Weil sowohl Donald Trump als auch Hillary Clinton kaum als Sympathieträger taugen, wenden sich immer mehr US-Bürger alternativen Kandidaten zu. Gary Johnson und Jill Stein legen in den Umfragen deutlich zu.

Von Marco Maier

Bei den Anhängern von Republikanern und Demokraten sind Donald Trump und Hillary Clinton längst nicht unumstritten. Das republikanische Establishment dachte schon an Notlösungen wie einen weiteren Ersatzkandidaten und viele Sanders-Fans verweigern der Establishment-Vertreterin und Kriegstreiberin Hillary Clinton die Gefolgschaft. In diese Lücke stoßen nun Kandidaten, die in einem "normalen" Wahlkampf gegen die Machtapparate der beiden großen Parteien keine Chance hätten.

Es sind Gary Johnson (Libertarian Party) und Jill Stein (Green Party), die in Umfragen inzwischen schon auf fünf bis zehn Prozent der Stimmen kommen – mit steigender Tendenz. Ersterer profitiert vor allem von den Konservativen im Land, die keinen "populistischen Polterer" als Präsidenten wollen, letztere hauptsächlich von den linksliberalen Anhängern Bernie Sanders, die sich mit der Establishment-Kandidatin Hillary Clinton nicht anfreunden können.

Sollte dieser Trend anhalten, könnte es durchaus zu einem noch nie dagewesenen Fall entwickeln, in dem die Kandidaten der Kleinparteien eine ernsthafte Chance erhalten, das bestehende politische Duopol aufzubrechen. Bernie Sanders, der eigentlich bei der Socialist Party ist, machte dies als Teil der Fraktion der Demokratischen Partei. Innerhalb der Republikanischen Partei sind es vor allem die Libertären, die zum "Stachel im Fleisch" werden, wie es schon Ron Paul in der Vergangenheit zeigte, sein Sohn Rand Paul jedoch nicht dieses Charisma aufweist.

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6 thoughts on “USA: Trumps & Clintons Konkurrenz legt zu”

  1. Kann jemand mal einen DNA Test machen, ob das immer die gleiche Person ist, die wir unter dem Pseudonym "Hillary Clinton" präsentiert bekommen. Sie sieht so unglaublich unterschiedlich aus, daß ich das kaum glauben kann, daß das wirklich alles ein und die selbe Person sein kann.

    1. Mit 'nem Kilo Spachtel …

      kann ein guter Maskenbldner eine Menge anstellen.

      Die solcherart Verspachtelten dürfen nur den voreingestellten Gesichtsausdruck nicht mehr wechseln, sonst fängt es an zu bröckeln.

    2. Versuche, einen vertrockneten Christbaum zu schmücken fallen auch unterschiedlich aus. Es kommt hauptsächlich auf das Lametta an. Alte Christbäume gehören ja normalerweise entsorgt. Aber es gibt  Menschen die eben glauben, dass, wenn ihr Sexappeal dahin ist, die Wollust durch die Macht ersetzt werden kann. Gibt es überhaupt noch Politiker die nicht zum Eigennutz  nur für das Establishment arbeiten ?

  2. Wenn man die   beiden  so anschaut und sich vorstellt wieviel Menschen beide repräsentieren wollen, dann muß genetisch in USrael etwas schief gelaufen sein.

  3. ……".letztere hauptsächlich von den linksliberalen Anhängern Bernie Sanders, die sich mit der Establishment-Kandidatin Hillary Clinton nicht anfreunden können."

    ———

    Selten so gelacht!

    Where Does Bernie Sanders Stand on Israel?

    The Jewish senator from Vermont, currently leading Hillary Clinton in New Hampshire, hasn't managed to get away from questions regarding his stance on Israel.

    JTA – Bernie Sanders’ best friend is a Zionist who teaches Jewish philosophy, he had a formative experience on a kibbutz and “Saturday Night Live” dubbed him the “old Jew.”
    read more Haaretz:

    http://www.haaretz.com/jewish/news/1.671646

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