Das amerikanische Jahrhundert neigt sich dem Ende zu, trotzdem hängt die Berliner Republik nach wie vor am Gängelband Washingtons. Zukunftsweisend ist jedoch eine Ausrichtung nach Osten zur Achse Berlin-Moskau-Peking.

Anstatt sich in eine demütige politische und auch wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA zu begeben, braucht Deutschland endlich eine souveräne und nachhaltige Politik, die auch zukunftsweisende Bündnisse eingeht. Nicht auf Basis der vasallisch-hündischen Unterordnung gegenüber einer fremden Macht, die überall eigene Militärbasen hinpflanzt, während nicht einmal die Bündnispartner eigene Camps auf deren Territorien errichten darf – sondern im Rahmen einer Politik der gleichen Augenhöhe, in der die internationale Zusammenarbeit auf Kooperation und gegenseitige Unterstützung aufbaut. Es zeigt sich schnell, dass dies im Rahmen der NATO nicht möglich ist. Zwar haben die Europäer stets die zivile Führung (den Generalsekretär) inne, doch militärisch geben stets die USA den Ton an. Auch sonst läuft alles darauf hinaus, dass das Pentagon die Führung übernimmt und die Europäer stets nur abnicken sollen.

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Aber auch in anderen politischen Bereichen zeigt es sich immer wieder, wie sehr die europäischen – und noch mehr die deutschen – Politiker stets einen Blick nach Washington werfen. Die vielen politischen Vereinigungen, wie die Atlantik-Brücke oder das Council on Foreign Relations, tragen mit dazu bei. Es gibt kaum Spitzenpolitiker, die nicht irgendwie mit solchen transatlantischen Organisationen verbunden sind. Dementsprechend war es beispielsweise recht einfach, die Sanktionen gegen Russland infolge der (vom Westen initiierten) Vorgänge in der Ukraine und dem Anschlussreferendum auf der Krim durchzusetzen. Die Politiker in der EU allgemein und in Deutschland speziell wussten natürlich, dass diese Maßnahmen höchst negative wirtschaftliche und politische Auswirkungen mit sich bringen werden – doch wenn Washington befiehlt, werden solche Unsinnigkeiten eben umgesetzt.

Ein ähnliches Szenario zeigt sich in der Debatte rund um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP, welches vor allem von den Politikern trotz vieler – für die Menschen selbst, sowie die kleinen und mittelständischen Unternehmen – negativer Eckpunkte vorangetrieben wird. Eigene wirtschaftliche Interessen schützen? Interessiert die Damen und Herren Politiker so lange nicht, wie die Großkonzerne (die ja auch lukrative Jobs für Ex-Politiker anbieten) ihren Reibach machen können…

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19 thoughts on “Ein Plädoyer für die Achse Berlin – Moskau – Peking”

  1. Es muss endlich damit aufhören dass, das Volk nur noch für die Interessen der Bonzen da sein soll. Und wenn die Politiker das nicht einsehen, weil sie auch von diesem Schweinesystem   profitieren, muss man die in den Arsch treten.

    1. Satire kommt später, aber du bist doch so intelligent und merkst wenn es Satire….

      Ansonsten schreiben wir sogar "Achtung Satire" dazu, und für den Fall, dass jemand nicht zu Ende liest, kommentiert und sich lächerlich macht, können wir nichts dafür 🙂

  2. Es war schon immer so, das sich die "Führer" deutscher Grosskonzerne in den USA festfuhren. Den letzten VW- Abgasskandal, hätte es nie geben müssen und dürfen. Eine intelligente, halbwegs intelligente Unternehmnsführung, muss längst wissen, das sowohl sie, als auch die Mitarbeiter und das ganze Unternehmen ausspioniert werden. Egal, wer da nun Spionage betreibt, aber das ist doch klar, das die Leitungen für Telefone und das Netzwerk angezapft sind. Es ist nur eine Frage der Zeit gewesen, bis das Material zur, Verwendung, komplett war. Allerdings ist es noch gravierend dümmer und schlimmer gelaufen, weil man die Fehler aus dem letzten VW- Korruptionsskandal einfach übergangen hat und weiterschritt. Aus der Affäre Lopez, hätte man bei VW lernen müssen. Einen Mitarbeiter von GM abzuwerben, der auch noch Kisten mit Informationsmaterial mitbrachte, die von der deutschen Polizei, beschlagnahmt wurden. Unglaublich, aber es ist wahr. Unsere Manager werden immer naiver. Gehen zur Atlantikbrücke, plappern sich, aber insbesondere das Unternehmen, das ihnen anvertraut wurde, dort um Kopf und Kragen. In der heutigen Zeit, wo man Lieferantenrechnungen besser bar bezahlen würde, Konstruktionspläne, Bestellungen und Treffen mündlich – ohne Telefon – verabredet, aus reiner Vorsicht, da alles zusortiert und zugeordnet werden kann, geht alles über das Internet. Diese Leute glauben schlau zu sein, sind aber oft das ganze Gegenteil dessen.

    1. @v C     Das sind doch aber alles Auswirkungen des Besatzungs-und Helotenstatus.Umgekehrt sollen nämlich auch amerikanische Autos gegen Bestimmungen verstoßen haben, nur dass gegen die nicht ermittelt werden d a r f. Das ist auf allen Ebenen so. Was meinen Sie warum Merkel bei der Wiederwahl zur CDU-Vorsitzenden in Karlsruhe im Dezember 2015 100% der Stimmen bekam, obwohl sie in ihrer Rede noch "sehr viele Flüchtlinge" angekündigt hat und Seehofer kusch ist???

    2. Nun mal ganz ehrlich offen Tacheles. Die Pfeifen bei VW stacheln die Deutschen Grünen an die Umweltauflagen für PKW schadstoffausstoß Weltweit zu begrenzen weil sie sich erhofften auf die Art die Konkurrenz in die Schranken zu weisen und noch mehr Marktanteile zu schnappen. Anschließend merken sie das sie selbst Unfähig sind die Standards einzuhalten und Betrügen. Das der Ami den Großkotzen nun die Hose runtergezogen hat und sie als das darstellt was sie sind, Bettnässer. Das den Amis nun anzulasten ist lachhaft und peinliche obendrein.

  3. So wünschenswert eine Emanzipation von der global überpräsenten US-Domianz auch wäre, so sollte man die Bevormundung durch die eine Großmacht nicht durch die einer anderen ersetzen. Weder die RF noch die VR China sind so verfasst, dass sie eine langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe ermöglichen. Beide Regime, besonders China, haben erhebliche Mängel in Demokratie und bei zivilgesellschaftlicher Mitsprache jeder Art. Es kann hier allenfalls vom Ziel einer strategischen Partnerschaft gesprochen werden, die nicht so ausgerichtet sein darf, dass sie die Verfestigung bzw. den Fortbestand totalitärer Strukturen ermöglichen hilft. Eine erstrebenswerte Partnerschaft wäre hier wohl ein Verbund unabhängiger Staaten, die jeweils nach Innen hin den basisdemokratisch errungenen Konsens ihrer Regionen präsentieren. Dies wäre das Fundament eines transparenten Gegenmodells zum verborgenen Regiment von Finanzwirtschaft und Konzernen, wie sie heute im weltweiten Maßstab im Verborgenen wirken und letztlich nur Sonderinteressen einer privilegierten Klasse vertreten.

    1. und nicht nur das. China zerstört die eigene Umwelt, auch nur um des Profites willen.

      Menschenwürde, Naturschutz, … alles böhmische Dörfer.

      NEIN, es geht um Europa in erster Linie und zwar nicht um ein rein wirtschaftliches Europa oder ein politisches oder soziales oder ….

      Es geht darum, dass wir und erinnern
      MENSCH zu SEIN, was ist menschlich, was ist menschenwürdig, ….
      was bedeutet es für Mensch auf einem lebendigen Planeten Erde zu LEBEN?

      Europa kann durchaus friedlich und in Freude und im Wohlstand leben, es braucht dazu kein Exportweltmeistertum, es braucht keine Wir-retten-die-Welt-Attitüde, … es braucht einfach nur eine Neuausrichtung auf DIE Dinge, die MenschSein ausmachen.

      Kreativität, Innovation, Schönheit, Kunst, Natur, Liebe, Anerkennung, Würde, … und die Firmen, die im weltweiten Poker um Ressourcen, Gewinne, Übernahmen, … weiter mitspielen möchten, die können Europa verlassen und in die USA gehen.

      Europa bleibt der Kontinent der lebendigen und lieblichen Natur, der reinen Flüsse, der Traditionen, des Miteinanders und der Menschen, die einander achten und wertschätzen,
      die sich fördern und gemeinsam zur vollen Entfaltung und dem höchsten Potential streben
      im Einklang und im Wissen um die tiefe Verbundenheit zur Natur.

      Was brauchen wir zum Leben?
      Gesunde Böden, reine Luft, frisches lebendiges Wasser, gute, uns nährende, sättigende und energiebringende Nahrung, Musik, Kunst und Tanz für die Seele, interessante Sprachen und vielfältige Landschaften, Liebe im Herzen und Schönheit überall.
      Zeit füreinander, für die Familie und für die Gemeinde und dafür, dass wir jeden Tag dieses schöne Land und LEBEN hier genießen.

      Mehr mehr mehr, schneller schneller schneller sind Konzepte, die uns nicht weiterbringen, Deutschland sollte vorangehen, sich entscheiden FÜR das natürliche LEBEN.

      Dazu einfache und klare Verträge über einen kurzen und übersichtlichen Zeitraum, Haftung der Politker für die Entscheidungen und Kontrolle durch die Gemeinden und sofortige Absetzung und Verantwortung im Falle des Amtsmissbrauchs. Kein Eingriff in die spezifischen Themen fremder Nationen, kein Ressourcenklau durch Regierungsbestechung armer Länder, keine Waffen außer denen, die das eigene Land verteidigen und den Firieden und die Freiheit sichern. Fremde Besatzer des Landes verweisen und sofort das Land an die eigenen Menschen zurückgeben, innerhalb Europas anfangen, UBUNTU – das Land und die Ressourcen gehören den Menschen.

      Wenn China sich selbst, das Land und die Menschen vergiften will, dann bitte in voller Konsequenz, wenn Europa sich Atommüllverseuchen will, dann bitte mit voller Konsequenz,

      wenn Herr Gabriel Krieg führen will zusammen mit Frau v.d. Leyen und deren Kindern, dann bitte sofortige konsequente Umsiedlung in ein Kriegsgebiet ihrer Wahl, … – Politiker bekommen dann mit all ihren Familienangehörigen dort ihren festen Wohnsitz, …
      für die nächsten 7 Generationen, damit auch wirklich die Nachhaltugkeit erlebt und daraus gelernt wird.

      Ehrliches Geld, ehrliche Verträge, ehrliche reale Geschäfte innerhalb Europas und FRIEDEN IST.

      Es ist so einfach glücklich zu leben, sei es in einem Familienlandsitz nach Anastasia, sei es in einer Dorfgemeinschaft, sei es im Quartier in einer Stadt.

      Alles ist vorhanden in Deutschland/Europa – wir müssen uns nur an das rechte Maß und den gesunden Menschenverstand erinnern und uns entscheiden, was wir wahrhaft brauchen.

      Herzenswärme ist das Wort,
      dem wir mehr Zeit und Raum widmen sollten.

      Mariele

       

       

       

       

  4. Die (Geo)Politik der internationalen Hochfinanz, die wir Deutsche seit mind. 100 Jahren ertragen, versucht genau die genannte "Achse Berlin – Moskau (- Peking") zu verhindern und steht kurz vor ihrem endgültigen Erfolg. Als Deutscher im Jahre 2016 von diesem 3er-Bund zu sprechen, heißt phantasieren. In Anbetracht der mangelnden Qualität unserer Politdarsteller (besser Kollaborateure) besteht nicht einmal die Aussicht auf einen Traum.

  5. Näher an der Realtät wäre ein Dreieck Berlin – Tel Aviv – Moskau. Das käme auch Putins Präferenzen entgegen. Peking als Partner einer geopolitischen Achse hieße, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Chinas Kultur ist mindestens so machthungrig und menschenverachtend wie die der Ostküste. Wie wäre es mit der Rückkehr zu Bismarck: "Das Deutsche Reich ist sich selbst genug." Aber selbst das ist inzwischen unmöglich. In spätestens zwei Generationen gibt es global keine Weiße Kultur mehr. Nichts, was sich auf das Erbe Athens und Roms berufen wird. Besser darüber phantasieren, wie man möglichst viel verbrannte Erde hinterläßt.

  6. tel aviv?

    die sind doch mit ihrer politik der verursacher des moslemischen terrorismus.die sollen sich mal an den tisch setzen und die suppe auslöffeln die sie mit ihrer politik den anstoß gegeben haben.

    1. Wir werden NIE frei sein …

      jedenfalls nicht in absehbarem Zeitrahmen.

      Der Traum der Sklaven ist es nicht, frei zu sein, sondern Sklavenaufseher.

  7. Ich persönlich wäre für die Achse Berlin  – Nuuk (Grönland) – Tierra del Fuego (Feuerland in Argentinien)

    Erstens ist dort nicht soviel los und damit sind auch die Konflikte geringer und zweitens gibt es dort immer ausreichend Eis für die Getränke.

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