Zumindest im geringfügigen Rahmen sollen Asylbewerber in Österreich künftig arbeiten dürfen, so der Plan von Sozialminister Stöger. In der ÖVP regt sich jedoch Widerstand.

Von Marco Maier

Weil Zehntausende Asylbewerber derzeit darauf warten, dass ihr Antrag bearbeitet und beschieden wird und diese nur unter äußerst restriktiven Bedingungen arbeiten können, will dies Sozialminister Stöger per Verordnung ändern. Nach drei Monaten im Verfahren sollen diese Menschen zumindest im Rahmen der Möglichkeiten des "Dienstleistungsschecks" arbeiten dürfen.

Zwar ist der "Dienstleistungsscheck" aus der Zeit von Wirtschaftsminister Bartenstein ein Flop, weil dieser kaum in Anspruch genommen wird, doch der Versuch die Schwarzarbeit im Haushaltsbereich einzudämmen steht nach wie vor offen. Für die Beschäftigten in dem Bereich, in dem nur selten Anmeldungen vorgenommen werden, ist dies ein Vorteil, zumal sie dadurch zumindest auch krankenversichert sind.

Als Grund für den Vorstoß sagt Stöger: "Sinnvolle Beschäftigung ist ein Motor für die Integration. Daher möchte ich die Möglichkeit schaffen, Asylwerber für kleine Arbeiten in Privathaushalten mit dem Dienstleistungsscheck zu beschäftigen." Für den SPÖ-Minister sind laut Meldung des "Kuriers" Tätigkeiten "im gemeinnützigen und arbeitsmarktneutralen Bereich" von Interesse. Konkret nennt er "kleine Beschäftigungen in Privathaushalten", etwa Reinigung, Kinderbetreuung oder einfache Gartenarbeit. Allerdings will Stöger dies nicht ohne die Zustimmung der ÖVP durchboxen.

Beim Koalitionspartner zeigt man sich jedoch nicht sehr erfreut darüber. Man würde falsche Signale ins Ausland senden, weil die Leute dies dann als Öffnung des Arbeitsmarkts missverstehen würden. Dies wäre dann ein "Pull-Faktor" für einen weiteren Zustrom an Menschen.

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3 thoughts on “Österreich: Sozialminister will „Arbeitserlaubnis light“ für Asylbewerber”

  1. arbeiten dürfen ? Ich glaube, ich spinne. Die sind nicht gekommen um zu arbeiten ! In mein
    " Privathaushalt " zur Beaufsichtigung der schutzlosen Kinder werden Solche bestimmt nicht reinlassen – da könnte ich dann ja gleich einen verurteilten Pädo beauftragen!
    Und wie bei den maximal Pigmentierten Dienstleistung aussieht, habe ich am Wochenende bei einer Paketlieferung erlebt – ich wurde vom oben bis unten gemustert, er leckte sich die Lippen ( widerlich ) , statt Unterschrift von mir grade mal ein Strich hingezaubert, da mir das Ganze aus der Hand gerissen wurde

  2. InläderRASSIST müsste man diesen Scharia Fan (SPÖ) nennen, und wegen Mißachtung der österreichischen Gestze einsperren.

     

    ER gefährtet die NATIONALE SICHERHEIT!! SO WIE ALLE GUTMENSCHEN……..

  3. Österreich: Sozialminister will „Arbeitserlaubnis light“ für Asylbewerber

    Der Volksverräter wird damit einen vollen Erfolg verbuchen können:

    54!!

    Das ist die Anzahl der Flüchtlinge, die deutsche DAX-Unternehmen in den vergangenen Monaten eingestellt haben, wie die FAZ erfahren hat. Also etwa jeden 28 000 der rund 1,5 Millionen Flüchtlinge, die seit dem vergangenen Jahr ins Land kamen. 50 der 54 arbeiten übrigens für die Deutsche Post.

    Diese Polit-Verbrecher lassen sich immer wieder was Neues einfallen, um das 'Pack' hinters Licht zu führen.

    Kleine Schlußbemerkung: Es dürfte mittlerweile ja auch Allgemeingut sein, dass die ähäm…'Flüchtlinge' zu 25-30 Prozent Analphbethen sind und zu 75 Prozent zumindest strukturelle Analphabeten!

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