Die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen sorgt für eine zunehmende Verungsicherung in Deutschland. Die Politik reagiert jedoch vor allem mit passiven Maßnahmen.

Von Redaktion/dts

Die stark gestiegene Zahl von Wohnungseinbrüchen verunsichert die Bundesbürger: In einer Forsa-Umfrage, über die das "Handelsblatt" berichtet, gaben 36 Prozent der rund 1.000 Befragten an, sich wegen der Einbruchsserie weniger sicher als früher zu fühlen. Zehn Prozent haben den Eindruck, überhaupt nicht mehr sicher zu sein. Immer noch relativ sicher fühlen sich 36 Prozent der Bundesbürger, 18 Prozent fühlen sich auch weiterhin völlig sicher.

Die Unsicherheit ist dabei in Ostdeutschland etwas weiter verbreitet als im Westen. Besorgt zeigen sich vor allem Anhänger von Union und FDP und am deutlichsten der AfD. Von Letzteren fühlen sich nur noch 17 Prozent sicher. Die Innenminister von Bund und Ländern hatten vergangene Woche auf ihrer dreitägigen Konferenz im Saarland neue Maßnahmen gegen die Einbruchskriminalität vereinbart. Geht es nach den Bundesbürgern, sollte die Politik den Fokus dabei stärker auf Prävention legen. So sind 62 Prozent der von Forsa Befragten der Meinung, dass die Politik Mindeststandards zum Einbruchschutz im Wohnungsbau vorschreiben sollte. Zwei Drittel halten zudem gesetzliche Sicherheitsvorschriften bei Fenstern und Türen für sinnvoll.

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9 thoughts on “Umfrage: Einbruchserie verunsichert Bürger”

  1. Passive Maßnahmen bringen nichts

    Der beste Einbruchsschutz ist ein großer, schlechtgelaunter Fiffi.

    Der Zweitbeste ist ein codegeschützter Bewegungsmelder, der eine auf dem Dach befindliche gute alte Luftschutzsirene ansteuert.

    Den Code zum Wiederabstellen hat die zuständige Polizeiwache.

    Wartet nicht darauf, dass die "Regierung" was tut.

    Der seid ihr egal.

      1. Neben einem schlechtgelaunten Fiffi  ist auch eine intakte Nachbarschaft mit wachsamen Bewohnern ein guter Einbruchsschutz

        Wohl wahr.

        Das gilt aber nicht in den anonymen städtischen Wohnkasernen und auch nicht für Jene, die abgelegen zwischen Kartoffeln und Blumenkohl wohnen.

    1. Wumme

      Einbrüche finden meist statt, wenn der Wummerer nicht zu Hause ist.

      Dann wird die Wumme zu Extrabelohnung für den Dieb.

      Anders bei Raubüberfällen – bei denen dich aber Gegenwehr, insbesondere wenn es sich bei den Räubern um Invasoren handelt, direkt in den Knast bringt.

      Die ganze Fürsorge unseres Staates gilt momentan den Räubern – nicht den Beraubten.

  2. Das Sicherste wären Drakonische Strafen !  Solange nicht öfters bei Richtern oder Politikern eingebrochen wird, werden diese Taten als  Bagatelle betrachtet. Das wissen auch die Gangster, die schlagen lieber einen Rentner zum Krüppel, als jemanden aus dem Establishment.

  3. …..die momentane Denkweise in diesem,

    unserem (deutschem ) Land besteht,

    doch leider nur noch darin,

    ,,Überleben aus zwei Positionen" !!

    Entweder ich laufe weg, wenn es meine Gesundheit zuläßt,

    oder ich komme gedanklich nicht ohne schwerwiegende Folgen

    aus ,, einer Situation" unbeschadet heraus…..

    dann,

    so meine Einstellung, ,,nehme ich wenigstens einige

    auf meine ,,Reise" mit !!!

    Fazit: Polizei, Rechtsanspruch (für Uns), Hilfe, Gewährleistung

    zur Sicherung der deutschen Bevölkerung ???

    Für mich einfach nur brutal in meiner Aussage.

    Leider wird es so kommen, dass wir mit keiner

    Unterstützung der gesetzlich geregelten Form

    Unterstützung/ Hilfe bekommen.

    Fazit kommend in D: Hilf Dir selber,

    sonst bist Du verloren !!!

    Rechtbeistand von diesem verlogenem Staat ???

    Nie und nimmer !!!

     

  4. Statt bei diesen Zuständen Abhilfe zu leisten, öffnet man die Aussentüren an unseren Grenzen immer mehr. Polizei wird abgebaut, je unsicherer die Lage für uns Bürger wird.

    Wir dürfen uns nicht einmal wehren, denn selbst wenn unser Hund einen Einbrecher beissen würde, erhielte der Hund eine Maulkorbpflicht und die Kosten für die Behandlung des Täters müssten wir bezahlen.

    Ehrlich gesagt, mein Eindruck ist der:  Politischerseits sympathiesiert man mit dem Gedanken, dass die deutschen Bürger ruhig was abgeben können! Sind doch alles arme Menschen, die sich mit Gewalttaten durchs Leben schlagen müssen!

    Und man kann diese Leute nicht in deutsche Gefängnisse unterbringen. So viele Gebäude haben wir nicht. Und ein Platz für Häftlinge kostet pro Tag und pro Verbrecher zwischen 100 und 130 Euro.DAS KÖNNEN WIR UNS NICHT MEHR LEISTEN!

    Also wird Polizei für Verbrechen abgebaut und die Truppe lieber für Geldeinnahmen eingesetzt – z. B. zur Jagd auf Autofahrer.

    Wütende Grüsse an alle Leser. Ich habe diese Regierung so satt.

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