Neue Linke: Der Verrat an den eigenen Wurzeln

Anstatt sich für die Unterschicht und die Arbeitnehmer zu engagieren, konzentriert man sich lieber auf irgendwelche Minderheiten, den Gender-Wahn, Veggie-Days und Analdildo-Spiele an Schulen. Damit verraten sie ihre Wurzeln und vertreiben ihre Stammwählerschaft.

Von Marco Maier

Die politische Linke in Form von Sozialisten und Kommunisten war das Produkt der Industrialisierung und dem Aufkommen der Arbeiterschaft als gesellschaftliche Schicht. Für die Rechte der Arbeit(nehm)er einzustehen, den "einfachen Mann von der Straße", das war die einstige Intention, weshalb sogar Revolutionen und Kriege angezettelt wurden. Die Sozialisten der ersten Stunden würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sehen würden, wie die heutige Linke ihre Werte mit Füßen treten.

Denn heute steht die neue Linke in Form von Sozialdemokraten, Grünen und diversen Linksparteien nur noch für gesellschaftliche Gängelungen ("Veggie-Day"), Perversionen (Analdildo-Spiele an Schulen), Gender-Wahn (Negierung der Geschlechter, Radikalfeminismus, Binnen-I & Sternchen…) und eine Politik, die sich zunehmend nur auf die Interessen irgendwelcher gesellschaftlicher Minderheiten (Zuwanderer, Homosexuelle…) stützt. Eine Politik, die absolut nichts mit den eigentlichen politischen Zielsetzungen der politischen Linken zu tun hat – und wenn, dann sollte dies eher eine Ergänzung darstellen und nicht zu Kernthemen avancieren.

Einer der Kernfiguren des deutschen Sozialismus, Ernst Thälmann, sagte einst: "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden." Ein Zitat, welches der zutiefst rassistischen Fraktion der Antideutschen wohl das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und diese Antideutschen gibt es quer durch die Bank in allen linken Parteien Deutschlands.

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Angesichts dieser ganzen politischen Verirrungen darf man sich nicht wundern, wenn diese Parteien von vielen Deutschen nicht (mehr) gewählt werden. Selbst Menschen die sich mehr soziale Gerechtigkeit wünschen und eigentlich in weiten Teilen wirtschaftspolitisch eher "links" eingestellt sind, haben hier das Problem, dass eben diese Parteien nicht wählbar sind – eben weil sie sich vorwiegend nur noch mit Inhalten auseinandersetzen, die in irgendwelchen Studentenbuden von Studenten (bzw. Studentinnen) ausgetüftelt werden, welche aus wohl behütetem Hause stammen und mit der "Arbeiterklasse" an sich faktisch gar nichts am Hut haben.

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Der Politologe Wolfgang Merkel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sagte gegenüber Zeit Campus Online vor allem in Bezug auf die jungen Linken: "Die Frage danach, wie sich gesellschaftlicher Wohlstand gerecht verteilen lässt, war ja seit jeher der Wesenskern linker Politik. Und der ist unter jungen Linken heute fast gänzlich in den Hintergrund getreten. Stattdessen dominieren kulturelle und identitätspolitische Themen, über die sich junges Linkssein heute definiert. Das zentrale progressive Anliegen ist mittlerweile die unbedingte Gleichstellung von Minderheiten. Das können ethnische, religiöse oder sexuelle Minderheiten sein.

Gerade im Fall der Religion hat dies jedoch hochproblematische Konsequenzen: Denn die junge Linke neigt dazu – entgegen einer aufklärerischen oder marxistischen Tradition der Religionskritik – Religion unter Immunitätsschutz zu stellen und Kritik am Islam unmittelbar als "rechts" oder als "Phobie" zu brandmarken. Linke Religionskritik gerät dann in Vergessenheit, kritische Diskurse werden schlicht nicht mehr geführt – und das ist ein großes Problem."

Es zeigt sich also deutlich, welchen Weg die politische Linke auch in Zukunft noch einschlagen wird: Es ist jene verquere und realitätsfremde Richtung, die zu einer immer stärker werdenden Gesinnungsdiktatur führt, in der die angebliche "political correctness" deutlich mehr Gewicht hat als die Meinungsfreiheit. Eine Gesellschaft, in der die Rechte von Minderheiten mehr zählen als jene der Mehrheiten und in der sich die meisten Arbeitnehmer absolut nicht mehr mit einer linken Politik anfreunden können, sondern verstärkt zu jenen Parteien vom rechten Politspektrum "überlaufen", die sich nämlich geradezu um diese Wählerschaft reißen. Die neuen Arbeiterparteien – das zeigen auch die Wahlerfolge von AfD oder FPÖ – sind gesellschaftspolitisch rechts stehende. Dass es soweit kam, daran ist die politische Linke jedoch selbst Schuld.

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10 Kommentare

  1. Hitler war Vegetarier.

    Hitlers Truppe war schwarz gekleidet.

    Hitlers Fahne war außen rot und mit einem weißen Kreis und Zeichen drin.

    Wenn Hilter Rassist war, was ist dann jemand, der mit Sprüchen "Weiße Rasse. ausrotten, deutsche Frauen vergewaltigen.." herumläuft und dann offiziell gegen Rassismus ist. Wenn Sie sagen, daß man Rassisten*innen auf die Pelle rücken soll, so könnte man es auch als einen Aufruf zum Gruppensex innerhalb der antifa verstehen.

    Und zum Abschluß ein kluges Zitat eines wahren Antifaschisten.

    "Wenn der Faschismus zurückkehrt, wird er nicht sagen, daß er der Faschismus sei, er wird behaupten, daß er der Antifaschismus sei."

  2. "…die in irgendwelchen Studentenbuden von Studenten (bzw. Studentinnen) ausgetüftelt werden, welche aus wohl behütetem Hause stammen und mit der "Arbeiterklasse" an sich faktisch gar nichts am Hut haben…"

    Das sind keine unbedarften Studenten, die sich sowas ausdenken. Dahinter steht die Kritische Theorie der Frankfurter Schule.

    "…Als Illusion wird die marxistische, sich als wissenschaftlich begreifende, Analyse des Proletariats als revolutionäres Subjekt an sich betrachtet. Vielmehr umfasse das „eigentliche“ Proletariat gesellschaftlich isolierte und unterdrückte Randgruppen. Diese Gedankengänge konnten viele klassische Marxisten nicht nachvollziehen…"

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Theorie

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Schule

     

  3. Die Antifa hasst Deutschland, aber liebt Amerika bzw. Israel , folgen ihrer kranken Füherin und Ihren Vasallen  Die meisten sind gesellschafliche Totalversager mit faschistoidem Charakter,  ausgenutzt von finsteren Mächten aus " Politik, Gewerkschaften, NGO,s ,Kirche, sogenannten Hilfsorganisationen und anderen Krimiellen Subjekten die unser Land ,Ihre Bevölkerung, unsere Kultur mit allen Mitteln, zb.Soldgeld aus Steuergeldern bezahlt, und sonst für ihre Zwecke.einspannt. Sie merken nicht das sie nur benutzt werden, gegen Väter und Mütter, Omas und Opas, gegen Familien gehetzt werden, geimpf mit rot-grünen Parolen.und Hetztiraden. Sie begreifen die Geschichtszusammenhänge nicht,sie bereifen nicht das die ganze ihnen eingeimpfte Deutsche Geschichte erlogen ist. Sie folgen blind politischen Rattenfängern der Neuzeit, bis auch sie eines Tages weggeworfen werden, wie Scheißpapier, welches nur den großen Arsch der EU-Kaste abgewischt hat.Ihr solltet den wahren Feind erkennen, und das ist nicht der Arbeiter, die Pegida oder AFD………….mit ein bischen überlegen kommt Ihr vieleicht dahinter…………

     

  4. Eine Gesellschaft, in der die Rechte von Minderheiten mehr zählen als jene der Mehrheiten

    Somit ist die sogenannte Linke antidemokratisch, aber das stört hier keinen Politiker, weil sie eben keine Demokraten sind, sondern Oppurtunisten, die die Ideologien aus dem 19. und 20. Jh. nutzen, wie sie ihnen gerade am Besten nützlich erscheinen, um ihre Ziele zu erreichen.

    ANTIFA und Co geben sich selbst einen linken Anstrich, sind aber doch nur nützliche Idioten der etablierten Parteien.

    Also passt auch alles wieder zusammen.

    Würde es hier demokratisch zugehen, müsste die ANTIFA vom "Verfassungsschutz" beobachtet werden.

  5. Die neoliberalen NATO-Vasallen von der AFD als Arbeiterpartei zu bezeichnen, geht deutlich zu weit. Ansonsten aber ein zutreffender Artikel. Echte Linke sind übrigens immer anti-religiös und verstehen Religionsfreiheit als Befreiung der Gesellschaft von jedweder Religion.

  6. Wenn "Linke" linken und dies mit Machtpositionen verküpfen können, vorherrscht der Gesinnungsfaschismus und all das wogegen sie sich zuvor vehement ausgesprochen haben. Die heutigen, neuen "Linken" sind Roßtäuscher perfidesten Charakters!

  7. Um es auf den Punkt zu bringen. Sozialismus funktioniert nicht, noch nie, noch nirgendwo und wird es auch niemals. Daher war "Links" auch zu keinem Zeitpunkt der Geschichte in der Lage, die eigenen Ziele zu ereichen, ganz im Gegensatz zum Kapitalismus, der, in gebändigter Form, den "Werktätigen", durch eigener Hände Arbeit zu geben vermochte, was der Sozialismus nicht geben kann. Das merkten dann sogar die Arbeiter (im Westen), weshalb der Ruf nach der Weltrevolution immer leiser wurde, damit fehlte den Linken die Daseinsbrechtigung, weshalb man sich neue Zielgruppen suchte (ins Land holte).

     

    Rumreiten auf "die Linken von Anno 1888" (wann auch immer), ist daher unsinnig. Wären die an der Macht gewesen, sie wären genauso gescheitert mit ihrem linken Irrsinn wie spätere Linke es dann überall auf der Welt sind. Vorbilder können die daher nicht sein. Nur mangels Regierungsgewalt nicht den Weg in den Abgrund angeführt haben zu können, qualifiziert zu gar nichts. Und niemand kann sagen, ob die dann nicht auch Moslems importiert und Homos die Rosette vergoldet hätten, wenn sie ihr Scheitern anerkannt und nach Alternativen gesucht hätten.

     

    Und rchtig dümmlich wird es, wenn man den frühen Linken Universalabsolution erteilt, als Volks- und Vaterlandsliebhaber. Marx und Engels hatten schon den Massenmord gefordert, an den hoffnungslos unterentwickleten Völkern. Für sie waren es z.B. die Schweizer, Serben, viele weitere und auch die Juden kommen bei ihren Werken nicht gut weg.  

     

    August Bebel hetzte die Engländer zum Krieg gegen Deutschland, weil er so Preußen vernichten wollte. Er verriet dafür alles an Geheimnissen, von denen er als Reichstagsabgeordneter Kenntnis erhielt. Die SPD / USDP organisierte nicht nur die Rüstungsstreiks im 1. Weltkrieg, sondern auch die Fahnenflucht von über 500.000 Soldaten und als es darum ging im November 1918 noch kurz ein geeint stehendes Vaterland zu zeigen, um einen akzeptablen Waffenstillstand und später einen erträglichen Frieden zu erhalten, da putschten die Roten. Was machten die Feinde? "He, die Deutschen keilen sich intern, da ist Polen offen, da können wir jetzt alles von ihnen verlangen, die können sich ja nicht mehr wehren". Und so kam es und das legte den Grundstein für den 2. Weltkrieg.

     

    Aber he, Linke waren doch mal Völkerfreunde und liebten das Vaterland, nicht? Kopfschüttel über derartig viel Unwissen …

  8. Ich möchte Ihnen gratulieren, Herr Maier! Wunderbar zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Als langjähriger Linker (ja, wirklich) kann ich jede einzelne Aussage unterschreiben.
    Und gerade WEIL ich Linker bin, sehe ich es als meine Pflicht, faschistoide Ideologien wie den Islam mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen!
    Dass das von den "Neulinken" als Rassismus hingestellt wird, zeigt nur, wie weit sich diese behütet aufgewachsenen Bürgerkinder von den Realitäten der Basis entfernt haben – und dass es inzwischen richtige Tabuthemen gibt, zu denen man eine vorgefertigte Einheitsmeinung haben MUSS, damit führt sich eine "Linke" selbst komplett ad absurdum.

    Vielen Dank für diesen Artikel!

  9. Die ähäm… 'Neue Linke' ist selbstverständliche keine 'ökonomische Linke' (Dann wären sie strkt gegen illegale Einwanderung und Lohndumping), sondern eine 'kulturmarxistische Linke' (eine Mischung aus Marx und Freud), zurückgehend auf die freudo-marxistische 'Frankfurter Schule' und die 'Fabian Society'.

    Dieses antideutsche und antiweiße freudo-marxistische Gesindel hat herzlich wenig mit der echten Linken zu tun, der ich mich zugehörig fühle.

    Hier ein Zitat des großen deutschen Arbeiterführers, Ernst Thälmann:

     

    Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.
     

    Quelle: 
    – Ernst Thälmann: Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73.

     

    1. Ihre Beiträge lese ich in der Regel mit Zustimmung. Ihrer Aussage, Ernst Thälmann sei – im anerkennenden Sinne – ein großer deutscher Arbeiterführer gewesen, kann ich nicht zustimmen. Er war ein intellektuell dürftiger Zeitgenosse und Stalinist durch und durch. Unter ihm war die KPD ein Durchlauferhitzer für die NSDAP. Die Arbeiter verließen nach kurzer Mitgliedschaft die KPD und wechselten direkt in die NSDAP, welche ihnen als die authentische deutsche Arbeiterpartei erschien. Nichtsdestotrotz hat er sich in anerkennenswerter Weise zum deutschen Volk und zur deutschen Nation bekannt.

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