De Maizière bittet Flüchtlingshelfer um Wachsamkeit

Ein weiterer Beweis dafür, dass es um die Sicherheit in Deutschland schlecht steht, wenn der Bundesminister sich in Sicherheitsfragen an die Bürger selbst wendet. "Wir sollten alle aufeinander achten", so de Maizière. 

Von Redaktion/dts

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nach dem Axt-Attentat von Würzburg Helfer und Betreuer von Flüchtlingen dazu aufgefordert, sich bei Hinweisen auf eine islamistische Radikalisierung rasch an die staatlichen Beratungsstellen zu wenden. Die Arbeit der Ehrenamtler und Pflegefamilien sei für das Gemeinwesen "unendlich wertvoll", sagte de Maizière dem "Tagesspiegel".

"Klar ist aber auch, dass wir alle aufeinander achten sollten und dass bestimmte Entwicklungen nur im engeren Umfeld eines Menschen wahrgenommen werden können." Die Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sei in solchen Fällen die richtige Adresse.

Flüchtlingspakt mit Türkei weiterhin aufrecht

Thomas de Maizière sieht keinen Anlass, den Flüchtlingspakt mit der Türkei grundsätzlich in Frage zu stellen. "Die Entwicklung in der Türkei macht mir aber Sorgen. Vieles von dem, was wir täglich erfahren, entspricht jedenfalls nicht unserem Verständnis von Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit. Es muss daher alles unternommen werden, um weitere Gewalt zu vermeiden, Leben zu schützen, die Ruhe wiederherzustellen und die verfassungsmäßige Ordnung in vollem Umfang einzuhalten."

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17 Kommentare

  1. "Klar ist aber auch, dass wir alle aufeinander achten sollten…"

    Soll das jetzt heißen, daß Weiße Menschen Weiße Menschen bespitzeln sollen? Wir brauchen nicht "aufeinander" zu achten, sondern nur auf "die". Und auf die Demokraten.

      1. Und zueinander stehen und miteinander gehen sollten?

        Mann, der Politschauspieler hat es einfach nicht verstanden… wie alles,was "da oben" >>Thema<< ist.

  2. Aha, ich dachte Denuntiantentum wäre nur gegen die eigenen Bürger erwünscht.

    Es geht mal wieder darum. zukünftig irgend jemanden die Schuld in die Schuhe schieben zu können, beim nächsten Terrorakt.

  3. ''Wir sollten alle aufeinander achten.''

    Tun wir das nicht schon seit unserer Geburt..?

    Jedoch müssen wir jetzt viel mehr auf unsere Politiker achten..wenn uns unser Leben lieb ist.

    Von taktischer Kriegsführung keene Ahnung.

    Schlaf nur weiter mein Schäfchen.

  4. De Maizière hätte lieber einmal die Verursacherin dieser ganzen Misere Angela Merkel besser überwachen sollen, die uns das Ganze eingebrockt hat, als sich jetzt mit seiner Bankrott- erklärung von Sicherheitsfragen an das Deutsche Volk zu wenden, welches vorher zu Merkels 'Einwanderungspolitik' auch nicht gefragt wurde.

  5. Mit anderen Worten: verantwortlich für die Messer-und Axt Attaque in Würzburg waren die deutschen Betreuer und die Pflegefamilie des afghanischen Jungens, die nichts mitbekommen haben und daher die Betreuungsstellen nicht informiert haben. Und nicht der junge muslimische Afghane, der in Deutschland aufgenommen und versorgt wurde und sogar in einer deutschen Pflegefamilie aufgenommen wurde. Er hat ja schliesslich einen beispiellosen Vertrauensbruch begangen und seinen Undank offengelegt!

  6. Ich dachte, die haben alles im Griff und jetzt diese Ohnmachtsforderung seitens eines Innenministers. Erinnert mich an den Volkssturm, da wollte man auch noch die Niederlage verhindern, leider vergeblich. Warten wir`s ab, die befördern sich mit ihrer eigenen Dummheit selbst in`s Abseits und keiner wird denen jemals nachweinen.

  7. Die krankhafte Überbewertung dieser Schaumschläger – Politik hat dazu geführt, dass die Bürger sich jetzt gegenseitig beobachten sollen. Wie ist man doch damals über den DDR- Staat hergefallen, in dem das auch stattfand. Dieser ganze Saftladen unter der Führung eines Rumpelstilzchens, sollte sich bis in die Hölle schämen

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