Schulz: Beitrittsverhandlungen mit Ankara stark gefährdet

Die Türkei würde ihre Beitrittsperspektive zur EU selbst zerstören, sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, wäre dies das Ende der Verhandlungen, bekräftigt Schulz. Natürlich ohne ein Wort darüber zu verlieren, dass unter gewissen Umständen auch in der EU, seit dem Vertrag von Lissabon, auch Menschen staatlich getötet werden können. – Und Schulz wird uns höchst wahrscheinlich noch länger erhalten bleiben.

Von Redaktion/dts

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) sieht die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei als stark gefährdet an. "Durch die repressiven Maßnahmen der vergangenen Monate und die aktuellen Entwicklungen macht die Türkei ihre Beitrittsperspektive selbst kaputt", sagte Schulz in einem Interview mit der "Bild". Sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, bedeutete dies das Ende der Beitrittsverhandlungen. Auf die Frage, ob die Türkei in ihren gegenwärtigen Zustand noch zu Europa gehöre, antwortete Schulz: "Nein, ganz sicher nicht".

Dennoch sprach sich Schulz dagegen aus, Hilfszahlungen der EU an die Türkei zu stoppen. "Wir verlangen von anderen Ländern zu Recht, dass sie sich an Vereinbarungen halten. Und solange die Beitrittsverhandlungen formal nicht beendet sind, hält sich die EU ihrerseits an die Vereinbarungen", erklärte Schulz in der "Bild". Er wies damit Forderungen von Unionspolitikern zurück, die einen Stopp der Hilfen verlangen.

Schulz hält sich Fortführung des Amts offen

Martin Schulz hält weiter offen, ob er entgegen früherer Absprachen auch nach Januar 2017 im Amt des EU-Parlamentspräsidenten bleiben wird. Mit Blick auf die Rückendeckung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte Schulz: "Im Herbst werden wir darüber sprechen, in welcher Aufstellung wir in Europa weitermachen.

Aber ich habe mich natürlich über das Lob von Juncker gefreut, der damit auch zeigt, dass ihm sachgerechte Lösungen von Problemen wichtiger sind als parteipolitisches Kleinklein." Außerdem fand er "interessant", dass Juncker gesagt habe, dass man ein Team, das gut zusammenarbeitet, nicht verändert. "Gerade nicht in Krisenzeiten", fügte Schulz hinzu.

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22 Kommentare

  1. .“ Außerdem fand er „interessant“, dass Juncker gesagt habe, dass man ein Team, das gut zusammenarbeitet, nicht verändert. „Gerade nicht in Krisenzeiten“, fügte Schulz hinzu.

    Kann mal einer den Trunkenbolden sagen dass die Briten sie verlassen haben, die Holländer gehen wollen und die Franzosen 2017 hinschmeißen.
    Keine Ahnung wo bzw. für was das Team gut zusammen arbeitet. Gut für Europa jedenfalls kann es nicht sein, vorausgesetzt man würde sie an Erfolgen messen was keiner mehr macht. Heutzutage ist halt alles ne Glaubensfrage. Man muss dran Glauben dan glaubt man dran. 🙂

  2. Ein Dream-Team: Ein größenwahnsinniger, völlig unfähiger und dümmlicher Buchhändler namens Schulz und der Alkoholiker und überführte Betrüger Junckers. Beide von niemandem gewählt. Es symbolisiert wunderbar die europäische Elite.

  3. Schulz ist ein fast Glatzköpfiger hirnamputierter Affe mit einem auf manchem Photo zu erkennender Inhaber eines Kussmundes.Dabei kann es sich um dass beliebte:äh,öh oder anderes Handeln.Nix gutes weiss ich nix.

  4. Martin Schulz und sein Saufkumpane  Junker leiden unter völligem  Realitätsverlust.  Die Frage ist ….Wie bekommen wir die wieder los ?

    1. Und hier werter Xpresso jetzt der politisch korrekte Ansatz:

      "Diese beiden Einzeltäter aus Brüssel sind unser aller Mitleid wert."

       

  5. Jonny Schulz hat dabei seinen Mund in ein: äh,öh,üh oder "A", phonetisch geformt. (performetzt) Eine Pör vor mennts.Dabei weiß keiner weiter.

    Ich auch nicht.

     

     

  6. Leider muß ich, wenn auch ungern, für die Türkei eine Lanze brechen, denn was juckt`s den türkischen Olivenbaum, wenn sich die europäische Sau dran kratzt.

  7. Kein Politiker gibt sich der Lächerlichkeit mehr preis als der der sich einbildet imperial mächtig zu sein und politisch ständig eine Rote Karte nach der anderen wegzustecken hat. Erdogan nimmt nur noch das Geld der EU sonst spielt die EU und ihre überheblichen Drahtzieher keine Rolle mehr. Das dürfte sich für die europäischen Völker im übrigen gar nicht so schlecht auswirken.

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