rentierinnen" vorstellt, ist wohl völlig fehl am Platz. Den meisten Rentnern, langt es zum Monatsende nicht einmal mehr fürs Klopapier. Sie leben von der Hand in den Mund. Rentenbeträge von 400.- und 500.- EURO, sind nicht nur keine Seltenheit mehr, sondern die Regel.

    Woran liegt das? Es liegt an den Lügenstatistiken über Arbeitslosigkeit. Dort wurde schon immer gelogen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21484373.html

    "War der Neue-Heimat-Skandal auf die Gewerkschaften begrenzt, so trifft die Affäre um die geschönten Vermittlungszahlen der Arbeitsämter den Nerv des deutschen Wohlfahrtsstaats. Dessen wichtigste Institutionen werden von einem Kartell aus Funktionären von Gewerkschaften, Arbeitgeberorganisationen, Verbänden und Ministerien beherrscht – sich selbst verwaltend, ohne ausreichende politische Kontrolle, jenseits des Wettbewerbs von Angebot und Nachfrage".

    Wer in der Nachbarschaft Kontakte pflegt, weiß um die Sorgen von Menschen, die seit vielen Jahren, psychisch, dadurch fertig gemacht werden, weil das jetzige System ihnen einen Arbeitsplatz eben vorenthält. Diese Menschen werden von Maßnahme zu Maßnahme weiter qualifiziert. Sie müssen ein schizophrenes Spiel mitspielen, das sie – per privat rechtlicher Vereinbarung – dazu zwingt sich soundso oft im Monat zu bewerben. Jeder, sowohl der Mitarbeiter im Job-Center, als auch der Arbeistlose weiß, das es Personen über 35 Altersjahren, kaum noch gelingt einen normalen Arbeitsplatz zu finden. Und darunter sind viele, sogenannte Fachkräfte. Aber echte Fachkräfte.

    *Das hatten wir schon in den 1970er Jahren, in den 1980er Jahren und in den 1990er Jahren. Jede Zeit der Arbeitslosigkeit brachte und bringt, den Arbeitslosen, ein dickes Minus in der Rentenversorgung.

    Warum die "alternativen Arbeitslosenorganisationen" so etwas nicht aussprechen und übermitteln? Weil auch diese von Parteien, den Kommunen, den Gewerkschaften und vom Staat unterhalten und gepampert werden. Warum werden diese gepampert, weil sie dann ihr Maul halten.

    Sie, diese Organisationen, die immer mal ein Tässchen Tee, für den "netten und friedlichen Arbeitslosen" bereithalten, haben bis heute das Maul gehalten, wenn es um die tatsächlichen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, Krankheit im Beruf und Mobbing am Arbeitsplatz ging. Die Auswirkungen sind immer auch – gesundheitlicher Art und das diese Monate und Jahre einer vollbezahlten Tätigkeit, am Ende, bei der Rentenversicherung, beim Auszahlbetrag und letztendlich für ein halbwegs würdevolles Leben fehlen.

    Nicht zu vergessen, die vielen Mitbürger, die sich selbständig machten, um gerade aus dem beschriebenen Problemkreis herauszukommen. Die aber, als Eigentümer, nicht das Geld hatten, die teure Rentenversicherung zu bezahlen. Man darf hierbei nicht vergessen, das man ja als Selbtändiger, die teure Krankenkasse vollständig bezahlen muss. Ungefähr in Beitragshöhe der AN und AG- Teile. Bsp., in meinem Fall, wurde es mir sogar über einen Anwalt, einer Miterbin, untersagt, mir, als Geschäftsführer, meine Rentenversicherung, aus dem Unternehmen zu bezahlen. Juristisch nicht in Ordnung, eher Nötigung, aber ich musste durchhalten und alles mitmachen, damit unser Unternehmen nicht in falsche Hände geriet und Pleite ging. Die Unternehmensberater lauerten schon den ganzen Tag vor der Tür. Das wäre dann das Aus gewesen. Es gibt leider zu viele solcherlei Gewissensnöte, die dazu führen können, das Menschen eben kaum, oder keine Rente bekommen. Ja sogar keine Krankenkasse bezahlen, weil ihre Tätigkeit diesen nicht abwirft, und dennoch, sind diese Kreise, nach wie vor, gegen eine Pflichtrentenversicherung für Alle, in einen Topf.  Denn insbesondere in Akademikerkreisen, ist noch der Glaube an die eigene Karriere als Apotheker, Architekt  oder Arzt nicht erloschen. Und, wenn es klappt, dann ist die Private Rentenversicherung und Krankenkasse ja sogar steuerlich voll absetzbar. Unter solchen umständen, will man mit dem Pöbel nicht in eine Kasse.

    So bewirkt "das Maul halten" dieser Pseudo- Initiativen, eine völlig falsche Fehleinschätzung, innerhalb der Bevölkerung, über die Rentenversorgung, des weiter oben genannten @ Problemkreises. Und somit die mangelhafte Solidarität, mit den Betroffenen. Die Administration, muss solange nicht tätig werden, um das für die betroffenen Menschen existenzielle Problem zu beseitigen, wie die "Alternativen" dazu schweigen und die Gewerkschaften dies sogar als Disziplinierungsmittel verwenden, um die Mitglieder zu halten.

    • @von Cervantes Das ist endlich mal ein Bericht, der vom Herzen kommt und die Scheiße bei uns so richtig verdeutlicht.

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