Steinmeier begrüßt Wiederaufnahme der Transnistrien-Gespräche

Die abtrünnige, selbst ernannte Republik Transnistrien, die mehrheitlich von Russen bewohnt wird, nimmt wieder Verhandlungen mit Moldawien auf. Ein Grund mehr für Steinmeier optimistisch in die Zukunft zu blicken. Zwischen Transnistrien und Moldawien herrscht seit 24 Jahren ein sogenannter eingefrorener Konflikt. 

Von Redaktion/dts

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Wiederaufnahme der Verhandlungen im Transnistrien-Konflikt begrüßt. "Wir haben uns für das deutsche Vorsitzjahr vorgenommen, einen Fokus auf die bisher ungelösten Konflikte im OSZE-Raum zu setzen – insbesondere auch auf Transnistrien", erklärte Steinmeier am Donnerstag. "Dass die offiziellen 5+2-Gespräche zur Beilegung des Transnistrien-Konflikts heute nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung wieder aufgenommen werden, ist deshalb ein wichtiges Etappenziel."

Im Mittelpunkt der Bemühungen stehe der Versuch, eine gemeinsame Vorstellung über einen Status für Transnistrien zu entwickeln – innerhalb der territorialen Integrität und Souveränität der Republik Moldau. "Nur wenn die Seiten sich gemeinsam auf die Lösung praktischer Fragen verständigen, kann Vertrauen wiederhergestellt werden und eine positive Dynamik zur Beilegung des Konflikts in Gang kommen. Beide Seiten sind aufgerufen, dieses Ziel nun entschlossen weiterzuverfolgen", betonte der Außenminister.

"Es ist eine gute Nachricht, dass sich nun alle Beteiligten bereit erklärt haben, die Gespräche fortzusetzen. Damit erneuern sie ihr Bekenntnis zum 5+2-Format als dem vereinbarten Weg zu einer nachhaltigen und fairen Konfliktlösung." Transnistrien ist seit 1992 zwar faktisch unabhängig, wurde jedoch bislang von keinem anderen Staat anerkannt und wird weiterhin von der Republik Moldau beansprucht.

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9 Kommentare

  1. Immer, wenn ich eine Schlagzeile von dem lese, komme ich mir vor wie im Jahre 2371, im Hintergrund Nachrichten im TV von deinem Typen, der seit Jahrhunderten heiße Luft verbreitet:

    "Schleimeier begrüßt Einigung von … bla bla bla …"

    ""Schleimeier für Dialog von  … und …  bla bla bla …."

    ""Schleimeier vermittelt im Streit … bla bla bla …"

    ""Schleimeier wird Präsident der Laber & Laber Hot Air Inc. …."

     

  2. Geht ok wenn Transnistrien sich an Chisinau anschließt. Allerdings bin ich eher dafür das Moldawien (ohne Transnistrien) sich an Rumänien anschließt und Transnistrien offiziell anerkannt wird

  3. Wo war der denn eigentlich, als der Bundestag den Genozid an den Armeniern verurteilte. Es sind immer die gleichen, wenn`s heikel wird, tauchen sie unter mit allerei dämlichen Ausreden. Wenn das gestandene und ehrenwerte Politiker sein wollen, dann stellt man sich darunter etwas anderes vor, als solche platten Typen. Pfui Teufel.

  4. Ist es eigentlich unmöglich, einen Tag ohne das dämliche Gesabbel eines sogenannten Außenministers steinmeier zu verbringen?

  5. Keine Ahnung was es da überhaupt zu verhandeln gibt? War vor ein par Jahren beruflich in Transnistrien unterwegs und konnte da überall feststellen das die Leute dort sich als Russen sehen. Sie reden russisch sie schreiben russisch, sie fühlen russisch und nicht wenige tragen stolz die russischen Nationalfarben am Körper!

    Mit Transnistrien ist es das selbe wie mit der Krim, wo die Leute, nach der angeblichen Besetzung, Annexion oder was auch immer für einen Bullshit man hier im Westen so verbreitet, überwiegend ihre Freude darüber bekunden endlich wieder zu Hause zu sein!

    In ihren, von transatlantischer Propaganda, reingewaschenen Hirnen können sich viele hier eben nicht vorstellen das man in "Putins bösem Reich" freiwillig leben und auch noch glücklich sein kann!

  6. In Moldawien ohne Transnistrien wählt die Bevölkerung 50% Pro-Rusland und 50% Pro-EU. In Moldawien mit Transnistrien wählt die Bevölkerung 65% Pro-Russland und 35% Pro-EU. Fazit: Eintritt in die Eurasische Union. Wenn das der Steinmeier wüsste…

    1. Auf dem Maidan war er auch präsent – als Beobachter? Hoffentlich hat er dort keine Geldkoffer verteilt? Er ist ein wichtiger NATO Scherge.

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