Türkei: Zahl der Opfer bei gescheitertem Putsch steigt auf 265

Für den versuchten aber schlecht durchgeführten Militärputsch mussten 265 Menschen ihr Leben lassen. Fast 3000 Militärs wurden verhaftet. Ein nächster Versuch die Türkei vom Erdogan-Regime zu befreien, wird um einiges schwerer sein. Die Chance ist auf lange Zeit vertan.  

Von Redaktion/dts

Der versuchte Staatsstreich durch Teile des Militärs in der Türkei ist vollständig niedergeschlagen worden. Die letzten Aufständischen in Ankara hätten die Waffen niedergelegt, sagte der türkische Ministerpräsident Yildirim. "Unsere Militärkommandeure haben die Kontrolle", so Yildirim weiter. Die Zahl der Opfer stieg unterdessen auf 265.

Fast dreitausend Militärangehörige wurden verhaftet, darunter zahlreiche hochrangige Offiziere. Unter den Opfern sind mindestens 104 Putschisten, zudem seien mindestens 161 regierungstreue Sicherheitskräfte und Zivilisten getötet worden. Als Reaktion auf den Umsturzversuch erwägt die türkische Regierung die Wiedereinführung der Todesstrafe.

Am späten Freitagabend hatten Teile des Militärs versucht, gegen die demokratische Ordnung des Landes zu putschen. Sowohl das Parlamentsgebäude als auch der Regierungspalast in Ankara wurden aus der Luft bombardiert. Auch in Istanbul war es zu schweren Zusammenstößen gekommen. Bis zuletzt hatten Aufständische sich im Armeehauptquartier Gefechte mit Regierungstruppen geliefert. Unterdessen sind die Kämpfe in Istanbul abgeflaut, rings um das Armeehauptquartier in Ankara werde jedoch noch gekämpft.

Der türkische Präsident Erdogan, der sich an einem sicheren Ort aufhalten soll, kündigte unterdessen eine umfassende Säuberung des Militärapparates an: "Wir haben mit der Operation begonnen, das Militär vollständig zu säubern. Und wir werden diese Operation weiterführen", so Erdogan. Noch am Dienstag soll in Berlin der Krisenstab der Bundesregierung zusammentreten.

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16 Kommentare

  1. Unabhängig was zur Zeit in der Türkei abgeht ( Bürgerkrieg).:

    Die Säulen brechen weg, es kann jedes Land und jeden Menschen treffen.

    Ich hoffe für uns alle wir uns gegenseitig Erkennen werden. Allen Menschen auf dieser Erde alles Gute!!

    Der Countdown läuft schon lange. Viel Zeit haben wir nicht mehr! Die Entscheidung liegt an jedem einzelnen von uns was wir dazu beitragen wollen, ob wir Opfer  oder Helden oder einfach Mensch sein wollen!

    Ich bin der Meinung das es Zeit wird für einen Marsch!!  Nach Berlin!!! Gewaltfrei!! Termin festlegen und Verbreiten. Öffentliche Kundgebung!! Beginn jede Autobahn an jedem Ort!!

    Die Deutsche Regierung ist hierzu im Lande nicht mehr für die Sicherheit und für Gefahr im Verzug zu Reagieren fähig!! Die Entwicklungen der letzten Zeit sind nicht mehr zu übersehen.

    Frau Merkel ist vom Volke von Ihrem Amt zu Entfernen! Meine Meinung und ich lasse Sie mir nicht verbieten!!!!!!!!!!

    Deutschland steh auf!!!

     

     

    1. Deutschland steh auf!!!

      ——–

      Dazu müssen erst mal die Regale in den Super-Märkten leer sein, die Steuern auf 99,9 Prozent angehoben werden, König Fußball nur im Pay-TV zu sehen sein, die 24 Stunden kostenlose Porno-Rundumversorgung auf allen Kanälen gestrichen werden, und die Konten der Häusle-Bauer und Sparer vollkommen -zum Wohle der 'notleidenden Bankster' –  rasiert werden,  Torsten-Torben gemessert und Lisa-Marie von den 'Kulturbereicherern' zu Tode vergewaltigt worden sein.

      Dann, ja dann hat dieser -inzwischen hoch notwendige Aufruf – vielleicht eine Chance!

      Ansonsten bleibt Breitarsch-Doitschlandistan vor der TV-Kiste sitzen.

      1. Ich bin ganz Ihrer Meinung Herr von Bern!

        Deswegen sagte ich, das wir uns hoffentlich erkennen werden, wenn wir uns als Gegner im Überlebenskampf gegenüberstehen sollten. Mit Pech werden Sie mich leider nicht mehr sehen können, wenn meine Kugel Sie vorher trifft. 

        Nicht Persönlich nehmen.Ich hoffe ja nur das ich Sie erkennen werde als Freund bevor ich Ihre Kugel abbekomme.

        Wer Weiss? Jedenfalls sieht unsere nächste Zukunft nicht so gut aus. Das Dunkle ist da!!

    2. Richtig..denn wenn wir weiter schlafen..werden wir bald äusserst übel geweckt.

      Unsere Politiker werden uns in den Untergang führen..wenn wir sie nicht daran hindern.

  2. Für den versuchten aber schlecht durchgeführten Militärputsch mussten 265 Menschen ihr Leben lassen. Fast 3000 Militärs wurden verhaftet. 

    ——

    Traurig, traurig. 

    Der Sultan vom Bosporus und seine Fundi-Islam-Gang haben schon seit Jahren einen verdeckten Krieg gegen die laizistische Militär-Führung geführt und alle hochrangigen Militärs, die ihnen gefährlich werden konnten, entmachtet und kaltgestellt.

    So ist es auch kein Wunder, dass dieser ähäm 'Putsch', so dilletantisch durchgeführt wurde und konsequeter Weise scheitern musste.

    Es riecht für mich daher verdächtig nach einer 'false flag opreration', durchgeführt von türkischem Geheimdienst, linientreuen, fundi-islam Militärs (den neuen Jungtürken), CIA-Mossad, Special Forces etc.

    Diese Operation bietet dem Führergan und sein Clique jetzt die Gelegenheit,. das Militär -die Stütze und Siegelbewahrer atatürk'scher Politik- auf einen Schlag komplett zu enthaupten. Ersetzt werden die Verhafteten und Geschassten dann durch fundi-islamische und absolut loyale 'Jungtürken'.

    All das erinnert fatal an die Politik des paranoiden Stalin, der ja auch in der 2. Hälfte der 30-er Jahre, das Militär von politischen Rivalen oder potentiellen Feinden (ob eingebildet oder nicht) säubern ließ. Sie alle endeten in den Kellern der berüchtigen Lubljanka.

    Ich verwette dennoch meinen alten Hut, dass die Tage des hochkriminellen Führergans und seiner kriminellen fundi-Islamclique gezählt sind.

    Vielleicht braucht man Ihn zur Zeit noch als williges Puppet, um Europa endgültig zu erledigen – mittel- oder langfristig steht der Islam-Fundi mit seinen unverholenen Machtansprüchen und seiner abenteuerlichen Politik jedoch dem Oded-Yinon Plan, dem Traum von Groß-Israel (Erez Israel), große Teile der jetztigen Türkei gehören ja bekanntlich dazu, nur im Wege.

    1. Es war wohl die letzte Gelegenheit den Diktator loszuwerden. Diese wurde mit Sicherheit verraten.
      Die USA haben einen Tag vorher, eine Art Reisewarnung heausgegeben. Wir werden in den dritten Weltkrieg hienein manöveriert oder hinein getrieben. Für mich sind da Paralellen zur Operation Walküre gegen Adolf Hitler unverkennbar. Der 20. Juli 1944, ist ohne Erfolg gegen Hitler ausgegangen. Die Personen, die mit ihrer Tat, vielleicht noch Millionen Menschen und Soldaten vor dem Tod hätten retten können, wurden hingerichtet. Auch Erdogan, will aufräumen. Warum solidarisieren sich so viele Politker untertänigst mit Erdogan? Warum hindern sie ihn nicht vor einem Massenmord? Er hat doch schon hunderte Soldaten verhaften lassen.

  3. —Fast dreitausend Militärangehörige wurden verhaftet, darunter zahlreiche hochrangige Offiziere.—

    Stimmt, es gibt bereits dutzende von Aufnahmen, wie Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere verhaftet werden, allerdings in Kasernen, bei Militärhäfen und auf Luftwaffen Stützpunkten, die Verhafteten haben alle ausnahmslos überrascht in die Kameras geschaut, da sie an diesem „Putsch“ überhaupt nicht beteiligt waren, weder Physisch noch Befehls gebend, also überall sonst wurden Militärs verhaftet, NUR halt nicht in Ankara auf den Straßen und in den angeblich besetzten Gebäuden.

    In Ankara waren nur etwa 800 bis 1000 Soldaten an dem „Putsch“ beteiligt und diese sind treue Erdogan Anhänger, die entweder wissentlich diese Scharade auf seinen Befehl hin veranstaltet haben, oder denen aus dem Verteidigungsministerium, unter der Führung der AKP, der Befehl zum Besetzen, von einem Dutzend strategisch neuraler Punkten in Ankara, gegeben wurde.

    Dies mit der Erklärung, einen Putschversuch seitens zehntausender Anti Erdogan Türken zu verhindern, den Zivillisten hat man das gleiche über die dort aufgefahrenen Truppen erzählt, um sie gegeneinander vorgehen zu lassen, deswegen war der „Putsch“ auch schon nach nur wenigen Stunden vorbei, da sich die Soldaten mit den Zivillisten verständigen konnten und sie gesehen haben, dass sie beide auf der gleichen Seite stehen, nämlich bei der AKP und hinter Erdogan.

  4. Erdogan hat diesen dilettantischen Putsch sogar ganz bewusst inzseniert, gelenkt und das zur eigenen Machterweiterung durchgezogen.

    Nun kann er seine Ziele ungehindert durchziehen, denn seine Gegner werden alle als Putschisten angeklagt und verschwinden in den Kerkern.

    Ein zweiter Adolf ist gerade "geboren" worden.

    Keiner in der Welt wird diesen Unmenschen momentan nun noch bremsen. 

     

    1. Bin völlig Ihrer Meinung, @Eckart!

      Einen so dilletantischen "Putsch" hat die Welt noch nicht gesehen! Gerade das türkische Militär hat wesentlich mehr Erfahrungen in sowas als andere Länder der nördlichen Hemisphäre! Und ausgerechnet denen soll ein so dermaßen erbärmlicher Fauxpas unterlaufen?

      Von Anfang an dachte ich: Da stimmt doch was nicht! Und das denke ich immernoch…

      Die Frage ist immer die Gleiche: Wem nützt es?

      Es nützt Erdogan! Es erleichtert ihm den Aufbau einer gnadenlosen Diktatur.

      Mit diesem Türken-Hitler wird die Welt noch ihren Spaß haben!

      Und bezeichnend ist das Statement der EU-Politiker! Nun wissen wir endgültig, mit wem wir es zu tun haben!

    2. Erdogan hat diesen dilettantischen Putsch sogar ganz bewusst inzseniert, gelenkt und das zur eigenen Machterweiterung durchgezogen.

      ———-

      Das geht aber nicht ohne Rückendeckung seiner Schutzmächte USA/Israel

      Der üblicherweise gut informierte Veteranstoday schreibt u.a. in dem Zusammenhang (leider ist der Artikel nur in englischer Sprache verfügbar, ggfls. duch eine Übersetzungssoftware laufen lassen)

      We have noted Erdogan’s role in:

      aiding in the terror attacks in France along with his partners Israel and Saudi Arabia, perhaps even the Nice attack itself, we aren’t sure yet, but ALL of the others.

      his refugee game and his partnership with Merkel, not only brought about Brexit but will likely gut Turkey’s greatest market, the European Union, leaving it a broken and empty shell

      what’s with the apology to Russia, oh please, we weren’t buying that one

      If we know Erdogan is behind these things, then rest assured any real coup plotters inside Turkey would know all this and more besides; they would have had the TV stations they supposedly seized to make these accusations and charges against Erdogan but instead, all we got was a short and obtuse statement read out by a newscaster.

      Israel modified 13 F-16s in 2013 to enable them to carry nukes, we expect that it was one of these f-16s that flew low over Ankara and dropped some type of low yield nuke on the parliament building; in effect that explosion was a flash bang designed to gather people’s attention; no doubt it will be spun by the Erdogan regime for it’s own propaganda benefit in the coming days. Five Israeli-trained Saudi specialists were brought into Incirlik airbase in southern Turkey last year, ostensibly in order to oversee Saudi air missions; however, no such missions took place, no Saudi aircraft joined them at Incirlik. We now strongly suspect that we saw some of their handiwork in play last night.

      Ganzer Artikel:

      Turkey Coup attemt is highly dubious and suspicious

      (Der Türkei Coup ist höchst zweifelhaft und verdächtig)

      http://www.veteranstoday.com/2016/07/16/turkey-coup-attempt-is-highly-dubious-and-suspicious/

  5. .

    Türkei-Putsch nicht ohne USA

    Seit Wochen kursierten im politischen Washington Gerüchte über einen Militärputsch in der Türkei. Ausgelöst hatte diese Vermutungen der Artikel „Could there be a coup in Turkey?“ von Michael Rubin im Blog des neokonservativen „American Enterprise Institute“.

     Das „American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI)“ ist ein reaktionärer US-amerikanischer Think Tank in Washington, D.C. und gilt als Denkfabrik jenes militärisch industriellen Komplexes in den USA, der sich wesentlich durch die Regierungen des Bush-Clans (Vater und Sohn) vertreten sah. Namen wie Richard Perle, Lynne Cheney und Irving Kristol sind unter den prominenten Fellows des Institut zu finden. Michael Rubin berät für das US-amerikanische Militär hochrangige Offiziere, die in den Irak oder nach Afghanistan beordert werden.

     

    Türkei: Erdogan droht Putschisten

    Auch wenn US-Präsident Obama anlässlich des aktuellen Putsch-Versuchs zur Unterstützung der „demokratisch gewählten“ Regierung in der Türkei aufgerufen hat, ist nicht auszuschließen, dass eine andere Fraktion der US-Herrschaften eine andere Politik in der Türkei wünscht. Die Republik Türkei ist seit 1952 Mitglied der NATO, nahezu zeitgleich kämpfte die türkische Armee an der Seite der US-Armee im Korea-Krieg (1951-53): Rund 6000 türkische Soldaten unterstützen den Machtanspruch der USA im Konflikt mit der Volksrepublik China. Seit dieser Zeit ist die Zusammenarbeit zwischen der US-Armee und den Türk Silahlı Kuvvetleri, den türkischen Streitkräften mehr als eng.

    Die türkische Armee begreift sich selbst als Hüterin der Verfassung. Einer Verfassung, die Präsident Erdogan durch seine Angriffe auf den dort verankerten Laizismus und seine diktatorischen Ansprüche seit langem gefährdet. Im Artikel 2 der Verfassung definiert sich die Türkei als „demokratischer, laizistischer und sozialer Rechtsstaat“. Nicht einer dieser Punkte entspricht der Verfassungswirklichkeit. Das hat die USA bislang nicht gekümmert. Was den Spitzen der US-Politik aber seit geraumer Zeit Sorgen macht, ist der offensichtliche Anspruch der Erdogan-Türkei, das Erbe der Osmanen anzutreten. Im März 2013 ließ der damalige Außenminister Ahmet Davutoglu die osmanische Katze aus dem Sack: „Das letzte Jahrhundert war für uns nur ein Einschub. Wir werden diesen Einschub beenden. (…) Wir werden Sarajevo wieder mit Damaskus verbinden, Benghazi mit Erzurum und Batumi.“ 

    Während die USA zum Bespiel in Syrien kurdische Kräfte unterstützte, in der Hoffnung damit die Regierung Assad zu schwächen und auf eine Spaltung des syrischen Staatsgebietes setzte, kollaborierte die Türkei mit unterschiedlichen sunnitschen Terrorgruppen, bis hin zur logistischen Unterstützung des „Islamischen Staats“. Die beiden Nato-Partner, die auf dem Stützpunkt Incirlik Air Base einsatzfähige Atomsprengköpfe unter Verfügung der USA lagern, sind längst zu konkurrierenden Kräften geworden. 

     

    Putsch als Tradition: Wie die türkische Armee bisher in die Politik eingriff

    Schon mehrfach hat das türkische Militär in seiner Geschichte geputscht. Der erste und gravierendste Putsch führte am 27. Mai 1960 zur Absetzung des damaligen Ministerpräsidenten Adnan Menderes und zu dessen Hinrichtung. Menderes, unter dessen Ägide das Pogrom von Istanbul inszeniert wurde, das sich gegen die griechische Minderheit in der Türkei richtet und rund 100.000 Griechen zum Exodus trieb, war zugleich ein früher Islamist. Das war auch der Hauptgrund für den Militär-Putsch: Der Versuch von Menderes, die Türkei aus dem verfassungsmässigen Laizismus zu lösen: „Wir haben“, erklärte Menderes damals, „unsere bis jetzt unterdrückte Religion von der Unterdrückung befreit. Ohne das Geschrei der besessenen Reformisten zu beachten, haben wir den Gebetsruf wieder auf das Arabische umgestellt, den Religionsunterricht an den Schulen eingeführt und im Radio die Rezitation des Koran zugelassen. Der türkische Staat ist muslimisch und wird muslimisch bleiben. Alles, was der Islam fordert, wird von der Regierung eingehalten werden.“ Wer Ähnlichkeiten zum Edogan-Regime erkennt, irrt nicht.

    Der Putschversuch hat nach Angaben aus dem Bundesverteidigungsministerium "keine Auswirkungen" auf die Bundeswehrsoldaten in Incirlik. Auf dem Stützpunkt im Süden der Türkei sind derzeit 240 deutsche Soldaten stationiert. Sie beteiligen sich an den Tornado-Aufklärungsflügen gegen den "Islamischen Staat". Spätestens jetzt ist das hinrissige Gehabe der „neuen deutschen Herausforderung“ zu erkennen: An welcher Seite steht die Bundeswehr treu zu ihrem NATO-Partner? An der Seite der gewählten Regierung mit diktatorischen Ambitionen? Oder an der Seite des türkischen Militärs, das zumindest mit der Billigung einer US-Fraktion in Washington gerade versucht hat, zu putschen? Die Wahl wird der Regierung Merkel nicht schwer fallen. Wer soll und kann den Job übernehmen, die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten an ihrer Reise in die EU zu hindern? Das ist die Seite, auf der die Kanzlerin steht.

  6. Was mich brennend interresiert,wie geht die Reise weiter ?

    Wird Erdogan den Bosporus für US-Flugzeugträger öffnen?

    Wird er sich Wirtschaftlich mehr Russland zu wenden?

    1.  

       

      @ Habnix

      Antwort auf Frage 2 ist ganz leicht: Gemäß des Vertrages von Montreux (auch Meerengen-Abkommen) vom 20. Juli 1936 ist es nicht erlaubt, dass Flugzeugträger die Meerenge passieren dürfen – und schon gar nicht Träger von Nationen die nicht Anrainerstaaten  sind.

      Für die beiden verbleibenden Frage, genügt ein schlichter Blick in die geputzte Glaskugel.

       

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