Die Ukraine will den Donbass in fünf Jahren militärisch zurückerobern

In der Ukraine geht das Säbelrasseln von Kiewer Seite weiter. Der Chef der ukrainischen Gebietsverwaltung schlug zwei Wege vor, wie man das abtrünnige Gebiet zurückerobern kann. Entweder weiter die Sanktionen gegen Russland verlängern oder das Gebiet militärisch zurückerobern. Auch Präsident Poroschenko stimmte die Nationalgarde auf einen Einsatz im Donbass ein.

Von Christian Saarländer

Wie die Radio Sputnik berichtet schlug der Chef der pro-ukrainischen Gebietsverwaltung für Donezk, Pawel Schebriwkski, zwei Wege einer Rückkehr des Donbass in die Ukraine vor: Entweder verlängere man die Sanktionen gegen Russland oder man starte in fünf Jahren einen Militärangriff auf das abtrünnige Territorium.

„Es ist nötig, dass die internationale Gemeinschaft begreift, dass es nicht ein Problem der Ukraine, sondern das Problem der ganzen Welt ist. Die Weltordnung wird verletzt“, sagte Schebriwkski laut Sputnik. Die Vereinten Nationen haben kürzlich erst die Anwendung von systematischer Folter, insbesondere durch den ukrainischen Geheimdienst SBU beklagt.

Auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sprach bei einem Besuch im Zentrum der Nationalgarde von einer „Probefahrt in den Donbass“, wie Sputnik berichtete. Die Soldaten müssten laut Poroschenko in den Donbass geschickt werden, damit sie nicht „vor Kugeln zurückschrecken“, so der Präsident.

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„Besser spät als nie“, titelte Radio Sputnik, nachdem ein italienischer Sender erstmals über die Notlage im Donbass aus der Sicht der Bewohner berichtete. Eine Reportage des italienischen Senders TG berichtet über die schlimmen Momente, die sich nach der Europameisterschaft im Jahre 2012 in der Ostukraine ereignete und zeigt die Lage aus Sicht der Donbass-Bewohner. Eine Reportage, die sich weit von der üblichen westlichen Berichterstattung abhebt, welche überwiegend von einer „russischen Aggression“ spricht und das Leiden der Menschen im Donbass außen vor lässt.

https://twitter.com/SputnikInt/status/744386783731847169

Seit dem Frühjahr 2014 herrscht in der Ostukraine ein Bürgerkrieg, nachdem sich die Region wegen des Umsturzes in Kiew für unabhängig erklärt hat. Nach UN-Angaben wurden in diesem Konflikt mindestens über 9.000 Menschen getötet. Über 22.000 Schwerverletzte wurden seit 2014 im Donbass registriert. Trotz des Minsk-II-Abkommens verletzten die Kiew-treuen Militärs die Waffenruhe und nahmen besonders die Städte Donezk und Lugansk unter Beschuss.

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3 Kommentare

  1. …..das dies nicht ein Problem der Ukraine sondern der ganzen Welt ist!

    Die Welt interessiert sich eine feuchten Dreck für euch russophobes Putschistenpack, nur ein par korrupte Kriegstreiber im Westen glauben euch noch als Bauernopfer im geplanten Krieg gegen Russland brauchen zu können! 

    Allerdings ist eh zu erwarten, dass es, bei dem Grad an Korruption und den immer schneller voranschreitenden Zerfallserscheinungen, in fünf Jahren keine Ukraine mehr gibt!

    Selbst die Amis werden eure Inkompetenz nicht ewig allimentieren! Der Gedanke daran wie es ehemaligen "Freunden" der USA in der Regel so ergeht nachdem die von Ihnen fallen gelassen wurden, hat allerdings etwas befriedigendes. 

  2. Die da oben hören auf zu herrschen, wenn die da unten aufhören zu kriechen.

    Offensichtlich lassen die Männer im HIntergrund sich lieber abschlachten oder schlechten lieber ab, bevor sie sich einmal mit den waren Ursachen und Konsequenzen auseinandersetzen. das ist wohl die Grundlage für alle Kriege auf der Welt.

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