Neuer russischer Militärsatellit nimmt seine Arbeit auf

Nach dem erfolgreichen Raketenstart des Typen Rokot nimmt ein neuer Satellit der Streitkräfte der Russischen Föderation seine Arbeit im Weltraum auf. Er soll speziell für das russische Verteidigungsministerium Informationen sammeln.

Von Christian Saarländer

Am späten Samstagnachmittag startete eine Rokot-Trägerrakete von Plesetsk seinen Ausflug ins Weltall. Im Gepäck war ein Militärsatellit der russischen Luft und Weltraumstreitkräfte, der nun seiner Arbeit für das Verteidigungsministerium aufnimmt, berichtet Sputnik unter Berufung auf das Ministerium.

https://twitter.com/SputnikInt/status/739154881416552448

Nachdem bereits am vergangenen Sonntag ein Glonass-Satellit mit einer Sojus-21B-Trägerakete in den Orbit befördert wurde, der vor allem zivile Aufgaben wahrnehmen soll, soll der neue Satellit im Weltraum für das russische Verteidigungsministerium Informationen aus dem Weltraum und rund um den Globus sammeln. Neben Bildinformationen erfassen solche Satelliten Informationen über die Emissionen der Aufklärungsobjekte.

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Der Satellit sendet seine Informationen an die Auswertezentralen, welche die Daten daraufhin analysieren, um daraus militärisch relevante Informationen zu gewinnen. Zudem werden Signale und Strahlungen erfasst und der Erkenntnisgewinn über deren Datenauswertung unterstützt. Ebenso werden spezifische Daten gesammelt und analysiert, die durch Rückschlüsse Informationen über die Bewegung von einzelnen Objekte weiteren Erkenntnisgewinn liefern sollen. Die Überwachung erfolgt mittels Kameras, Radar und weiteren optischen Sensoren.

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5 Kommentare

    1.  Mach du dir mal lieber darüber sorgen, das du von den Amis rund um die Uhr, ja fast sogar in Echtzeit überwacht wirst. Wenn die Russen, trotz des deutlich kleineren Militärbudgets ein Militärsatellit in den Weltraum schießen, dann ist es wohl notwendig um der Faschisten-NATO entgegen zu wirken.

    2. @ Erwin….

      lerne erst einmal, dass was Du denkst,

      auch inhaltsvoll zu interpretieren/ zu schreiben/ Dich auszudrücken.

      Dann mag Dich der eine oder auch andere ja verstehen !!!

       

       

  1. danke für all ihre artikel, insbesondere die innerhalb der letzten wochen verfassten, C.Saarländer! 

    ich habe sie grösstenteil nicht kommentiert, befürworte aber (auch wenn ich nicht mit allen ihrerseits verwendeten begrifflichkeiten, wie bspw. "wettrüsten", einverstanden bin) die art, auf die sie informieren zu 100%! ganz anders, als so manch ein kollege, der relativ ausgiebige, unproportional zum informationsgehalt lange texte schreibt. 

    danke, danke, danke! 

     

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