Mehr als 8,7 Millionen Menschen leben inzwischen in Österreich. Infolge der Flüchtlingskrise und der regulären Zuwanderung gab es 2015 einen Bevölkerungszuwachs von 1,35 Prozent. Bereits knapp ein Viertel der österreichischen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund.

Von Marco Maier

Zu Jahresbeginn lag die Bevölkerungszahl in Österreich laut Statistik Austria beim Rekordstand von 8.700.471 Personen. Das ist ein Plus von 115.545 bzw. 1,35 Prozent. Das Saldo setzt sich aus einer Zuwanderung von 214.410 Menschen, einer Abwanderung von 101.343 Menschen und einer positiven Geburtenbilanz (Lebendgeburten minus Sterbefälle) von 1.308 Menschen aus. Von den Auswanderern hatten übrigens 21.202 die österreichische Staatsbürgerschaft, während 15.572 der Zuwanderer Rückkehrer aus dem Ausland waren.

Insgesamt zeigt es sich, dass Syrer (22.610 Personen), Afghanen (19.505), Rumänen (17.455), Deutsche (17.028), Ungarn (14.394) und Iraker (10.376) die größten Zuwanderergruppen in Österreich darstellen. Damit lebten zu Jahresbeginn 2016 7.432.797 österreichische Staatsbürger und 1.267.674 Ausländer in Österreich. Der Ausländeranteil stieg gegenüber dem 1. Januar 2014 von 13,35 auf 14,57 Prozent. Bei den Bundesländern weist Wien mit 27,4 Prozent Ausländeranteil den höchsten Satz auf, das Burgenland mit 8,2 Prozent den niedrigsten.

Österreich wird damit ethnisch immer inhomogener. Insgesamt dürften damit rund 23 Prozent der Bevölkerung – inklusive der Eingebürgerten – einen Migrationshintergrund aufweisen. Das entspricht einer Zahl von rund 2 Millionen Menschen. Wobei in etwa 40 Prozent davon aus einem anderen europäischen Land stammen. Geht es angesichts der nach wie vor angespannten Lage im Nahen Osten und dem Migrationsdruck so weiter, dürfte es bis zum Jahr 2025 zu weiteren massiven Verschiebungen kommen.

Insgesamt könnte die Einwohnerzahl bis dahin um eine weitere Million ansteigen, wobei dies jedoch vor allem aufgrund von Zuwanderung geschieht. Das heißt: Von den dann rund 9,7 Millionen Einwohnern hätten (unter Berücksichtigung der Geburtenbilanz) dann rund 3,2 Millionen Menschen – gut ein Drittel – einen Migrationshintergrund. Bedenkt man, dass schon 2014 rund 40 Prozent aller Menschen mit Migrationshintergrund in Wien lebten und sich der Zuzug dorthin weiter verstärkt, könnten 2025 bereits mehr als die Hälfte der Zugewanderten samt Nachkommenschaft dort leben – also 1,6 Millionen Personen.

6 COMMENTS

  1. In Geolitico ein sehr interessanter Artikel. S. unten der Link.

    http://www.geolitico.de/2016/06/13/so-wird-migration-politisch-gelenkt/

    Es ist klar, das diese Flutung gesteuert wird.

    Wichtig ist, das man die Stiftungen und Vereine, die Philantropen, die eigentlich gar keine sind, weil diese bislang noch an jedem Krieg verdient haben, das man diese kennen lernt und fragt, woher bekommen die welche Gelder? Wo versteuern die diese? Welches Land beherbergt und kontrolliert diese Grppen? Kann man gegen solche Unterwanderungen, der euopäischen Gesellschaften vorgehen?

  2. Gegen Deutsche, Slowaken etc. hab ich ja nichts, diese Zuwanderer sind wirklich herzlich willkommen.
    Auch Rumänen, sofern es keine Zigeuner sind….Kumpel ist mit einer Rumänin verheiratet, die solltet ihr mal hören, was die zum Thema Zigeuner zu sagen hat! Mein lieber Schwan, nichts davon ist hier druckreif…

    • Nur verblendete, unwissende Honks halten einen Zigeuner für einen guten Nachbarn. Diese Typen können locker mit dem IS-Pack mithalten. Natürlich gibt es auch "gute" Zigeuner, genauso wes auch "gute" Moslems gibt… die bestätigen jedoch nur die Regel. Klischees kommen nicht von Ungefähr 😀

  3. Die Amiseuche ist stärker den je in Europa . Sie bleiben immer unsichtbar und lassen ihre gekauften Politiker für sich agieren . Wir haben es gedultet und jetzt müssen wir dafür bezahlen . Wir Europäer waren auch lange genug Nutznieser von allem . Oder zumindest unsere Eliten .

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