Die Gefahr einer Finanzkrise, die nie wirklich zu Ende ging, ist nicht gebannt. Im Gegenteil, Gerke bezeichnet die Situation als düster. Gerke ist sich sicher, Der Stresstest der jüngst durchgeführt wurde, ist in wichtigen Fragen wertlos. 

Von Redaktion/dts

Der Bankenexperte und Präsident des "Bayerischen Finanz Zentrums", Wolfgang Gerke, sieht die Finanzkrise mit dem jüngsten Stresstest für europäische Geldinstitute nicht gebannt. "Es sieht im Gegenteil sehr düster aus, wenn man etwa auf das italienische Bankensystem blickt", sagte Gerke der "Saarbrücker Zeitung".

"So lange die italienische Konjunktur nicht wieder in ruhiges Fahrwasser kommt, leiden die Banken dort an notleidenden Krediten. Dabei handelt es sich um Kredite an krisengeschüttelte Unternehmen, die zum Teil schon nicht mehr bedient werden", erläuterte Gerke.

Zugleich kritisierte der Finanzfachmann die Aussagekraft des Tests. Die Tatsache, dass keine sinkenden, sondern steigende Zinsen zugrunde gelegt wurden, sei ein großer Mangel. "In wichtigen Fragen ist dieser Test sicher wertlos", so Gerke. Die Aussagen etwa über die Schwierigkeiten italienischer Banken seien deshalb aber nicht hinfällig.

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4 thoughts on “Bankenexperte Gerke hält Finanzkrise nicht für gebannt”

  1. Die Finanzkrise ist nicht nur nicht gebannt , sondern sie ist nur durch einen Riesencrash bannbar mit der Überlegung, wie das Finanzsystem künftig reguliert werden kann.Die Geldmengen nehmen lawinenartige Formen an.

  2. Bankenexperte Gerke hält Finanzkrise nicht für gebannt

    ———–

    Ich halte die 'Finanzkrise auch nicht für gebannt' (Weil auch nie Anstalten gemacht wurden, diese Krise auf Dauer zu lösen) und bin kein 'Finanzexperte, wie  der Herr Gehrke.

    Sollte man in Italien noch mal soeben die Kurve kreigen, kommt die nächste 'Krise' so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Denn die Krise ist systemimmanent und extreme (Staats) Schulden aufhäufen und Zocken auf Teufel komm raus, gehört zum 'Geschäft'.

    Solange die Banken nicht wieder  reguliert  und an die Kette genommen werden, wird sich auch nichts ändern.

    Und dann bliebe ja immer noch die Frage der Herstellung des Geldes (aus der Luft=FIAT Money). Kann man und darf man überhaupt privaten, gierigen und maßlosen Bankstern die Herstellung des wichtigsten Gutes auf dieser Welt, des Geldes, anvertrauen.

    Die US-amerikanische Verfassung sagt dazu einteutig NEIN! Und die Gründerväter der USA wussten sehr wohl,. warum die Herstellung des Gelde in die Hände des Souveräns, des Staatsvolks gehört.

    Gleichwohl haben die US-rael seit 1913 eine ähäm…'Zentralbank' (US-Fed) die von einem privaten Bankenkartell unter der Federführung von Lord Rothschild betrieben wird.

    Seitdem hat der Wert des US-Dollars 96 Prozent seines ursprünglichen Wertes eingebößt!

    1.  "Seitdem hat der Wert des Dollars 96% seines ursprünglichen Wertes eingebüßt" – wenn man berücksichtigt, daß der FED Kosten von 4 ct. beim Drucken einer Banknote entstehen, erscheint es verständlich, wenn kaum mehr 1-Dollarnoten gedruckt werden. —  Machen wir uns nichts vor, es wird niemandem, keiner Regierung oder sonstigen Macht, jemals gelingen, dieses Bankensystem zu beseitigen, ohne das es "gravierende" Umwälzungen auf unserem Planeten gibt (wobei "Umwälzungen" durchaus wörtlich zu nehmen ist).. Solange das um den Dollar organisierte globale Währungssystem von der (noch)Vormachtstellung des US-Militärs gestützt wird, werden alle Staaten Schuldner einer Handvoll Bankiers bleiben und die wenigen Ausnahmen, die sich dem System widersetzen, werden als "Schurkenstaaten" ständig mit der Gefahr leben, das sie das gleiche Schicksal wie Jugoslawien, Irak, Libyen erleiden.

  3. So wird ein Zombiebankensystem mit diesen 'Streßtests' schöngefärbt, was am Ende

    den helfenden Banken, wie im Falle der Banca Monte dei Paschi di Siena, das finanzielle

    Genick, auf Grund der unkalkulierbar gewordenen CDS, brechen wird, womit das

    EUROsions-System gescheitert wäre und damit der Verursacher die EZB.

     

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