Scholz: “SPD kann 30 Prozent plus x schaffen”

"Wenn wir einen Kandidaten aufstellen, den die Bürger als Kanzler wollen – dann gibts gleich schnell zehn Prozentpunkte drauf", sinniert Scholz. Er selbst und auch Gabriel fallen schon mal weg. Woher soll die SPD den Wunderwuzzi zaubern?

Von Redaktion/dts

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz sieht das Potenzial seiner Partei bei der Bundestagswahl 2017 bei über 30 Prozent und damit erheblich höher als in aktuellen Umfragen. "Die SPD ist Kanzler-Partei. Wenn wir einen Kandidaten aufstellen, den die Bürgerinnen und Bürger als Kanzler wollen, wirkt sich das bei Wahlen aus, das gibt schnell zehn Prozentpunkte obendrauf", sagte Scholz der "Welt am Sonntag".

Er fügte hinzu: "Für die SPD sind 30 Prozent plus x zu schaffen." Es gebe in Deutschland zwei Volksparteien, sagte Scholz, nämlich SPD und CDU/CSU: "Beide Parteien können das Kanzleramt erobern." Indirekt sprach sich Scholz dafür aus, SPD-Vorsitz und Kanzlerkandidatur miteinander zu verkoppeln.

Ein SPD-Vorsitzender müsse sich "natürlich" in der Lage sehen, Deutschland zu regieren, sagte Scholz: "Deshalb ist ein SPD-Vorsitzender immer ein guter Kanzlerkandidat." Die Frage, wer die Kandidatur übernehme, "wollen wir Anfang nächsten Jahres entscheiden und der Parteichef wird dazu einen Vorschlag machen". Zurückhaltend äußerte sich Scholz auf die Frage, ob Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, ein geeigneter SPD-Kanzlerkandidat sei. "Die SPD hat eine ganze Reihe von Männern und Frauen, die dieses Amt wahrnehmen können. Das macht unsere Stärke aus", sagte der Hamburger Bürgermeister.

Mit Blick auf das miserable Abschneiden Sigmar Gabriels bei seiner Wahl zum SPD-Vorsitzenden im Dezember 2015 sagte Scholz: "Sigmar Gabriel hat als Parteivorsitzender auch schon sehr, sehr gute Ergebnisse bekommen und wird sie auch wieder bekommen." Trotz der "wenig erfreulichen Umfragewerte" sei die SPD derzeit "so geschlossen wie lange nicht", sagte Scholz: "Tief zerstritten sind hingegen CDU und CSU, über deren Beziehungskrisen können wir ja fast täglich lesen."

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21 Kommentare

  1. Schön, daß die sPD "geschlossen wie lange nicht" ist.

    Dann müssen mittelmäßige Nichtsnutze wie er, Gabriel, Steinmeier usw. nicht alleine in der Versenkung verschwinden.

     

  2. Die SPD wird 20 Prozent minus x schaffen. Die AfD liegt aktuell bei 14 %. Auch die Freien Wähler können sich (im Vergleich zur letzten Wahl) steigern.

    Es genügt nicht, eine Islamisierung zu verhindern. Sondern es muss auch das Christentum durch Wicca ergänzt oder ersetzt werden. Neben dem Glauben spielt Traumyoga eine Rolle. Immer mehr Menschen kommen Gott näher durch luzide Träume.

  3. Was soll der Unfug, der uns hier vorgegaukelt wird oder werden sol oder gar werden mußl. Scholz ist doch auch nur ein Rädchen im USreal-Planspiel. Hat er denn schon ein Wörtchen zu einem Friedensvertrag gesagt? Wenn nein, Klappe,unertägliche Pharisäer.

  4. Man sieht immer wieder das diese Psychos in einer anderen Welt leben.

    ……….Nie waren deutsche Politiker unfähiger, ungebildeter, korrupter, 
    verkommener und vor allem verblödeter und stilloser – als heute………

    Das was Politiker fürchten ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass sie ohne sie viel besser leben könnten
    Das was der Staat fürchtet ist, dass du aufwachst und erkennst, dass du ihn nicht brauchst. Dass du ihm keine Energie mehr zukommen lässt. Ja, dass du noch nicht einmal mehr gegen ihn kämpfst… weil er es einfach nicht wert ist, dass du dich überhaupt mit ihm beschäftigst. Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ wären. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre.“ – “Wir haben tausend Jahre gebraucht um festzustellen, dass wir keine Kaiser,Könige und Fürsten brauchen, die uns vorschreiben,was wir zu tun und zu lassen haben. Hoffentlich brauchen wir keine weiteren tausend Jahre, um zu begreifen, dass wir dazu auch keine Regierungen, keine Parteien, keine Politiker und keine Funktionäre brauchen”…,keine SPD, keine CDU/ CSU/ ,keine Linken, Keine Grünen, keine Schwarzen, und schon gar keine islamistische Parteien, …..

     

  5. Er baut also tatsaechlich auf 30% Armleuchter nur fuer seine Partei? Bei den gegenwaertigen Umstaenden?

    Dann haette sie der Waehler auch nicht mehr alle und es ist alles zu spaet.

  6. Wer will schon eine SPD ohne Sozial – Politik. Lobbypolitik gilt für die SPD genauso  wie für die anderen Parteien. Lassen wir die Linke da zunächst mal raus. Lobbykraten würden die erst  beim Mitregieren. Und glaubt etwa jemand die AfD würde auf Parteispenden verzichten  Die kauft man genauso wie man die Grünen gekauft hat, als sie am Geld gerochen. Um wieder anständige Poltiker zu bekommen, müsste erst einmal die Weltherrschaft der Banken und Konzerne aufgehoben werden. Aber bevor das jemand von diesen Lackaffen in Angriff nimmt geht eher die Welt zugrunde.

  7. Der Ernst hat Recht! Alle Parteien sind nur für sich da! Das die sich gegenseitig an die Macht schieben (oder geschoben) werden, ist doch bekannt! Nichts ist unter diesen Darstellern  besser geworden. Die nicken noch wie einst Honecker, ihre eigene Abwahl ab.

     

  8. Ja Herr Scholz, einige Träume sollte man sich gelegentlich gönnen, aber sie auch äußern? Bleiben Sie in Ihren Erwartungen besser bei (unter) den von Gabriel angepeilten "stolzen 20%", das hört sich nicht mehr gar so realitätsfern an.

  9. Ja wenn man einen Herrn Schulz als Kanzlerkanditat (als "Sympathieträger") in Aussicht hat kann man schon einmal optimistisch werden! Oder?

  10. Der redet sich die Zukunft rosig und wer bei denen noch sein Kreuzchen macht der scheint seinen Verstand ebenso verloren zu haben wie der Genosse aus Hamburg.

  11. Klar kann die SPD 30% + "X" schaffen. Genauso wie die AfD wie von Geisterhand bei 4,9% Halt machen kann. Briefwahlstimmen sind das Geheimnis von 30% + "X".

  12. Mit solchen Sprüchen will sich der Karrierist nur selbst als Hoffnungsträger in Stellung bringen. Am Ende wird der Abstand trotz Bleistiftwahl und Stimmenauszählung ohne Videoüberwachung zur 5%-Hürde deutlich geringer sein als der zur 30%-Marke. Neben dem transatlantischen CDUSPDGRÜNBRAUNLINKEAFD-Kartell werden ca. 30 unbelastete Parteien antreten. Wählt eine von denen!

  13. Nicht zu vergessen das ist ein internationaler Sozialist, der hat mit den Interessen des deutschen Volkes nichts am Hut, das ist ein Deutschland-verrecke-Politiker. Er betreibt die Geschäfte seiner internationalen Politgenossen und hilft das Volk und das Land zu zerstören. Trotzdem rechnet er in aller Unverfrorenheit damit, daß in jene Leute an deren Schädigung er arbeitet verstärkt wählen werden. Er vertraut seiner betrügerischen Energie.

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