EU-Gelder & Jobs: Der Brexit lässt Osteuropa zittern

Großbritannien trägt als Nettozahler zu den Strukturhilfen bei und beschäftigt zudem Hunderttausende Osteuropäer. Das "Geschäftsmodell" droht zusammenzubrechen.

Von Marco Maier

Das "Geschäftsmodell" der Osteuropäer wankt infolge des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens. Denn bei den Strukturhilfen der EU wird durch den Wegfall der Finanzleistungen Großbritanniens (immerhin rund 5 Milliarden Euro an jährlichen Nettoleistungen durch London) das Geld knapp und der freie Arbeitsmarkt wird wohl ebenso obsolet.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit steht nämlich mit dem Brexit auf der Kippe. Insbesondere Lettland und Litauen, aber auch Polen sind davon betroffen. Die 102.000 Letten und 137.000 Litauer stellen immerhin rund 5 Prozent der Erwerbsbevölkerung in deren Heimatländern dar. Damit können diese Länder nicht nur ihre Arbeitslosenraten niedrig halten (Lettland hat eine Quote von 9,6, Litauen von 8,2 Prozent), sondern profitieren auch noch von den Geldzuflüssen der im Ausland lebenden Staatsbürger an die Familien.

Die rund 790.000 Polen in Großbritannien machen immerhin noch mehr als 2 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung des mittelosteuropäischen Landes aus. Insgesamt mehr als 1,5 Millionen Menschen aus (Mittel-) Osteuropa arbeiten derzeit in Großbritannien.

In Sachen Strukturhilfen – von denen vor allem Polen abhängig ist – werden wohl Kürzungen angesagt sein. Immerhin finanziert Großbritannien rund 15 Prozent der Nettobeiträge dort und die anderen Nettozahler (wie Deutschland oder Österreich) werden diesen Part nicht übernehmen.

Loading...

Ob es infolge des bevorstehenden Brexits zu einem stärkeren wirtschaftlichen Einbruch in diesen Ländern kommen wird, ist derzeit noch ungewiss. Sollte es zu einem Dominoeffekt innerhalb der EU kommen, der zu einer weiteren Abschottung des Arbeitsmarkt.

Wenn ihnen dieser Artikel gefallen hat, können sie uns mit einer Spende (hier) unterstützen. Es besteht auch die Möglichkeit das neue ePaper oder ein eBook im Shop (hier) käuflich zu erwerben. 

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

11 Kommentare

  1. Warum informiert "die Welt" uns jetzt eigentlich, daß das Machtsymbol von Benitto Mussolini dem Chef der Internationalen Sozialisten und dem bekennden Faschisten, die sogenannte "Faszienrolle" oder auch Facis nun unser Sportgerät der Zukunft für daheim sein sollte?

    http://www.welt.de/sport/fitness/article156610556/So-funktioniert-das-Training-mit-der-Faszienrolle.html

    Und dann noch die Wortwahl im Text "So bekämpfen…" "die deutschen Nationalspieler benutzen sie…"

    Nur mal zur Erklärung um was für ein Symbol wir da reden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fascis

     

    Das ist total krank. Für jedes Opfer des Faschismus und da zähle ich nicht nur bestimmte Religionsgemeinschaften zu wie beispielsweise die Zeugen Jehovas, deren Mitglieder fast komplett ermordet wurden, weil sie Waffendienst ablehnten, sondern auch all diejenigen Menschen oder Familien, die Mitglieder durch die Verführung, in irgendwelchen sinnlosen Schlachten elendig verreckt sind, verstümmelt wurden, durch die Zerstörung der Lebensgrundlage, totgeschlagen, vergewaltigt, durch Standgerichte umgebracht, seelisch zerstört, starben durch Hunger, durch Vertreibung, durch Städtebombardierung, durch den Einsatz von Chemiewaffen wie in Ätophien, in Italien, durch den Einsatz von biologischen Kampfstoffen wie Borreliose, daß heute noch viele Opfer fordert, durch den Einsatz von Atomwaffen,….

    Und das meine ich vollkommen unabhängig von der Hautfarbe, der Augenfarbe, der Farbe der Haare, dem Geburtsort, der zugewiesenen Nation, der Partei oder sonst irgendeinem Spaltungskriterium.

    Was kommt demnächst vitales Hautbürsten mit der Hitlerbärtchennaturborstenbürste? Klimmzüge am Hakenkreuz? Frisbeewerfen mit Blondie dem Schäferhund?

    Heute ist übrigens Sigmar Gabriel chef der Internationalen Sozialisten und wirbt massiv für sogenannte Freihandelsabkommen. Das sind Abkommen bei denen die Konzerne die Gesetze machen und alles umsetzen können was sie wollen und wenn nicht, dann zumindest den prognostizierten Gewinn einfordern können. Sigmar Gabriels Vorgänger Benitto Mussolini sagte mal "Faschismus sei die Verschmelzung von Staat und Konzern."

    Wenn Sigmar Gabriel sein CETA und TTIP für das er soviel Werbung gemacht hat nun in Kürze bekommt, dann werden wir sehen wie der Spruch "Wenn der Faschismus wiederkommt wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus. Nein er wird sagen, ich bin der Antifaschismus"

    Wer heute Angst vor Nationalsozialismus hat, der hat nicht verstanden was erst durch den Globalsozialismus möglich sein wird.

    1. Dort geht es um die "Faszi" (Bündelgewebe) im Körper die trainiert werden und nicht um das "Fasci" (Bündel-Zeichen) der Römer, später in den USA und im 20. Jhrd der Fascisten. 

  2. Die Polen und Balten ARBEITEN in England, sie kassieren nicht, wie z.B. rumänische und bulgarische Staatsbürger – die diese Länder nur widerwillig als die ihren bezeichnen – ausschließlich Sozialhilfe und fallen obendrein durch Kriminalität auf.

    Die Engländer werden eher nicht arbeitende "Kontingentflüchtlinge", die die EU aus NichtEUländern aufgenommen hat und eben Zuzügler aus Südosteuropa und dem Balkan wegschicken.

    Dadurch, daß man hier auf ARBEITENDE Migranten hinweist, lenkt man vom eigendlichem Problem ab: Denn das sind nicht die Zuwanderer, die ARBEITEN und sich dem Land ANPASSEN, sondern die, die das gerade nicht tun! Und das sind – komischerweise? – immer und überall die Selben!

  3. Die Osteuropäer sollen sich ihrer eigenen Stärken besinnen diese pflegen und fördern und sich nicht Abhängigkeiten einreden lassen. Friedliche Zusammenarbeit ist vor allem auf Augenhöhe und Unabhängigkeit zu gewährleisten. Vor allem ist zu wünschen, daß die Osteuropäer weiterhin selbsbewußt, zerstörerische Zugriffe der EU auf ihre Länder abwehren können.

  4. Selbstverständlich wird Deutschland den größten Teil des Ausfalls der Beiträge von GB übernehmen, wer denn sonst? Etwa Griechland, Italien, Spanien oder Frankreich? Deutschland wird noch viel mehr bezahlen, wetten? Als nächsten kommt die Sozialunion. Das bedeutet eine europaweite Arbeitslosen-, Kranken- und Sozialversicherung auf niedrigsten Niveau. So wie in Bulgarien oder Rumänien.Die Beiträge der anderen Sozielsysteme, wie etwa in Deutschland, werden europäisiert und zur Deckung dieser Europaweiten Sozialversicherung herangezogen. Auch hier werden die Deutschhen dann wieder die Hauptzahler sein. Die Bankenunion haben wir schon und die europäische Einlagensicherung ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann dürfen deutsche Sparer für die Spareilagen in Griechen Spanen und Italien haften! Der Traum Europa ist ausgeträumt. Europa wird immer mehr zu einen Alptraum! Aber noch will das keiner Hören. Noch kann sich das keiner vorstellen. Warten Sie ab, bald werden Sie verstehen, aber dann ist es zu spät.

    1. Nicht "Europa" – das ist ein Kontinent! Sondern die "EU".

      Machen Sie doch bitte nicht die gleichen Fehler wie unsere Höchstqualitätspresse. Oder steckt bei denen Absicht dahinter?

       

  5. Nicht jammern, einfach mehr arbeiten!

    Es scheint so als hätten sich viele in Osteuropa auf die bequeme Rolle eines Nehmers eingerichtet, und wir gehen auch noch arbeiten dafür. 🙁

     

    1. Nicht nur Osteuropa hat sich in der bequemen Rolle eines Nehmers eingerichtet, sondern auch ganz Südeuropa. Shauen Sie nur Richtig hin, dan werden Sie es erkennen. Die  Gründungsorganisation der EU war die Montanunion mit der Ruhrbehörde und dem Ruhrstatut. Deutschland hatte den Beitritt zum Ruhstatut vehement abgelehnt, bis Frankreich damit drohte das Saargebiet in seinen Wirtschaftsraum einzugliedern und von Deutschland loszulösen. Dann wurde von Frankreich der sogenannte Schuhmanplan (der eigentlich von Monnet stammte) Deutschland vorgestellt. Für die Annahme des Ruhrstatuts wurde dann als Gegenleistung die Abstimmung im Saarland gestattet, welche das Saarland dann 1957 wieder zu einem Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland machte. Deutschland wurde zum Beitritt zum Ruhrstatut durch diese Erpressung gezwungen. Der damalige SPD-Vorsitzende Dr. Kurt Schuhmacher nannte in der Bundestagsstzung, in der es um die Annahme dieses Ruhstatuts ging, den Bundeskanzler Konrad Adenauer, Kanzler der  Alliierten. Mit dem Artikel 14a des Ruuhrstatuts erhielt damals die Ruhrbehörde die Kontrolle über die gesamte deutsche Wirtschaft. Man darf ja nicht vergessen, damals war Deutschland außenpolitisch noch nicht selbstständig. Deutschland durfte ohne die Zustimmung der 3 westalliierten Hochkommissare keine Verträge mit dem Ausland schießen. Dieses Ruhrstatut galt bis 2002 und wurde durch den Lissabonvertrag abgelöst! Das ist keine ferne Geschichte, sondern Hochaktuell. Der Euro wurde ja auch nicht eingeführt, zum Zwecke in der ganzen Eurozone den gleichen hohen Wohlstand zu schaffen. Das ist ein reines Propagandamärchen. Die Einführung des Euros erfolgte, weil Frankreich es nicht weiter dulden wollte und konnte, dass die Bundesbank und der DM-Block die Zinsen in Europa festsetzte. Zweitens um den Beschluß der Potsdamer Konferenz von 1945 umzusetzen. Nach diesem Beschluß darf Deutschland nur ein Durchschnittliches Wohlstandsniveau ALLER europäischer Staat, ausgenommen Großbritinniens, haben. Durch den EURO sollte das erreicht werden.  Das kann jeder nachprüfen. Prüfen Sie die Beschlüße der Potsdamer Beschlüsse von 1945! Allerdings ist dieser versuch bis heute fehlgeschlagen. Noch immer herrscht nicht einmal in der Eurozone ein einheitliches Wohlstandsniveau.

  6.  

    »EU-Gelder & Jobs: Der Brexit lässt Osteuropa zittern

     

    Goethe – Faust: "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube".

     

    Daß die britische Bevölkerung (!) dem Gaunerkonstrukt EU den Rücken kehren will ist begrüßens- und lobenswert. (Hoffentlich fliegt der ganze Mistladen bald auseinander!) Aber der Brexit ist in meinen Augen ein gewolltes und bewußt herbeigeführtes Affentheater. Immer schön im Dreier-Pack:

     

    1. Tel Aviv/Jerusalem

    2. Washington

    3. London

     

    oder

     

    1. Vatikan

    2. Wall Street

    3. City of London

     

    Die schützende Amerikanische Hand über Jerusalem ist genau so FAKT wie die Anglo-Amerikanische Verbundenheit bei/in allen möglichen weltweiten Sauereien. Betrachtet man die ewigen EU-Extrawürste für London und jetzt den britischen »Exodus«, fällt doch zwingend der Seemanns-Spruch ein: »Rette sich wer kann« oder auch der andere, ziemlich derbe: »Die Ratten verlassen das sinkende Schiff«. Daß die (politische) EU nur zum Zwecke der Zerstörung der Nationalstaaten und des Vermögensraubes »zwangsgeboren« wurde, dürfte inzwischen auch jenen aufgehen, die nicht mit 3-stelligen IQ-Werten behaftet sind. Ziel ist die Schaffung einer geistig minderbemittelten "DOOFY-Bevölkerungsrasse" als denkunfähige Konsummaschine zum Wohle Multinationaler Konzerne (CETA + TTIP lassen grüßen). Deshalb ist auch ein "Bevölkerungsaustausch" geplant:

     

    Warum wird denn der bereits am 21.3.2000 auf der UN-Webseite (Abteilung Bevölkerungsfragen) veröffentlichte »Bevölkerungsaustausch-Plan« nirgendwo diskutiert? (Titel der UN-Studie: Replacement Migration.- Is it a solution i declining and ageing populations?, zu Deutsch: »Bevölkerungsaustausch durch Migration: eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen?«, United Nations Publications, ISBN 92-1-151362-6). In der Studie werden acht wenig fruchtbare, dafür seltsamerweise technisch höchstentwickelte Länder, darunter Deutschland, und zwei Regionen (Europa und EU) genannt. Während in anderen Sprachen der »Bevölkerungsaustausch« offen angesprochen wird (englisch: »replacement migration« beziehungsweise französisch »migrations de remplacement«), werden die Deutschen wieder einmal belogen, indem man statt dessen einfach den Begriff »Bestandserhaltungsmigration« verwendet und dem (deutschen) Volk damit vorgaukelt, man wolle es »erhalten« statt in Wahrheit (auch) »austauschen« (-das Staatsgebiet ist ja bereits weg!-) und der Vernichtung preisgeben. Vorher sorgt man aber erst jahrzehntelang durch gezielte »Spezialpolitik« für sinkende Geburtenraten, jammert dann öffentlich darüber und schreit nach ("dringend benötigten") Migranten für den angeblichen »Bestandserhalt«, statt die volkseigene »Nachwuchsfähigkeit« zu fördern.        

    Genau in diese Kategorie paßt auch die Nachricht

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/medien-schweigen-briten-skandal-tot-premier-blair-plante-schon-vor-15-jahren-migrantenwelle-fuer-gr.html;jsessionid=C88998B2BB39EF9E9C94867D72CBCC3F,

    die der samt seinen Autoren gescholtene KOPP-Verlag am 9.3. veröffentlicht hat und erfahrungsgemäß leider in deutschsprachigen Nachrichten/Veröffentlichungen – wenn überhaupt – nur schwer zu finden sein dürfte. Im übrigen kann und darf eine eigene, persönliche Meinung nicht nur eines Journalisten über einen Autor durchaus Ansichten auch über "Verschwörungstheorien" etc. ausdrücken. Vom Autor genannte Dutzende bis Hunderte Quellen aber zu ignorieren und diese damit in die gleiche Ecke drängen zu wollen ist dumme, anmaßende Arroganz und wird treffend in Ulfkottes gezeigtem Buch »Gekaufte Journalisten« beschrieben! (Teile dieser Schilderungen habe ich selbst erlebt und kann sie insoweit nur bestätigen.)

     

    Und wo kriegt man die »Austauschkontingente« her? Ganz einfach — indem man deren angestammte Heimat zerstört [siehe 03/2000 — UNO-Veröffentlichung, ein Jahr später dann ab 2001 (Terror-)Krieg gegen den Terror (9/11), dann Arabischer Frühling, Ägypten, Irak, Tunesien, Libyen, Syrien, Ukraine, gerne auch Iran usw.] und die so "Freigesetzten" mit falschen Versprechungen nach Europa und dort vor allem nach Deutschland und Schweden lockt. (Oder wie war das doch mit der Leiche und den vielen Tonnen Bargeld im Flugzeug

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/cia-operation-aufgeflogen-eine-leiche-67-tonnen-bargeld-und-ein-gepfaendetes-flugzeug.html ?)

     

    Was in dem ganzen (globalen) EU-Schmutzspiel vielleicht nicht so ganz vorauszuberechnen ist, sind die Reaktionen der anderen »EU-Schnauze-voll-Kandidaten«. Oder ist auch der durch den BREXIT entstehende Domino-Effekt gewünscht, damit es schneller zum Gemetzel zwischen Einheimischen und Kulturbereicherern kommt? Interessant dürfte werden, welche »Großkopferten« sich zuerst wohin absetzen. Lang wird’s nimmer dauern bis zum Startschuß ….

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.