Reuters/IPSOS: “Optimierung” von Umfragen zur Unterstützung Clintons?

Der Aufstieg Donald Trumps in den Umfragen löst in den Zentralen der Meinungsmacher und Umfrageinstitute Besorgnis aus. Eine Änderung in der Befragungsmethode soll nun eine Wende bringen. Reuters und IPSOS machen den Anfang.

Von Marco Maier

Die Umfragen der großen Nachrichtenagentur Reuters in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut IPSOS haben in der US-Berichterstattung ein großes Gewicht. Als nun in der jüngsten Zeit eine ständige Zunahme der Trump-Unterstützer bemerkt wurde und der republikanische Präsidentschaftskandidat dann auch noch zuletzt einen Prozentpunkt vor der Establishment-Kandidatin Hillary Clinton lag, setzten sich die Meinungsmacher und Meinungsforscher zusammen und überlegten sich eine Änderung der Befragungsmethode.

Reuters selbst sagte zur "Optimierung" der Fragestellung, dass man die Möglichkeit von "Keiner" ("Neither") der Kandidaten weglassen wolle. Es gebe zwar auf beiden Seiten viele Wähler die in ihrer Unterstützung für einen der beiden Kandidaten ambivalent gegenüberstehen, doch man wolle die Menschen eben auch zu einer Entscheidung drängen, in der Umfrage einen Kandidaten zu wählen.

Das Ergebnis der der letzten Reuters/IPSOS-Umfrage: Trump erhielt 40,2 Prozent, Clinton 38,5 Prozent. Der Rest von 21,3 Prozent stimmte für "Keinen/Andere". Allerdings hatten Reuters und IPSOS gleichzeitig eine parallele Umfrage laufen, in der eben das "Keinen" weggelassen wurde. Das komplett andere Ergebnis: Clinton lag bei 40 Prozent, Trump nur noch bei 36 Prozent, während 24 Prozent für "Andere" stimmten.

Die nun zukünftig zur Anwendung kommende "Optimierung" der Umfragen dient rein dazu, Hillary Clinton medial als führende Kandidatin zu erhalten und den Amerikanern zu suggerieren, dass sie doch auch auf "die Gewinnerin" setzen sollten. Dementsprechend wurde dann auch Freitagnacht von Reuters verkündet, dass Clinton in der Umfrage deutlich vor Trump führe. Wenngleich die Nachrichtenagentur darauf hinwies, dass es sich um eine geänderte Befragungsmethode handelte, so kann man durchaus davon ausgehen, dass die meisten Medien die solche Umfragewerte publizieren, diesen Hinweis entweder nicht erwähnen, oder zumindest nicht erklären, welche Auswirkung diese "Optimierung" hat.

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9 Kommentare

  1. Ich finde es herrlich, dass in dem Land, welches uns (Kriegstreibern und moralisch Verkommenen) 70 Jahre lang als die moralische Supermacht vorgegauckelt wurde, mit den selben miesen und volksverachtenden Methoden gegen die eigene Bevölkerung vorgegangen wird, wie bei uns durch Groko, Lügenpresse, Staatsrundfunk, Kirchen, Verwaltung und Justiz. Herzlichen Glückwunsch liebe Amis zu der Möglichkeit, einen Donald Trump zur Wahl zu haben. So einen Kämpfer und Patrioten wünschen sich in Deutschland auch viele belogene, betrogene und zur Unterwürfigkeit gegenüber Moslems/Islamisten und Islam gehirngewaschene Bürger.

    1. @bergsteiger8848

      KLARER…und ..DEUTLICHER……kann es NICHT mehr ….gesagt werden !!!!!!!!!!!!!!!

      HOFFENTLICH…..BESTEIGT……Donald Trump…….den GIPFEL…..der WAHRHEIT……bis

      zum SUMMIT des  NOCH SEHR LANGEN….HOLPRIGEN WEGES  !!!!!!!!!!!!!!!

      Best luck to You, Donald !

       

  2. An Frau Clintons Wahlsieg hängt nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern das der Wallstreet Lakaien auch in der gesamten Welt. Die dürfte dann eine andere, bessere werden. Das wird die Finazelite mit allen Mitteln zu verhindern wissen. Frau Clinton weiß auch, wenn sie verliert, landet sie gerechterweise im Gefängnis. 

  3. Optimierung von Umfragen betreibt doch jedes "demokratische" Land und die "Superdemokraten" wie die Amis und Deutschland  betreiben Superoptimierung.

  4. Da stellt sich für mich die Frage sind führende Vertreter in den USA und Europa korrumpiert mit Säcken voller Geld ?

    Und eine weitere Frage die sich mir stellt, was würde ihnen der kurzfristige finanzielle Vorteil bringen, wenn sie langftristig die Zerstörung der USA und Europa in Kauf nehmen müßten ?

    1. @ Cui Bono

      Und eine weitere Frage die sich mir stellt, was würde ihnen der kurzfristige finanzielle Vorteil bringen, wenn sie langftristig die Zerstörung der USA und Europa in Kauf nehmen müßten ?

      ———

      Das Ziel dieser heimatlosen, satanischen 'Eliten' ist sogar die Zerstörung der USA und vermutlich der gesamten westlichen Wertegemeinschaft.

      Die Produktionsstätten und das techisch-wissenschaftlich know how ist ja schon längst -vornehmlich nach China – ausgelagert (outsourcing).

      Zurück bleibt eine industrielle und finanzielle Wüste!

      Wenn es dann endgültig geschaftt ist, werden diese 'Eliten' sicherlich ein warmes Plätzchen in Shanghai oder Hongkong vorfinden. Die entsprechenden Nester sind ja schon gebaut!

       

       

       

  5. Ich sag's mal so:

    Donald Trumps Wahlkampf hat inzwischen eine solche Eigendynamik entwickelt , sodaß er auch durch Umfrage-Manipulation vermutlich nicht mehr ausgebremst werden kann.

    Der selfmade Man und 'sympathische Bursche von nebenan', der 'sein Herz am rechten Platz trägt, der Tachales und verständlich redet' und damit 'dem 'kleinen Mann aus dem Herzen spricht', nämlich Jack & Jill,  kommt halt bei der Mehrheit besser rüber, als die kriminelle, unsympathische Clinton

    Die kriminelle, eiskalte Hexe H. Clinton, ist halt eben doch nicht die Sympathieträgerin, die sich die Hochfinanz-Mafia von der Wall Street und das zionistische Polit-Establischment in Washington erhofft hatten.

    Da hilft vermutlich nur noch Eines: Umlegen!

    Vielleicht hat der gute Donald ja noch rechtzeitig vor den Wahlen einen 'Unfall' oder wird von einem 'verwirrten Einzeltäter' erschossen.

  6. Reuters/IPSOS "optimieren" Umfragen. Ob das Clinton hilft? Das kann auch nach hinten losgehen, nach dem Motto: Jetzt erst recht Trump! Aber die eigentliche Frage ist doch, ob die Wahlen sauber ablaufen oder manipuliert werden. Und ob die Manipulation groß genug ist, um Clinton ins Amt zu bringen.

  7. Die Umfragen sind einfach schlecht formuliert – besser z.B. so:

    Wann würden Sie Hillary Clinton am liebsten als Präsidentin sehen:

    – heute               (     )

    – oder morgen     (     )

    Dann wären 100% des Wahlvolkes für die Hillary !

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