Intendant der Bayerischen Staatsoper kritisiert Urteil zur Wahl in Österreich

Bachler zieht Vergleiche zum Nationalsozialismus. Die Aufhebung der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten durch den Verfassungsgerichtshof, ist kein Sieg der Demokratie. In den Anfangsjahren der Nazis passierte dasselbe. Bachler vergleicht somit die FPÖ mit den Nationalsozialisten. 

Von Redaktion/dts

Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper, hat in scharfer Form das Urteil zur österreichischen Bundespräsidentenwahl kritisiert. Die Aufhebung der Wahl durch das oberste Gericht sei in keiner Weise ein Sieg der Demokratie, sagte der frühere Intendant des Wiener Burgtheaters in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung". "Es passiert dort gerade das Gleiche wie in den Anfangsjahren der Nazis: Mit rechtsstaatlichen Mitteln werden Wahlen für ungültig erklärt, werden politische Gegner desavouiert, werden auf mafiöse Art Posten verteilt – das sind katastrophale Zustände", sagte Bachler der SZ.

Der gebürtige Österreicher sieht sein Heimatland auf einem ähnlichen Weg wie Ungarn, wo es bereits erhebliche Restriktionen für die Theater und die Kultur gebe. "Man braucht nicht zu glauben, dass das so weit weg ist", so der 65-Jährige, der seit 2008 die Bayerische Staatsoper leitet, das größte Theater Bayerns. Sehr kritisch äußert sich Bachler auch zur Diskussion um eine Leitkultur, die gerade die CSU vorantreibt. Für den Intendanten ist das eine "absurde Diskussion". Denn der Begriff Leitkultur sei ein Widerspruch in sich: "Leiten heißt Richtlinien vorgeben und bedeutet etwas Einengendes. Kultur bedeutet das Gegenteil: Kultur heißt Freiheit."

Sein Haus möchte er aber trotz der Kritik an den Vorgängen in Österreich und Ungarn und den Debatten in Deutschland nicht zur Aktionsfläche machen. "Theater ist keine Bürgerinitiative. Unsere Mittel sind die Mittel der Kunst", sagte Bachler. Er tritt aber dafür, dass die Oper mit Werken und Inszenierungen drängende politische und gesellschaftliche Fragen aufwerfe. "Wir haben die Aufgabe, gesellschaftliche Diskurse zu eröffnen", so Bachler in der SZ. Der 65-Jährige wird bis 2021 die Staatsoper leiten, in die beginnende Nachfolgediskussion wolle er sich aber nicht einmischen. Auf die Frage, was das Haus nach seinem Weggang brauche, sagte Bachler: "Etwas Neues und etwas anderes – und etwas Junges."

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11 Kommentare

  1. Langsam kann einem Van der Bellen schon leid tun, daß er Günstling von solchen Leuten ist! Die Charakterlosigkeit dieser Absonderung wird nur noch von ihrer Verschlagenheit übertroffen. Weshalb sollen politische Vorgänge vor 70 Jahren  ein Ausschließungsgrund sein, daß ein heutiges Verfassungsgericht durch sein Erkenntnis die demokratische Verfaßheit Österreichs wahrt. Entweder hat der Herr einen Konflikt mit der Logik oder er will ganz bewußt eine mehr als korrekte und redliche Entscheidung eines Gerichtes mit der Nazikeule subversieren und verhetzen. Die Entscheidung des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes ist übrigens öffentlich, daher kann  jeder der sich redlich und sachlich damit ausernander setzen will das jederzeit tun und sich nicht mit unbedarften Hasskommentaren in der Öffentlichkeit blamieren.. Im übrigen hat die FPÖ weitere strafrechtliche Anzeigen eingebracht die weiteres Licht ins Dunkel bringen werden! Gut wäre es wenn Herr Bachler sich zukünftig mit der Subversierung der Kultur zufrieden geben   und sich seine politischen Hasskommentare ersparen würde.

  2. "Es passiert dort gerade das Gleiche wie in den Anfangsjahren der Nazis:"

    Wie beschränkt sind denn nur einmal diese Leute? Oder so simpel gestrickt, wessen Geld ich einstreiche, dessen Lied ich singe?  Wenn ich solche Äusserungen zur gegenwärtigen Zeit vernehme, muss es danach wohl noch weiter u. weiter bergab gehen, und erst der Zustand unumkehrbar eintreten, bis bei solchen Leuten der Groschen faellt, sollten sie dazu überhaupt jemals befähigt werden. Ist ja kaum zu fassen wieviel Blödheit grassiert.

     

  3. Nicht schlecht wie Bachler als Vorzeige-nazi andere als Nazis bezeichnet

    Nun ja wir wissen dass linke Nazikommunisten wie diese Spasti nicht unbedingt viel von Logik halten und sich in jedem Satz zwei dutzend mal widersprechen

    Ich würde diesem Hurnsohn empfehlen sich in Österreich nicht mehr blicken zu lassen

  4. Ich glaube dieser Untermensch leider kann ich ihn anderst nicht nennen, liebäugelt im Gegensatz zu der 30-er Jahren diesmal  mit einem Linksfaschismus. Was genau so gefährich wäre.

  5. Hier bestätigt sich wiederholt, wie sehr die Ignazio Silone zugescfhriebene Aussage zutreffend ist, wie sich die Wiederkehr des Faschismus darstellen wird. Konkret zitiert "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus".

    Egal ob NSA, Ukraine oder die initiierte Völkerwanderung, um nur wenige Beispiele der jüngsten Vergangenheit zu nehmen – Wir befinden uns mitten im gesitig-moralischen Faschismus, der jetzt zunehmend ungeniert dazu übergeht, seine widerliche Fratze tief ins praktischen Leben einzubohren und dort zu verdübeln mittels Uniformität Die politisch und medial gezielten Verblödungsmaßnahmen der insbesondere letzten 30 Jahre stehen dabei hilfreich zur Seite. Es geschieht nichts zufällig und die schlimmsten Übeltäter sind die, die innerhalb ihres Wirkens das Gegenteil dessen behaupten was sie tatsächlich tun!

  6. Was mischt sich das Arschloch da oben in die inneren Angelegenheiten Österreichs ein. Einen Blick hat er, wie ein entflohener Geisteskranker. Dieses Dreckspack gehört angeklagt wegen Verleumderischen Äußerungen!

  7. Nikolaus Bachlerwenn du nichts zu sagen hast, halte deinen Mund. Ḱeiner interessiert sich was du sagst.
    Natürlich gewinnt jetzt Hofer, aber nur knapp denn man will ja das Land spalten. Alles nur ein Spiel der Elite.

  8. Ist er ein Kasperltheater-Troll, dass er sich so outet,  hat er seine Stielaugen auf ein österreicisches Amt in einer roten Regierung gerichtet?  Hat er diese Vielzahl an Rechtsbruch beider Wahl vielleicht garnicht  bemerkgt, oder was ist mit diesem Theaternarren.

     

  9. Jede Wahl hat Regeln.Diese wurden nicht eingehalten und somit ist die Wahl ungültig. Anscheinend hat Herr Bachler damit ein Problem.

    Die AfD wäre in Deutschland wohl auch im Bundestag ,denn auch da gab es Unregelmäßigkeiten.

    Solange es noch genug Menschen gibt, welche die Blockparteien wählen ,können diese weiter mit ihrer Politik Deutschland an die Wand fahren und damit ganz Europa ins Chaos stürzen 

    Eine Staatsoper wird es unter islamischer Herrschaft nicht mehr geben. 

     

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