Aus den Reihen der SPD-Führung kommt weitere Unterstützung für die Position Steinmeiers in Sachen NATO und Russland. Man unterstütze seine Friedens- und Entspannungspolitik.

Von Redaktion/dts

Die SPD-Führung hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) gegen Vorwürfe aus der Union verteidigt, Russland zu weit entgegenzukommen. Die Kritik von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und anderen sei "vollkommen unverständlich", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Natürlich tolerieren wir nicht den Völkerrechtsbruch Russlands auf der Krim, dennoch muss Dialog möglich bleiben – nur so können Annäherungen und Entspannung entstehen." Damit ignoriert auch Schwesig den Umstand, dass das Referendum auf der Krim genauso gültig ist wie jenes im Kosovo, welches vom Westen unterstützt wurde.

Ein immer schärferer Konflikt mit Moskau könne nicht im deutschen Interesse sein. Für seine Friedens- und Entspannungspolitik habe Frank-Walter Steinmeier die volle Unterstützung der SPD und auch die große Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, betonte Schwesig. Die Bürger sorgten sich um eine zunehmende Konfrontation mit Russland. Immerhin zeigen sich in den Umfragen und den sozialen Medien starke Tendenzen dahingehend, dass sich Deutschland im aktuellen Ost-West-Konflikt neutraler bzw. freundlicher gegenüber Moskau verhalten solle.

Schäuble hatte den Außenminister wegen dessen Kritik an der NATO angegriffen. Dem westlichen Bündnis "Säbelrasseln", sei nicht nur ein rhetorischer Fehlgriff gewesen, sagte Schäuble. Steinmeier hatte kürzlich die jüngsten NATO-Manöver in Osteuropa kritisiert und mehr Dialog und Kooperation mit Russland gefordert. Die Lage sollte nicht durch "lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul" weiter angeheizt werden.

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19 thoughts on “Schwesig nennt Schäuble-Kritik an Steinmeier „unverständlich“”

  1. Kennen diese Personen nicht den Unterschied zwischen einer Annexion und einer Sezession???  Aber anscheinend hat auch hier die NATO Deutungshoheit über klare Begriffe, die ungefragt und nicht diskutierbar von der europäischen Politik zu übernehmen sind! Die Krim, die nach dem vom Westen initiierten Maidanputsch in die Hände der NATO gefallen wäre, hätte Putin nicht stringent logisch gehandelt, wäre zu einer US Angriffsbasis gegen Russland ausgebaut worden. Russland den einzigen eisfreien Hafen streitig machen zu wollen, zeugt von aggressiver Kriegspolitik der USA gegenüber Russland. Man kann Putin nur danken, daß er so gehandelt hat, im anderen Falle wäre die Arroganz der USA durch die Knebelung der russischen Marine und die praktisch nicht zu beantwortenden Angriffe der USA durch diesen Hafen auf grund der dort ansässigen russischen Bevölkerung nicht einzudämmen! Die veordnete Blindheit der auf  die US Hegemonie eingeschworenen europäischen Handlanger ist einfach erschreckend. Sie zeugt von mangelnder Fähigkeit zur Reflexion als auch von ihrem sklavenartigen Dasein!

  2. Ja, ist schon merkwürdig. Wenn man mal weit in die Vergangenheit blickt, hatten wir gute Beziehungen zu Russland.
    Seit Amiland sich einmischt und uns abzocken will, sind die Russen plötzlich gaaaaanz bööööse Menschen.
    Fucking USA hätte nie den Fall der Mauer erlaubt. Zum Glück war Gorbi noch so mächtig dass er das durchsetzen konnte und der Ami den Schwanz einzog.

  3. zum Thema Krim – Russland – Propaganda.

    Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.

    Das sagte schon Goebbels und unsere hirngewaschene Smartphone-Generation merkt sowieso nix mehr. Leider sind inzwischen die meisten Phones smarter als ihre Besitzer.

  4. Dieser Schäuble und ein Steinmeier spielen "guter Bulle – böser Bulle", ein Schmierentheater für die ganz Armen. Und jetzt weiß ich auch, was Barbie dazu sagt. OMG.

  5. Sie haben Recht, Frau Schwesig. Es ist nicht hinnehmbar, daß sich die Krim-Bevölkerung nicht von unseren alten Kameraden beim Rechten Sektor abschlachten lassen will. Aber was machen wir mit dem deutschen Pack, das mehrheitlich mit unserem Hassobjekt Putn sympathisiert? Denen hinterherlaufen wie Steinmeier ist doch keine Lösung im Sinne Washingtons. Müßten wir nicht eigentlich auch für unser Pack einen Rechten Sektor ausbilden und finanzieren, wie wir es für die Ukraine getan haben? Oder sollen es hier radikale Islamisten richten? Vielleicht jene, deren Führer wir 2012 in Berlin ausgebildet haben? Steinmeiers komplizenhafter Händedruck mit dem Faschistenführer Tiagnibok am Tag des Kiewer Putsches bleibt unvergessen.  Wer soll ihm noch vertrauen? Vielleicht jener deutsche unschuldige Staatsbürger, den er einst in seinem elendig vorauseilendem´Vasallengehorsam ohne Beweise in den Folterknast von Guatanamo verschleppen ließ? Mit Leuten wie Ihnen kann das in diesem Staat jedem passieren. Sagen Sie mal offen, für wen Sie in Wirklichkeit da sind. Denn für uns sind sie es nicht. Im Gegenteil!

  6. Nicht, daß ich wüßte wie so etwas aussieht, aber wenn ich dieses Bild sehe, dann würde ich vermuten, daß es sich dabei um das Cover eines nennen wir es mal Aufklärungsfilm für bereits Abgeklärte handelt.

    Dolly Buster soll mal genau mit der Handhaltung, der Mundstellung und der Frisur sehr erfolgreich geworden sein. Vermutlich würde sie unter rot-rot-grün bald die Schulbücher machen dürfen.

    Nur nahm Dolly vermutlich schon aus beruflichen Gründen mehr dicke Nudeln in den Mund als die Küstenbarbie.

    http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/dolly-buster-eroeffnet-ein-restaurant-an-der-schadowstrasse-1.1674890

  7. Nun (r) nahm Dolly vermutlich schon aus beruflichen Gründen mehr dicke Nudeln in den Mund als die Küstenbarbie.

     

    HAHAHAHAHA!

    Ein Experte!…………………musste Lachen.

  8. Die Bürger sorgten sich um eine zunehmende Konfrontation mit Russland. Immerhin zeigen sich in den Umfragen und den sozialen Medien starke Tendenzen dahingehend, dass sich Deutschland im aktuellen Ost-West-Konflikt neutraler bzw. freundlicher gegenüber Moskau verhalten solle.

     

    Es wundert mich doch sehr, das auf die Befindlichkeiten der Bürger Rücksicht genommen wird.Wenn das mal nicht im Sinne der Deutschen Wirtschaft ist.

    In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht,
    kann man sicher sein, das es auf diese Weise geplant war.

    Frank Delano Roosevelt,
    US Präsident und Freimaurer

     

     

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