Wagenknecht: Nato-Politik gegenüber Russland „hochgefährlich“

Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht bezeichnet die derzeitige Nato-Politik als hochgefährliche Kriegsspiele, welche unglaublich verantwortungslos sind, denn die Gefahr einer militärischen Eskalation ist sehr groß. 

Von Redaktion/dts

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die Nato-Politik gegenüber Russland als "hochgefährlich" bezeichnet. "Was die Nato jetzt macht, seit Jahren und forciert eigentlich in der letzten Zeit, das sind Kriegsspiele", kritisierte Wagenknecht im Interview mit dem "Deutschlandfunk". "Was soll das? Manöver in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze, noch dazu unter dem martialischen Namen einer Würgeschlange. Dann dauerhafte Truppenstationierung, Raketenbasen", so die Linken-Politikerin.

"Ich finde das wirklich unglaublich verantwortungslos, weil so natürlich die Gefahr einer militärischen Eskalation sehr, sehr groß ist." Diese könne bereits aus einem Missverständnis entstehen.

Auf dem Nato-Gipfel in Warschau war eine Verstärkung der Truppenpräsenz in Osteuropa beschlossen worden. So soll in Polen und den drei baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland jeweils ein Bataillon stationiert werden. Diese sollten "robust und multinational" sein und die Stärke des transatlantischen Bündnisses demonstrieren, so Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

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8 Kommentare

  1. „hochgefährlich“

    Versteht jedes Kind, aber an den Stellen, wo wir nicht hinsehen können, wieder fleissig mitmischen, daß jene obenauf bleiben, die zündeln. Politnutte.

  2. Das Feigenblatt der Linken müht sich redlich, hilft aber nicht. Gerade erst hat Wendehals Ramelow, jetzt in Amt und Würden und damit systemrelevant, Anpassung gefordert. Insoweit müsse man auch den Verfassungsschutz akzeptieren, also die Schlapphüte die einen selbst auskundschaften. Und mit  NATO(D) sind sie bekanntlich auch auf Schmusekurt. Sogar einen Atlantiker haben sie mit Liebig in ihren Reihen. Also wer sagt´s denn, da geht doch was wenn die Illusion der Macht winkt.

    Die Linke ist so wenig links wie die Rechte rechts ist. Alle zusammen eine Sauce!

    1. Sehr treffend! Warum sagt Wagenknecht den Braungrünen und den Arbeiterverrätern nicht verbindlich, daß es keine pseudolinke Regierungsbeteiligung ohne einen sofortigen NATO-Austritt geben wird?

  3. Wagenfeld hält eine Rede, dei dramatischer kaum hätte sein können. Sie spricht auch Frau Merkel direkt an, die sich jedoch angeregt und witzelnd mit ihren Nachbarn dabei unterhält. Dann hielt Frau Wagenfeld inne und sagt, daß Frau Merkel doch bitte zuhören solle und es unterlassen solle, sich mit Herrn Hofreiter zu unterhalten.

    Nach der Rede von Frau Wagenfeld kam Herrn Oppermann dran – kaum zu ertragen was er da sagte aber wirklich schlimm wurde es dann bei der Rede von Herrn Hofreiter, jeder der die Grünen für eine Friedenspartei hält, sollte ishc dieses Loblied auf Atomwaffen anhören.

    Keine Zwischenrufe der Grünen bei Merkels Rede und ständige Lubhudeldei von Oppermann und Hofreiter auf dei SPDCDU… Regierung.

     

     

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