Eine stärkere Polizeipräsenz in den Städten soll angesichts der Axt-Attacke im Regionalzug das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken. Es gebe zu wenig Streifenpolizisten, so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds.

Von Redaktion/dts

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hat sich nach der Axt-Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg für eine stärkere Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit ausgesprochen: "Der Staat muss seine Handlungsfähigkeit zeigen, die Bürgerinnen und Bürger besser schützen und die Sicherheitsstrukturen stärken. Dazu gehört aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes auch mehr sichtbare Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit", sagte Landsberg dem "Handelsblatt". "Den Schutzmann an der Ecke und den Streife gehenden Polizisten gibt es nur noch selten", kritisierte Landsberg.

Wer aber der Verunsicherung in der Bevölkerung durch mehr Sicherheit begegne, leiste damit einen "unverzichtbaren Beitrag gegen Radikalisierungstendenzen". Damit die Polizei die wachsende Zahl an Aufgaben angemessen wahrnehmen kann, bedarf es aus Sicht Landsbergs einer "Entlastung der Polizei von bürokratischen Aufgaben und einer größeren Konzentration auf Strafverfolgung und Straftatenverhinderung".

Die Forderung nach dem Einsatz von "Train Marshals" – analog zu den "Sky Marshals" für die Sicherheit in Flugzeugen – wies Landsberg zurück. "Eine Ausstattung jedes Zuges, eines jeden Busses und jeder Bahn mit zusätzlichem Sicherheitspersonal ist unrealistisch – dies lässt sich weder finanziell noch personell umsetzen", sagte der Städtebund-Geschäftsführer. Landsberg plädierte stattdessen dafür, den Fokus verstärkt auf präventive Maßnahmen zu legen, sowohl im Sicherheits- als auch im sozialen Bereich. In Österreich hingegen sind zumindest in den Regionalzügen nachts private Sicherheitsdienstmitarbeiter unterwegs.

"Je mehr Menschen das Gefühl haben, nicht Teil dieser Gesellschaft zu sein, desto höher des Risiko von Radikalisierungen", sagte Landsberg. "Eine aufmerksame Öffentlichkeit kann ebenfalls einen Beitrag bei der Verhinderung oder Begrenzung von Straftaten sein." Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nicht. "Das gilt für jede Großveranstaltung genauso wie auch für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel."

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12 thoughts on “Kommunen wollen stärkere Polizeipräsenz”

  1. Da wird irgenetwas gründlich mißverstanden. Die wollen doch garnicht Teil der deutschen Gesellschaft sein. Die forcieren ihre eigenen Werte auf deutschem Boden mit den Annehmlichkeiten des deutschen Sozialsystems, mehr nicht. Genau da liegt das Problem und dieses ist die Keimzelle für kommende Verwerfungen.

  2. "Je mehr Menschen das Gefühl haben, nicht Teil dieser Gesellschaft zu sein, desto höher des Risiko von Radikalisierungen", sagte Landsberg. "

    Da hat der gute Mann wohl recht. Immer mehr Deutsche fühlen sich nicht mehr als einen Teil dieser Gesellschaft.Sie erkennen Ihr Land nicht mehr. Ja, er sollte sich vor einer Radikalisierung fürchten. Denn der Tag wird kommen, an dem die Deutschen ihr Land zurückfordern. 

  3.  "Der Staat muss die Bürgerinnen und Bürger besser schützen "

    Die Idee und die Umsetzung wäre ja nicht schlecht, zumal die Bürger/ -innen in Form von zigfachen Steuern genug für ihre " Sicherheit " bezahlen. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da konnte ich nachts alleine mit dem Bus/ Zug fahren oder durch die Straßen laufen ohne dumm angequatscht ( Oder Schlimmeres ) zu werden . Man wurde auch nicht von Bettlern an der Haustür belästigt. Allerdings befürchte ich , daß nicht die zahlende Masse gemeint ist, sondern eher die armen traumatisierten und geschenkten Menschen, die vor den amoklaufenden ( einheimischen ) rechten Mob " geschützt " werden sollen.
    Aber vielleicht wäre es sinnvoller ( und für uns alle billiger ) , die Grenzen zu schließen und keine Illegalen reinzulassen. Der werte Hauptgeschäftsführer  Landsberg könnte vielleicht auch Das mal in Erwägung ziehen

  4. Anstatt mehr Polizisten weniger Araber.

    Das ist billiger und effektiver.

    Wer wundert sich über Gewalt, wenn solches Gesocks ins Land strömt. Man siehe sich nur mal die Gewalt an die in den Ländern herrscht wo Araberblut beheimatet ist. Ein Menschenleben zählt dort nicht viel.

    1. Das heißt natürlich nicht das alle Araber schlechte Menschen seien, oder das nicht-Araber grundsätzlich gute Menschen wären und so ein Quark,

      Aber Steinigungen oder Handabhacken etc. gibt´s bei uns gottlob nicht, und das soll bitteschön auch so bleiben.

       

  5. Stetig steigende bzw. rekordverdächtige Steuereinnahmen und gleichzeitig findet ein nie dagewesener Personalabbau von Sicherheitskräften statt! Wo versickern eigentlich die Milliarden seit Jahr(zehnt)en! Analog könnte man dieses Beispiel auf zig andere Bereiche anwenden, z. B. der Infrastruktur, wie Straßen, Autobahnen, Brücken, Flughäfen und Bahnhöfen aber auch im Bildungssektor wie den Zustand von Schulen und Turnhallen!

    Dieses Land wird/wurde systematisch auf Verschleiß gefahren! Wer ist dafür wohl verantwortlich, die Bürger oder die (sich wählenden) Politiker?

  6. Ergänzung:

    "Eine aufmerksame Öffentlichkeit kann ebenfalls einen Beitrag bei der Verhinderung oder Begrenzung von Straftaten sein."

     

    Diese Empfehlung respektive Forderung ist vermutlich an die dümmsten Schafe adressiert! Jahrelang wird man von diesen Politikern ausgebeutet, enteignet, regelrecht ausgepresst wie eine Zitrone und dann soll man die Zustände, für die nur Politiker verantwortlich sind, auch noch durch vorauseilender Blockwartmentalität kompensieren!

    Frei nach dem Motto: "Der Denunziant lässt grüßen!"

    In der DDR hat man sich auch ne Menge Grütze und Scheiße einfallen lassen, aber so weit heruntergekommen war man nie! Halbwegs gebildetet und aufrichtige DDR-Bürger wussten, wo der Feind steht!

     

     

  7. und die Mehrheit der Bürger wollen KEINE muslimische Einwanderung mehr.

    Sofort all unsere Grenzen DICHT machen .

    Es kann nicht sein, das alle zu Fuß einmaschieren,sowie auch mit Bahn,Bus und LKW,s unsere Grenzen ganz problemlos illegal überqueren können, und nur an Flughäfen (Pässe) kontrolliert werden. Es darf NIEMAND ohne Pass unser Land betreten, Punkt !!! Auch muss es bessere Kontrollen von gefälschten Pässen geben, denn es ist seit Monaten bekannt, das die meisten ,eh, "gefälschte Pässe" haben.

    1. Wieso denn, es reicht doch, wenn "deutsch" einen biometrischen Pass/Ausweis beantragen muss, wer nach "deutsch" ein- u. ausreist ist doch völlig egal, Hauptsache "deutsch" kann einen fälschungssicheren Ausweis vorweisen!

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