CDU und CSU, gemeinhin als Union bekannt. Horst Seehofer und Angela Merkel. Foto: Flickr / Michael Panse CC BY-ND 2.0

Nach dem Vorbild der Briten will der Ministerpräsident des Freistaates Bayern eine Volksabstimmung vorbereiten, welche sowohl die Mitgliedschaft in der EU, als auch den Verbleib in der Bundesrepublik zur Abstimmung stellen soll. Dies gab Seehofer heute auf einer Pressekonferenz bekannt, während er über Chancen der bayrischen Wirtschaft nach dem Brexit sprach.

Von Uwe Ostertag

Diese Volksabstimmung soll zwar nicht bindend, aber zumindest richtungsweisend für die weitere Politik in Bayern sein. Seehofer beteuert, dass er sich vor allem mehr Nähe zum Volk wünscht, denn aufgrund letzter Umfragen sind immer weniger Bürger und auch die Wirtschaft, mit der Politik der CSU zufrieden. Vor allem der bayrische Maschinenbau und die Landwirtschaft machen zunehmend Druck auf die Landesregierung, da die Sanktionen gegen Russland doch auch Einbußen für die Wirtschaft bedeuten. „Eine Europäische Union, welche die nationale Selbständigkeit der Mitgliedstaaten beschneidet, mit Vorschriften um sich wirft, welche den Mitgliedsstaaten keine Luft zum Atmen lässt und dann auch noch die Steuerzahler für die Fehler Brüssels haften lässt, hat den eigentlichen Sinn, nämlich einer Wirtschaftsunion mit friedlichen Miteinander, verloren. Entweder die EU besinnt sich auf die alten Werte oder sie fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen“; waren Seehofers harte Worte in Richtung Brüssel.

Den möglichen Ausstieg aus der Bundesrepublik begründete er damit, dass die Bayern auf keinen grünen Zweig kommen, solange sie als die Melkkuh der Bundesrepublik herhalten müssen. Des weiteren will Seehofer auch aus der Energiewende aussteigen, da Seehofer wortwörtlich: "keine Naturverschandelung zu Gunsten eines neurotischen Schwachsinns grüner Kernkraftparanoikern“ mehr mittragen will.

Den Brexit begrüßte Seehofer als eine weise Entscheidung des britischen Volkes und würdigte David Cameron als Demokraten, weil dieser die Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen nicht ausklammere, anstatt wie es Bundeskanzlerin Merkel immer praktiziert und sämtliche Entscheidungen über die Wähler hinweg tätigt. Seehofer will trotz Brexit – notfalls auf eigene Faust – mit den Briten eine Freihandelszone aushandeln, damit die bayrische Wirtschaft keine Einbußen hinnehmen muss. "Aus dem Brexit  müsse man Lehren ziehen und mehr auf die Bürger zugehen", sinniert Seehofer. „Es wurde viel zu lange vom hohen Ross herabregiert , daher muss auch einmal der Moment kommen, wo man von Pferd steigen sollte, um sich unter das Volk zu mischen, damit die Bodenhaftung wieder hergestellt wird“ waren die Worte des bayrischen Minisisterpräsidenten. Mit aller Wahrscheinlichkeit waren sie gegen die Kanzlerin gerichtet.  

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26 KOMMENTARE

      • Schon beim Lesen der Einleitung wurde mir bewußt: Uwe Ostertag meint, es sei immer noch Spaß? Als Journalist soltten Sie informieren, und kritisch bleiben! Und nun wir bald jeder Beitrag als Satire gebrandmarkt? Merken Sie was?

        Satire gibt es im Netz mehr als ausreichend. Auch schlechte Meldungen. Aber solche Schlechten? Schließen Sie es einfach ab!

        Es gibt Alternativen, und die werden genutzt werden!

      • leider, ich nehme mir hier Abends die Zeit um mich zu informieren (es gibt ja leider nicht allzuviele Quellen) und dann muss man erst sondieren ist es echt oder Käse. Ich erwarte hier ordentliche, nachgeprüfte Information. In Satire ist Herr Pispers wohl der kompetentere wohl der bessere Partner.

    • Aus der BRD kannst nicht aussteigen weil es keine BRD oder Deutschland gibt! Aussteigen kann man höchstens aus dem Deutschen Reich den es gibt keinen Vertrag aus dem hervorgeht das es Deutschland oder eine sogenannte BRD gibt

      • zuerst das kleine ein mal eins lernen und erst dann die doktorarbeit in der höheren mathematik schreiben, bitte! 

        • Wie soll man aus einer Fiktion aussteigen?

          Ich bin ein Mensch der auf der Erde lebt.

          Alles Weitere kann ich an nehmen, muß ich aber nicht.

  1. Satire schön und gut, aber bitte nicht soviel davon.

    Auch wenn man sich solche Aussagen von Spitzenpolitikern wünschen würde. Aber leider leben die in einer anderen Welt als die in der wir leben (müssen) . Die Realität kommt bei denen nie an.

  2. Souveränität und Selbstverantwortung begint mit GEZxit

    dann Politikxit oder auch CSUxit, CDUxit, SPDxit, FDPxit, Grünexit, Linkexit, SEDPDSxit, KPDxit, AfDxit,…

    dann BRDxit

    dann sofern notwendig EUxit oder Brüsselxit

    dann Natoxid und somit auch Wetterkriegxit

    dann Pestizidxit

    dann Aspartam, Aluhydroxyd, Titandioxid,….xit

    Mobilfunkxit

     

    und plötzlich könnten die Menschen sich wieder einander wertschätzen, achten

     

     

  3. Bayrische Separatisten – das wär doch 'mal Abwechslung im Polittheater BRD. Gar nicht so abwegig, den Amigos solche Absichten zu unterstellen. Wenn die Eier in der Hose hätten…..

  4. Man kann es mit der ständigen Satire auch übertreiben!

    Für mich leidet die die Glaubwürdigkeit der Site inzwischen so stark dass ich erwähne sie aus meiner täglichen Startlist zu entfernen. Dazu kommen immer öfter Beiträge die überraschenderweise dann keine Satire sind obwohl man sie spontan in diese Rubrik einordnen würde, Was ist los bei euch?

  5. Schön wenn man in einem "Freistaat", wie Bayern wohnt!
    Leider ist Seehofer bisher nur als Schwätzer und nicht als Machen aufgefallen, so werden all diesen guten Ansätz auch wieder nur Blabla zum Einlullen der Unzufriedenen sein. Wer so viel ankündigt und so wenig macht hat längst seine Glaubwüdigkeit verloren. Wer so viel auf den Tisch haut und immer in den letzten cm die Hand wieder zurückzieht, über den kann man nur noch lächeln, vielleicht hat er Angst vor sich selbst, oder doch vor "Mutti"?

    • freistaaten sind nach 1918 – einhergehend mit der weimarer besatzungsverfassung – entstanden. der staat ausserhalb des handelsrechts heisst immernoch königreich bayern.

  6. Hahahaha, der Brexit hat sie aufgescheucht wie der Fuchs die Hühner, jetzt gackern sie als ob die Welt untergeht. Junker,Schulz,Merkel, Hollande usw. geht der Arsch auf Grundeis. Und Kohl hat Dünnschiss !!!!!!!

  7. Das was Politiker fürchten ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass sie ohne sie viel besser leben könnten
    Das was das System fürchtet ist, dass du aufwachst und erkennst, dass du keinen von diesen Politverbrechern brauchst. Dass du ihnen keine Energie mehr zukommen lässt. Ja, dass du noch nicht einmal mehr gegen sie kämpfst… weil sie es einfach nicht wert sind, dass du dich überhaupt mit ihnen beschäftigst. Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ wären. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre.Sind sie aber nicht.

    Ein gesundes Volk wird es nur geben, nachdem ein Reinigungsprozess stattgefunden hat.

    Das jetzige Volk ist durchsetzt mit Egoisten, Arschlöchern, Verrätern, Lügnern, Betrügern, gierigen und missgünstigen Menschen.In einem anständigen Staat würde die Regierung solche Leute von Machtpositionen fernhalten und sie an den Pranger stellen, doch in der Brd-Diktatur ist es natürlich genau umgekehrt: hier sind meist  schlechte Menschen in den Machtpositionen und benutzen die Institutionen, Gesetzeslücken, halbherzigen Vorschriften des "Staates", um gegen anständige Menschen vorzugehen.Machtmissbrauch gehört in diesen Kreisen zur Tagesordnung, Korruption und Lobbyismus gibt sich in den " oberen Etagen "die Klinke in die Hand. Behörden und Scheinbeamte, Gesetzesverdreher und Möchtegern-Wichtigtuer drangsalieren und belügen das gemeine Volk bewusst um Ihre Ziele und die Ihrer Bosse durchzusetzen. Dieses System muss verschwinden, erst dann wird ein Volk in seiner Gesellschaft und Moral gesunden. 

     

  8. Was will das Contra Magazin jetzt sein? Ein seriöses freies Medium oder ein Satiremagazin. Beides geht nicht. Man hat sich mit diesen Satiremeldungen in den letzten Wochen leider ziemlich lächerlich gemacht. Ich finde das schade und hoffe auf ein Umdenken.

     

  9. Als nächstes könnten ja die Sachsen folgen!

    Die Entscheidung für einen Ausstieg aus der EU ist ein Schlag ins Gesicht für die EU-Turbos und EU-Elite. Brüssel steht unter Schock. Hört euch an was der vom deutschen Volk nicht gewählte und nicht wählbare Bundespräsident Gauck über den Brexit und die Europäer sagt.

    "Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem."

    Und weil das so ist, müssen die weißen hochintelligenten Europäer gegen wenig intelligente schwarze und braune Drittweltler ausgetauscht werden! Deswegen reist der Gauckler auch in aller dritte Welt rum und lädt Alle nach Deutschland ein.

    IM Larve aka Gauck(ler)  im Gespräch. Unglaublich, aber leider wahr:
     

    Joachim Gauck: Die Bevölkerung ist das Problem

    https://www.youtube.com/watch?v=bfhxVkjQm3Q

  10. Mia san Mia und Preissn san Preissn. Und wenn de Nordlichta wia de Anschi oda da Siechmar oda da Stoameia moanan dass oiwei mehra saudumm umananda irrlichtern derfan, und mia eana a no an Strom zoin, dann schoit mas ab.

  11. Wieso sind nun alle geschockt? Wenn ich gefragt werde habe ich mehrere mögliche Antworten. Wenn der Fragensteller eine bestimmte Antwort voraussetzt und nun seine Erwartungen nicht erfüllt werden, braucht man doch nicht schockiert zu sein.

    Ist aber auch ein Scheißding diese Komunikation.

  12. Hallo,

    Mal ehrlich…..

    Auch ich finde Satiren lustig. Nicht aber, wenn sie dazu benutzt wird, den Traffic einer Webseite durch Täuschung  zu erhöhen!

    Hat das das "Contra-Magazin" nötig?

    Auch dieses Verhalten ist nicht unbedingt vertrauensvördernd gegenüber der Leserschaft. Mal abgesehen davon, dass Sie Verwirrung und falsche Behauptungen verursachen kann.

    Ein seriöses Magazin muss, besonders in einer so ernsten Angelegenheit, gewisse Regeln einhalten. Dazu gehört aus meiner Sicht, eine Satire VORHER als solche zu kennzeichnen, nicht nachher und so klein geschrieben, dass es leicht übersehen werden kann.

    Kann natürlich auch sein, dass es mit Absicht so gemacht wurde, um falsche Informationen in Umlauf zu bringen.

    Wenn das Contra-Magazin weiterhin Satire unter normale Nachrichten mischt, ohne dies am ANFANG des Artikels erkenntlich zu machen, wird sich die Leserschaft um mindestens 1Person verringern, weil ich diese Art von Manipulation nicht will.

    Ich will mich Informieren und nicht meine Zeit verschwenden. Ausserdem unterstütze ich keine bewusst in Kauf genommene Irreführung.

    Schönen Gruß.

     

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