Die Zuwanderung von Paschtunen aus Pakistan oder Afghanistan nach Europa führt auch zum Import des Stammesgesetzes, dem Paschtunwali. Dieses archaische Gesetz sorgt für "Ehrenmorde" und blutige Racheakte. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Von Marco Maier

Wer Menschen aus fremden Kulturkreisen aufnimmt, sorgt auch für den Import fremdartiger kultureller Rechtssysteme, welche von diesen oftmals über das staatliche Recht – ob nun in der Heimat oder in Europa – gestellt werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist den meisten Menschen wohl vor allem das islamische Recht, die Scharia, bekannt. Doch da gibt es noch andere, ältere Rechtssysteme, die auf archaische Stammeskulturen beruhen.

Bei den Paschtunen, einem Volk welches im 19. Jahrhundert durch die sogenannte Durand-Linie zwischen Afghanistan und Pakistan aufgeteilt wurde, handelt es sich um das Paschtunwali. Es ist ein alter Stammeskodex aus vorislamischer Zeit, der mit dem "Kanun" der Albaner verglichen werden kann. Und genausowenig wie sich die Paschtunen dort in Afghanistan oder Pakistan der Staatsmacht und den staatlichen Gesetzen unterwerfen, tun sie dies in Europa ebensowenig.

Wer glaubt, dass man paschtunische Asylbewerber mit irgendwelchen Integrationsmaßnahmen dazu bringen kann, diese von klein auf eingetrichterten Grundwerte abzulegen, wird schnell eines Besseren belehrt. Was Jahrhunderte des Islams nicht geschafft haben, werden ein paar Monate und Jahre in Deutschland, Österreich & Co erst recht nicht schaffen.

Als wichtigste Regeln im Paschtunwali gelten folgende: "nang", die Ehre. Dazu gehört auch das Führen einer Waffe ("topak garzai"). Dann gibt es noch "tor", was so viel wie "schwarz" bedeutet. Dies betrifft die Keusch- und Reinheit der Frau. Wurde diese verletzt, wurde es "tor". Dann gibt es noch "badal", die Rache. Im Falle von "tor" kann diese nur mit dem Tod bestraft werden. Das jüngste international bekannt gewordene Beispiel für einen solchen infolge von "tor" verübten "Ehrenmord" ist die Erwürgung des pakistanischen Models Quandeel Balochist durch ihren Bruder.

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Problematisch für die paschtunischen Männer ist auch die Entwaffnung, die mit der Ankunft in Europa einhergeht. Denn mit dem Erreichen des Mannesalters erhalten die jungen Paschtunen von ihrem Vater eine Waffe. Der Afghanistan-Kenner Albert A. Stahel sagt dazu gegenüber der Basler Zeitung: "Nur wer eine Waffe führt, ist ein Mann. […] Eine Entwaffnung, wie dies eine Flucht nach Europa zur Folge hat, bedeutet streng genommen den Verlust der Männlichkeit, genannt 'saritob'".

Diese Umstände müssen die Politiker in Berlin, Wien und Bern erkennen und entsprechend handeln. Tun sie das nicht, führt dies bei der Aufnahme von Zehntausenden von Paschtunen unweigerlich zu massiven Sicherheitsproblemen. Denn was ist, wenn sich ein Paschtunenmädchen in einen Mitschüler verliebt und die Familie das mitbekommt? Dann werden unter Umständen beide Jugendlichen "im Namen der Familienehre" getötet. Soll man dieses Risiko wirklich eingehen?

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10 thoughts on “Paschtunwali – Das archaische Gesetz der Paschtunen”

  1. Es tut mir leid das zu sagen. Es ist zum verzweifeln. Ich habe Angst das der Knall seit der Silvesternacht (und danach) nicht laut genug war damit sich irgendwas aendert. Paris, Bruessel, Nizza, Ansbach, Reutlingen, Wuerzburg (Muenchen vllt, weiss man nicht genau) und andere europaeische Staedte nicht ausgereicht hat um die Menschen wachzuruetteln. Meine Angst liegt darin das es zu spaet sein kann bis ein Knall so gross ist das die Leute endlich mal aufwachen.

  2. Was heißt hier archaische Gesetze. Das sind nach unserem Verständnis zurückgebliebene aus früheren Jahrhunderten und wenn sie einwandern wollen, dann sollten sie sich an die Moderne anpassen, oder können sich ja wieder zuhause an ihrer Heimat orientieren. Selbst in unserer Gesellschaft kommt hie und da das Archaische durch, hat aber keine Chance mehr, da die Mehrheitsgesellschaft sich weiterentwickelt hat und für diese veraltete Denkart kein Platz mehr vorhanden ist. Allein die Gesetzgebung verbietet schon fast jede Art von archaischen Handlungen und deshalb werden diese Typen bei uns keine Chancen haben. Es kommt doch bei uns auch keiner mehr auf die Idee, alte germanische Riten umzusetzen, es sei denn er hat seinen Verstand versoffen oder er hat Störungen anderer Art. Auch bei den Germanen war z.Bsp. Blutrache üblich und gesetzgeberisch abgesichert, nur wer will sich denn allen Ernstes noch an diesen Brauch halten, außer daß solches in Märchen nachzulesen ist.

    1. "…deshalb werden diese Typen bei uns keine Chancen haben…"

      Genau diese Typen haben die besten Chancen, sich in aktuellen Weißen Kulturen zu behaupten. Ist Ihnen der Trend der Rechtsprechung und der Sozialpolitik der letzten Jahrzehnte entgangen? Diese Gestalten sind Herrenmenschen und zu inkludierende Opfer gleichzeitig. Weiße sind nur noch da, für deren Unterhalt zu sorgen.

    2. Naiv, "there is nosuch thing as society" war bekanntlich einer der Schlachtrufe der eisernen Lady Thatcher. Man kanne s auch als eines der Primärziele einer Globalisierung bezeichnen, die einzig den Eliten dient. Ansonsten würde es nicht an allen Ecken und Enden brennen, waren nicht Massen unterwegs, kreuz und quer.

      Und wie Rüdiger richtig anmerkt ist es so, daß die hiesig gezielt weichgespälte "Kultur" dem archaischen Minimalismus nichts in den Weg stellen kann. Man ist entwurzelt, orientierungslos im Jeder gegen Jeden, die highlights bestehen nur noch im Konsumismus, RTL sowei schwachsinnigen Worthülsen.. Debiler Tinnef wird als Nonplusultra reflektiert. Schließlich wird die Masse archaisch unterdrückt werden,, kann sich ggf. als Esel assimilieren oder wird mitsamt seiner "Willkommenskultur" von dannen gejagt (im "besten" Fall). 

  3. Paschtunwali – Das archaische Gesetz der Paschtunen

    ——–

    Das Gesetz der Paschtunen geht mir am Allerwertesten vorbei.

    Dieses im Kopf verwahrloste Islam-Stammesgesindel, das in seiner Denkweise noch im Mittelalter verhaftet ist (Frauen werden z.B. auf den Viehlisten geführt) geht mir am Allerwertesten vorbei.

    Dieses Pack hat hier nichts zu suchen und wird nur von Soros, Hollande, Merkel, Schäuble, Sarkozy & Konsorten hereingeholt, um die weiße, europäische Rasse auszulöschen.

    Als standiger Unruheherd, wie in den 'Protokollen' (die aber bekanntermaßen gefälscht sind?  beschrieben, eignen sich diese islamischen Flachhirne allerding bestens!

    1. Bin gestern am späten Nachmittag quer durch die Innenstadt einer westdeutschen Großstadt gefahren. Als dabei Kinder im Alter von 9-12 Jahren an der dritten roten Ampel von sich aus die Innenverriegelung der Türen betätigten, sagt dies mehr als 1000 Worte wohin die Reise geht bzw. -vorsätzlich- gehen soll!!!!!!!!!!!

  4. Die "Politiker" hier im Westen, jedenfalls die welche maßgeblich die Richtung vorgeben bzw. als Komödianten ausführen, verfügen über hinreichend Informationen um genau zu wissen was sie tun und vor allem auch wofür (außer Roth, Kipping und Konsorten, die sind schlicht meschugge). Von daher ist all das was sich jetzt "offenbart" keine Überraschung für diese Kreise, sondern absehbare Folge einer "Politik", die angefangen vom Grundgesetz gegen jede gebotene Vernunft handelt. Die "Flüchtlinge" tun de facto "nur" das, was ihrer historisch angelegten, tief verwurzelten Konditionierung entspricht!

    Was insoweit mittlerweile tagtäglich erlebbar ist, läßt die grausigsen Rückschlüsse für die >>baldige<< Zukunft zu, soweit nicht umgehend und deutlich Einhalt geboten wird. Die vorherrschende Politik gehört als Allererstes an den Pranger. Aber eine durch deren politische Sirenengesänge und willfährige MSM berauschte Masse (Politik ist blöd aber Merkel klasse) merkelt scheinbar kaum noch was. Ein Vergleich zur Tollwut ist nicht mehr abwegig!

  5. Was ist Paschtunwali/ Afghanyat ( auf Dari) ? Dr. Markus Alfert hat es schön auf dem punkt gebracht  – "Das Paschtunwali ist aber nicht ausschließlich als ehrenkodex zubezeichnen, weil es neben der ehre (nang) auch noch andere aspekte hat, die große bedeutung haben. Es geht nicht nur um ehre, sondern auch um schutz von schwachen, um vernünftiges handeln, das der gemeinschaft dient, um kampfesmut (tura), um ausgleich (badal), um gastfreundschaft (melmastiya) und so weiter. deshalb würde ich das Paschtunwali als einen sozialkodex bezeichnen. allerdings ist ein Paschtune der im einklang mit den werten (mit ALLEN werten) des Paschtunwali lebt wohl ein wirklicher ehrenmann (nangialai oder ghairatman). und wegen der starken hervorhebenung des Ehrkomplexes wird das Paschtunwali auch häufig als Ehrenkodex bezeichnet. aber ich glaube dahinter steckt noch einiges mehr…"

  6. Melmastia. Das ERSTE Gesetz der Paschtunwali besagt, dass Gäste willkommen sind und beschützt werden. Etwas was man hier wohl nicht erwarten kann. Zum Beispiel weil ungebildete Menschen ihre einseitige Denkweise verbreiten und dumme Menschen dieser Person glauben ohne sich selbst zu informieren. Natürlich sind Ehrenmode nicht zu verzeihen, aber muss man gleich alles so verallgemeinern??? Nicht jeder Flüchtling aus Afghanistan, Syrien und so weiter ist ein potenzieller Mörder. Manche fliehen tatsächlich von dort, weil ihr Leben in Gefahr ist, weil sie dort nicht sicher sind. Woher nehmt ihr euch das Recht zu entscheiden, dass diese Menschen nicht aufgenommen und beschützt werden? Weil 1 unter 1000 Flüchtlingen eine Straftat begangen hat? Tut mir leid, dass ich eure Illusion zerstören muss, aber das ach so wunderbare WEIßE VOLK begeht genauso viele Straftaten und mordet ebenfalls, wenn auch aus anderen Gründen (Macht, Gier, Hass – sind auch keine besseren Gründe wie Ehre übrigens). Ihr seid nicht besser nur weil ihr das Glück hattet in einem modernen Sozialstaat geboren zu sein, der euch all den Luxus bietet den ihr habt. Im Gegenteil: Gerade vom ersten Gesetz der Paschtunwali könntet ihr euch ein Stück abschneiden…

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