Wir Menschen erfinden zwar immer ausgefeiltere technische Gegenstände, doch unser Gehirn ist kleiner als jenes unserer Vorfahren. Nun muss man sich fragen: Werden wir Menschen immer dümmer? In mancherlei Hinsicht auf jeden Fall, dafür jedoch werden wir immer weniger aggressiv.

Von Marco Maier

Bereits vor rund 130.000 Jahren stachen die ersten Menschen in See, wie ein Forscherteam aus den USA entdeckte. Demnach wurde Kreta beispielsweise nicht erst vor rund 8.000 Jahren besiedelt, sondern laut steinzeitlichen Funden offenbar schon deutlich früher – und zwar um mehr als 100.000 Jahre früher. Sollten sich die Funde und die Zeitangaben bewahrheiten, wäre dies eine Sensation. Denn bislang nahm man an, dass die frühen Menschen kognitiv gar nicht dazu in der Lage gewesen seien, weil ihnen die Fähigkeit zur Lösung komplexer intellektueller Probleme fehlte.

Dabei ist es eigentlich gar kein Wunder, dass ein solcher Fund gemacht wurde: Denn in die Periode der Altsteinzeit fallen viele Entwicklungen der Menschheit. So wurde die Kontrolle über das Feuer damals gewonnen, Pfeil und Bogen erfunden sowie Nadel und Faden sowie Stoffe weben. Die Entwicklung von Klebstoffen, die Schaffung von Musikinstrumenten, mannigfaltige landwirtschaftliche Entwicklungen und sogar chirurgische Eingriffe – all diese Entwicklungen, Erfindungen und Entdeckungen fallen in diese Periode.

Inzwischen sagen auch Neurowissenschafter, dass die Menschheit seit dieser Zeit einem "Domestizierungsprozess" unterworfen wurden – sozusagen die gezähmte Form der wilden Vorfahren. Der fehlende Selektionsdruck und das "Vollkaskoleben" führe dazu, dass die Gehirne schrumpfen. Der Genetiker Gerald Crabtree (Stanford University) begründete dies bereits vor einigen Jahren auch damit, dass im Zuge der Sesshaftwerdung der Menschen die Intelligenz des Einzelnen weniger entscheidend sei. Stattdessen konzentrierte sich die menschliche Evolution seitdem eher darauf, Resistenzen gegen Krankheiten aufzubauen, die mit dem Zusammenleben in größeren Gruppen aufkommen.

Das Ergebnis des langen Prozesses: Im Schnitt schrumpfte die Gehirngröße des Menschen seit der Steinzeit um etwa 10 Prozent. Die (Selbst-)Domestizierung der Menschheit, die unter anderem auch in der Etablierung von Strafrechtssystemen resultiert, sorgt ja auch schon dazu, dass die Aggressivität zurückgeht und Individuen mit hohem Aggressionspotential zumindest partiell ausselektiert werden (ergo: sich nicht mehr in dem Maße fortpflanzen können).

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Es zeigt sich jedoch auch, dass zwar das Hirnvolumen allgemein zurückging, dabei jedoch das Stirnhirn – welches für das Sozialverhalten verantwortlich ist – wuchs. Dies legt den Schluss nahe, dass das menschliche Zusammenleben infolge der Sesshaftigkeit und der Bildung von Städten und Staaten den Evolutionsdruck vor allem in diesen Bereich gelegt hat. Denkt man sich diese Entwicklung jedoch zu Ende, dann müsste sich die Menschheit in vielleicht 200-250 Generationen zu einer weitestgehend "dummen" (i.S.v. weniger kreativen, improvisationsfähigen), dafür jedoch friedlichen Art entwickeln.

Ob wir Menschen tatsächlich immer dümmer werden, ist wohl eher eine Ansichtssache. Vielmehr scheint es so, als ob wir unsere kreative Intelligenz verlieren und dafür mehr soziale Intelligenz entwickeln. Vielleicht schafft es die Menschheit ja in ein paar hundert Jahren hin zu einer friedlichen Gesellschaft ohne Kriege.

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29 thoughts on “Schrumpfendes Hirnvolumen: Wird die Menschheit immer dümmer?”

  1. Ist so ähnlich wie mit dem Gebiss. Unsere Vorfahren hatten ja auch größere Fressen mit 7835 Zähnen drinne um das zehe Futter ordentlich durchzukauen

    1. ..dafür jedoch immer weniger agressiv..

      und das vielleicht bis zur totalen..hilflosen Naivität?

      Der Höhlenmensch hat jedenfalls noch seine Höhle verteidigt..der sogenannte ''Homo Sapiens'' allenfalls seine Flimmerkiste und sein ''Handy''.

      Während andere seine Höhle inzwischen verkauft bzw.vermietet haben.

      PS: Es gibt übrigens genug andere ''Mittelchen''seine eigene Intelligenz zu reduzieren..aber das ist ein anderes Kapitel.

  2. Den Gipfelpunkt an Intelligenz und Innovation hatte die ähäm….'westliche Wertegemeinschaft' so in den 60-er und 70-er Jahren erreicht,

    Seitdem geht's bergab und zwar rasant. 

    Grund: Die Masseneinwanderung von wenig oder weniger intelligenten sog. 3. Weltlern aus der weiten, weiten 'bunten Welt' und die den weißen Nationen verordneten 'Rassenmischung' – alles andere wäre ja  'Rassismus' , damit der Durchschitts-IQ der Weißen auf etwa 90 und darunter gedrückt wird.

    Daraus machen die sog. 'informellen Kräfte' . welch uns im Würgegriff halten, auch gar keinen Hehl. Der hardcore Globalist, Militärtheoretiker  und 'Berater' mehrerer US-Regierungen, Thomas Barnett schreibt offen: 

    “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.”

    “Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (sollten wir sie umlegen).”

    Quelle:The Pentagon’s New Map. War and Peace in the Twenty-first Century. G. P. Putnam’s Sons, 2004, Blueprint for Action: A Future Worth Creating. G. P. Putnam’s Sons, 2005

    1. Nachtrag:

      Wo Thomas Barnett ideologisch zur Verwirklichung des Coudenhove-Kalergi Plans (europäisch-eurasisch-afrikanische Mischrasse) voranschreitet, darf der ehemalige Staatspräsident Frankreichs, Nicolas Sarkozy, ein aus Ungarn eingewanderter 'Auserwählter' natürlich nicht nachstehen.

      Er verordnete seinen Franzosen:

      Métissage obligatoire! (Rassenmischung ist Pflicht)

      https://www.youtube.com/watch?v=Q1pChuLYh8Q

      Und wenn dann 'seine Franzosen' dieser Pflicht nicht nachkommen wollen, wolle er 'etwas nachhelfen' (so seine Drohung)

  3. Die Erfindung des Komputers und des Televisor hat sicherlich zur Gehirnschrumpfung beigetragen. , die Bildschirmsüchtigen werden unfähig diese Schädlinge in der Regierung zu erkennen und abzuwählen. Der Merrkel wird wie einem Fussballstar zugejubelt

  4. als ob wir unsere kreative Intelligenz verlieren und dafür mehr soziale Intelligenz entwickeln

    ———

    Was soll denn diese Aussage?!

    Die dunkelafrikanischen Gesellschaften verfügen kaum über kreative Intelligenz (Durchschnitts IQ Äquatorialafrika 64, Subsahara bis 74) . So können Schwarze nicht abstrakt denken, die Voraussetzung für kognitives und kreatives (innovatives) Denken.

    In der Familie oder im Stammesverband entwickeln Schwarzafrikaner eine Menge 'soziale Intelligenz',

    Ist die afrikanisch-primitive Stammesgesellschaft dadurch  aber etwa friedvoller als unsere hochtechnisierte und innovative 'westl. Wertegemeinschaft' mit verlogen gegangener (durch den Globalismus/Neo-Wirtschaftsliberalismus) oder nur noch rudimentär verbliebenen 'sozialen Intelligenz'?

    Das sind doch alles Stereotypen der pseudo-linken Kulturmarxisten, die ständig von 'sozialer Kompetenz' faseln.

     

    1. Kleinere Gehirne können ebenso viel Intelligenz hervorrufen wie große Gehirne und große Gehirne müssen nicht bedeuten, dass die Träger intelligent sind. – Das ist in der Natur klar ekennbar und an kleinen Tieren auch nachgewiesen. Mit der Größe hat es nichts zu tun 😉

      Allerdings sollte man sich doch die Frage stellen, ob wir eventuell durch den hohen Quecksilberanteil in Impfstoffen, den genmanipulierten Lebens- oder besser gesagt Füllstoffen, dem radioaktiv verseuchten Quellwasser, dem mit unnötigen ZUsatzstoffen angereicherten Grund- und Trinkwasser, den "Chemtrailes", den Medikamenten der "Schul"-Medizin, etc. an Intelligenz verlieren und ob alle davon betroffen sind oder ob sich die Eliten davon befreien können.

      Soziale Kompetenz bauen wir eher ab, denn wer ist noch imstande, mit einer Großfamilie friedlich zusammen zu leben???! Das schaffen nur noch die Neudeutschen mit ihrer fremdartigen Kultur und die sind ganz sicher nicht klüger als Europäer…

        1. Kleinere Gehirne können ebenso viel Intelligenz hervorrufen wie große Gehirne 

          ——

          Richtg, schiere Größe ist nicht alles. Es müssen noch andere Faktoren hinzukommen, um hohe Intelligenz zu entwickeln.

          Guckst Du hier:

          RASSE, EVOLUTION UND VERHALTEN  (als pdf-Datei)

          von Prof. J. Philippe Rushton

          Intelligenz und Hirngröße Mein Aufsatz „Brain Size and Cognitive Ability“ im Magazin Psychonomic Bulletin and Review (1996, mit C. D. Ankney) faßte alle veröffentlichen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet zusammen. Er umfaßte Studien, die mithilfe modernster Errungenschaften wie MRI (Magnetic Resonance Imaging) – Kernspintomografie – zustande kamen. MRI ermöglicht ein sehr gutes Abbild des menschlichen Hirns. Es gab acht solcher Studien mit insgesamt 381 Erwachsenen. Der Korrelationskoeffizient zwischen IQ und Hirngröße, die mittels MRI gemessen wurde, beträgt demnach 0.44.[7] Damit ist er wesentlich höher als der Wert von 0.20 aus früheren Studien, die den Kopfumfang maßen (auch wenn 0.20 bereits signifikant sind). Der MRI Hirngrößen-/IQ-Korrelationskoeffizient von 0.44 ist so hoch wie der zwischen der sozialen Klasse, in die man geboren wird, und dem IQ als Erwachsener.

          http://5.9.16.40/Buecher/Rasse_und_Evulition.pdf

  5. Und deshalb mischen sich die hoch- ver- bildeten Gymnasiasten gerne dem Aufruf der Misere zur Mischung der deutschen Frauen mit negriden Völkerschaften. Sonst droht Inzucht, haben wir doch vernommen. Aber warum dann diese hochgebildederte Politiker keine negride Haut hat, verstehe ich ganz und gar nicht- oder sind die nur hellhäutig geschminkt??

    1. Dann irgendwannmal weis.

      ——-

      Und offensichtlich war damit auch seine Intelligenz und die Fähigkeit zum kognitiven Denken  um mehr als 15 Punkte gestiegen.

      Denn der 'späte' Michael Jackson gab so einige 'Sächelchen' von sich, die den Bossen der kriminellen und unmoralischen Musikindustrie, allesamt vom Stamm, sauer aufstoßen mussten.

      Wenige Wochen später war er tot, wie so viele vor und nach ihm.

  6. Man darf auch nicht vergessen. Die Steinzeitmenschen in Europa lebten in einem rauen, unwirtlichen Weltteil mit wenigen Naturressourcen und langen Wintern. Zum Überleben mussten sie also Fähigkeiten wie Vorausplanung, techniches Denken, harte Arbeit usw. entwickeln. Afrikaner oder Südseeeinwohner lebten in einer üppigen Natur in der ein Auskommen auch ohne viel Arbeit möglich war, mit oft der Möglichkeit mehrfacher Ernten im Jahr. Und diese Umwelteinflüsse haben die Entwicklung der Intelligenz der Menschengruppen bestimmt. Es ist nur klar; wenn der prozentuale Anteil der weissen, europäischen Menschen weltweit abnimmt, sinkt ja die durchnittliche Intelligenz gezwungenermassen. Wenn darüber hinaus auch in Europa eine Masseneinwanderung von Migranten aus der dritten Welt stattfindet, und eine Vermischung der Menschengruppen von oben quasi verordnet wird, wird man schon viel früher als in 200-250 Millionen Jahren ein Menschentyp mit niedriger Stirn und eingefallener Schädeldecke erleben.

  7. Schädel des ersten GEZ Nichtzahlers, nach Weigerung der Vermögensabgabe.

     

    Fussballermillionäre, Millionengehälter von Aufsichtsratsmitgliedern und andere Bequemlichkeiten verlangen eben Opfer auf allen Seiten der Bevölkerung.

  8. Ich empfehle jedem das von den Eliten verbotene Buch "„Ihre Gesundheit und Ihr Verstand im Zeitalter des Verrats“ von Dr. Reuben Swinburne Clymer 

    http://www.propagandafront.de/143820/zeitalter-des-verrats-buch-aus-dem-jahre-1958-enthullt-den-chemischen-anschlag-auf-die-menschheit.html

    "dass Dr. Clymer einer der ersten war, die ihre Aufmerksamkeit auf die Aussagen der Elite richteten, die davon sprach diese Gifte absichtlich „…für den geistigen Verfall und die moralische Degradierung der Massen…“ freizusetzen."

    Das Buch hat dann auch den passenden Untertitel:

    „Die Verwendung von Nahrung und Flüssigkeiten als Medium absichtlicher und sorgsam geplanter Methoden, die seitens boshafter Elemente der Menschheit für den geistigen Verfall und die moralische Degradierung der Massen als Instrument für ihre Versklavung entwickelt wurden.“

    „Stellen Sie sich vor, wenn Sie können, dass Sie sich darüber bewusst werden gerade Schritt für Schritt ihre Männlichkeit zu verlieren; dass Ihr Geist verfällt und Sie nicht mehr länger in der Lage sind klar zu denken; nicht in der Lage künftige Aktionen zu planen. Ihr Widerstand wird derart geschwächt, dass Sie nicht länger Herr über sich sind. Kurz gesagt, Sie entwickeln sich rasch zu einem Schwachkopf, einem Roboter, einem Zombie, der sich bereitwillig dem Diktat anderer unterwirft…“

     

    [Dr.] Clymer zieht auch Bertrand Russells Buch aus dem Jahre 1953 mit dem Titel „Wissenschaft wandelt das Leben“ als ein Beispiel für den Wunsch der Elite heran die Massen zu dominieren. Zu der Funktionsweise einer wissenschaftlichen Tyrannei merkt Russell an:

    „Ernährung, Injektionen und Anordnungen werden schon von frühem Alter an kombiniert werden um die Art von Charakter und die Sorte von Auffassungen zu schaffen, welche die Behörden als wünschenswert erachten und jede ernsthafte Kritik an den Herrschenden wird psychologisch unmöglich werden.“

     

  9. Seit mein Hirnvolumen schrumpft habe ich immer weniger Kopfweh. Es stimmt schon, die Intelligenz lässt nach. Zum Beispiel begreife ich nicht mehr was diese Politiker mit unseren Land anrichten.

  10. „Schrumpfendes Hirnvolumen: Wird die Menschheit immer dümmer?“

    Ich merk’s bei mir auch schon: Verstehe den Artikel gar nicht …

  11. Ich weiss nicht, nur Rückschlüsse von der Grösse des Gehirns auf die innewohnende Intelligenz anzunehmen, halte ich für zu kurz gegriffen. Fakten: Die Lage der Menschheit hat sich geändert. Das Eingreifen von Währungne hat viel verändert. Die wenigsten besitzen daS Efindertum, um Entdeckungen und Erfindungen zu machen, N. der Normalbürger hat bei weitem nicht die Fähigkeiten, zivilisatorische Entdeckungen und Techniken zu erfinden und zu entwickeln. Es sind wenige im Verhältnis, welche die Menschheit, technisch, physikalisch, theoretisch und praktisch weitzerbringen. der Rest vegetiert im Nutzungsverhäältnis zu den Genannten als Konsumment. Über all den wissenschaftlichen Genies steht die Gemeinheit der Inhaber der Finanzen, sodass das Sklaventum in allen Spüarten gewahrt bleibt. Die Masse ist der Sklave der Finanzhaie. Cemprende, Signores ????

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