Rentenreform: Auch die AfD kennt nur die üblichen neoliberalen Maßnahmen

Wer glaubt, dass die AfD tatsächlich eine Alternative in Sachen Rentenreform präsentieren würde, der irrt. Parteichefin Petry setzt auf die üblichen hohlen Phrasen von längerer Lebensarbeitszeit und Rentenkürzungen, wie man sie sonst schon von Union, FDP und Konsorten kennt.

Von Marco Maier

Eine längere Lebensarbeitszeit und Rentenkürzungen, das sieht das AfD-Modell zur "Rentenreform" vor. Kinderlose sollen zudem stärker zur Kasse gebeten werden. Doch ein Anstieg der Geburten, was von der Partei angestrebt wird, kann das demographische Dilemma auch nicht lösen. Aber an eine Neustrukturierung der Finanzierung der Rentenkassen – welche tatsächlich eine Lösung des Problems mit sich brächte – denkt man in der Alternative für Deutschland offenbar nicht.

"An einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt kein Weg vorbei", sagte Petry der "Welt am Sonntag". Außerdem werde man "vermutlich über eine weitere Kürzung der Renten reden müssen". Dies sei "brutal", aber unabdingbar, da angesichts der demografischen Entwicklung für die Rentenkassen schwere Zeiten anbrechen würden. Zur langfristigen "Entlastung der Sozialkasse" brauche das Land "einen stärkeren innerfamiliären Zusammenhalt" sowie mehr Geburten, sagte Petry weiter. "Familien soll weniger Geld abgezogen werden, ärmere Familien wollen wir bei den Sozialbeiträgen entlasten. Das wird von Kinderlosen mitfinanziert werden müssen."

Doch ein Blick auf die Gesamtentwicklung in Deutschland zeigt: Weder ein massiver Anstieg der Geburten noch eine massive Zuwanderung stellen eine wirklich nachhaltige Lösung des demographischen Problems dar. Letzteres brächte zudem noch enorme gesellschaftliche Probleme mit sich, was wiederum neue Konfliktfelder schüfe.

Anstatt die Rentenkassen ausschließlich über die Beiträge aus den Erwerbseinkommen zu finanzieren, wäre es angebrachter auch die Kapitaleinkommen dafür heranzuziehen. Denn der Anteil der Arbeitseinkommen am gesamten Volkseinkommen sinkt seit Jahrzehnten weiter, während im Gegensatz die Kapital- und Unternehmenseinkommen einen stetig weiter wachsenden Anteil für sich beanspruchen.

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Petrys Rentenpläne erweisen sich als perfekter Abklatsch jener Forderungen, die von Vertretern von Union, FDP und diversen Wirtschaftsverbänden immer wieder erhoben werden. Nachhaltig und im Sinne der Mehrheitsbevölkerung ist dies jedoch nicht. Eine Partei, die sich als jene des "kleinen Mannes" verstehen will, fordert nicht dessen Ausbeutung ein.

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36 Kommentare

  1. Wie wäre es diese Verschleuderung  von Bargeld abzustellen, um damit dieses Manko abzudecken, zuerst der Staat, dann erst wenn etwas übrig bleibt ist die übrige WELT ZU BETEILEN:

    1.  Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
      „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und
      begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu
      ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem
      so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird.
      Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden
      Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    1. Das sehe ich auch so… leider!!!

      Die Aussage Petris zum derzeitigen Polisystem sagt vieles aus. Sie wich aus, indem sie den Fragenden mitteilte, daß sie nicht in eine Diktatur zurück wolle… – Tja, kennt sie anscheinend nur die Politik aus dem Dritten Reich (wobei ich mich frage, wie der Aufstieg Adis finanziert wurde), und wahrscheinlich noch die Monarchie? Was ist mit der Zeit vor 1913??? Da wurde eine Zentralisierung der Macht an eine Regierung ausgeschlossen und Politik wurde größtenteils in den Städten und Kreisen gemacht – da, wo die Einwohner sind!!!

      Zudem sollte man den Begriff "Demokratie" mal auseinander nehmen und sich dabei an dem antiken Griechenland orientieren. War in dieser Zeit etwa die Armee das Volk? Und wer ist es heute? Und wer oder was sind dann die Einwohner?

    2. "Vom System gegründet"

      Das ist doch albernes Geschwätz. Die AFD ist eine Partei, die die Politik der CDU macht, für die die CDU früher einmal stand.

      Wichtiger zu wissen sind die Inhalte des 2+4 Vertrages und des Besatzungsstatus. Deutschland ist keine selbständiges Land, sondern unterliegt den Besatzungregeln. Deutschland darf und kann keine wichtige Politk machen. Das ist so bei Besatzungen. Es sieht nur so aus. Die "Regierungen" dienen als Puffer zwischen Macht "USA" und Volk. Merkel muss weg ist ohne Bedeutung.

      Die AFD ist ohne Bedeutung. Wichtig ist vielmehr, dass eine oder mehrere ander Parteien gewählt werden, um die Sitze und somit das Einkommen der zweiten, dritten ff Reihe der Parlamentsfüllmasse zu reduzieren.

      Wahlen sind ein aktives Mittel des passiven Widerstands. Es vegällt den "unteren" Rängen der Parteien Politiker zu werden. Denn es dauert eine Weile bis man "oben" mitspielen kann. Und je öfter man die Parlamentsfüllmasse tauscht, umso uninteressanter wird es sich darauf einzulassen. Ich kenne eine Sekretärin die Angst um Ihren Job hat, wenn die CDU Büros in schließen muss.

      Man muss jedem vergällen sich auf politische Jobs einzulassen, egal in welcher Ebene; und wenn es nur der Bürgermeister ist.

      Wählen ist wichtig, Nicht um die Politik zu bekommen, die man gerne hätte, sondern, um die Personen in den Parteien anzugreifen.

      Es geht nicht um Regierung, da keine existiert, da keine Staat existiert. Es geht nur um die Personen die da sitzen, um deren Einkommen, um deren Ruf, um deren Existenz als Parlamentsfüllmasse.

      Man muss die Partei wählen, die besonders angegriffen wird und Chancen hat in die Parlamente einzuziehen.

       

  2. Die Rentenreform wird doch wie geschmiert laufen. Die demographische Negativpyramide wird durch die vielen Coputerspezialisten, Fachärzte und Spitzenleute aus den islamischen Gefilden positiv explodieren. Schon deshalb  sind die neoliberalen Akzente der AfD zwingend!

  3. Je mehr Infiltranten abgeschoben werden desto gefüllter die Sozialkassen!!! Darüberhinaus müssen Leistungskürzungen zuerst jene treffen die nie im Land gearbeitet  und auch nie  eingezahlt haben.

  4. Wie kann es sein, das ein Politiker nach 4 Jahren im Amt, soviel Rente bekommt wie ein Bürger nach 45 Jahren Einzahlung in die Rentenkasse. Da liegt das Problem !

    Denkt alle mal darüber nach !

    1. Das nennt man Finanzoptimierung. Und lernen kann man das bei der Maffia und an der Uni! Da besteht praktisch kein Unterschied! Aber weil man seine Kinder nicht gerne bei der Maffia in die Lehre schickt, kommen sie an die Elite-Uni!

  5. Als sie und ihr Laden pleite waren, da kam der "Reiche Onkel aus Amerka" und regelte alles! Und damit wurde sie in ihrem kindlichen Irrglauben bestätigt, daß genug Geld für alle da ist! – Von den Monopolen holen wir Kohlen, von den Reffugies holen wir den Kies! – So einfach geht das!

    Petry ist promovierte Chemikerin. (Irgendwo muß ein Nest sein; denn es wimmelt inzwischen von Weibern, die Onkel Doktor spielen und betriebswirtschaftliche Nullen sind!) Ihre Firma „Purinvent“, die ein neuartiges Kunststoffgemisch als Füllmaterial für verschleißanfällige Reifen herstellt, hatte laut „Zeit“ bereits Ende 2013 Insolvenz anmelden müssen und war von einer Investorengruppe übernommen worden. – Leider hatte man ihr nicht beigebracht, daß die ersten sieben Jahre nach der Unternehmensgründung "Sieben Katzenjahre" voller Katzenjammer, Maloche und ohne Geld sind. – Aber sieht die Petry nach Maloche und Sparen aus?

  6. Ja und? Welche reellen Möglichkeiten gibt es den sonst? Ressourcen sind begrenzt und wer Millionen fremde Menschen ins Land holt, muss auch dafür sorgen das diese Menschen partizipieren können. Hat man das den Gutmenschen etwa nicht mitgeteilt? So ein Pech aber auch! 🙂

  7. Jetzt zeigt sich, daß die AFD alles mögliche, aber eben keine Alternative für Deutschland ist. Sie ist genauso asozial, volksfeindlich, kapital- und natohörig wie die anderen Vasallenparteien.

  8. Von diesem Modell, sollte die AfDschnell wieder zurückrudern !!!!

    Die Partei sollte lieber das Thema ansprechen, wer unsere Rentenkassen plündert .Denn das sind nicht wenige : das sind Beamten, Migranten, und der Staat der unsere Rentenkassen schon seit ewigen Jahren immer wieder für andere unsinnige Dinge plündert .

    Vorbild Rentensystem: Niederlande, Schweiz,Österreich oder die skandinavischen Länder.

    Das GELD ist da, es muss nur sinnvoller ausgegeben werden .

    1. Genau! Die AfD sollte sich darauf konzentrieren Problemlösungen von den Bundestagsparteien einzufordern hinsichtlich der Verwerfungen im Gemeinwesen Deutschlands die durch die Fremdinvasion verursacht werden. Problemlösungskonzepte können von der AfD in Bezug auf die Sicherung der Aussengrenzen oder der inneren Sicherheit sowie der Probleme mit Infiltrantenkindern in den Schulen etc. angeboten werden. In anderen Bereichen ist es eben Aufgabe der Opposition (die ihren Namen auch verdient) Problemlösungen von der Bundesregierung  e i n z u f o r d e r n,  die ist dafür gewählt worden. 

  9. Vor allem ist es nicht Aufgabe der Opposition Probleme zu lösen! Dazu ist sie auch gar nicht in der Lage weil ihr die politische Macht zur Umsetzung  fehlt. Dafür sind die hochbezahlten Regierungspolitiker in ihre Ämter gewählt. Ob es angesichts dieser Tatsache politisch besonders klug ist mit einem solchen Thema an die Öffentlichkeit  zu gehen womöglich noch deshalb weil man vom politischen Gegner dazu motiviert worden ist sei dahingestellt. Lösungskompetenz haben einzig jene zu beweisen die im Bundestag und in der Regierung sitzen. Die tun aber genau das Gegenteil sie sind Verursacher der Probleme und sind selbst das ursächliche Problem.

    1. Auch die Opposition muss Lösungskompetenzen aufweisen. Aber irgendwie erinnert mich die Politik an die Fußballspiele, wo es plötzlich Millionen von Menschen gibt, die sich als „bessere Trainer“ aufspielen.

      1. Natürlich muß die Opposition "parteiintern" Konzepte für alle Probleme des Gemeinwesens entwickeln.  Wenn Oppositionskonzepte aber Bestand haben sollen dann ist es angeraten mit deren Veröffentlichung sehr sparsam umzugehen will man nicht Gefahr laufen, daß diese noch vor der Umsetzung politisch abgewürgt werden. Es ist sogar bei den derzeitigen politischen Verhältnissen obligat, daß Lösungsvorschläge die von der Opposition eingebracht werden nur deshalb von den machthabenden Parteien schubladisiert werden w e i l  sie von der Opposition kommen. Nein, jede Partei  hat die Rolle zu spielen die der Wähler ihr zugewiesen hat und die Rolle der Regierungsparteien ist die Problemlösung, nur dafür wurden sie vom Wähler mit Macht ausgestattet. Die Gemeinsamkeit zwischen Politik und Fußballspiel besteht darin, daß beide ihr Publikum brauchen und daher das Publikum  die Art der Darbietung nicht nur kommentiert sondern in gewisser Weise auch beeinflussen kann.

  10. Lügenpresse . Auch "Contra Magazin" ist der Lügenpresse auf dem Leim gegangen? !

    Vielleicht doch lieber – SELBST, mehr recherchieren ? !

    rundertischdgf: wie die "Lückenpresse arbeitet.Die Springer Zeitung "die Welt" versucht (wie auch viele andere regierungsnahe Massenmedien)  mit folgendem Bericht  (lesen) AfD Wähler zu verunsichern,und das wird so fast täglich und immer extremer vor den Bundestagswahlen 2017 weitergehen.Den Massenmedien ist dabei auch jede mediale Verdrehung recht.

    weiterlesen: AfD,Petry: Klarstellung zum Thema Rente……keinesfalls ist es Ziel oder Konzept der AfD die Menschen bei immer weniger Rente immer länger arbeiten zulassen.

    Auch die AfD lobt und bevorzugt z.B. das "Schweizer-Renten-System" .

     

  11. Man sollte sich mal klar werden woraus die AfD besteht. Zum größten Teil aus Überläufern aus CDU-SPD- sogar aus Linken und aderen Renegaten. Wer glaubt denn, dass die geläutert wären – nur weil sie  zur AfD rüber sind.. "Pack Zerschlägt sich Pack verträgt sich". — Sind die bereits auch schon von der Wirtschaft geschmiert ?

    1. Die Überläufer sind zum Großteil deshalb Überläufer weil alle Bundestagsparteien zur international sozialistischen Einheitspartei geworden sind (Dank Merkel) die Land und Volk zu jeder Zeit an ausländische Globalisten, die unter Umständen sogar feindlich gesinnt sind, verrät. Unter solchen Umständen "Renegat" zu sein ist eher ehrenvoll. Wenn sie nicht geläutert wären, bräuchten sie ja auch nicht überzulaufen. 

  12. Gut das es diese Überläufer aus allen etablierten Parteien gibt. Die Zahl steigt monatlich. Es gibt immer mehr Politiker aus allen Parteien die MERKELS Murks Politik einfach nicht mehr mittragen wollen und sich enorm ärgern das ihre Parteien auch nichts mehr zusagen haben -da Merkel die alleinige Herrscherin ist und deswegen sehen sie nur noch als Alternative  – ihren Parteien den Rücken zukehren.

  13. MERKEL,CDU,CSU,SPD,und die neue Islam-Partei die Grünen wie auch dieLinke – diese Parteien bedeuten das Ende von Deutschland und ganz Europa. Sie alle tragen MERKELS ILLEGALE Einwanderung Politik mit.

     

  14. Ist das ein Bilderbergervorläufer? Petry ist in Ihrem Jagdrevier in Dresden bei den Bilderbergern eingeladen ! 

    Schon ein Hammer oder? Was muss Sie unterschreiben? Kann sie nach Verschwiegenheitsverpflichtung noch offene gestalterische Politik machen?

    Und diese Neoliberale Auffassung  (= Bilderberger!) ist in diesem Zusammenhang.äusserst befremdlich

  15. Mehr Kinder? Soll Frau Petry und alle anderen, die meinen mehr Kinder wären eine Lösung, erklären, ob das auch Beitragszahler werden und die auch gut bezahlte, sichere und familienfreundliche Arbeitsplätze haben werden. Aus mehr Kinder werden noch mehr Alte.
    Es muss immer die jeweilig  arbeitende Generation, die jeweilig nicht arbeitende finanzieren.

    Es kommt nicht auf mehr Kinder an, sondern wie das durch hohe Produktivität Erwirtschaftete verteilt wird.

    Und, auch sie will unser Zweiklassensystem, wie im Ständestaat des 19. Jahrhunderts  aufrecht erhalten? Wo seit 1957 allein die gesetzl. Rentenversicherten einen Großteil wichtiger, allgemeinstaatliche Aufgaben finanzieren müssen? Die ursächlichen Strickfehler der gesetzl. Rentenversicherung nennt keine Partei beim Namen: Der Bundeszuschuss, der gar keiner ist, sondern mangelhafte Ersatzleistungen mit der Folge, dass der GRV bis heute rund 700 Mrd. Euro fehlen: http://adg-ev.de/index.php/publikationen/publikationen-altersvorsorge/1387-versicherungsfremde-leistungen-2015

    Die BVerfG-Entscheidungen, die die Rentenbeiträge zu öffentlichen Mitteln gemacht haben, aus denen sich bisher alle Finanzminister auf Kosten der Pflichtversicherten bedienen. Im Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27.02.2007  (1 BvL 10/00) und anderen findet man die Aussage, dass für die gRV, und damit für Arbeitnehmer und Rentner, nicht die gleichen Rechte gelten wie für die Versorgungssysteme von Selbstständigen, Beamten und Richtern.

    Und das Alterseinkünftegesetz, das nur mit falschen Zahlen möglich wurde: http://altersarmut-per-gesetz.de/

    Demografische Entwicklungen finden nur bei gesetzl. Rentenversicherten statt?

    Politik und Justiz haben für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70).

    Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller Bürger in allen drei Lebensphasen. Denn alle Bürger profitieren in jungen Jahren von dieser Solidarität (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser Solidarität profitieren, klinken sich während ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.

    Das Grundgesetz hat mit dem Art. 33 Absatz 5, in sich selbst von Anfang an ungleiche Behandlung der Bürger installiert, in dem es Bürger allein deshalb besser stellt, in dem Moment wo sie Beamte sind. Das Beamtentum ist nach "hergebrachten" Grundsätzen zu regeln. Welchen "hergebrachten" Grundsätzen? Die aus der Zeit von 1933 bis 45? oder aus dem Ständestaat des 19. Jahrhunderts? Damit ist Art 3. alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, ad absurdum geführt und die dadurch entstandenen Ungleichbehandlungen systemimmanent. Ein derartiges Zweiklassenrecht kann niemals dauerhaft friedlich bleiben.

     

  16. Ich bin ehrlich gesagt vom contra-magazin etwas enttäuscht, dass sie sich ohne zu informieren, einfach von der "Welt am Sonntag" ein gekürztes Interview übernehmen.
    Hier das gesamte Interview zu dem Thema:

    Von Frauke Petry auf Facebook gepostet.

    +++ Klarstellung zum Thema Rente +++

    Liebe Freunde und Unterstützer,

    wieder einmal gibt es Anlass, die in den Medien veröffentlichten Aussagen klarzustellen. Ich habe diese Woche der ‚Welt am Sonntag’ ein Interview gegeben, in dem es auch um das Thema Rente ging. Im Interview sind daraus nur stark gekürzte Aussagen zu lesen, die den Eindruck erwecken, die AfD wollte Renten kürzen und die Lebensarbeitszeit verlängern. Hier daher die vollständige Version meiner Aussagen zum Thema Rente: 

    Ich habe dabei ausgeführt, dass die aktuellen Zustände aufgrund einer über Jahrzehnte verfehlten Familien- und Rentenpolitik und vor dem Hintergrund der verfehlten Migrationspolitik zu steigenden Arbeitszeiten und sinkenden Renten führen werden und dass es daher gesellschaftlicher Kraftanstrengungen bedarf, um das Rentenniveau zu erhalten. Ich habe darauf hingewiesen, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, für Junge, Alte und Schwache vorrangig zu sorgen.

    Aus diesen Gründen sind gravierende Änderungen in unserem Rentensystem unbedingt erforderlich! Ein fertiges Konzept liegt uns noch nicht vor, weshalb wir dieses Thema auch auf dem letzten Parteitag nicht behandelt haben. Aber es gibt verschiedene Ansätze, die in der Diskussion sind. So z. B. eine Anlehnung das "Schweizer Modell" (Anhebung/Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen), betriebliche Altersversorgungen weiter auszubauen, starke finanzielle Entlastung von Familien mit Kindern, Rückführung von versicherungsfremden Leistungen, die seit 1957 aus dem Rententopf entnommen wurden usw.

    Keineswegs ist es Ziel oder Konzept der AfD, die Menschen bei immer weniger Rente immer länger arbeiten zu lassen!

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