Türkei: Feuerinferno nahe NATO-Basis eine Anti-US-Sabotageaktion?

Nahe der NATO-Basis bei Şirinyer (Buca) in İzmir ist ein Flammeninferno ausgebrochen. Die Behörden gehen von einem anti-amerikanischen Sabotageakt aus. Die US-Atomwaffen sind jedoch nicht dort gelagert.

Von Marco Maier

Bei Şirinyer (Buca) in İzmir in der Westtürkei ist am Sonntagabend ein Flächenbrand ausgebrochen, der sich durch die von Wiesen und Wäldern geprägte Landschaft frisst. Starke Winde treiben das Feuer auf die Allied Land Command (LANDCOM) Basis zu.

Die türkischen Behörden gehen davon aus, dass es sich hierbei um einen anti-amerikanischen Sabotageakt handeln könne, zumal die Spannungen zwischen der Türkei und den USA seit dem Putschversuch gegen Präsident Erdogan zunehmen. Erdogan selbst fordert die Auslieferung des CIA-Helfers und Predigers Fethullah Gülen, der sich im US-amerikanischen Exil befindet und dessen Organisation als Drahtzieher des Umsturzversuchs in der Türkei gilt.

Zwar lagern die USA in der Türkei bis zu 90 taktische Atomwaffen, doch diese sind den offiziellen Angaben zufolge in der Incirlik Air Base stationiert. Insofern sei diesbezüglich keine Gefahr zu erwarten.

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13 Kommentare

  1. also, als ehemaliger Soldat der in dieser Kaserne mehr als 3 Jahre gearbeitet hat, kann ich folgendes sagen: die Kaserne ist mitten in der Stadt. es gibt nirgends Wiesen und Wälder drum herum (außer auf dem Kasernengelände) die brennen könnten. wenn es etwas brennt sind es Wohnhäuser drum herum. Lediglich ein Kommandostand in einem Bunker vor den Toren der Stadt bietet die Flora und Fauna, die angeblich brennen soll. Macht aber auch keinen sinn, da der Bunker tief in einem Berg vergraben ist.
    Der Bericht sollte daher nochmal entsprechend verifiziert werden. Ich halte diese Meldung für sehr unglaubwürdig – erst recht mit den Nebensätzen über Anit-US-Sabotage. Und ja, dieser Standort ist weit weg von Atomwaffen.

  2. Es ist allerhöchste Zeit für die Kaaner, dass die Atomwaffen aus der Türkei abgezogen werden. Wenn sie erst vom Erdowah "konfisziert" werden sollten – was dann? Putin wird seinen "neuen Freund" nicht im Stich lassen. Ein beunruhigendes Szenario! 

  3. Man sollte sich seine Freunde eben vorher gründlich aussuchen und nicht weil man sie unbedingt braucht.. Und Moslems als Freunde ist sowieso so eine zwiespältige Sache.

          1. °______°

            Dir muss natürlich schon klar sein dass ich kein Kraut bin und von daher auch kein Modell für Deutsche sein kann, mein etwas zurückgebliebener Freund

            Genau das ist es was ich so an dir liebe Gurke, deine grenzenlose Naivität und deinen knackigen Anus

            Oh Gurke, du brichst mir das Herz…so sehr dass ich umarmen möchte…fest in meinen Armen…ich möchte an dir riechen wie ein Hund…dich penetrieren wie ein geiler Neger…dir einfach meine Liebe zeigen mein Schatz…ja ich liebe dich, auch wenn du stinkst wie ne Bahnhofstoilette

    1. glaub mir mädel, der putin weiß was er von dem zu halten hat.erst will der erdowahn die russen auf die füsse spucken, dann pisst er ihnen ans bein mit dem abschuss der su24,dann will er sich nicht entschuldigen , von der rhetorik mal ganz zu schweigen.dann entschuldigt er sich nicht, und entschädigung wollte er auch nicht zahlen, und der mörder des piloten rennt ganz offen durch die türkei.und auf einmal,nachdem er für die amis dem is öl abkauft, sich n goldnen arsch verdient ,kurden killen lässt,dem is waffen liefert,dreht der sich um 180 grad?

      aber putin steht mit dem rücken zur wand,und er muss nach der devise leben der feind meines feindes ist mein freund,zumal die amis schon das schwarze meer okkupieren wollten, und auch sonst die nato dem russen auf die pelle rückt.ich zieh meinen hut vor putin,alles richtig gemacht.

    2. Vieleicht wurde ja zwischenzeitlich der Koran "reformiert". Aber das ist wohl eher Wunschdenken.

      Aus dem Koran, Sure 4:89. "Nehmet nicht die Kuffar (Lebensunwürdigen) zum Freund. und, wenn sie Euch den Rücken zukehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet".

      Das ist nur eine der menschenverachtenden  Handlungsanweisungen.

      1. Es gibt viele Koranverse, die von den Menschen mißbraucht werden. Sei es, um Unsicherheit unter den Muslimen zu verbreiten, sei es um den Islam zu kritisieren, sei es um die eigenen Vorstellungen in den Koran zu legen. Einer dieser Vers ist Vers 89 der vierten Sure:

        Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,  (Rassoul)

        Dieser Vers wird gerne als Beleg herangezogen, daß man Apostaten, die den Islam verlassen und sich dabei wünschen, daß die Muslime vom Glauben abfallen töten dürfe. Abgesehen davon, daß es absurd ist, daß Allah den Menschen Gebote geben sollte, die kaum erfüllbar sind (welcher potentielle Apostat wird denn noch hergehen und sagen, was er sich wünscht, wenn ihm die Todesstrafe droht und wie soll man sonst wissen, was er sich wünscht?), lassen diese Interpreten alles weg, was noch zu diesem Vers gehört.

        Zunächst soll man sich keinen Apostaten zum Beschützer nehmen. Die Tatsache, daß man dies nicht tun soll bedingt, daß die Person noch lebt. Andernfalls wäre diese Aufforderung unnütz. Es folgt eine weitere Bedingung: man soll sie nicht zu Beschützern nehmen, so lange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Was bedeutet "Allahs Weg"? Wortwörtlich steht an dieser Stelle "Juhaadschiru" يُهَاجِرُو. Das bedeutet: "sie wandern aus". Buchari interpretiert dieses Auswandern als Auswanderung vor dem Bösen, da sich der Begriff von dem Wort "Hidschra" ableitet, was gleichbedeutend ist mit der Auswanderung aus einem Gebiet, welches keine Religionsfreiheit gestattet. Man verläßt also das Gebiet der Feinde des Islam und ordnet sich zumindest dem Gesetz unter, wenngleich man keine Anhänger des Islam ist. Wenn man jedoch nicht von den Feinden des Islam Abstand nimmt, dann darf man getötet werden.

        An dieser Stelle ist die oben genannte Interpretation noch nicht ganz wasserdicht, da man den Vers zugegebenermaßen noch immer anders interpretieren könnte. Dies ist auch der Grund, weswegen der folgende Vers 90 so oft unterschlagen wird:

        "mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. " (Rassoul)

        Hier wird nämlich die Erlaubnis zum Töten sofort wieder eingeschränkt und zwar dadurch, daß der Ungläubige sich einem Volk anschließt, welches mit den Muslimen verbündet ist. Warum ist dies so? Er wünscht sich sicherlich noch immer, daß die Muslime so ungläubig werden, wie er selbst, doch was ist nun ausgeschlossen? Daß er tätig gegen die Muslime wird, denn sonst verlöre er den Schutz, den er gerade erst durch den Anschluß an dieses Volk erhalten hatte.

        Doch es gibt noch weitere Einschränkungen: "und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen." sind ebenfalls ausgenommen. Und hier sagt der Koran ganz deutlich, wieso diese Menschen von der Tötung ausgenommen sind: weil sie nicht gegen die Muslime gekämpft haben. Diese Stelle fegt jede Zweideutigkeit hinweg und erklärt eindeutig, daß nicht der Wunsch bzw. die Apostasie die Legitimität der Todesstrafe bedingen, sondern der Kampf gegen die Muslime erst zu dieser führt. Wenn diese Menschen sich dann auch weiterhin von den Muslimen fernhalten und nicht anfangen sie zu bekämpfen, sondern sogar Frieden anbieten, dann darf man sie auch nicht töten.

        An diesen beiden Versen kann man sehr schön sehen, wie durch das weglassen anderer relevanter Verse der Koran entstellt werden kann. 

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