Österreich: Staatssekretärin Duzdar – Kaum im Amt, schon wird gefordert

Muna Duzdar ist die neue Staatssekretärin des ebenfalls neuen SP-Kanzlers Kern in Österreich. Zu ihrem Amt kam sie im Zuge der Umwälzungen an der SP-Spitze nach dem unrühmlichen Abgang Werner Faymanns; als gebürtige Palästinenserin und bekennende Muslima wurde sie bewusst für diese Funktion ausgewählt, um „ein Zeichen für eine offene und multikulturelle Gesellschaft“ zu setzen.

Von Marcello Dallapiccola

Jetzt ist also der erste Monat nach den „epochalen“ Erschütterungen innerhalb der SPÖ bereits um; der aufgewirbelte Staub beginnt sich zu legen, der vielgerühmte „neue Stil“ hat sich bereits beim Gezerre um die Besetzung des neuen Rechnungshof-Präsidenten als die gleiche Wuchtel erwiesen, die den Österreichern auch bei den letzten 100 Neustarts der großen Koalition „eine'druckt“ wurde. Höchste Zeit also, die „Arbeit“ anzugehen und sich zu überlegen, wo und wie man denn am besten „mitgestalten“ könnte.

So interessierte sich auch Radio Ö1 für die Pläne der frischgebackenen Staatssekretärin und bat Muna Duzdar zum Interview. Die offenbarte dann auch recht flott ihren überraschend innovativen Zugang zum Thema Integration:
Sie fordert. Das ist wirklich ganz etwas Neues, was man in der Form gerade von zugewanderten Moslems noch nie gehört hat… doch Zynismus beiseite.
Duzdars grandiose Idee jedenfalls: Am Besten gar nicht erst warten, bis so lästige Formalitäten wie das Asylverfahren abgeschlossen wurde, sondern den Leuten auch schon davor Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zu Sprach- und Integrationskursen ermöglichen.

Denn: „Integration bedeutet Bildung und Zugang zum Arbeitsmarkt“, so Duzdar. Wie das angesichts der horrenden Arbeitslosenzahlen und dem jahrzehntelangen Kahlschlag im Bildungssystem genau funktionieren soll, darüber verliert die Staatssekretärin allerdings kein Wort. Dass die österreichische Gesellschaft aufgrund der Herausforderungen durch die unkontrollierte Massenzuwanderung sowieso bereits seit Monaten am Anschlag der Belastungsgrenze operiert und sich in weiten Teilen der Bevölkerung zunehmend Unbehagen ob der rasanten Überfremdung breitmacht, scheint Duzdar ebenfalls keiner Erwähnung wert.

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Vielmehr hat sie auch hier ein paar Forderungen, um diese Zustände möglichst noch weiter anzuheizen: Legale Fluchtmöglichkeiten müssen geschaffen werden, damit die Menschen vor Ort ihre Anträge stellen können und sich nicht auf die beschwerliche Reise machen müssen. Konkret denkt Duzdar hier das Modell des Botschaftsasyls wieder an, das es ja bereits einmal gab. Die glücklichen Gewinner der Botschaftsasyl-Lotterie könnte man dann ja vielleicht gleich direkt mit Chartermaschinen ins gelobte Land verfrachten… doch wir wollen nicht schon wieder abschweifen.

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In ihrem dramatischen Schlußappell fordert (!) Duzdar schließlich noch, man müsse „die Hilfe vor Ort mit Leben erfüllen“. Höchstwahrscheinlich meint sie damit Geld, genauer gesagt österreichisches Steuergeld, das man weiterhin in großem Maße in „Entwicklungshilfe“ pumpen sollte. Dieses Modell hat ja schon in den letzten X Jahrzehnten so formidabel funktioniert, dass wir uns heute tagtäglich auf unseren Straßen von dessen Erfolg überzeugen können…

Glücklicherweise besteht, wie schon eingangs kurz angedeutet, nach wie vor die Hoffnung, dass die x-te Neuauflage der GroKo wieder einmal mit am „neuen Stil“ scheitert.
„Es reicht!“, sprach ÖVP-Chef Molterer anno 2008, um der damaligen GroKo den Todesstoß zu versetzen (die dann allerdings, wie Phönix aus der Sch…, in veränderter Besetzung weiterwurstelte).
Heutzutage sind es die Wähler, die diese Worte schon seit geraumer Zeit mit großem Ingrimm mit sich herumtragen.

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13 Kommentare

  1. Wieder einmal zeigt sich, daß starrsinnige Ideologen (Verräter) aus dem linken Bereich die idealen Wasserträger der neoliberalen Globalisten sind. Sie marschieren getrennt und arbeiten Hand in Hand um dem gemeinen Volk das Fell über die Ohren zu ziehen.

    Die Änderungen und Einsparungen im Bildungssystem zeigen analog konforme "Früchte", MSM/Glotze bestimmen weitläufig das Denken und die destruktive Saat geht so vollends auf.

    Chance auf positive Veränderung?

    1. Schon wieder ein Ölauge auf einen Posten. Es wird sich erst dann ändern, wenn sich ihre Verwandschaft Österreich bemächtigt, dann kommt diesae Gebärmaschine auch an den Herd, wie es ihre wiblichen Ölaugen schon immer kannten. Ansonsten die Steinigung durch die Verwandschaft.

  2. Politiker nach ihrer Ideologien anstatt ihren Fähigkeiten auszuwählen, ist sehr gefährlich und hat mit Demokratie und Rechtsstaat nichts mehr zu tun.

  3. Beeindruckende "Karriere" als Quoten-Muslima und alles so selbst-los "erarbeitet". Österreich ist beeindruckt vom neuen Integrationsmodell. Wie schnell und unkompliziert das doch geht.

    Sorry, die Dame ist alles andere als integriert und das demonstriert sie bereits mit der  "dämlichen" Forderung: Integration für alle!

    Im Übrigen ein ziemlich durchsichtiges Manöver des Herrn Kern, er hat offenbar noch nicht begriffen, dass es nicht mehr um Zugschaffner/-innen geht.

  4. „als gebürtige Palästinenserin und bekennende Muslima wurde sie bewusst für diese Funktion ausgewählt, um „ein Zeichen für eine offene und multikulturelle Gesellschaft“ zu setzen.“

    DAS ist unser Problem; Untergang per Selbstaufgabe ist vorgezeichnet.

  5. Flüchtlinge brauchen nicht integriert zu werden. Die sind temporär geduldet. Man muss ihnen das Lebensnotwendige zur Verfügung stellen (und dazu zählt ganz sicher nicht Lohnarbeit, von der es ohnehin viel zu wenig gibt), aber immer unter der Vorausssetzung, dass sie bei der erst besten Gelegenheit wieder heimkehren.

    Und Migranten, die keine Flüchtlinge sind, sondern Glücksritter und Kohleabgreifer, sind ohnehin nicht zu integrieren, denn die brauchen gleich gar nicht reinkommen.

  6. Um das Land in Richtung "Uganda" Verhältnisse zu zersetzen brauchen die Sozialisten solche Leute die nichts anderes aufzuweisen haben als ihre Abstammung von der unterstellt wird, daß sie die Gesellschaft in der Qualität nach unten nivellieren kann. Das ist der wahre und perfideste Rassismus.

  7. Man kann es nicht mehr aushalten! "Zeichen" sind inzwischen wichtiger als jede Art von Qualifikation! Was machen Muslime IMMER wenn diese irgend einen Posten ergatten?

    FORDERN!!!!

    Kommt jedoch eine Forderung an die Muslime, dann ist dies natürlich verstecker Rassismus und gegen die Religionsfreiheit und jede Forderung wird einfach zurückgeweisen.

  8. Da hilft nur eines "keinen Fordernden Muslime" mehr in führende Positionen. Sondern nur noch die, die zum Wohle des einheimischen Volkes handeln!

  9. Alles Lamentieren wird nicht viel helfen. Ich würde raten, Straches Verfassungsklage gegen
    den Ausgang des 2. Wahlgangs zu unterstützen ( siehe Schramms Block) durch Twitter,  facebook, bei Kollegen, am Stammtisch. Immer noch besser als "Rechtes Pack" diskriminiert
    zu werden, als den Rest des Jahrhunderts oder länger unter islamistischer Vorherrschaft ge- knechtet zu sein. Was jetzt läuft, ist ja erst der Anfang….

  10. Ausserdem stellt sich die Frage an wem richtet sie ihre Forderungen? Sie ist Teil der österreichischen Bundesregierung also liegt es an ihr und ihren Regierungskollegen jene Maßnahmen zu beschließen die dem G e d e i h e n  Österreichs dienen und zwar ausschließlich! Alles andere ist A m t s m i ß b r a u c h ! Vielleicht muß sie noch an ihrem Amtsverständnis arbeiten.

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