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Von Redaktion/dts

Die Deutsche Bahn hat eine Plakatkampagne aus Anlass des 90. Geburtstags von Fidel Castro am 13. August verweigert. Leser der sich selbst als "links" und "marxistisch orientiert" bezeichnenden Tageszeitung "Junge Welt" hatten zusammen mit anderen Anhängern Fidel Castros Geld aufgebracht, um 81 Flächen für Großplakate in 20 deutschen Städten und 70 weitere Flächen in 21 Städten in der Schweiz zu buchen.

Auch auf bundesdeutschen Bahnhöfen sollten 54 dieser Großplakate aufgehängt werden. Doch damit war die Bahn nicht einverstanden: "Auch wenn es sich um eine Geburtstagsgratulation handelt, so beinhaltet diese doch auch eine politische Aussage. Zur Wahrung der politischen Neutralität kann das Motiv nicht freigegeben werden", schrieb das noch immer in Staatsbesitz befindliche Unternehmen in seiner Ablehnungsbegründung.

Die Zeitung reagierte empört: Bei Fidel Castro handele es sich um "eine international geachtete Persönlichkeit", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Das Vorgehen der Bahn sei eine politische Zensurmaßnahme und die Zeitung wolle juristische Schritte gegen die Bahn prüfen. Damit der Geburtstagsgruß trotzdem noch rechtzeitig ankommt, wurden Ersatzflächen in anderen Innenstadtbezirken in Deutschland und in der Schweiz gebucht, darunter in Berlin, Hannover, Leipzig, Basel, Bern und Zürich, und das offenbar ohne Probleme.

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7 thoughts on “Deutsche Bahn verweigert Plakatkampagne für Fidel Castro”

  1. …naja…was ist denn so bøse am Fidel? Er hat sein Land immerhin Jahrzehnte vor den schleimigen, gierigen Fingern der Mafia und und deren grossen Bruder, der Finanzmafia, absichern kønnen und hat zig Mordanschlægen der CIA ueberlebt. Der Artikelschreiber sollte sich mal mit der Vita des Fidel Castro befassen! Der Mann ist ein wahrer Herkules an Intelligenz und Durchsetzungskraft….und er ist authentisch…was man von den winselnden Buegnegern der Politikerklasse gegenueber der zionistischen Finanzmafia heutzutage absolut nicht behaupten kann! Ich bewundere ihn aufrichtig auch wenn ich kein "Roter" bin!

    1. @ Kanu

      Der hat sich doch schon längst mit der internationalen Finanzmafia arrangiert.

      Inzwischen besitzt Cuba auch eine von Rothschild kontrollierte ähäm….'Zentralbank', die 'Central Bank of Cuba'!

  2. Die Zeitung reagierte empört: Bei Fidel Castro handele es sich um "eine international geachtete Persönlichkeit",

    ———-

    Wen wundert's, dass dieses im Kopf verwahrloste, kulturmaxistische Gesindel (das sind ja beileibe keine ökonomischen 'Linken') einen Massenmörder und Menschenschinder als 'international geachtete Persönlichkeit'  anpreist.

    1. und da fällt dir nur Fidel ein ? oder gehts da eher gegen den Kommunismus bzw das was den Massen als "Kommunismus" indoktriniert wurde ? Zum Thema Verherrlichung von Massenmördern, Kriegsverbrechern, täglicher Menschenfolterer usw, fallen mir da aktuell gleich ein paar andere ein, welche sogar mit dem Friedensnobelpreis belohnt wurden : Obama und EU als Beispiel   aber bei uns werden ja auch Kissinger, Albright, Clinton, Ariel Sharon usw als geachtete Persönlichkeiten gepriesen.

      p.s.: bin etwas allergisch bei beleidingender Kritik an Karl Marx.  Kritik an den Lehren des Kalr Marx (vorrausgesetzt das Gegenüber hat es auch gelesen) in Form eines Diskurs ja sehr gerne; Diffamierung ohne Kenntnis über seine Lehren, sorry nein !

      1. Stimme dem zu! Selbiges gilt u.a. ebenso für Jesus von Nazareth. 
        Was aus seinem Manifest verballhornt gemacht wurde, steht diametral zu seinem tatsächlichen Parteiprogramm. Er resümierte selbst: »Mein Königtum ist nicht von dieser (pharisäischen) Welt. Sonst hätten meine Leute dafür gekämpft, dass ich den Juden nicht in die Hände falle. Nein, mein Königtum ist von ganz anderer (nichtjüdischer) Art!« Johannes 18. 36 (Text in Klammern von mir)

         

      2. @randy andy, @Weder noch

        Die "Idee" von Marx wurde keineswegs "verballhornt", sondern am ehesten noch von Pol Pot und Mao Tse Tung so wie ursprünglich gedacht durchgesetzt. Lenins und Stalins Bolschewismus war im Vergleich zu dem, was Marx EIGENTLICH wollte, fast schon ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" (V. Suworow). Die wahnsinnige und verbrecherische Lehre des Marxismus – und nicht erst ihre mehr oder weniger "erfolgreiche" Anwendung – ist insgesamt zu verwerfen und zu ächten, genauso wie ihre Verfechter!

        Zum lügenhaften und verbrechereischen Charakter der Sozialdemokratie habe ich mich bereits früher einmal geäußert (einfach mal googeln: "Die Lügen unserer Sozialdemokratie").

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