Trotz der Entscheidung, einen Tea-Party-Extremisten zum Vizepräsidenten zu machen, bekommt Donald Trump keine Unterstützung des einflussreichen republikanischen Ex-Bewerbers um die Kandidatur, Ted Cruz.

Von Redaktion/dts

Der Republikaner Ted Cruz hat dem Präsidentschaftskandidaten seiner Partei, Donald Trump, die Unterstützung verweigert. Beim Parteitag in Cleveland gratulierte der in den Vorwahlen unterlegene Senator Trump zwar zu seiner Nominierung, rief jedoch nicht ausdrücklich zur Wahl des Milliardärs auf.

Stattdessen forderte Cruz die Republikaner dazu auf, bei der US-Präsidentschaftswahl am 8. November nach ihrem Gewissen zu entscheiden und für den Kandidaten zu stimmen, von dem sie glaubten, "dass er unsere Freiheiten verteidigen und die Verfassung respektieren wird".

Viele Delegierte protestierten und buhten Cruz aus. Die Republikaner hatten Trump am Dienstag offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Cruz hatte seine Delegiertenstimmen nicht freigegeben und war formal als Kandidat in die Abstimmung gegangen, obwohl er laut der Regeln keine Chance hatte, gewählt zu werden. Die Demokraten werden ihre Präsidentschaftskandidatin nächste Woche in Philadelphia küren – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Hillary Clinton.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

5 thoughts on “Cruz verweigert Trump Unterstützung”

  1. "Tea-Party-Extremist"? LOL.

    "…The Tea Party movement is an American political movement known for its conservative positions and its role in the Republican Party. Members of the movement have called for a reduction of the U.S. national debt and federal budget deficit by reducing government spending, and for lower taxes.[1][2] The movement opposes government-sponsored universal healthcare[3] and has been described as a mixture of libertarian,[4] populist,[5] and conservative activists…"

    heißt es hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Tea_Party_movement

    Dann wird die Clinton hier wohl zur "friedensbewegten Liberalen".

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.